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	<title>Delta Orionis &#187; Musik</title>
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		<title>Roger Taylor: The Unblinking Eye</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/the_unblinking_eye-128x128.jpg" alt="The Unblinking Eye" title="The Unblinking Eye" width="128" height="128" class="imgalignleft" />Vor ein paar Tagen <a href="http://johannes-ruthenberg.de/queen-paul-rodgers-the-cosmos-rocks">schrieb ich noch</a>, dass "The Cosmos Rocks" irgendwie nicht an die Soloarbeiten von Roger Taylor und Brian May rankommt, und siehe da, gestern flattert mir ein Queen-Newsletter ins Postfach, der einen neuen Song von Roger Taylor ank&#252;ndigt. Wow! Das kam &#252;berraschend, aber da konnte ich nat&#252;rlich nicht anders als zuzugreifen. Und um das schon mal vorwegzunehmen: Ich bin begeistert! :-) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/the_unblinking_eye.jpg" alt="The Unblinking Eye" title="The Unblinking Eye" width="230" height="230" class="imgalignright" />Vor ein paar Tagen <a href="http://johannes-ruthenberg.de/queen-paul-rodgers-the-cosmos-rocks" >schrieb ich noch</a>, dass &#8222;The Cosmos Rocks&#8220; irgendwie nicht an die Soloarbeiten von Roger Taylor und Brian May rankommt, und siehe da, gestern flattert mir ein Queen-Newsletter ins Postfach, der einen neuen Song von Roger Taylor ank&#252;ndigt. Wow! Das kam &#252;berraschend, aber da konnte ich nat&#252;rlich nicht anders als zuzugreifen. Und um das schon mal vorwegzunehmen: Ich bin begeistert! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Roger Taylor <a href="http://www.queenonline.com/news/1526/" class="liexternal">schreibt</a> dazu:</p>
<blockquote><p>What happened to the protest song? Music is now so polished, shiny and predictable, we have forgotten to try and &#8222;say something with it&#8220;.</p>
<p>I am getting old and like everyone, have the right to say something about the &#8222;state of control&#8220; we live under – powerless to do anything about it. [&#8230;]</p>
<p>We are fighting a pointless actively negative war which is killing our young soldiers and which we simply cannot afford. This war promotes and prolongs terrorism. This is our Vietnam. Unwinnable. Pointless. [&#8230;]</p>
<p>We are spied upon by 5 million cameras. [&#8230;]</p>
<p>We are directionless.</p>
<p>I&#8216;m pissed off – you should be too.</p></blockquote>
<p>Der Song selber h&#246;rt sich wirklich gut an. Er erinnert mehr an &#8222;Happiness?&#8220; (1994) als an &#8222;Electric Fire&#8220; (1998) von der Musik her, insofern als weniger elektronische Effekte zum Einsatz kommen. Roger Taylors Stimme merkt man die elf Jahre seit &#8222;Electric Fire&#8220; &#252;brigens kein bisschen an. Viele kennen ihn sicher haupts&#228;chlich als Schlagzeuger von Queen, aber er ist auch ein toller Lead-S&#228;nger.</p>
<p>Inhaltlich fasst obiges Zitat den <a href="http://www.queenpedia.com/index.php?title=The_Unblinking_Eye_%28Everything_Is_Broken%29" class="liexternal">Text des Songs</a> gut zusammen. Es werden verschiedene aktuelle Sachen angesprochen, u.a. der Krieg in Afghanistan, die Wirtschaft und die CCTV-Schwemme. Das ganze ist mehr als man es vielleicht gewohnt ist aus britischer Perspektive geschrieben, aber das ist letztlich die Intention dahinter. Roger Taylor will mit diesem Song etwas sagen und nimmt dabei in Kauf, dass der Text ein, zwei holperige Stellen hat. &#8222;The Unblinking Eye&#8220; ist weniger ein auf Hochglanz poliertes Meisterwerk als ein toll gemachter Song mit aktuellem Bezug. In verschiedenen Foren habe ich auch gelesen, dass der Song wohl relativ kurzfristig entstanden ist. Der Text hat aber trotzdem den von Roger Taylor gewohnten Biss:</p>
<blockquote><p>God would weep<br />
if he existed<br />
and he saw what man can do to man<br />
He&#8216;d think that we were twisted</p></blockquote>
<p>Das St&#252;ck ist sechs Minuten lang, aber es kommt einem kurz vor. Meine Hoffnung ist jetzt nur, dass Roger Taylor wieder auf den Geschmack kommt und weiterschreibt. H&#228;ngt vielleicht aber auch vom Erfolg dieses Songs ab, ob er daraus ein Album macht, also: Nicht nur bei YouTube anh&#246;ren, sondern kaufen gehen.</p>
<p>Im Moment kann man den Song nur im <a href="http://www.queenonlinestore.com/digitaldetail.jsp;jsessionid=PNCAGOFBKNGN?productPK=unittest-jacbAWsDaDIS5KUbqN3IEb-1" class="liexternal">Queen-Online-Shop</a> erwerben. Das ist nat&#252;rlich umst&#228;ndlicher als Amazon oder iTunes. Der Bestellvorgang war bei mir zumindest auch nicht ideal (entgegen den Infos auf den Hilfeseiten stand kein PayPal zur Auswahl sondern nur Kreditkarte, nach dem Bestellen ging es kommentarlos zur&#252;ck zur Startseite &#8211; der Downloadlink tauchte nach einer Weile im Account in der Order-History auf). Nichtsdestotrotz: Wenn ihr eine Kreditkarte habt, unterst&#252;tzt das doch und ordert den Song. Man kriegt f&#252;r 99 Pence bzw. 1,10 Euro eine MP3-Datei mit 320 Kbit/s und ohne DRM.</p>
<p>So, und damit ihr einfach mal reinh&#246;ren k&#246;nnt, hier das Video dazu:</p>
<p><img src="http://img.youtube.com/vi/K8ZtaDOniZ0/default.jpg" width="130" height="97" border="0" alt="Video-Vorschau" /><br /><small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K8ZtaDOniZ0" class="liexternal">YouTube-Video anzeigen</a></small></p>
<p><strong>Update 10. Feb 2010:</strong> Mittlerweile ist der Song im Queen-Store auch auf CD zu haben und man kann ihn bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album/the-unblinking-eye-everything/id343660479" class="liexternal">iTunes</a> downloaden.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Queen + Paul Rodgers: The Cosmos Rocks</title>
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		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/queen-paul-rodgers-the-cosmos-rocks#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/the_cosmos_rocks-126x128.jpg" alt="The Cosmos Rocks" width="126" height="128" class="imgalignleft" />Das Album "The Cosmos Rocks" ist vor &#252;ber einem Jahr erschienen, und es ist auch schon ein Jahr her, dass wir auf dem dazugeh&#246;rigen Konzert hier in Cardiff waren. Vor der Ver&#246;ffentlichung des Albums war ich sehr gespannt auf das erste neue Queen-Album seit langer Zeit. Dass ich jetzt so lange nichts dazu geschrieben habe, liegt nicht nur am allgegenw&#228;rtigen Zeitmangel, sondern auch daran, dass "The Cosmos Rocks" nicht so recht zu begeistern wei&#223;. Nicht falsch verstehen: Es ist kein schlechtes Album. Aber wenn "Queen" vorne drauf steht, reicht "ok" nicht aus, auch "gut" nicht wirklich. Da erwartet man unwillk&#252;rlich etwas Grandioses. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/the_cosmos_rocks.jpg" alt="The Cosmos Rocks" width="275" height="278" class="imgalignleft" />Das Album &#8222;The Cosmos Rocks&#8220; ist vor &#252;ber einem Jahr erschienen, und es ist auch schon ein Jahr her, dass wir auf dem dazugeh&#246;rigen Konzert hier in Cardiff waren. Vor der Ver&#246;ffentlichung des Albums war ich sehr gespannt auf das erste neue Queen-Album seit langer Zeit. Dass ich jetzt so lange nichts dazu geschrieben habe, liegt nicht nur am allgegenw&#228;rtigen Zeitmangel, sondern auch daran, dass &#8222;The Cosmos Rocks&#8220; nicht so recht zu begeistern wei&#223;.</p>
<h3>Das Album</h3>
<p>Nicht falsch verstehen: Es ist kein schlechtes Album. Aber wenn &#8222;Queen&#8220; vorne drauf steht, reicht &#8222;ok&#8220; nicht aus, auch &#8222;gut&#8220; nicht wirklich. Da erwartet man unwillk&#252;rlich etwas Grandioses. Sehr zu Gute halten muss man es Brian, Paul und Roger schon, dass sie nicht einfach &#8222;Queen&#8220; draufgeschrieben haben, sondern als &#8222;Queen + Paul Rodgers&#8220; firmieren. Das ist schon mal ein ehrlicher Hinweis, dass dies keine reine Fortsetzung der Queen-Tradition ist. Vielmehr bringt Paul Rodgers viel von sich und seinem Musikstil ein, und man m&#252;sste sich fast fragen, ob es nicht vielleicht sogar &#8222;Paul Rodgers + Queen&#8220; h&#228;tte hei&#223;en sollen.</p>
<p>Hier liegt vielleicht auch mein Problem: Ich kannte Paul Rodgers vorher nicht. Er ist ein guter S&#228;nger und hat auf den beiden Konzerten, auf denen ich ihn gesehen habe, eine wirklich gute Performance abgeliefert, auch bei den Queen-Klassikern. Aber ich bin nicht wirklich ein Fan von Rodgers, und sein Musikstil kommt mir oft zu simpel vor. Eine ganze Reihe an Songs des neuen Albums sind so gehalten: Paul Rodgers singt fast durchgehend alleine, und die Texte hauen einen nicht gerade um mit Tiefgr&#252;ndigkeit oder Witz. F&#252;r ein echtes &#8222;Queen + Paul Rodgers&#8220;-Album h&#228;tte ich mir gew&#252;nscht, dass man mehr von Brian May und Roger Taylor zu h&#246;ren bekommt, insbesondere da beide vollwertige Musiker sind, die seit dem Ende von Queen (Roger Taylor auch schon vorher) beide sehr gute Solowerke abgeliefert haben. Und das ist so rein gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig das traurige Fazit: &#8222;The Cosmos Rocks&#8220; h&#246;rt sich gut an, aber Brian Mays &#8222;Business&#8220; oder Roger Taylors &#8222;Electric Fire&#8220; toppt es nicht.</p>
<p>Wer sich jetzt die ganze Zeit fragt, wer um Himmels Willen Paul Rodgers ist: Der britische Musiker hat fr&#252;her f&#252;r die Bands &#8222;Free&#8220; und &#8222;Bad Company&#8220; gesungen, welche man kennen k&#246;nnte aber nicht muss (&#8222;All Right Now&#8220;, &#8222;Feel Like Making Love&#8220;, &#8222;Can&#8217;t Get Enough&#8220;). Nach einem gemeinsamen Auftritt 2004 entstand die Idee einer Zusammenarbeit von Rodgers mit May und Taylor, was in eine lange Tour 2005/2006, mehrere Live-Ver&#246;ffentlichungen und nun dieses Album m&#252;ndete.</p>
<h3>Die Tracks</h3>
<p>Das Album enth&#228;lt 14 Tracks mit einer Gedamtspielzeit von knapp 59 Minuten. Die Tracks im einzelnen:</p>
<ol>
<li>Cosmos Rockin&#8216;</li>
<li>Time To Shine</li>
<li>Still Burnin&#8216;</li>
<li>Small</li>
<li>Warboys</li>
<li>We Believe</li>
<li>Call Me</li>
<li>Voodoo</li>
<li>Some Things That Glitter</li>
<li>C-lebrity</li>
<li>Through The Night</li>
<li>Say It&#8217;s Not True</li>
<li>Surf&#8217;s Up&#8230; School&#8217;s Out</li>
<li>Small Reprise</li>
</ol>
