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	<title>Delta Orionis &#187; Technisches</title>
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		<title>Thunderbird 3.0: Anhang-Erinnerung</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 19:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit allzu vielen tollen Features hat mich Thunderbird 3.0 bisher ja nicht &#252;berrascht, negativ daf&#252;r aber mit der eher vermurksten Schnellsuche oben rechts. Aber mittlerweile bin ich doch noch &#252;ber etwas wirklich Tolles gestolpert: Ich schrieb gerade eine E-Mail, die zuf&#228;llig einen Dateinamen enthielt, sagen wir mal &#8222;xyz.pdf&#8220;. Und da klappte am unteren Fensterrand eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit allzu vielen tollen Features hat mich Thunderbird 3.0 bisher ja nicht &#252;berrascht, negativ daf&#252;r aber mit der eher vermurksten Schnellsuche oben rechts. Aber mittlerweile bin ich doch noch &#252;ber etwas wirklich Tolles gestolpert: Ich schrieb gerade eine E-Mail, die zuf&#228;llig einen Dateinamen enthielt, sagen wir mal &#8222;xyz.pdf&#8220;. Und da klappte am unteren Fensterrand eine Leiste auf mit dem Text &#8222;Schl&#252;sselwort der Anhang-Erinnerung gefunden&#8220; und dem Button &#8222;Anhang hinzuf&#252;gen&#8220;.</p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird-3.0-03.jpg" title="Anhang-Erinnerung" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird-3.0-03-300x97.jpg" alt="Anhang-Erinnerung" width="300" height="97" class="imgaligncenter size-medium wp-image-715" /></a></p>
<p>Die Idee ist wirklich sehr simpel und gleichzeitig sehr hilfreich, denn wer kennt das nicht, dass man eine E-Mail rausschickt, aber den Anhang vergisst. Hat sicher jeder schon mal gemacht und jeder schon dutzendfach bekommen. Die Liste der W&#246;rter, auf die diese Funktion anspringt, kann man in den Einstellungen von Thunderbird konfigurieren: Extras > Einstellungen > Allgemein > Schl&#252;sselw&#246;rter</p>
<p>Die Erinnerungsleiste ist auff&#228;llig genug, dass man sie wahrnimmt, aber nicht so auff&#228;llig, dass sie st&#246;ren w&#252;rde, wenn man Dateinamen oder das Wort &#8222;Anhang&#8220; mal aus anderem Grund in einer Nachricht benutzt. Alles in allem wirklich gelungen, muss ich sagen.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>IMAP mit Thunderbird</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 19:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, nachdem das IMAP-Protokoll nun schon um die zwanzig Jahre auf dem Buckel hat und seit Jahren schon fast jeder seine Mails nur noch im Web-Interface liest habe ich endlich mal den Schritt in die sch&#246;ne IMAP-Welt gemacht. E-Mails mit POP3 abzurufen ist eben eine Gewohnheit, von der wegzukommen nicht ganz ohne Arbeit geht, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird-3.0-01.jpg" alt="Mailordner" title="Mailordner" width="201" height="129" class="imgalignright" />So, nachdem das IMAP-Protokoll nun schon um die zwanzig Jahre auf dem Buckel hat und seit Jahren schon fast jeder seine Mails nur noch im Web-Interface liest habe ich endlich mal den Schritt in die sch&#246;ne IMAP-Welt gemacht. E-Mails mit POP3 abzurufen ist eben eine Gewohnheit, von der wegzukommen nicht ganz ohne Arbeit geht, aber die Situation der letzten Monate hat es doch n&#246;tig gemacht.</p>