<p>&#8222;Cosmos Rockin&#8216;&#8220; ist ein sch&#246;ner Song zur Er&#246;ffnung des Albums. Ich bilde mir ein, dass er vom Stil her eher Brian May zuzuordnen ist, auch wenn die Texte wie gewohnt nicht den einzelnen Leuten zugeordnet sind (&#8222;all tracks written by Queen + Paul Rodgers&#8220;). Die Lyrics mag man &#252;bertrieben finden, aber wenn man seit 25 Jahren auf Konzertb&#252;hnen steht und vor vielen Millionen Menschen gespielt hat, kommt das der Realit&#228;t recht nahe: &#8222;We got the whole world rocking.&#8220;</p>
<p>&#8222;Time To Shine&#8220; haut mich nicht speziell um, der Song pl&#228;tschert etwas vor sich hin. &#8222;Still Burnin&#8216;&#8220; ist dann wieder rockiger und klingt wesentlich besser. &#8222;Small&#8220; ist ein ruhiger, langsamer Song, der aber gut anzuh&#246;ren ist.</p>
<p>&#8222;Warboys&#8220; ist wieder rockiger und klingt gar nicht schlecht. Der Text verwirrt mich aber. Falls darin eine Message stecken soll, ist sie zu gut versteckt. &#8222;We Believe&#8220; ist da schon wesentlich klarer. &#8222;Call Me&#8220; w&#252;rde ich als Song eher Paul Rodgers zuordnen. Catchy, klingt gut, aber der Text bewegt sich f&#252;r meinen Geschmack auf zu simplem Niveau. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8222;Voodoo&#8220; wird sehr von Brian Mays Gitarre dominiert. &#8222;Some Things That Glitter&#8220; ist einer meiner Lieblingssongs der CD. Er passt vielleicht noch am ehesten in die Kontinuit&#228;t der sp&#228;teren Queen-Alben, mit einer guten Kombination aus Musik, Gesang und Text.</p>
<blockquote><p>
So let us mind what&#8217;s there to see<br />
Befor our hearts become too cold<br />
Inspite of all that we&#8216;ve been told<br />
Some things that glitter may be gold
</p></blockquote>
<p>Danach kommt ebenfalls ein Highlight des Albums: &#8222;C-lebrity&#8220;, welches auch die erste Single des Albums war (naja, gewisserma&#223;en, siehe Anmerkung zu &#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220;). &#8222;C-librity&#8220; klingt als w&#228;re es direkt einem Roger-Taylor-Album entsprungen. Akustisch erinnert es z.B. sehr an &#8222;Nation of Haircuts&#8220;, auch wenn Paul Rodgers singt. Der Text ist eine bitterb&#246;se Satire auf die modernen, talentfreien Celebrities. Wirklich b&#246;se ironisch, aber es bleibt auch deswegen im Ged&#228;chtnis, weil ja viel Wahres dran ist. Man ertappt sich dann immer mal wieder dabei, den Refrain vor sich hinzusummen. &#8222;I want to be &#8211; a face on your TV&#8220;. Roger Taylor sa&#223; &#252;brigens vor ein paar Tagen gerade auf der Morgenmagazin-Couch und meinte, er w&#252;rde durchaus gerne &#8222;X-Factor&#8220; schauen (ein britisches Superstar-Format). &#8222;They can&#8217;t sing, but it&#8217;s entertaining.&#8220; meinte er dazu. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8222;Through The Night&#8220; entspricht dann wieder eher Brian Mays Stil, kann aber nicht wirklich mit einer interessanten Melodie aufwarten. Danach kommt &#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220;. An sich ein Klasse Song, aber es f&#228;llt mir schwer, ihn als Teil dieses Albums zu sehen, schlie&#223;lich wurde er schon 2003 geschrieben und damals noch allein von Roger Taylor vorgetragen. Geh&#246;rt habe ich ihn auch schon beim &#8222;Queen + Paul Rodgers&#8220;-Konzert 2005. Trotzdem ist es aber ein geniales Lied, das auch perfekt zu Queen passt. Etwas detaillierter hatte ich das Lied letztes Jahr zur <a href="http://johannes-ruthenberg.de/queen-paul-rodgers-say-its-not-true" >&#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220;</a>Single-Ver&#246;ffentlichung</a> beschrieben. Es ist &#252;brigens auch das einzige St&#252;ck der CD, dass die drei zu dritt singen, jeder eine Strophe und den Refrain zusammen.</p>
<p>Danach klingt das Album mit der Rocknummer &#8222;Surf&#8217;s Up&#8230; School&#8217;s Out&#8220; und einem kurzen instrumentellen St&#252;ck aus.</p>
<h3>Die Konzerttour</h3>
<p>Es ist im &#252;brigen leicht, dieses Album als verzweifelten Versuch abgehalfterter Rockmusiker hinzustellen. Die zugeh&#246;rige Konzerttour war aber durchaus gelungen und auch erfolgreich. So fand z.B. das Er&#246;ffnungskonzert in Kharkov in der Ukraine vor 350,000 Leuten statt! Insgesamt spielten Queen + Paul Rodgers 40 Konzerte in zwanzig L&#228;ndern vor fast 1 Million Zuschauern. Neben den neuen Songs wurden nat&#252;rlich auch viele Queen-Klassiker gespielt sowie einige Songs aus Paul Rodgers&#8216; Karriere. Bei ein oder zwei Songs wurden Aufnahmen von Freddie Mercury per Leinwand dazugeschaltet, und es gab nat&#252;rlich die unvermeidlichen Gitarrensolos von Brian sowie eine interessante Nummer von Roger Taylor, der einen Kontrabass als Drum-Kit benutzte (wenn ich mich da richtig erinnere).</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach &#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220; und &#8222;C-lebrity&#8220; hatte ich mir von diesem Album viel versprochen, denn beide Songs sind wirklich gelungen. Als es dann rauskam, war die Mischung aber doch etwas durchwachsen. Einige Songs sind sehr sch&#246;n und werden sicher auch Klassiker. &#8222;Some Things That Glitter&#8220; mag ich zum Beispiel sehr, und &#8222;Cosmos Rockin&#8216;&#8220; wird auf eventuellen zuk&#252;nftigen Konzerten sicher auch gespielt (in Cardiff letztes Jahr war das der Er&#246;ffnungssong). Wenn Paul Rodgers mal wieder auf Solotour geht, wird er sicher auch &#8222;Call Me&#8220; spielen. Der Rest ist gut anzuh&#246;ren, aber ohne echte Highlights und es ist, was Gesang betrifft, weniger von Brian May und Roger Taylor zu h&#246;ren als ich gehofft hatte. Unterm Strich bleibt also ein solides Album, das sein Potentiel leider nicht ausreizt.</p>
<p>Das Album ist &#252;brigens sehr schnell sehr billig geworden, so dass einem die Kaufentscheidung nicht zu schwer fallen sollte. Wer sich mit Paul Rodgers gar nicht anfreunden kann, sollte aber zumindest in &#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220; und &#8222;C-lebrity&#8220; mal reinh&#246;ren. Beide Songs sollte man per Amazon auch einzeln erwerben k&#246;nnen.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>David Gray: Draw The Line</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/david-gray-draw-the-line</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[David Gray]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/cover_draw_the_line-128x128.jpg" alt="Cover 'Draw The Line'" width="128" height="128" class="imgalignleft" />Im September erschien endlich das neue Album von <a href="http://www.davidgray.com/">David Gray</a>, "Draw The Line". Das Vorg&#228;ngeralbum "Life In Slow Motion" ist immerhin von 2005, und so war ich dann doch ziemlich gespannt auf die neue Musik. David Gray hat sich f&#252;r "Draw The Line" wohl von einem Teil seiner Musiker getrennt und quasi einen Neuanfang gewagt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im September erschien endlich das neue Album von <a href="http://www.davidgray.com/" class="liexternal">David Gray</a>, &#8222;Draw The Line&#8220;. Das Vorg&#228;ngeralbum &#8222;Life In Slow Motion&#8220; ist immerhin von 2005, und so war ich dann doch ziemlich gespannt auf die neue Musik. David Gray hat sich f&#252;r &#8222;Draw The Line&#8220; von einem Teil seiner Musiker getrennt und quasi einen Neuanfang gewagt.</p>
<blockquote><p>&#8222;I&#8216;d had a really good run, I&#8216;d built a band with some great people. But the creative spark that had been there, that [1998's] &#8218;White Ladder&#8216; was born out of, was sort of gone. I just felt there was a need for some new energy and a new impetus to the whole thing.&#8220; </p></blockquote>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/cover_draw_the_line.jpg" alt="Cover 'Draw The Line'" width="275" height="275" class="imgalignleft" />Und in der ersten Single des Albums, &#8222;Fugitive&#8220;, kam diese neue Energie auch wirklich r&#252;ber. Das Album selber hat mich dann beim ersten H&#246;ren erstaunlicherweise gar nicht so begeistert. &#8222;Fugitive&#8220; hatte ich da ja schon mehrere Wochen lang rauf und runter geh&#246;rt und der Reiz des Neuen war schon etwas verflogen. Die restlichen Songs des Albums entsprachen dagegen einfach nicht den Erwartungen, welche verschiedene Interviews mit David Gray bei mir geweckt hatten. Die meisten Songs sind eher ruhig, einige lyrisch, andere schwerm&#252;tig. Energiegeladen im Stile von &#8222;You&#8216;re The World To Me&#8220; kam mir beim ersten H&#246;ren eigentlich keines der Lieder vor. &#8222;Jackdaw&#8220; und &#8222;Stella The Artist&#8220; ragen da noch am ehesten heraus.</p>
<h3>Das Album</h3>
<p>Aber wie immer gilt: Dreimal h&#246;ren ehe man sich ein Urteil bildet und m&#246;glichst wenig vorgefertigte Erwartungen mitbringen. &#8222;Draw The Line&#8220; ist nat&#252;rlich ein klassisches David-Gray-Album, das sich hinter keinem seiner Vorg&#228;nger zu verstecken braucht. Gerade mit dem letzten Studioalbum verglichen &#228;hnelt &#8222;Draw The Line&#8220; meiner Meinung nach eher wieder den beiden Alben davor. Die Songs sind weniger orchestral instrumentalisiert, ohne so einfach wie David Grays Debut-Album zu werden. Die Texte sind diesmal teilweise etwas belanglos, aber es sind auch in dieser Hinsicht einige sehr gute Songs dabei. Wie immer muss man genau hinh&#246;ren, denn einige der Lieder haben Texte, die man rein von der Musik her zu urteilen gar nicht erwarten w&#252;rde. Und das ist dann wieder absolut typisch f&#252;r David Gray, eine gewisse Bissigkeit muss da einfach sein.</p>
<p>Zum Album: Es enth&#228;lt 11 Songs mit einer Gesamtspielzeit von etwa 47 Minuten. Gestalterisch ist das Album sehr sch&#246;n gemacht, irgendwie verschn&#246;rkelt und auf klassisch getrimmt (erinnert mich ein wenig an Queens &#8222;Innuendo&#8220;). Die derma&#223;en gestalteten Liedtexte zu lesen ist aber leider etwas schwierig. Es gibt im &#252;brigen zwei Versionen, die normale Ausgabe und die Deluxe-Edition mit zwei CDs. Auf der Bonus-CD sind Live-Aufnahmen &#228;lterer Songs zu h&#246;ren. Im &#220;berschwang, die CD endlich kaufen zu k&#246;nnen, hatte ich daran gar nicht gedacht und die normale CD erstanden. Das muss ich bei Gelegenheit noch korrigieren.</p>
<h3>Die Tracks</h3>
<p>Die Titel im einzelnen:</p>
<ol>
<li>Fugitive</li>
<li>Draw The Line</li>
<li>Nemesis</li>