<p>Wer mich kennt, hat ja vielleicht bemerkt, wie selten ich E-Mails beantwortet habe in letzter Zeit. Der Grund: Meine E-Mails habe ich bisher in meinem privaten Account per POP3 abgerufen. Auf meinem Arbeitsaccount habe ich nur wichtige Adressen als Kopie abgerufen, auf dem Laptop und Netbook war gar nichts eingerichtet. Die Kopien habe ich zwar gelesen. Wenn ich sie im Arbeitsaccount beantwortet habe, landete meine Antwort aber im Gesendet-Ordner des Arbeitsaccounts, was dann auf Dauer jede sinnvolle Archivierung unm&#246;glich gemacht h&#228;tte. Deswegen habe ich mir das Antworten meist verkniffen, was ja auch ok w&#228;re, nur dass ich mich halt in meinen privaten Account manchmal wochenlang nicht mehr eingeloggt habe.</p>
<p>So, nun also IMAP. Die Mails bleiben auf dem Server, auch alle Ordner wie Papierkorb, Gesendet, Entw&#252;rfe etc. Eingerichtet ist das in allen Accounts und auch auf dem Netbook. Kein fummeliges Webmail mehr von unterwegs, allein daf&#252;r lohnt es sich doch schon. Mailclient meiner Wahl ist nach wie vor Thunderbird, mittlerweile in Version 3.0. Nicht so sehr weil es der beste Mailclient der Welt w&#228;re, sondern vielmehr weil es als Windows-XP-Nutzer und Nicht-Outlook-Fan keine wirkliche Alternative gibt. Thunderbird wird aber auch langsam brauchbarer.</p>
<p>Um IMAP zu nutzen, gilt es zuallererst zu pr&#252;fen, wie der Provider die Mailbox bereitstellt. Bei <a href="http://www.df.eu/de/" class="liexternal">DomainFactory</a> sind meine Mailboxen gl&#252;cklicherweise gleichzeitig per POP3 und per IMAP abrufbar, so dass da also gar nichts umzustellen ist. Es kann aber auch Provider geben, die IMAP gar nicht anbieten oder die die Mailbox f&#252;r IMAP-Zugriff neu einrichten m&#252;ssen.</p>
<p>Hat man das Konto in Thunderbird angelegt (umstellen von POP auf IMAP geht dort leider nicht, man muss es neu anlegen), sollte man schon den Posteingangsordner sehen. Die g&#228;ngigen Ordner wie &#8222;Gesendet&#8220;, &#8222;Entw&#252;rfe&#8220; etc. tauchen sp&#228;testens auf, wenn man sie einmal benutzt hat (also einmal eine Mail gesendet hat etc.). Ordner, die man in Thunderbird anlegt, sind dann auch auf dem Server verf&#252;gbar.</p>
<p>Mich hat anfangs folgendes sehr verwirrt: Ich war gleichzeitig im Webmail, um zu kontrollieren, was ich im Thunderbird anstelle. Dabei tauchten immer wieder gel&#246;schte und verschobene Mails am Ursprungsort auf. Das hat mich m&#228;chtig verwirrt, ist aber einfach zu erkl&#228;ren: Verschiebt man eine Mail, kopiert Thunderbird die ans Ziel und l&#246;scht sie dann im Quellordner. Und wie bei allen gel&#246;schten Mails werden die Mails nicht endg&#252;ltig gel&#246;scht, sondern erst mal nur aus dem Inhaltsverzeichnis der MBox-Datei gestrichen. Erst wenn man den Ordner komprimiert, ist die Mail wirklich weg, und so lange ist sie auf dem Server auch noch da, als gel&#246;scht markiert. Um das zu umgehen, muss man bei jedem Mailkonto unter &#8222;Server-Einstellungen&#8220; die Checkbox &#8222;Bereinigen des Posteingangs beim Verlassen&#8220; anhaken.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird-3.0-02.jpg" alt="Konten-Einstellungen" title="Konten-Einstellungen" width="486" height="344" class="imgaligncenter size-full wp-image-714" /></p>
<p>Zweiter Punkt, der mich irritierte: Alle Ordner wurden mir als Unterordner des Posteingangs angezeigt. Das ist insofern sehr unpraktisch, als man beim Aufklappen eines Kontos zuerst nur einen einzigen Ordner sieht, den man dann auch aufklappen muss. Konzeptionell sehe ich zudem den Papierkorb z.B. nicht als Teil des Posteinganges an. Das ist offenbar serverabh&#228;ngig, eine IMAP-Adresse eines anderen Providers macht das nicht. Bei DomainFactory kann man sich aber recht leicht behelfen: Konten-Einstellungen > Server-Einstellungen > Erweitert > IMAP-Server-Verzeichnis auf &#8222;INBOX&#8220; setzen. Die Ordner rutschen dann wieder in die h&#246;here Ebene. Man kann dann allerdings leider keine Ordner als Unterordner des Posteingangs anlegen, da kann ich aber mit leben.</p>