<li>Jackdaw</li>
<li>Kathleen</li>
<li>First Chance</li>
<li>Harder</li>
<li>Transformation</li>
<li>Stella The Artist</li>
<li>Breathe</li>
<li>Full Steam</li>
</ol>
<p>&#8222;Fugitive&#8220; ist wie erw&#228;hnt die erste Single des Albums und strahlt das aus, was ich vom ganzen Album erwartet hatte: Es ist ein dynamischer Song, kraftvoll und optimistisch wirkend. Der Text ist etwas verklausuliert, aber ich denke, man kann die Bedeutung herauslesen. Und nicht zuletzt ist &#8222;Fugitive&#8220; sofort eing&#228;ngig, man kann die Melodie mitsummen, den Text mitsingen. Das Ganze hat Ohrwurm-Qualit&#228;t. Sehr, sehr sch&#246;n ist auch das Video geworden, finde ich:</p>
<p><img src="http://img.youtube.com/vi/REeqmxBJVm0/default.jpg" width="130" height="97" border="0" alt="Video-Vorschau" /><br /><small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=REeqmxBJVm0" class="liexternal">YouTube-Video anzeigen</a></small></p>
<p>&#8222;Draw The Line&#8220;, der titelgebende Song, ist schwerm&#252;tiger. Inhaltlich geht es um einen Neuanfang, und musikalisch ist das Lied durchaus auch einpr&#228;gsam. Der dritte Song, &#8222;Nemesis&#8220;, ist sehr interessant: Beim ersten H&#246;ren klingt es nach einer Liebesballade, ein ruhiger, verspielter, lyrisch klingender Song. Der Text sieht aber anders aus: </p>
<blockquote><p>I am your one true love<br />
Who sleeps with someone else<br />
I am your Nemesis<br />
Baby I&#8216;m life sweet life itself
</p></blockquote>
<p>Das Leben selbst als Nemesis!? Ein interessantes Konzept auf jeden Fall, und der Gegensatz von Musik und Text macht das ganze spannend. Der Text h&#228;tte auch auf David Grays erste beide Alben perfekt gepasst, das h&#228;tte sich damals aber sicher anders angeh&#246;rt.</p>
<p>Die n&#228;chsten beiden Titel sind dann wirklich Liebeslieder, mehr oder weniger, wenn auch sehr verschiedene. &#8222;Jackdaw&#8220; ist wieder ein energetischer und fr&#246;hlicher Song. &#8222;Kathleen&#8220; ist dagegen schwerm&#252;tig, zumindest vom Text her. Musikalisch klingt auch &#8222;Kathleen&#8220; eher beschwingt. David Gray singt hier &#252;brigens zusammen mit Jolie Holland, man h&#246;rt sie aber leider nur sehr schwer heraus. Das mag Absicht sein, da es ja inhaltlich gerade darum geht, dass Kathleen nicht mehr da ist, aber ist doch etwas Schade.</p>
<p>Als n&#228;chster Titel folgt &#8222;First Chance&#8220;, mit fast 6 Minuten L&#228;nge das l&#228;ngste St&#252;ck des Albums. &#8222;First Chance&#8220; erinnert textlich und auch von David Grays Stimme her wieder an seine fr&#252;hen Werke. Zumindest w&#228;hrend der Strophen selber dominiert auch die Gitarre. Es schwingt eine gewisse Ungeduld und &#196;rger mit.</p>
<blockquote><p>First chance I get I&#8216;m outta here,<br />
First chance I get I&#8216;m gone</p></blockquote>
<p>&#8222;Harder&#8220; ist wieder ein relativ ruhiger Song. Der Mittelteil klingt sehr sch&#246;n harmonisch, w&#228;hrend der Rest des Liedes nicht sehr herausragt. &#8222;Harder&#8220; geht musikalisch relativ nahtlos &#252;ber in &#8222;Transformations&#8220;. Dieses Lied beginnt sehr ruhig, steigert die Lautst&#228;rke dann aber zur Mitte hin. Es hat eine optimistischere Atmosph&#228;re und einen irgendwie poetisch klingenden Text.</p>
<p>&#8222;Stella The Artist&#8220; setzt das fort: Es ist ein Song an die Inspiration selbst, Stella symbolisiert Grays Muse. Das Lied ist schneller, kraftvoller und fr&#246;hlicher. &#8222;Breathe&#8220; ist das vorletzte Lied der CD. Es wird von einer zugrundeliegenden sehr einfachen Melodie getragen, die zwischen den Strophen immer wieder durchklingt. Der Text ist eindringlich und energisch vorgetragen. Das Lied passt sehr gut zu David Gray und hat wirklich was.</p>
<p>Den Abschluss des Albums bildet &#8222;Full Steam&#8220;, was gleichzeitig vielleicht auch das interessanteste Lied der CD ist. David Gray singt &#8222;Full Steam&#8220; zusammen mit Annie Lennox, und im Gegensatz zu Track 5 ist dies ein echtes Duett, wo man beide Stimmen gleichberechtigt heraush&#246;rt. Beim ersten H&#246;ren war ich hier eher entt&#228;uscht, aber der erste Eindruck tr&#252;gt eben manchmal auch: &#8222;Full Steam&#8220; ist ein toller Song, der sehr schnell zum Ohrwurm wird. Mehr als einmal habe ich den am Ende der CD einfach dreimal, viermal nacheinander laufen lassen. Wichtig: Ihr m&#252;sst auf den Text achten. Dreht die Musik ruhig lauter auf und greift euch das Booklet. Musikalisch ist das Lied eher ein Understatement, erst der Inhalt macht es zu etwas Besonderem.</p>
<p>Das Lied beginnt relativ leise, Annie Lennox und David Gray wechseln sich konstant jede Zeile ab. Der Gesang ist irgendwie schwerm&#252;tig und langsam, aber doch kraftvoll vorgetragen. Das ganze baut sich dann zum Refrain hin auf, den beide zusammen singen.</p>
<blockquote><p>
Now you saw it coming<br />
And I saw it coming<br />
We all saw it coming<br />
But we still bought it<br />
You saw it coming<br />
And I saw it coming<br />
But still running full steam ahead
</p></blockquote>
<p>Inhaltlich hat das was Fatalistisches und Trauriges, aber es ist einfach genial vorgetragen. Wie gesagt, Ohrwurm-Gefahr.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der ganz gro&#223;e Wurf, der komplette Neuanfang, wie das Album vorab beworben wurde, ist &#8222;Draw The Line&#8220; eher nicht. Es steht mehr in der Tradition der Vorg&#228;ngeralben als ich erwartet h&#228;tte, aber das ist ja auch nicht schlecht, schlie&#223;lich waren alle David-Gray-Alben bisher auf ihre Art sehr gut. Mit &#8222;Fugitive&#8220; und &#8222;Full Steam&#8220; wird das Album eingerahmt von zwei sehr genialen Songs. Dazwischen liegen viele interessante St&#252;cke, einige Songs wissen jedoch nicht so wirklich zu begeistern. Insbesondere ist mir nicht klar, wieso der sehr sch&#246;ne Song &#8222;Indeed I Will&#8220; auf dem Album nicht drauf ist (gab es im Vorfeld als kostenlosen Download). </p>
<p>Alle Kritik ist aber nat&#252;rlich Meckern auf hohem Niveau: &#8222;Draw The Line&#8220; ist auf jeden Fall ein h&#246;renswertes Album, das auch einen guten Gesamteindruck macht. Wer David Gray noch gar nicht kennt, sollte vielleicht zuerst zum &#8222;Greatest Hits&#8220;-Album greifen, um ein bisschen ein Gef&#252;hl f&#252;r seine Musik zu bekommen, Fans kommen jedoch an &#8222;Draw The Line&#8220; nicht vorbei.</p>
<p>Mehr Videos von David Gray kann man in seinem <a href="http://www.youtube.com/user/TheRealDavidGray" class="liexternal">YouTube-Channel</a> sehen. Es gibt wohl auch ein Video zu &#8222;Full Steam&#8220;, das dort hoffentlich bald zu sehen ist.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dave Carroll: Perfect Blue</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/dave-carroll-perfect-blue</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 23:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich ja &#252;ber das lustige &#8222;United Breaks Guitars&#8220;-Video geschrieben. Diana hat sich zwischenzeitlich das Solo-Album &#8222;Perfect Blue&#8220; des K&#252;nstlers Dave Carroll gekauft und ist begeistert. Ich habe es nicht oft geh&#246;rt seitdem, da sie es leider &#252;ber iTunes erworben hat und ich keine Ahnung habe, wie ich mir das Album da herauskopieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich ja &#252;ber das lustige <a href="http://johannes-ruthenberg.de/united-breaks-guitars" >&#8222;United Breaks Guitars&#8220;-Video</a> geschrieben. Diana hat sich zwischenzeitlich das Solo-Album &#8222;Perfect Blue&#8220; des K&#252;nstlers <a href="http://www.davecarrollmusic.com/" class="liexternal">Dave Carroll</a> gekauft und ist begeistert. Ich habe es nicht oft geh&#246;rt seitdem, da sie es leider &#252;ber iTunes erworben hat und ich keine Ahnung habe, wie ich mir das Album da herauskopieren kann (soll ich vermutlich auch nicht, aber ich kauf mir ja CDs, die wir beide h&#246;ren wollen, auch nicht doppelt) &#8211; aber ich muss sagen, dass es sich wirklich gut anh&#246;rt. Einfach von Musik und Gesang, eing&#228;ngig, irgendwo zwischen Folk, Country und Pop angesiedelt und mit einem leicht ironischen Unterton. Wirklich gut!</p>
<p>Derweil hat Dave Carroll, wie er United Airlines versprochen hatte, das zweite von drei Videos &#252;ber den Fall produziert: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h-UoERHaSQg" class="liexternal">United Breaks Guitars Song 2</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Beth Rowley: Little Dreamer</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/beth-rowley-little-dreamer</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 19:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/beth-rowley-little_dreamer.thumbnail.jpg" alt="" width="129" height="128" class="alignleft" />Vor einigen Monaten hatte ich ja hier von <a href="http://johannes-ruthenberg.de/david-gray-live">David Grays Konzert</a> in Cardiff berichtet, bei dem vor David Grays Auftritt unter anderem Beth Rowley zu h&#246;ren war. Speziell umgehauen hatte sie mich an dem Abend nicht, zugegeben, aber ihr Stimme war durchaus beeindruckend und musikalisch passte sie gut zu David Gray. Etwas aus dem Rahmen des &#220;blichen fiel der Support, den sie dabei hatte. Keine Ahnung, ob die Initiative von einem Fanclub oder ihrem Management kam, jedenfalls liefen Leute durchs Publikum und sammelten Mail-Adressen f&#252;r ihren Newsletter. Und nach dem Konzert wurde mir im Foyer ein Flyer in die Hand gedr&#252;ckt, der den kostenlosen Download ihres Songs "Nobody's Fault But Mine" versprach. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bethrowley.com/gallery/live_photos" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/beth-rowley.jpg" alt="Beth Rowley" title="Foto von Andy Sheppard (?), Beth bei einem Live-Auftritt in London" width="250" height="330" class="alignleft" /></a>Vor einigen Monaten hatte ich ja hier von <a href="http://johannes-ruthenberg.de/david-gray-live" >David Grays Konzert</a> in Cardiff berichtet, bei dem vor David Grays Auftritt unter anderem Beth Rowley zu h&#246;ren war. Speziell umgehauen hatte sie mich an dem Abend nicht, zugegeben, aber ihr Stimme war durchaus beeindruckend und musikalisch passte sie gut zu David Gray.</p>