<p>So, wenn nun die Adresse eingerichtet ist, kann man daran gehen, es sich h&#228;uslich einzurichten. Einen Archiv-Ordner anlegen zum Beispiel und die alten Mails auf den Server laden. Achtung: Bei Anh&#228;ngen im MB-Bereich kann das dauern! Bei &#228;lteren Mails empfiehlt es sich, die Mails ggf. nach Gr&#246;&#223;e zu sortieren und bei den gr&#246;&#223;ten nicht mehr ben&#246;tigte Anh&#228;nge zu l&#246;schen, bevor man sie aus dem lokalen Archivordner auf den Server schiebt.</p>
<p>Den Speicherplatz in seinem Mailfach muss man nat&#252;rlich auch im Blick behalten. Bei DomainFactory kriege ich da wohl eine E-Mail, wenn das Postfach einen gewissen F&#252;llstand &#252;berschreitet. Alle Mails bis Anno-Uralt aufzubewahren, ist aber vielleicht auch nur bedingt sinnvoll. Listenmails exportiere ich z.B. nach zwei Jahren und l&#246;sche sie dann aus Thunderbird. Private Mails hebe ich im Thunderbird l&#228;nger auf, aber auch nicht endlos. Kann man bei Bedarf ja immer wieder importieren.</p>
<p>Was sich ansonsten noch gut macht: Filter nicht lokal im Mailprogramm anzulegen, sondern direkt beim Mail-Provider. Dann muss man die Filter nicht in jeder Thunderbird-Installation einrichten, sondern kann sie zentral managen, und die Mails landen auch im richtigen Ordner, wenn man ins Webmail schaut. Man kann dann noch individuell einstellen, welche Ordner automatisch auf neue Mails gepr&#252;ft werden (beim Archiv reicht es, wenn Thunderbird beim Anklicken den Stand vom Server zieht, aber der Ordner einer Mailingliste soll sich schon melden, wenn es neue Mails gibt) und welche Ordner heruntergeladen werden (Archive brauche ich auf dem Netbook nicht).</p>
<p>So, alles in allem war das leichter als ich gedacht h&#228;tte, und ich habe schon die Hoffnung, dass ich nun in Zukunft wieder schneller antworten werde. Wer noch seit Monaten auf eine Mail-Antwort wartet, kann sich hier ja mal mit einem Kommentar melden. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Plugin-Arbeitsverweigerung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 10:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt WordPress-Plugins, da f&#228;llt es sofort auf, wenn sie ihren Dienst verweigern. Wenn Akismet pl&#246;tzlich jeden Spam durchl&#228;sst oder die Zitate aus der Sidebar verschwinden, f&#228;llt einem das als Blogbesitzer vermutlich recht schnell auf. Aber zumindest auf meiner Seite habe ich auch viele Plugins laufen, die ihre Arbeit hinter den Kulissen machen und die man normalerweise nie wieder anfassen muss, wenn sie einmal eingerichtet sind. Ich w&#252;rde es nicht wirklich merken, wenn das "Delete Comment IP"-Plugin die Kommentar-IPs nicht mehr l&#246;schen w&#252;rde und selbst ein defektes Kontaktformular w&#252;rde mir vermutlich erst sehr sp&#228;t auffallen. Aktuell ist so etwas leider passiert: Das Plugin, welches das unerw&#252;nschte nofollow von den Links in den Kommentaren entfernt, ist einfach still und leise verstorben, und ich wei&#223; nicht mal, wie lange es schon nicht mehr funktioniert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt WordPress-Plugins, da f&#228;llt es sofort auf, wenn sie ihren Dienst verweigern. Wenn Akismet pl&#246;tzlich jeden Spam durchl&#228;sst oder die Zitate aus der Sidebar verschwinden, f&#228;llt einem das als Blogbesitzer vermutlich recht schnell auf. Aber zumindest auf meiner Seite habe ich auch viele Plugins laufen, die ihre Arbeit hinter den Kulissen machen und die man normalerweise nie wieder anfassen muss, wenn sie einmal eingerichtet sind. Ich w&#252;rde es nicht wirklich merken, wenn das <a href="http://www.tamagothi.de/2006/10/27/wp-plugin-delete-comment-ip/" class="liexternal">Delete Comment IP</a>-Plugin die Kommentar-IPs nicht mehr l&#246;schen w&#252;rde und selbst ein defektes Kontaktformular w&#252;rde mir vermutlich erst sehr sp&#228;t auffallen.</p>
<p>Aktuell ist so etwas leider passiert: Das Plugin, welches das unerw&#252;nschte nofollow von den Links in den Kommentaren entfernt, ist einfach still und leise verstorben, und ich wei&#223; nicht mal, wie lange es schon nicht mehr funktioniert. Das <a href="http://blog.taragana.com/index.php/archive/wordpress-15-plugin-strip-nofollow-tag-from-comment-urls/2/" class="liexternal">FollowUrl</a>-Plugin wurde vor Jahren von Angsuman Chakraborty geschrieben, vermutlich als WordPress anfing, dieses rel-Attribut an alle Kommentarlinks zu h&#228;ngen (wen&#8217;s interessiert, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nofollow" rel="nofollow" class="liwikipedia">Hintergr&#252;nde</a> dazu kann man bei Wikipedia nachlesen). Soweit ich wei&#223;, wird es nicht mehr gepflegt. Es war noch nie bei wordpress.org gehostet und seit Version 2.3 war eine <a href="http://bueltge.de/wordpress-23-und-das-plugin-follow-url/540/" class="liexternal">kleine Modifikation</a> n&#246;tig, damit es korrekt funktionierte.</p>
<p>Aber in all der Zeit hat es generell funktioniert. Nun wurde ich vor ein paar Tagen aber gerade darauf aufmerksam gemacht, dass die Links in meinen Kommentaren ja mit dem nofollow behaftet seien, was mich doch verbl&#252;fft hat. Aber tats&#228;chlich, das Plugin tut nicht mehr, was es soll. Wenn man hineinschaut, sieht man, dass das Plugin eine WordPress-interne Funktion kopiert, die zwischenzeitlich ver&#228;ndert wurde. Ich habe leider nicht die Zeit, das im Detail zu untersuchen, aber da dieses Plugin ja offenbar nicht mehr weiter unterst&#252;tzt wird, habe ich einfach zu einem anderen gewechselt: <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/sem-dofollow/" class="liexternal">DoFollow</a>.</p>
<p>Dieses Plugin funktioniert ganz &#228;hnlich, und da es bei wordpress.org gehostet ist, bekommt man wenigstens mit, wenn ein Update bereitgestellt wird. Also, alle Leute mit WordPress-Seiten sollten mal schauen, ob sie auch noch das Uralt-Plugin verwenden. Und Danke an <a href="http://www.psychic-seo.de/" class="liexternal">Marcus</a> f&#252;r den Hinweis!</p>
<p>P.S.: Bei <a href="http://www.texto.de/follow-me-dofollow-links-in-den-kommentaren-732/" class="liexternal">Texto.de</a> lese ich gerade, dass ich nicht der erste bin, der das herausgefunden hat (h&#228;tte mich irgendwie auch gewundert). Das Problem besteht seit WP 2.7 und ist an mir nur irgendwie vorbeigegangen. Mir fehlt leider die Zeit, bei allen WP-Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Thunderbird 2.0: Wunsch- und Meckerliste</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 20:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird-logo_small.png" alt="Mozilla Thunderbird" width="96" height="96" class="alignright" />In Teil drei der Artikelreihe liste ich all die Dinge auf, die mich an Thunderbird nerven.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist Teil eines l&#228;ngeren Artikels zum E-Mail-Programm &#8222;Thunderbird 2.0&#8243;. In Teil eins ging es um <a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-20-features-und-hinweise" title="Thunderbird 2.0: Features und Hinweise">Features und allgemeine Hinweise</a>, in Teil zwei um <a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-konten-und-einstellungen" title="Thunderbird 2.0: Konten und Einstellungen">Konten und Einstellungen</a>. Hier folgt noch eine Liste an Dingen, die mich an Thunderbird 2.0 st&#246;ren, sowie ein paar Links.</p>
<h3>Wunsch- und Meckerliste</h3>