<p>Etwas aus dem Rahmen des &#220;blichen fiel der Support, den sie dabei hatte. Keine Ahnung, ob die Initiative von einem Fanclub oder ihrem Management kam, jedenfalls liefen Leute durchs Publikum und sammelten Mail-Adressen f&#252;r ihren Newsletter. Und nach dem Konzert wurde mir im Foyer ein Flyer in die Hand gedr&#252;ckt, der den kostenlosen Download ihres Songs &#8222;Nobody&#8217;s Fault But Mine&#8220; versprach. Kostenlos und legal ist immer gut, dachte ich mir, und zog mir den Song ein paar Tage sp&#228;ter runter. Und wer h&#228;tte es gedacht, Beth Rowleys Musik gefiel mir gut, so dass ich mir das im April erschienene Deb&#252;t-Album sofort zugelegt habe. Und ja, diese Review hier stand seit gut sechs Monaten auf meinem ToDo-Zettel. :-/</p>
<h3>Beth Rowley</h3>
<p>Beth Rowley ist Jahrgang 1981 und wurde in Peru geboren. Ihre britischen Eltern zogen 1982 zur&#252;ck nach Gro&#223;britannien, wo Beth in Bristol aufwuchs. Sie studierte Musik und Kunst am Weston-super-Mare College und wechselte 2003 zum Brighton Institute of Modern Music. Zusammen mit Saxophonist Ben Castle ver&#246;ffentlichte Beth drei EPs. Au&#223;erdem tourte sie als Background-S&#228;ngerin mit Ronan Keating und Enrique Iglesias.</p>
<p>Beth Rowleys Musik zu beschreiben f&#228;llt mir gar nicht so leicht. Zumindest dr&#228;ngen sich mir keine offensichtlichen Vergleiche auf. Sie hat eine klare Stimme, und man merkt, dass sie eine Gesangsausbildung erhalten hat. Die Instrumentalisierung ist angemessen, aber &#252;bert&#246;nt nie den Gesang. Die Einordnung in ein Genre f&#228;llt mir schwer, aber ich glaube ja sowieso nicht wirklich an Schubladen. Auf ihrer Webseite schreibt Beth selbst:</p>
<blockquote><p>I&#8216;m influenced by a lot of bluegrass, gospel, soul &#038; country, so my music has moments of them all. It&#8217;s all of them and something else, something personal.</p></blockquote>
<p>Und das trifft es denke ich ganz gut. Am besten besucht ihr die <a href="http://www.bethrowley.com/" class="liexternal">Seite</a> mal selbst und h&#246;rt in ihre Songs ein wenig rein.</p>
<h3>Little Dreamer</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/beth-rowley-little_dreamer.jpg" alt="Cover 'Little Dreamer'" width="275" height="272" class="alignright" />Das Album hei&#223;t &#8222;Little Dreamer&#8220; und enth&#228;lt 11 Tracks, Gesamt-Spielzeit ca. 40 Minuten. Die Lieder im einzelnen:</p>
<ol>
<li>Nobody&#8217;s Fault But Mine</li>
<li>Sweet Hours</li>
<li>So Sublime</li>
<li>I Shall Be Released</li>
<li>Only One Cloud</li>
<li>When The Rains Came</li>
<li>Oh My Life</li>
<li>Angel Flying Too Close To The Ground</li>
<li>Almost Persuaded</li>
<li>You Never Called Me Tonight</li>
<li>Beautiful Tomorrow</li>
</ol>
<p>&#8222;Nobody&#8217;s Fault But Mine&#8220; ist ein Traditional, welches Beth Rowley schon auf einer ihrer EPs ver&#246;ffentlicht hatte. Der Song ist eher langsam und melancholisch, gewinnt gegen Ende jedoch an Laust&#228;rke und Background-S&#228;ngern. &#8222;Sweet Hours&#8220; ist von Beth Rowley und Ben Castle geschrieben und eher beschwingt. &#8222;So Sublime&#8220; schlie&#223;t sich da stilistisch recht nahtlos an. Der Song wurde im Mai als zweite Single des Albums ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Als n&#228;chstes singt Beth mit &#8222;I Shall Be Released&#8220; ein Cover von Bob Dylan. Ich kenne das Original nicht, aber diese Version gef&#228;llt mir auf jeden Fall und ist f&#252;r mich mit eines der Highlights der CD. Das Lied ist auch etwas schneller als der Rest.</p>
<p>&#8222;Only One Cloud&#8220; ist wieder von Beth Rowley und Ben Castle geschrieben und ist ein recht ruhiger Blues-Song. &#8222;When The Rains Came&#8220; ist ein Cover des britischen Blues-S&#228;ngers Jim Crawford. &#8222;Oh My Life&#8220; ist ein sehr sch&#246;ner, kraftvoller Song, den Rowley mit einigen Bandkollegen zusammen geschrieben hat und wo man auch Ben Castles Saxophon deutlicher h&#246;rt. Das Lied erschien im Februar als erste Single des Albums.</p>
<p>Danach folgt mit &#8222;Angel Flying Too Close To The Ground&#8220; wieder ein Cover, diesmal von Willie Nelson. Beth singt hier im Duett mit dem irischen Musiker Duke Special. Die Instrumentalisierung ist eher sp&#228;rlich und &#252;berl&#228;sst den Stimmen den Vordergrund. Ein ruhiger, langsamer Song mit sehr weichen Stimmen.</p>
<p>Auch &#8222;Almost Persuaded&#8220; ist ein Cover und ist mit einer meiner Lieblings-Songs des Albums, genau wie das folgende &#8222;You Never Called Me Tonight&#8220;, welches wieder von Rowley und Castle geschrieben wurde. Beide Songs erz&#228;hlen jeweils eine h&#252;bsche kleine Geschichte, vorgetragen in Beth&#8216; ruhiger und klarer Stimme. Abgeschlossen wird das Album von dem Traditional &#8222;Beautiful Tomorrow&#8220;.</p>
<p>Mein einziger Kritikpunkt an dem Album: Das d&#252;nne Booklet enth&#228;lt einige h&#252;bsche Fotos, aber keine Liedtexte. Mit Coverversionen mag das immer schwieriger sein, die Rechte f&#252;r die Texte zu erhalten. Unm&#246;glich ist es aber nicht, und zumindest die Texte der selbstgeschriebenen Songs h&#228;tte ich wirklich erwartet.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Beth Rowleys Musik lebt von ihrer wunderbaren Stimme und der atmosph&#228;risch passenden Instrumentalisierung. Wer auch Musik abseits von modernem Pop und Rock mag und ganz grob mit Blues und Soul mit Pop-Ankl&#228;ngen etwas anfangen kann, sollte hier auf jeden Fall mal reinh&#246;ren. Ich mag an Rowleys Musik vor allem die Mischung. Es ragt hier eigentlich kein Song wirklich heraus, stattdessen finde ich an fast allen der 11 Lieder etwas, das mir gef&#228;llt. Es ist auf jeden Fall ein Album, das nicht nach einer Woche wieder in der Versenkung verschwindet, sondern das man immer wieder gerne h&#246;rt.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://www.bethrowley.com/" class="liexternal">Offizielle Webseite</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/bethrowley" class="liexternal">Beth Rownleys MySpace-Seite</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Soundtrack: Doctor Who Series 3</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/soundtrack-doctor-who-series-3</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/soundtrack-doctor-who-series-3#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 07:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Doctor Who]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/doctor_who_series_3_soundtrack.thumbnail.jpg" width="128" height="128" alt="CD-Cover" title="Doctor Who Soundtrack Series 3" class="imageframe imgalignleft" />Vor etwas &#252;ber einem Jahr habe ich meine erste "Doctor Who"-Folge gesehen und es leider immer noch nicht geschafft, etwas &#252;ber diese geniale Serie zu schreiben. Heute will ich zumindest den Soundtrack zur dritten Staffel kurz vorstellen, der seit gestern bei mir auf Dauerschleife l&#228;uft. Die Musik der neuen "Doctor Who"-Serie wird genau wie die des Ablegers "Torchwood" von Murray Gold geschrieben. Zu den ersten beiden Staffeln ist schon ein Soundtrack erschienen, den ich aber noch nicht besitze, so dass ich dahingehend keine Vergleiche anstellen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/doctor_who_series_3_soundtrack.jpg" width="275" height="275" alt="CD-Cover" title="Doctor Who Soundtrack Series 3" class="imageframe imgalignleft" />Vor etwas &#252;ber einem Jahr habe ich meine erste &#8222;Doctor Who&#8220;-Folge gesehen und es leider immer noch nicht geschafft, etwas &#252;ber diese geniale Serie zu schreiben. Heute will ich zumindest den Soundtrack zur dritten Staffel kurz vorstellen, der seit gestern bei mir auf Dauerschleife l&#228;uft. Die Musik der neuen &#8222;Doctor Who&#8220;-Serie wird genau wie die des Ablegers &#8222;Torchwood&#8220; von Murray Gold geschrieben. Zu den ersten beiden Staffeln ist schon ein Soundtrack erschienen, den ich aber noch nicht besitze, so dass ich dahingehend keine Vergleiche anstellen kann. Die dritte Staffel der Serie bescherte uns mit Martha Jones einen neuen Companion sowie mit dem Master einen der klassischsten Gegenspieler &#252;berhaupt. Dazwischen gab es viele spannende, spa&#223;ige und dramatische Episoden. All diese Geschichten werden von Murray Golds Musik wundervoll eingefangen. Gespielt wird die Musik vom <span lang="en">BBC National Orchestra of Wales</span>, dirigiert von Ben Foster.</p>
<h3>Der Soundtrack</h3>
<p>Was mir im Vergleich zu vielen anderen Soundtracks auff&#228;llt: Da die Musik aus einem guten Dutzend ganz verschiedener Episoden stammt, ist sie nicht so in sich geschlossen wie man das von einem Film-Soundtrack gew&#246;hnt ist. Murray Gold packt in seine Musik die verschiedensten Stile, je nach den Erfordernissen der Episode. So klingt der Soundtrack manchmal bombastisch-orchestral nach &#8222;Gladiator&#8220; von Hans Zimmer und Lisa Gerrard, an anderen Stellen erinnert er an Danny Elfmans &#8222;Batman&#8220;. Jazzige St&#252;cke wechseln sich ab mit action-getriebenen Tracks, milit&#228;risch klingende St&#252;cke mit wunderbaren Themen, die einfach den &#8222;Sense of Wonder&#8220; der Serie transportieren. Und dazu gibt es als Dreingabe noch zwei von <a href="http://johannes-ruthenberg.de/yamit-mamo" >Yamit Mamo</a> gesungene Songs. Diese Unterschiedlichkeit macht den Soundtrack nicht ganz so einfach zu h&#246;ren, da sich laute und leise, langsame und schnelle St&#252;cke abwechseln. Auf der anderen Seite sorgt das auch daf&#252;r, dass die Musik immer spannend bleibt.</p>
<p>Und vor allem kriegt man hier <em>wirklich</em> etwas f&#252;r sein Geld: Die CD enth&#228;lt ganze 28 Tracks mit einer Spielzeit von 1 Stunde und 14 Minuten! Neben den Episoden der dritten Staffel ist auch Musik aus den Christmas Specials &#8222;The Runaway Bride&#8220; (vor der dritten Staffel) und &#8222;Voyage Of The Damned&#8220; (nach der dritten Staffel) enthalten. Au&#223;erdem gibt es ein sch&#246;n gestaltetes Booklet, mit einer wie immer witzigen Einleitung von Produzentin Julie Gardner und kurzen Kommentaren von Murray Gold zu jedem St&#252;ck.</p>
<h3>Die Tracks</h3>
<p>Folgende St&#252;cke sind auf der CD enthalten:</p>
<ol lang="en">
<li>All The Strange, Strange Creatures (The Trailer Music)</li>
<li>Martha&#8217;s Theme</li>
<li>Drowning Dry</li>
<li>The Carrionites Swarm</li>
<li>Gridlocked Cassinis</li>
<li>Boe</li>
<li>Evolution Of The Daleks</li>
<li>My Angel Put The Devil In Me</li>
<li>Mr Smith And Joan</li>
<li>Only Martha Knows</li>
<li>Smith&#8217;s Choice</li>
<li>Just Scarecrows To War</li>
<li>Miss Joan Redfern</li>
<li>The Dream Of A Normal Death</li>
<li>The Doctor Forever</li>
<li>Blink (Suite)</li>
<li>The Runaway Bride</li>
<li>After The Chase</li>
<li>The Futurekind</li>
<li>YANA (Excerpt)</li>
<li>The Master Vainglorious</li>
<li>Martha&#8217;s Quest</li>
<li>This Is Gallifrey: Our Childhood, Our Home</li>
<li>Martha Triumphant</li>
<li>Donna&#8217;s Theme</li>
<li>The Stowaway</li>
<li>The Master Tape</li>
<li>Abide With Me</li>
</ol>
<p>Der erste Track wurde f&#252;r die Trailer der dritten Staffel benutzt und enth&#228;lt verschiedene Themen. Es beginnt mit dem kr&#228;ftigen Gallifrey-Thema, welches sp&#228;ter in Track 23 wieder anklingt. Aber auch Marthas Thema steckt hier schon drin, was in Track 2 noch mal l&#228;nger zu h&#246;ren ist. Es beginnt ruhig und mystisch klingend und erst relativ sp&#228;t kommt die typische Martha-Melodie auf. Auf dem gleichen Thema basiert &#8222;Martha Triumphant&#8220; vom Ende der Staffel, nur klingt die Musik hier orchestraler.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/doctor_who_series_3_soundtrack2.jpg" width="200" height="169" alt="R&#252;ckseite der CD" class="imageframe imgalignright" />Es folgen zwei eher action-reiche Themen aus der Shakespeare-Folge sowie ein kurzes, lockeres Thema aus der Folge &#8222;Gridlock&#8220;. Track 6 &#8222;Boe&#8220; geh&#246;rt zu meinen Lieblingsst&#252;cken der CD. Die Musik ist ruhig, aber mit einem energetischen Thema, das irgendwie das geheimnisvolle Flair des Face of Boe einf&#228;ngt. Und obwohl es, soweit ich mich an die Episode erinnere, die Todesszene des Charakters begleitet, ist es eher fr&#246;hlich und optimistisch und einfach wundersch&#246;n.</p>
<p>Von dort geht es zu einem martialischen, aber kurzen Dalek-Thema, untermalt von einem unheilvoll klingenden Chor. Aus der gleichen Episode folgt dann der Song &#8222;My Angel Put The Devil In Me&#8220;. In der Episode wurde der Song von Miranda Raison gesungen, aber f&#252;r den Soundtrack hat ihn Yamit Mamo neu aufgenommen, m&#246;glicherweise weil er in der Episode nicht komplett zu h&#246;ren war!? Das Lied ist ein klassischer Song, jazzig und beschwingt, wie man ihn in einer in den 30ger Jahren spielenden Episode erwarten w&#252;rde. Und Yamit Mamo bringt das mit einer rauchig klingenden Stimme perfekt r&#252;ber.</p>
<p>Es folgen sechs k&#252;rzere St&#252;cke aus dem Zweiteiler &#8222;Human Nature&#8220; und &#8222;Family Of Blood&#8220;. Murray Gold meint dazu im Booklet, dass er aus diesen Episoden allein ein Soundtrack-Album h&#228;tte zusammenstellen k&#246;nnen. Die St&#252;cke sind mit einem kleineren Orchester umgesetzt worden und klingen deswegen eher ruhig. Lediglich &#8222;Smith&#8217;s Choice&#8220; ist lauter und schneller, da es aus dem Finale des Zweiteilers stammt. &#8222;Only Martha Knows&#8220; f&#228;llt durch Pfeifen etwas aus dem Rahmen, in der Episode war das St&#252;ck wohl ohne zu h&#246;ren. &#8222;Just Scarecrows To War&#8220; klingt entsprechend dem Thema der Episode milit&#228;risch, angelehnt an typische Milit&#228;rm&#228;rsche. &#8222;The Dream Of A Normal Death&#8220; ist dann wieder ein wundersch&#246;nes, ruhiges Thema, das sich um den Doktor und seine (kurze) Aussicht auf ein normales, sterbliches Leben dreht.</p>
<p>&#8222;The Doctor Forever&#8220; ist das Thema des Doktors und war in vielen Episoden der dritten Staffel zu h&#246;ren. Es enth&#228;lt die mystischen Elemente von Martha&#8217;s Theme und pendelt zwischen ruhigen und schnellen Momenten, mal mit Orchester, mal mit einem Chor im Hintergrund. Alles in allem passt es gut zum Doktor, enth&#228;lt sowohl seine geheimnisvollen Aspekte als auch die Action und das Abenteuer. Ganz am Ende ist auch das Gallifrey-Thema angedeutet, welches dann jedoch wieder in eher nach Abenteuer klingender Musik endet.</p>
<p>Die Suite aus der Episode &#8222;Blink&#8220; beginnt mit einem sehr ruhigen und tief klingenden Fagott, welches von einer schnelleren Melodie abgel&#246;st wird. Auch das passt zur Atmosph&#228;re der Episode, welche generell ruhig und unheimlich war, abgel&#246;st von kurzen dramatischen Momenten. Die n&#228;chsten beiden St&#252;cke stammen aus dem Christmas-Special &#8222;The Runaway Bride&#8220;. Die Musik zur Verfolgungsjagd ist entsprechend gestaltet, sehr klassisch und an den entsprechenden Stellen mit dem Helden-Thema des Doktors versehen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es folgen sechs St&#252;cke aus dem Finale der dritten Staffel. &#8222;The Futurekind&#8220; ist ein d&#252;steres, schnelles Thema, das wieder eine Verfolgungsjagd illustrierte und irgendwie elektronisch klingt. &#8222;Yana&#8220; ist das Thema des Masters und basiert auf Track 1. Es ist das k&#252;rzestes St&#252;ck der CD und untermalt recht bombastisch das Erscheinen des Masters. &#8222;The Master Vainglorious&#8220; ist sehr psychedelisch und elektronisch und gef&#228;llt mir am wenigsten. Es ist einfach verglichen mit der restlichen Musik eher stressig, auch wenn es dann ab der Mitte von elektronischen Sounds wieder zum klassischen Orchester driftet und am Ende beides kombiniert. Nat&#252;rlich passt es gut zum Charakter des Masters, illustriert sch&#246;n seine Energie, seinen Machthunger und seinen Gr&#246;&#223;enwahn. </p>
<p>Mein absolutes Lieblingsst&#252;ck der CD ist &#8222;This Is Gallifrey: Our Childhood, Our Home&#8220;. Das St&#252;ck wurde, soweit ich mich erinnere, gespielt zu den Erinnerungen des Doktors und des Masters an Gallifrey, ihren untergegangenen Heimatplaneten. Es ist von einem konstanten Beat unterlegt, die Hauptmelodie wechselt dagegen zwischen langsameren und schnelleren Teilen. Die Musik transportiert einfach perfekt den &#8222;Sense of Wonder&#8220; dieser Welt, aber auch die Melancholie, die Sehnsucht nach einer grandiosen Heimat, die f&#252;r immer verloren ist. Dazwischen klingt auch das Thema des Masters wieder an, vermutlich passend zu seinen Erinnerungen. Stilistisch erinnert es an Boes Thema, vor allem in dessen zweitem Teil, ist aber durch den treibenden Beat irgendwie bewegter und schneller.</p>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/doctorwho/gallery/2007_x/800/10.jpg" rel="lightbox[345]" title="Band im Ballsaal der Titanic -- Murray Gold steht rechts neben Yamit Mamo" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/yamit_mamo_2.jpg" width="500" height="333" alt="Titanic-Band" title="Band im Ballsaal der Titanic -- Murray Gold steht rechts neben Yamit Mamo" class="imageframe imgaligncenter" /></a></p>
<p>&#8222;Donna&#8217;s Theme&#8220; ist ruhiger, klingt aber sehr nach &#8222;The Runaway Bride&#8220;. Es folgt der zweite Song des Albums, wieder gesungen von Yamit Mamo. &#8222;The Stowaway&#8220; wurde von der Geschichte des Christmas Specials vor der vierten Staffel inspiriert und war dort im gro&#223;en Ballsaal der Titanic zu h&#246;ren. Yamit Mamo sang das Lied auch onscreen in der Episode und wurde dabei unterst&#252;tzt von Murray Gold und Dirigent Ben Foster. Murray Gold entschuldigt sich im Booklet ausdr&#252;cklich f&#252;r die schlechten Background-S&#228;nger. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  W&#228;hrend Yamit Mamo in Track 8 noch rauchig und jazzig klang, bringt sie diesen Song wunderbar melodisch-beschwingt r&#252;ber. Was soll ich sagen: Ohrwurm-Gefahr!</p>
<p>&#8222;The Master Tape&#8220; ist dann noch einmal ein Ausflug zur&#252;ck zum Master. Das Thema ist sehr schnell und kr&#228;ftig, aber weniger elektronisch als Track 21 und alles in allem viel sch&#246;ner anzuh&#246;ren. Das Album endet mit der christlichen Hymne &#8222;Abide With Me&#8220; von Henry Francis Lyte und William Henry Monk (1847/1861), gesungen vom Crouch End Festival Chorus. Das ruhige und w&#252;rdevoll klingende Lied war am Ende der Episode &#8222;Gridlock&#8220; zu h&#246;ren. Es f&#228;llt etwas aus dem Rahmen verglichen mit der restlichen Musik und passt deswegen wohl ganz gut ans Ende der CD.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Murray Golds Musik ist abwechslungsreich und einfach spannend. Actionreiche Musik ist hier gemischt mit wunderbaren Themen und tollen Songs. Allen Fans der neuen &#8222;Doctor Who&#8220;-Serie kann ich dieses Album uneingeschr&#228;nkt empfehlen. Inwiefern die Musik auch Leuten gef&#228;llt, die die Serie nicht kennen, bin ich mir nicht sicher. F&#252;r mich zumindest transportiert ein Soundtrack in erster Linie die Bilder, Geschichten und Emotionen des Filmes. Aber vielleicht ist Murray Golds Musik, in der das ganze Doctor-Who-Universum so wunderbar beschrieben ist, ja auch ein Ansporn, mal in die Serie reinzuschauen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>David Gray live</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 21:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[David Gray]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/david_gray_01.thumbnail.jpg" width="132" height="100" alt="David Gray" title="David Gray in Edinburgh, 03. M&#228;rz 2008, Foto von Djk" class="imageframe imgalignright" />Am Ostersamstag waren Diana und ich bei einem Konzert von David Gray. Als ich vor ein paar Monaten von David Grays "The World To Me"-Tour erfahren habe, konnte ich gar nicht anders als die Tickets zu ordern, vor allem da er auch nach Cardiff kam. Da kann man schlecht Nein sagen ;-) und so waren wir also am Abend des 22. M&#228;rz in der St. David's Hall in der Innenstadt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ostersamstag waren Diana und ich bei einem Konzert von David Gray. Als ich vor ein paar Monaten von David Grays &#8222;The World To Me&#8220;-Tour erfahren habe, konnte ich gar nicht anders als die Tickets zu ordern, vor allem da er auch nach Cardiff kam. Da kann man schlecht Nein sagen <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und so waren wir also am Abend des 22. M&#228;rz in der St. David&#8217;s Hall in der Innenstadt.</p>
<p>Alles in allem war das Konzert ein echtes Erlebnis, auch wenn der Gesamteindruck durch einige Dinge etwas getr&#252;bt wurde. Aber das soll nicht hei&#223;en, dass mich das Konzert nicht begeistert hat.</p>