<p>Im gro&#223;en und ganzen ist Thunderbird ein gutes Programm, und wie schon beschrieben hat es ja auch nicht viel ernstzunehmende Konkurrenz. Leider gibt es auch in der 2er-Version noch massenweise Details, die st&#246;ren und einfach unn&#246;tig sind. Was mir bisher so aufgefallen ist:</p>
<ul>
<li>Wenn man mit dem Assistenten ein neues Mail-Konto anlegt, kann man den zu verwendenden Postausgangs-Server nicht angeben. Dazu muss man das Konto erst bearbeiten, sonst bleibt der Standard-SMTP-Server stehen. Ok, man muss es wegen anderer fehlenden Einstellungen sowieso bearbeiten, aber einfacher w&#228;re es, wenn man das gleich ausw&#228;hlen k&#246;nnte.</li>
<li>Sollte Thunderbird beim Deinstallieren nicht fragen, ob er die Profilordner mit allen Nutzerdaten entfernen soll? Wenn man nur mal eine neue Version installieren will, ist das ja ganz praktisch. Will man aber Thunderbird wirklich nicht mehr nutzen, liegen die Daten sinnlos herum.</li>
<li>Man kann sich streiten, ob das ein Bug ist, aber ich w&#252;rde es schon als solchen bezeichnen: F&#252;r alle Konten au&#223;er dem zuerst angelegten sind die Optionen &#8222;Beim Starten auf neue Nachrichten pr&#252;fen&#8220; und &#8222;Neue Nachrichten automatisch herunterladen&#8220; standardm&#228;&#223;ig nicht aktiviert (unter Server-Einstellungen). Insbesondere letztere Option f&#252;hrt, wenn das H&#228;kchen nicht gesetzt ist, zu dem Effekt, dass Thunderbird zwar st&#228;ndig neue Nachrichten meldet, sie im Posteingang aber nicht zu finden sind. Thunderbird schaut dann n&#228;mlich alle x Minuten nach (die Option ist komischerweise immer aktiviert), was auf dem Server vorhanden ist, l&#228;dt die Mails aber nicht herunter. Wenn man&#8217;s nicht wei&#223;, kann einen das ganz sch&#246;n verzweifeln lassen.</li>
</ul>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird2-03.jpg" alt="Konten-Einstellungen" title="Konten-Einstellungen" width="497" height="111" class="imgaligncenter size-full wp-image-707" /></p>
<ul>
<li>Signaturen k&#246;nnen nur in Form einer externen Datei verwendet werden. In OE kann man diese dagegen direkt im Programm eingeben, was ich komfortabler finde. Schlie&#223;lich handelt es sich meist eh nur um zwei, drei Zeilen Text, wozu daf&#252;r extra eine externe Datei anlegen? Das k&#246;nnte Thunderbird auch selbst machen und diese im Profilordner speichern.</li>
<li>Was mich im Thunderbird genau wie im Firefox nervt (aber hier ist es schlimmer): Fokus in Textfeldern. Es passiert mir st&#228;ndig, dass ich auf ein Textfeld klicke und anfange zu schreiben, nur um dann zu merken, dass der Fokus ja doch noch im vorherigen Feld ist. Ich halte die Maus auf das Textfeld und der Cursor &#228;ndert sich vom Pfeil zum Eingabe-Cursor. Wenn man mitten auf dem Feld ist und klickt, klappt alles. Aber am Rand des Textfeldes gibt es einen Bereich, in dem der Cursor noch der Eingabe-Cursor ist, Mausklicks aber nicht angenommen werden. Probiert es mal und haltet die Maus so, dass der senkrechte Strich etwa zur H&#228;lfte im Eingabefeld und zur H&#228;lfte drau&#223;en ist. Und dieses Problem wird nicht besser dadurch, dass der Cursor immer erst nach einer Sekunde oder so erscheint (wenn man ihn in ein Textfeld platziert, beginnt die Animation quasi mit dem ausgeblendeten Status). Auch schon gesehen: Cursor zwischen Textfeldrand und ersten Buchstaben setzen: Da kann man klicken bis der Arzt kommt, das Textfeld kriegt den Fokus nicht.</li>
</ul>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird2-04.jpg" alt="Textfeld-Fokus" title="Textfeld-Fokus" width="500" height="146" class="imgaligncenter size-full wp-image-708" /></p>
<ul>