<h3>David Gray</h3>
<p><a href="http://www.davidgray.com/forums/thread/705890.aspx" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/david_gray_01.jpg" width="283" height="213" alt="David Gray" title="David Gray in Edinburgh, 03. M&#228;rz 2008, Foto von Djk" class="imageframe imgalignleft" /></a>Zuerst mal: Wer ist David Gray? In Gro&#223;britannien und Irland ist er sehr bekannt, aber in Deutschland d&#252;rften ihn eher wenige Leute kennen, was wirklich schade ist. David Gray stammt aus Manchester und brachte 1993 sein erstes Album &#8222;A Century Ends&#8220; heraus. Diesem folgten sieben weitere, der gro&#223;e Durchbuch kam aber 1998 mit dem vierten Album &#8222;White Ladder&#8220;. In Irland ist es immer noch das meistverkaufte Album aller Zeiten. Wenn ihr mehr &#252;ber David Gray wissen und vielleicht in seine Musik reinh&#246;ren m&#246;chtet, besucht doch mal seine Website: <a href="http://www.davidgray.com/" class="liexternal">www.davidgray.com</a>.</p>
<p>Was mich an David Gray vor allem begeistert: Er ist wirklich gut in dem was er tut. Im Gegensatz zu so manchem M&#246;chtegern-Popsternchen schreibt er seine Songs selber, er kann wirklich singen und er spielt mindestens Gitarre und Klavier. Das ist f&#252;r mich einfach die Essenz eines Musikers: Jemand der sich nur mit einer Gitarre und einem Mikro auf die B&#252;hne stellen und gute Musik machen kann. In David Grays Fall kommen dann auch noch viele wirklich gute Texte dazu.</p>
<h3>Die Location</h3>
<p>Die <a href="http://www.stdavidshallcardiff.co.uk/" class="liexternal">St. David&#8217;s Hall</a> liegt mitten in Cardiff. Sie wurde 1982 fertiggestellt und zu einem Gro&#223;teil &#252;ber einem schon existierenden Einkaufszentrum errichtet. Von au&#223;en ist sie deshalb auch leicht zu &#252;bersehen. Innen erinnert sie stark an das Leipziger Gewandhaus, mit den verschiedenen, nach oben immer kleiner werdenden Ebenen.</p>
<p>Hier liegt auch mein Hauptproblem mit dem Abend: Die Konzerthalle ist speziell f&#252;r eine gute Akustik gebaut worden, aber dabei hat man vermutlich nicht Lautsprecher von der Gr&#246;&#223;e eines Kleinwagens eingerechnet. Gerade weil eigentlich alle von David Grays Alben bis auf das letzte sehr entspannt instrumentalisiert sind und immer seine Stimme im Vordergrund steht und weil das Konzert nicht in der <em>Cardiff International Arena</em> sondern dieser vergleichsweise kleinen Konzerthalle stattfand, hatte ich ehrlich gesagt mit einem halbwegs ruhigen Abend gerechnet. Die erw&#228;hnten Lautsprecher haben aber, kombiniert mit einer auch nicht gerade g&#252;nstigen Sitzposition zu selbigen, daf&#252;r gesorgt, dass man bei dem ein oder anderen Song nur noch die Instrumente geh&#246;rt hat und manchmal war auch da dann nichts mehr auszumachen vor schierer Lautst&#228;rke.</p>
<p>Und dabei habe ich keine Ahnung, ob das so sein sollte oder ob sich David Grays Techniker da mit der Akustik versch&#228;tzt hatten. Vielleicht hatten die Leute weiter oben und mehr mittig ja auch einen entspannten Abend. Note to self: Beim Kartenkauf f&#252;r Konzerte den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Abstand zu den Lautsprechern einkalkulieren.</p>
<h3>Die Vorbands</h3>
<p><a href="http://www.davidgray.com/forums/thread/705890.aspx" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/beth_rowley.jpg" width="175" height="132" alt="Beth Rowley" title="Beth Rowley in Edinburgh, 03. M&#228;rz 2008, Foto von Djk" class="imageframe imgalignright" /></a>Das Konzert lief unter dem Motto &#8222;David Gray and friends&#8220;. Als wir 20 Minuten vor Beginn in den Hauptraum kamen, waren da schon  zwei Damen auf der B&#252;hne, deren Namen ich leider nicht mitbekommen habe. P&#252;nktlich um 20 Uhr erschien dann <a href="http://www.bethrowley.com/home" class="liexternal">Beth Rowley</a>, welche den eigentlichen Abend einleitete und einige Songs aus ihrem Deb&#252;talbum <a href="http://johannes-ruthenberg.de/beth-rowley-little-dreamer" >&#8222;Little Dreamer&#8220;</a> sang. Musikalisch passte sie erfreulicherweise sehr gut zu David Gray und ihre Musik ist auch h&#252;bsch anzuh&#246;ren. Vor allem ihre Stimme war beeindruckend. Das war also ein durchaus gelungener Auftakt. Witziges Details am Rande: Ihr Drummer spielte u.a. auf einem Koffer! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Die Set-Liste</h3>
<p>Im Folgenden die Liste der Songs, die David Gray gesungen hat. Ich habe sie eine Woche sp&#228;ter aus dem Ged&#228;chtnis aufgeschrieben, und als ich dann im Internet ein Foto der <a href="http://www.davidgray.com/forums/thread/706485.aspx" class="liexternal">Original Set-List</a> von Davids Klavier fand, lag ich zum Gl&#252;ck nur bei wenigen Songs daneben. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<ol>
<li>Shine</li>
<li>In The Morning</li>
<li>One Too Many Mornings</li>
<li>As I&#8216;m Leaving</li>
<li>Living Room</li>
<li>Babylon</li>
<li>This Year&#8217;s Love</li>
<li>The One I Love</li>
<li>Sail Away</li>
<li>You&#8216;re The World To Me</li>
<li>Everytime</li>
<li>Slow Motion</li>
<li>Nightblindness</li>
<li>Hospital Food</li>
<li>Late Night Radio</li>
<li>My Oh My</li>
<li>Be Mine</li>
<li>The Other Side</li>
<li>The Song of Wandering Aengus</li>
<li>Lately</li>
<li>Please Forgive Me</li>
</ol>
<h3>Die Lieder im einzelnen</h3>
<p>David Gray betrat die B&#252;hne kurz vor 21 Uhr, denke ich, offenbar gut gelaunt. &#8222;I&#8216;m as close as it gets to the real St. David&#8220;, meinte er in Anspielung auf den Namen der Halle. Die ersten paar Songs sang er noch alleine, nur von seiner Gitarre begleitet. Begonnen hat er mit &#8222;Shine&#8220;, denn: &#8222;Let&#8217;s start at the beginning.&#8220; Dieses Lied ist von seiner ersten CD, eine zugleich traurige und optimistische Ballade &#252;ber das Ende einer Beziehung.</p>
<p>Die n&#228;chsten beiden Songs stammen von David Grays neuestem Album &#8222;A Thousand Miles Behind&#8220;. Auf dieser CD sind Cover von Liedern anderer K&#252;nstler versammelt, aufgenommen bei Konzerten der letzten Jahre. &#8222;In the Morning&#8220; ist von Barry Gibb, &#8222;One Too Many Mornings&#8220; von Bob Dylan. Eine Zeile aus letzterem Song gab der CD ihren Namen. &#8222;One Too Many Mornings&#8220; war f&#252;r mich auch ein erstes Highlight des Abends, weil ich den Song noch nicht kannte und weil  es einer der ruhigsten des ganzen Abends war.</p>
<p>Danach kamen &#8222;As I&#8216;m Leaving&#8220;, ein Song vom &#8222;The Lost Songs&#8220;-Album, und &#8222;Living Room&#8220;. Etwa an der Stelle holte David Gray dann auch die ersten beiden Mitglieder seiner Band auf die B&#252;hne. Mit &#8222;Babylon&#8220; folgte dann ein Publikumsliebling, einer von zwei oder drei Songs, die das ganze Publikum scheinbar auswendig konnte. Das Lied stammt vom Hit-Album &#8222;White Ladder&#8220; und ist vielleicht auch in Deutschland dem ein oder anderen bekannt.</p>
<p>Zu &#8222;This Year&#8217;s Love&#8220; tauschte David Gray die Gitarre gegen das Klavier, was er dann sp&#228;ter noch f&#252;r zwei, drei andere Songs tat. Ich glaube, hier war es auch, dass ein hartn&#228;ckiger Zwischenrufer aus dem Publikum ihn dazu brachte, &#252;ber R2D2 zu scherzen und dar&#252;ber, er w&#228;re &#8222;psychically linked with a lunatic in the audience&#8220;. Ich habe diesen kurzen Wortwechsel leider nicht so ganz mitbekommen, aber der Rest des Publikums fand es sehr witzig.</p>
<p><a href="http://www.davidgray.com/forums/thread/705890.aspx" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/david_gray_02.jpg" width="283" height="213" alt="David Gray" title="David Gray in Edinburgh, 03. M&#228;rz 2008, Foto von Djk" class="imageframe imgalignleft" /></a>Tja, und dann kam &#8222;The One I Love&#8220; und ich war halbwegs baff. Dieses Lied stammt von Davids letztem echten Studio-Album, welches sich von seiner fr&#252;heren Arbeit durch wesentlich st&#228;rkere Betonung der Instrumentalisierung unterscheidet. Und es ist nebenbei eines meiner absoluten Lieblings-Songs. Was ich nicht erwartet hatte war, dass David Gray daraus eine echte Rock-Fassung gemacht hat. Dazu kamen auch zwei weitere Band-Mitglieder auf die B&#252;hne, die Scheinwerfer schalteten auf violett und dann hatte man das Gef&#252;hl, zwei kleine Brian Mays w&#252;rden direkt im Geh&#246;rgang Gitarre spielen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einerseits ist das ja etwas Schade, weil ich auch bei diesem Lied den Text sehr interessant finde. Andererseits war es schon spannend zu sehen, dass David Gray eben auch das kann: Innerhalb von drei&#223;ig Minuten hatte er sich da von einem ruhigen Song mit Akustik-Gitarre zu einer F&#252;nf-Mann-Rockband gewandelt. Und w&#228;hrend er ja klassischerweise und aufgrund seiner fr&#252;hen Werke meistens als Singer-Songwriter gesehen wird, hat er eben auch diese Rolle drauf.</p>
<p>Es folgten &#8222;Sail Away&#8220; und dann &#8222;You&#8216;re The World To Me&#8220;, ein sehr sch&#246;ner Song und der einzige v&#246;llig neue Song auf dem k&#252;rzlich erschienenen Greatest-Hits-Album.</p>
<p>Was die Song-Auswahl betrifft hat er fast von jedem seiner Alben etwas gesungen, mit einer Betonung auf den neueren Werken verst&#228;ndlicherweise. Einige meiner Lieblingssongs waren nicht dabei, andererseits umfasst die Liste meiner Lieblingssongs von David Gray auch seine halbe Discographie. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiter ging es mit &#8222;Everytime&#8220; und &#8222;Slow Motion&#8220;, letzteres wieder am Klavier. &#8222;Nightblindness&#8220; wurde genutzt, um eine l&#228;ngere Improvisation einzubauen. Das Lied vom &#8222;White Ladder&#8220;-Album ist ja auch so schon nicht gerade kurz, aber es dauerte hier eine gef&#252;hlte Viertelstunde und erinnerte mich zwischenzeitlich nicht mehr sehr an den eigentlich sehr ruhigen Song von der CD. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danach folgten noch f&#252;nf weitere Songs bevor das Konzert eigentlich zu Ende war. Aber nat&#252;rlich gab es eine Zugabe von drei weiteren Liedern. &#8222;The Song of Wandering Aengus&#8220; ist aus einem Gedicht des irischen Poeten William Butler Yeats entstanden, ver&#246;ffentlicht 1899. Von wem die Musik stammt bin ich mir nicht sicher, aber das Lied war auf jeden Fall eines der sch&#246;nsten des ganzen Abends. Noch einen Tick ruhiger als &#8222;One Too Many Mornings&#8220; und sehr lyrisch passte es perfekt zu David Grays Repertoire. </p>