<li>Unter Extras > Einstellungen > Verfassen > Adressieren ist f&#252;r die Option &#8222;Adressen beim Senden automatisch hinzuf&#252;gen zu&#8220; standardm&#228;&#223;ig eingestellt &#8222;Pers&#246;nliches Adressbuch&#8220;. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das viele Nutzer gut finden. Ein Adressbuch pflegt man &#252;blicherweise selber, da darf einem das Programm nicht st&#228;ndig Dutzende Adressen reinschreiben, die man eh nie wieder braucht. Vorausgew&#228;hlt sollte hier die zweite M&#246;glichkeit &#8222;Gesammelte Adressen&#8220; sein.</li>
<li>Thunderbird trennt HTML und Nur-Text beim Verfassen von E-Mails strikt. Im Konto wird eingestellt, in welchem Format Mails standardm&#228;&#223;ig verfasst werden sollen. Dr&#252;ckt man Shift, w&#228;hrend man auf den &#8222;Verfassen&#8220;-Button klickt, bekommt man das jeweils andere Format. Man kann jedoch nicht eine Mail zur H&#228;lfte als HTML schreiben und sich dann entscheiden, dass man sie doch lieber als Nur-Text h&#228;tte, wie das ja bei OE z.B. sehr einfach geht. Dort kann man ja beliebig zwischen HTML und Text hin- und herwechseln. Thunderbird hat zwar eine &#228;hnliche Einstellung unter Einstellungen > Format (nur im HTML-Editorfenster), aber diese regelt nur die Art des MIME-Formates: Ob also z.B. neben der HTML-Sicht noch eine Nur-Text-Sicht als &#8222;multipart: alternative&#8220; mitgeschickt werden soll. W&#228;hlt man hier z.B: Nur-Text aus, wird die Mail zwar dann nur in der Text-Version versandt, aber man kriegt diese Ansicht selbst nicht zu sehen. Das ist IMHO der gr&#246;&#223;te Nachteil von Thunderbird &#252;berhaupt &#8211; eigentlich sollte es den Entwicklern peinlich sein, hier OE hinterherzuhinken.</li>
<li>Den &#8222;xyz schrieb&#8220;-String automatisch anhand der Sprache der Originalmail ausw&#228;hlen, also z.B. &#8222;xyz schrieb&#8220; bei einer deutschen Mail und &#8222;xyz wrote&#8220; bei einer englischen. Alternativ den entsprechenden Text pro Empf&#228;nger setzbar machen (z.B. f&#252;r einige englische Mailinglisten extra einstellen, f&#252;r den Rest Default verwenden). Und sch&#246;n w&#228;re es nat&#252;rlich auch, wenn das &#252;berhaupt ohne Hacks in der user.js einzustellen ginge. Au&#223;erdem ist dieser Text im Moment nur begrenzt konfigurierbar: So kann man z.B. nur entscheiden, ob das Datum angezeigt werden soll oder nicht, man kann das Datumsformat aber nicht im Detail beeinflussen. Zum Beispiel w&#228;re ja statt &#8222;DD.MM.YYYY HH:mm&#8220; die Ausgabe &#8222;DD.MM.YYYY&#8220; ganz nett oder aber in besserem Deutsch &#8222;DD.MM.YYYY um  HH:mm&#8220;.</li>
<li>Die Vor- und Zur&#252;ck-Buttons &#252;berspringen schon gelesene E-Mails. Thunderbird bietet keine M&#246;glichkeit, dieses Verhalten zu &#228;ndern. Dazu muss man erst eine Extension bem&#252;hen. Genau genommen ist es noch etwas komplizierter: Standardm&#228;&#223;ig eingeblendet sind die Buttons &#8222;Vor&#8220; und &#8222;Zur&#252;ck&#8220;, die &#228;hnlich einer Browser-History funktionieren. Wenn man das nicht wei&#223;, wird man sich &#252;ber das sinnlose Herumgespringe ziemlich wundern. Im Nachrichtenfenster sind sie ebenfalls eingeblendet, aber immer deaktiviert. Man muss erst die Toolbar anpassen, um die Buttons gegen &#8222;Vorherige&#8220; und &#8222;N&#228;chste&#8220; auszutauschen. Und dann hat man oben beschriebenes kaputtes Verhalten.</li>
<li>Beim Antworten oder Weiterleiten von E-Mails &#246;ffnet Thunderbird ein neues Nachrichtenfenster und l&#228;sst das Fenster der Original-Mail offen. Thunderbird bietet von sich aus keine M&#246;glichkeit, dieses Verhalten zu &#228;ndern.</li>