<p>Dann setzte sich David Gray noch einmal ans Klavier f&#252;r &#8222;Lately&#8220; und &#8222;Please Forgive Me&#8220;. Dieser Song von &#8222;White Ladder&#8220; war wieder dem ganzen Publikum bekannt, und David Gray wedelte schon einfach nur noch in Richtung des Publikums, wenn er einen Gesangseinsatz haben wollte. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Trotz der etwas st&#246;renden Lautst&#228;rke fand ich war es ein gelungener Abend und ein Erlebnis, David Gray mal live zu sehen. Nicht dass ich daran gezweifelt h&#228;tte, aber sein K&#246;nnen und seine Vielseitigkeit als Musiker hat er an diesem Abend wirklich bewiesen. Und wenn er mal bei euch in der N&#228;he ist, geht ruhig hin. Es lohnt sich! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Fotos</h3>
<p>Alle Fotos auf dieser Seite sind von Djk, welcher mir die Verwendung freundlicherweise erlaubt hat. Urspr&#252;nglich wurden sie im <a href="http://www.davidgray.com/forums/thread/705890.aspx" class="liexternal">David-Gray-Forum</a> gepostet. Die Bilder wurden am 03. M&#228;rz 2008 in Edinburgh aufgenommen. Vom Konzert in Cardiff habe ich bisher leider keine Fotos gefunden, diese Bilder geben die Atmosph&#228;re in Cardiff aber exzellent wieder.</p>
<p>Auf den Fotos kann man &#252;brigens auch die immer wieder andere Beleuchtung sehen, und die Kreativit&#228;t der Beleuchtungstechniker ist mir an dem Abend schon positiv aufgefallen. Negativ aufgefallen sind mir die vielen Leute, die immer wieder mit Blitzlicht fotografiert haben. Man k&#246;nnte sich fragen, warum man dann nicht irgendwo ein paar Bilder im Netz findet. Aber die Antwort lautet vermutlich, dass man mit einem Blitzlicht von der Galerie aus h&#246;chstens den Hinterkopf der Leute vor einem anleuchtet&#8230; <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update Nov 2009:</strong> Bei YouTube findet sich eine Live-Aufnahme von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KA50VMxrl8o&#038;feature=related" class="liexternal">&#8222;Wandering Aengus&#8220;</a>. Nicht die beste Tonqualit&#228;t, aber man bekommt einen guten Eindruck dieses sehr sch&#246;nen Songs.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lucy Kaplansky: The Red Thread</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/lucy-kaplansky-the-red-thread</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/lucy-kaplansky-the-red-thread#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 20:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://johannes-ruthenberg.de/lucy-kaplansky-the-red-thread</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/kaplansky_the_red_thread.thumbnail.jpg" width="127" height="128" alt="Cover 'The Red Thread'" title="Cover 'The Red Thread'" class="imageframe imgalignleft" />Heute m&#246;chte ich eine Musikerin vorstellen, die in Deutschland eher weniger bekannt ist: Lucy Kaplansky. Kaplansky ist eine amerikanische Folks&#228;ngerin, deren erstes Album 1994 ver&#246;ffentlicht wurde. Sie hat jedoch schon vorher Musik gemacht, u.a. mit Shawn Colvin zusammen, und hat l&#228;ngere Zeit als Psychologin gearbeitet. Entdeckt habe ich ihre Musik eher zuf&#228;llig: Dies ist, soweit ich mich erinnere, das einzige Mal, dass ich einer "Kunden, die x gekauft haben, haben auch y gekauft"-Empfehlung von Amazon gefolgt bin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/kaplansky_the_red_thread.jpg" width="275" height="276" alt="Cover 'The Red Thread'" title="Cover 'The Red Thread'" class="imageframe imgalignleft" />Heute m&#246;chte ich eine Musikerin vorstellen, die in Deutschland eher weniger bekannt ist: Lucy Kaplansky. Kaplansky ist eine amerikanische Folks&#228;ngerin, deren erstes Album 1994 ver&#246;ffentlicht wurde. Sie hat jedoch schon vorher Musik gemacht, u.a. mit Shawn Colvin zusammen, und hat l&#228;ngere Zeit als Psychologin gearbeitet. Entdeckt habe ich ihre Musik eher zuf&#228;llig: Dies ist, soweit ich mich erinnere, das einzige Mal, dass ich einer &#8222;Kunden, die x gekauft haben, haben auch y gekauft&#8220;-Empfehlung von Amazon gefolgt bin.</p>
<p>Ich habe also in &#8222;Land Of The Living&#8220; und &#8222;Line In The Sand&#8220; reingeh&#246;rt, und war beeindruckt. Dass es so lange gedauert hat, bis ich mir das Album &#8222;The Red Thread&#8220; gekauft habe, liegt vor allem daran, dass man es in Deutschland nur zu exorbitanten Preisen bekommt. Aber nun zum Album: Es ist 2004 erschienen und enth&#228;lt zehn Songs. Einige davon sind Cover-Versionen, aber den Gro&#223;teil hat Lucy Kaplansky zusammen mit ihrem Mann Rick Litvin selbst geschrieben. Die Lieder im einzelnen:</p>
<ol>
<li>I Had Something</li>
<li>Line In The Sand</li>
<li>Love Song/New York</li>
<li>This Is Home</li>
<li>Off And Running</li>
<li>Land Of The Living</li>
<li>Cowboy Singer</li>
<li>Hole In My Head</li>
<li>The Red Thread</li>
<li>Brooklyn Train</li>
</ol>
<p>Ihre Musik ist eher ruhig, beschwingt aber nicht gehetzt. Nur in zwei der Songs wird sie etwas schneller. Die Instrumentalisierung basiert auf Gitarre, Bass und sp&#228;rlich eingesetztem Schlagzeug (erinnert mich spontan ein wenig an <em>Roxy Music</em>). Die Hauptrolle spielt eindeutig Lucys Stimme. Ich hatte ja schon erw&#228;hnt, dass Lucy Kaplansky am Anfang ihrer Karriere mit Shawn Colvin zusammen gearbeitet hat. Da wundert es nicht, dass ich beim H&#246;ren letztens noch dachte, dass ihre Musik sehr nach Shawn Colvin klingt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Another bomb lights up the night<br />
For someone&#8217;s vision of pararadise<br />
But it&#8217;s just a wasted sacrifice<br />
That fuels the hate on the other side&#8220;</p></blockquote>
<p>So angenehm dieses Album anzuh&#246;ren ist, egal ob leise im Hintergrund oder lauter aufgedreht: Wenn Lucy Kaplansky das Telefonbuch vorsingen w&#252;rde, h&#228;tte sie vermutlich meine Aufmerksamkeit nicht erregt. H&#228;ngen geblieben bin ich an ihrer Musik viel mehr der Texte wegen. Zuerst kannte ich ja nur &#8222;Land Of The Living&#8220; und &#8222;Line In The Sand&#8220;, und dies sind immer noch meine Lieblingssongs des Albums. &#8222;Line In The Sand&#8220; ist, so denke ich, eine Beschreibung des Konflikts in Israel, obwohl es letztlich auf jeden der Kriege zutrifft, die irgendwo auf der Welt gef&#252;hrt werden. Lucy Kaplansky und Rick Litvin beschreiben darin die Sinnlosigkeit der Gewalt, die nur neue Gewalt und Hass hervorbringt. Und alles f&#252;r eine Linie im Sand, hinter der angeblich das gelobte Land liegt. Das trifft es wirklich, finde ich.</p>
<p>Genauso treffend ist &#8222;Land Of The Living&#8220;: Kaplansky und Litvin beschreiben darin die Stimmung in New York nach den Anschl&#228;gen vom 11. September 2001. Kaplansky wohnt seit langem in New York und hat das alles hautnah mitbekommen. Das Lied beschreibt vordergr&#252;ndig ihren Weg vom Flughafen nach Hause, erz&#228;hlt von Aufr&#228;umarbeiten, vermissten Personen, den Blumen f&#252;r die Feuerwehrleute, aber auch von unmotivierter Gewalt gegen Muslime. Hier steht nicht so sehr die Sinnlosigkeit dieser Anschl&#228;ge im Mittelpunkt, sondern die Message ist vielmehr, dass das Leben weitergeht. Deswegen der Titel, &#8222;Land Of The Living&#8220;. Mich beeindruckt da vor allem, wie realistisch die Situation in New York beschrieben wird, und doch v&#246;llig ohne Hass oder Hurra-Patriotismus. </p>
<p>Ein Thema, dass sich durch mehrere Songs zieht, ist vor allem im titelgebenden Lied &#8222;The Red Thread&#8220; umgesetzt. Kaplansky schreibt dazu im Booklet des Albums:</p>
<blockquote><p>&#8222;There is an ancient belief in China that when a child is born, invisible red threads reach out from the child&#8217;s spirit to all of the important people who will be part of the child&#8217;s life. The threads may tangle, but they will never break.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das Album hei&#223;t also &#8222;Der Rote Faden&#8220; und nicht &#8222;Die Rote Gefahr&#8220; &#8211; da muss man aufpassen, dass man sich nicht verschreibt. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Dieser sehr sch&#246;ne Gedanken wird in mehreren Songs aufgegriffen, da sie und ihr Mann w&#228;hrend der Entstehung des Albums ein chinesisches M&#228;dchen adoptierten. &#8222;I Had Something&#8220; dreht sich allgemein darum, &#8222;This Is Home&#8220; dagegen ganz konkret um die Adoption. &#8222;Brooklyn Train&#8220; ist gewisserma&#223;en ein Crossover zwischen &#8222;The Red Thread&#8220; und &#8222;Land Of The Living&#8220;, w&#228;hrend &#8222;The Red Thread&#8220; das Thema aus ihrer Beziehung zu ihrem Vater heraus beschreibt. Das ganze gibt dem Album ein sch&#246;nes Gef&#252;hl der Zusammengeh&#246;rigkeit und Abgeschlossenheit, und gleichzeitig wertet es die Lieder meiner Meinung nach auf, dass Lucy Kaplansky da nicht &#252;ber irgendetwas singt, Texte anderer Autoren einfach nachsingt, sondern ganz konkret Situationen ihres Lebens thematisiert.</p>
<p>Einige weitere Songs sind wie erw&#228;hnt Cover-Versionen oder wurden von anderen Autoren verfasst, und zu diesen habe ich dann auch nicht den gleichen Zugang wie zu Kaplanskys eigenen Texten. &#8222;Cowboy Singer&#8220; passt vor allem inhaltlich irgendwie nicht so zum Rest. Wirklich gut dagegen ist &#8222;Hole In My Head&#8220;, der Song des Albums mit der meisten Power. Das hat durchaus Ohrwurm-Qualit&#228;t:</p>
<blockquote><p>&#8222;Hole in my head, hole in my head<br />
I need a boy like you like a hole in my head&#8220;</p></blockquote>
<p>Alles in allem kann ich dieses Album nur empfehlen. Es ist ruhigere Musik, irgendwo zwischen Folk, Pop und Country angesiedelt. Man kann sie wunderbar zur Arbeit h&#246;ren, im Hintergrund, aber eben auch laut aufgedreht. Und durch die guten Texte wird aus einem guten Album ein erstklassiges Album.</p>