<li>L&#246;scht man eine E-Mail, zeigt Thunderbird automatisch die n&#228;chste Mail an. Thunderbird bietet von sich aus keine M&#246;glichkeit, dieses Verhalten zu &#228;ndern.</li>
<li>F&#252;r Nur-Text-Nachrichten ist eine Schriftart variabler Breite eingestellt. Das sollte auch f&#252;r das Editorfenster gelten, in dem die Mails immer noch in Courier ausgegeben werden.</li>
</ul>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird2-05.jpg" alt="Signatur" title="Signatur" width="500" height="172" class="imgaligncenter size-full wp-image-709" /></p>
<ul>
<li>Die Signatur sollte nie mit der Rechtschreibpr&#252;fung behandelt werden. Hat man etwas Englisches in seiner Signatur stehen, wird das in jeder Mail rot hervorgehoben (wenn man Sofort-&#220;berpr&#252;fung aktiviert hat). Klar, die englischen W&#246;rter kann man nat&#252;rlich zum deutschen W&#246;rterbuch hinzuf&#252;gen, aber das kann ja wohl keine L&#246;sung sein.</li>
<li>Wenn Thunderbird eine Mail von anderen Mailprogrammen bekommt, welche keine Umbr&#252;che einf&#252;gen, wo also jeder Absatz eine einzige ewig lange Zeile ist, gibt es Darstellungsprobleme. Es gibt daf&#252;r die Option &#8222;Neu umbrechen&#8220;, aber die funktioniert *sehr* schlecht. Das Ergebnis sieht fast nie so aus wie gew&#252;nscht. Und &#252;berhaupt, was geht das den Benutzer an?!? Wieso macht Thunderbird das nicht unter der Haube selber. Mit der Extension AutoRewrap kann man das immerhin erreichen.</li>
<li>Gro&#223;e HTML-Mails legen das Programm v&#246;llig lahm! Jedes mal wenn ein HTML-Newsletter den Fokus bekommt, kann ich mehrere Sekunden auf die Anzeige warten. Das ist wirklich zu tr&#228;ge.</li>
</ul>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li>Viele Tips mit Screenshots gibt es hier: <a href="http://www.thunderbird-mail.de" class="liexternal">thunderbird-mail.de</a></li>
<li>Richtig viele Tips: <a href="http://borumat.de/thunderbird-email-tipps" class="liexternal">borumat.de</a></li>
<li>Zu format=flowed: <a href="http://joeclark.org/ffaq.html" class="liexternal">joeclark.org</a></li>
</ul>
<p><em>Zur&#252;ck zu Teil eins und zwei:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-20-features-und-hinweise" >Teil 1: Features und Hinweise</a></li>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-konten-und-einstellungen" >Teil 2: Konten und Einstellungen</a></li>
</ul>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thunderbird 2.0: Konten und Einstellungen</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-konten-und-einstellungen</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 21:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird-logo_small.png" alt="Mozilla Thunderbird" width="96" height="96" class="alignright" />In Teil zwei dieser kleinen Artikelreihe geht es um das Anlegen von Mailkonten in Thunderbird 2.0 und um verschiedene n&#252;tzliche Einstellungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen hatte ich den <a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-20-features-und-hinweise" title="Thunderbird 2.0: Features und Hinweise">ersten Teil</a> dieses l&#228;ngeren Artikels gepostet. Hier geht es nun weiter mit diversen Einstellungen des Mail-Programms &#8222;Thunderbird&#8220; 2.0.</p>
<h3>Konten anlegen</h3>
<p>Beim ersten Start des Programms bietet einem ein Assistent das Anlegen eines neuen Kontos an. Sp&#228;ter kann man dies unter Extras > Konten tun.</p>
<p>Zuerst legt man sinnvollerweise die ben&#246;tigten SMTP-Server an (siehe oben). Die Daten bekommt man auf den Websites des Providers bzw. E-Mail-Anbieters. Dann kann man die E-Mail-Konten erg&#228;nzen.</p>