<p>Die Website der S&#228;ngerin ist hier zu finden: <a href="http://www.lucykaplansky.com/" class="liexternal">www.lucykaplansky.com</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Queen + Paul Rodgers: Say It&#8217;s Not True</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/queen-paul-rodgers-say-its-not-true</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/queen-paul-rodgers-say-its-not-true#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 00:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/say-its-not-true.thumbnail.jpg" width="128" height="128" alt="Cover Say It's Not True" title="Cover der Single" class="imageframe imgalignleft" />Brian May und Roger Taylor von Queen engagieren sich ja schon lange f&#252;r den Kampf gegen AIDS und haben von Anfang an Nelson Mandelas Kampagne "46664" unterst&#252;tzt. Daf&#252;r hat Roger Taylor 2003 den Song "Say It's Not True" geschrieben, der bisher meines Wissens nach nur auf einem Best-of-Album verf&#252;gbar war sowie auf der ersten CD des 46664-Konzerts ("46664 Part 1: African Prayer"). Seit einiger Zeit nehmen nun offenbar Brian, Roger und Paul Rodgers ein neues Studioalbum auf, nachdem ihre Tour 2005/2006 sehr erfolgreich war. Da sie zum Konzert anl&#228;sslich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember nicht nach Johannesburg kommen konnten, haben sie statt dessen dieses Lied in einer neuen Aufnahme quasi gespendet, um Nelson Mandelas Kampagne zu unterst&#252;tzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/say-its-not-true.jpg" width="300" height="300" alt="Cover Say It's Not True" title="Cover der Single" class="imageframe imgalignright" />Brian May und Roger Taylor von Queen engagieren sich ja schon lange f&#252;r den Kampf gegen AIDS und haben von Anfang an Nelson Mandelas Kampagne &#8222;46664&#8243; unterst&#252;tzt. Daf&#252;r hat Roger Taylor 2003 den Song &#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220; geschrieben, der bisher meines Wissens nach nur auf einem Best-of-Album verf&#252;gbar war sowie auf der ersten CD des 46664-Konzerts (&#8222;46664 Part 1: African Prayer&#8220;).</p>
<p>Seit einiger Zeit nehmen nun offenbar Brian, Roger und Paul Rodgers ein neues Studioalbum auf, nachdem ihre Tour 2005/2006 sehr erfolgreich war. Da sie zum Konzert anl&#228;sslich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember nicht nach Johannesburg kommen konnten, haben sie statt dessen dieses Lied in einer neuen Aufnahme quasi gespendet, um Nelson Mandelas Kampagne zu unterst&#252;tzen: Im Dezember konnte man es eine Zeit lang legal und kostenlos von der Queen-Website herunterladen. Wie man <a href="http://www.digitalstores.co.uk/queenonline/productdetail.jsp?productPK=unittest-w0lpd4Bh8r1JQbn1qN3IEb-1&#038;Category=music" class="liexternal">hier lesen kann</a> haben von diesem Angebot wohl am ersten Wochenende allein &#252;ber 100.000 Menschen Gebrauch gemacht.</p>
<p>Der Song ist die erste neue Ver&#246;ffentlichung von Queen seit &#8222;No-One But You&#8220; 1997. Ich kannte bisher nur die Live-Version, gesungen von Roger. Die neue Version ist etwas orchestraler, nicht mehr so still, und alle drei singen einen Teil des Songs. Durch die Stimmen von Brian und Paul erh&#228;lt der Song noch mal eine etwas andere Qualit&#228;t. Mal ganz abgesehen von dem genialen Text von Roger Taylor klingt der Song auch einfach gut, ein perfekter Queen-Song. Von der Melancholie her erinnert er mich etwas an &#8222;The Show Must Go On&#8220;, gerade mit der neuen Instrumentierung.</p>
<p>Inhaltlich geht es um den Schock, die Positiv-Diagnose zu bekommen, und um die Situation danach:</p>
<blockquote><p>Say it&#8217;s not true<br />
Say it&#8217;s not real<br />
Can&#8217;t be happening to you<br />
Can&#8217;t be happening to me</p></blockquote>
<p>Ende Dezember erschien dann &#8222;Say It&#8217;s Not True&#8220; als Single. Die CD enth&#228;lt lediglich den einen Song sowie das Video dazu. Das ganze kommt etwas unaufgeregt daher, ein schlichtes Schwarzwei&#223;-Cover, keine pers&#246;nliche Botschaft von Brian und das Video kann man wohl nur mit QuickTime abspielen (*.mov). Man muss dabei aber bedenken, dass dies keine der &#252;blichen Single-Auskopplungen aus einem neuen Album ist, sondern unter einigem Zeitdruck ver&#246;ffentlicht wurde und in erster Linie zur Unterst&#252;tzung der <a href="http://www.46664.com" class="liexternal">46664</a>-Kampagne gedacht ist. Folglich werden auch alle weltweiten Einnahmen aus dem Single-Verkauf an 46664 gespendet.</p>
<p>Lohnt sich der Kauf, wenn man schon die Download-Version des Songs besitzt? Ich konnte ehrlich gesagt wenn &#252;berhaupt nur kleine Unterschied raush&#246;ren. Man k&#246;nnte sich einbilden, die neue Version w&#252;rde etwas besser klingen, aber vielleicht h&#246;re ich das auch nur raus, weil die Single so beworben wird (&#8222;a new mix, heightened by further studio work by the band after the necessity of delivering an early mix for download in time for World AIDS Day&#8220;). Aber ich finde, es ist ein wirklich einfacher Weg, f&#252;r eine gute Sache zu spenden, und man bekommt daf&#252;r einen wirklich tollen Song. Nat&#252;rlich f&#228;llt die Entscheidung hier viel leichter, wo die CD f&#252;r 1,99 Pfund zu haben ist, w&#228;hrend sie bei Amazon.de f&#252;r 5,95 Euro gelistet ist.  <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer jetzt neugierig geworden ist und den Song noch nicht kennt, kann hier ja mal reinh&#246;ren:</p>
<p><img src="http://img.youtube.com/vi/VYl-_uZcu64/default.jpg" width="130" height="97" border="0" alt="Video-Vorschau" /><br /><small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VYl-_uZcu64&#038;rel=1" class="liexternal">YouTube-Video anzeigen</a></small></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Yamit Mamo</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 09:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wollte ich noch kurz von einer S&#228;ngerin berichten, die ich letztens entdeckt habe. Ich habe 2007 ja zweimal die britische Kom&#246;die "Death At A Funeral" gesehen und da lief im Abspann ein wirklich sch&#246;ner Song. Letztens musste ich da mal wieder dran denken und habe mit viel googlen herausgefunden, dass das Lied von Yamit Mamo gesungen wird und "Love Our Time Today" hei&#223;t. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/yamit_mamo.jpg" width="205" height="150" alt="Yamit Mamo" title="" class="imageframe imgalignright" />Heute wollte ich noch kurz von einer S&#228;ngerin berichten, die ich letztens entdeckt habe. Ich habe 2007 ja zweimal die britische Kom&#246;die &#8222;Death At A Funeral&#8220; gesehen und da lief im Abspann ein wirklich sch&#246;ner Song. Letztens musste ich da mal wieder dran denken und habe mit viel googlen herausgefunden, dass das Lied von Yamit Mamo gesungen wird und &#8222;Love Our Time Today&#8220; hei&#223;t.</p>
<p>Yamit Mamo ist eine urspr&#252;nglich aus Israel stammende S&#228;ngerin, die mittlerweile in der Musikszene Londons recht erfolgreich ist. Auf ihrer <a href="http://www.myspace.com/yamitmamomusic" class="liexternal">MySpace-Seite</a> kann man &#8222;Love Our Time Today&#8220; und einige andere Songs ihrer ersten EP h&#246;ren. Leider ist die Seite ziemlich unklar, was man bekommt, wenn man die EP per PayPal kauft. Trotzdem: Reinh&#246;ren lohnt sich. Mir hat es immer noch vor allem &#8222;Love Our Time Today&#8220; angetan. Der Song ist sehr melodisch, sanft mit Gitarre unterlegt, lebt aber v&#246;llig von der sicheren und beschwingten Stimme Yamit Mamos.</p>
<p>Es stellte sich dann &#252;brigens sehr schnell heraus, dass ich Yamit Mamo schon kannte: Sie singt den Song &#8222;The Stowaway&#8220; im Christmas-Special von &#8222;Doctor Who&#8220;. Dort war sie im Ballsaal der Titanic in einer Szene auch zu sehen, zusammen mit dem Dr.-Who-Komponisten Murray Gold (siehe n&#228;chstes Bild, Gold steht rechts neben Yamit Mamo), und im <em>Confidential</em> dazu konnte man ein bisschen mehr von der Aufnahme des Songs sehen. Das Lied ist auf der Soundtrack-CD zur dritten Staffel von &#8222;Doctor Who&#8220; enthalten, genau wie der Song &#8222;My Angel Put The Devil In Me&#8220;. Und dass ich Yamit Mamo daher kannte, ist ja auch kein Wunder, hat doch Murray Gold auch den Soundtrack zu &#8222;Death At A Funeral&#8220; geschrieben. Es war zwar nirgends eine Info zu finden im Netz, aber die Chancen sind ganz gut, dass er auch &#8222;Love Our Time Today&#8220; geschrieben hat.</p>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/doctorwho/gallery/2007_x/800/10.jpg" rel="lightbox[156]" title="Band im Ballsaal der Titanic -- Murray Gold steht rechts neben Yamit Mamo" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/yamit_mamo_2.jpg" width="500" height="333" alt="Titanic-Band" title="Band im Ballsaal der Titanic -- Murray Gold steht rechts neben Yamit Mamo" class="imageframe imgaligncenter" /></a></p>
<p>Also: Namen merken, auf der Website mal reinh&#246;ren und den Doctor-Who-Soundtrack kaufen. Und vielleicht gibt es Yamit Mamo ja auch bald normal im CD-Laden zu erstehen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ach ja, auch &#8222;The Stowaway&#8220; kann man online h&#246;ren bei <a href="http://www.myspace.com/silvascreenrecords" class="liexternal">Silva Screen Records</a>.</p>
<p><strong>Update 15.08.2008:</strong> Ich habe einen l&#228;ngeren Text zum <a href="http://johannes-ruthenberg.de/soundtrack-doctor-who-series-3" >Soundtrack der dritten &#8222;Doctor Who&#8220;-Staffel</a> ver&#246;ffentlicht, auf dem auch zwei Songs von Yamit Mamo drauf sind.</p>
<p><strong>Update 04.01.2009:</strong> Mittlerweile habe ich mir die EP von Yamit Mamo einfach mal bestellt. Auf der CD sind sechs von Yamit Mamo geschriebene Songs enthalten (&#8222;Play It Again&#8220;, &#8222;3 Sixty&#8220;, &#8222;Gone&#8220;, &#8222;Fly Free&#8220;, &#8222;Disarray&#8220;, &#8222;Hands Of A Child&#8220;), zusammen sind das etwa 25 Minuten Musik. Die St&#252;cke sind eher ruhig und langsam und irgendwo zwischen Jazz und Blues angesiedelt, denke ich. </p>
<p>Und ich war wirklich etwas &#252;berrascht, wie wenig mich die CD begeistert hat. Die Musik ist schon gut anzuh&#246;ren, aber es haut mich nicht wirklich um. Im Gegensatz dazu finde ich &#8222;Love Our Time Today&#8220; und die beiden Songs vom Doctor-Who-Soundtrack immer noch genial, und ich muss wohl annehmen, dass das etwas mit Murray Gold zu tun hat. Es w&#228;re also vermutlich ideal, wenn Murray Gold f&#252;r Yamit Mamo mal 12 bis 14 Songs schreiben w&#252;rde! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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