<p>Ist das Konto erst einmal mit dem Assistenten angelegt, kann man noch Verschiedenes einstellen. Da w&#228;re zum Beispiel die Frage, wie oft Thunderbird nach neuen Mails schauen soll oder ob E-Mails im HTML-Format verfasst werden sollen. Dann die Auswahl des SMTP-Servers. Sinnvoll ist es auch, unter &#8222;Junk-Filter&#8220; die Option &#8222;Neue Junk-Nachrichten verschieben in&#8220; zu aktivieren, damit die Spam-Mails schon beim Herunterladen in einen eigenen Ordner sortiert werden. Da Spam mittlerweile den Gro&#223;teil aller weltweit verschickten Mails ausmacht, ist das eine gute Sache. Das muss man &#252;brigens auch f&#252;r das Sammel-Konto &#8222;Lokale Ordner&#8220; einstellen.</p>
<p>Au&#223;erdem bitte sicherstellen, dass unter &#8222;Server-Einstellungen&#8220; die Optionen &#8222;Beim Starten auf neue Nachrichten pr&#252;fen&#8220; und &#8222;Neue Nachrichten automatisch herunterladen&#8220; angehakt sind.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/thunderbird2-01.jpg" alt="Konten-Einstellungen" title="Konten-Einstellungen" width="499" height="229" class="imgaligncenter size-full wp-image-705" /></p>
<p>Eher schlecht benutzbar finde ich das Zitieren in HTML-Mails, deswegen habe ich in allen meinen Konten eingestellt, dass Mails standardm&#228;&#223;ig als Nur-Text geschrieben werden sollen (unter dem jeweiligen Konto Verfassen und Adressieren w&#228;hlen, dort H&#228;kchen bei &#8222;Nachrichten im HTML-Format verfassen&#8220; entfernen).</p>
<h3>Einstellungen</h3>
<p>Die Programm-Einstellungen findet man unter Extras > Einstellungen. Viel muss man nicht anpassen, aber folgende Einstellungen sollte man sich kurz anschauen:</p>
<p><em>Ansicht > Formatierung > Reintext-Nachrichten</em><br />
[ ] Emoticons als Grafiken anzeigen (mag ich nicht so)<br />
[X] Schriftart: Variable Breite (liest sich besser)</p>
<p><em>Verfassen > Allgemein</em><br />
[X] Nachrichten weiterleiten: Eingebunden</p>
<p><em>Verfassen > Addressieren</em><br />
[X] Adressen beim Senden automatisch hinzuf&#252;gen zu: Gesammelte Adressen (Das Feature ist ganz nett, falls man sp&#228;ter mal eine alte Adresse wieder braucht. Ganz sicher will ich aber nicht alle Adressen, an die ich mal was schreibe, in meinem pers&#246;nlichen Adressbuch wiederfinden, wie es voreingestellt ist!)</p>
<p><em>Datenschutz > Junk</em><br />
[X] Wenn Nachrichten manuell als Junk markiert werden: Verschiebe diese in den f&#252;r Junk bestimmten Ordner des Kontos (l&#246;schen ginge auch, aber hin und wieder verklickt man sich auch mal)<br />
[X] Junk als gelesen markieren (das ist nett, weil man beim Durchsehen des Spam-Ordners gleich sieht, welche Mails man schon mal angeschaut und per Hand dorthin verschoben hatte)</p>
<p><em>Datenschutz > Anti-Virus</em><br />
[X] Anti-Virus-Software erm&#246;glichen, eingehende Nachrichten unter Quarant&#228;ne zu stellen (siehe oben)</p>
<p><em>Datenschutz > Passw&#246;rter</em><br />
[X] Gespeicherte Passw&#246;rter mit Hilfe des Master-Passwortes verschl&#252;sseln (sollte man machen, erh&#246;ht die Sicherheit der gespeicherten Passw&#246;rter)</p>
<p><em>Erweitert > Allgemein</em><br />
[X] Angezeigte Nachricht als gelesen markieren nach x Sekunden<br />
[X] Nie eine Empfangsbest&#228;tigung senden (ist nur meine pers&#246;nliche Pr&#228;ferenz, ich sehe einfach den Sinn dieser Funktion nicht ein)</p>
<p><em>Erweitert > Netzwerk &#038; Speicherplatz</em><br />
[X] Ordner komprimieren, wenn es mehr Platz spart als x KB</p>
<p><em>Erweitert > Update</em><br />
[X] wenn Updates f&#252;r Thunderbird verf&#252;gbar sind, nachfragen was getan werden soll (weil ich nicht immer Zeit habe, mich um die Folgen eines Updates zu k&#252;mmern)</p>
<p>Im Hauptfenster kann man ansonsten noch die Spalten einstellen, die angezeigt werden. Absender vor den Betreff zu sortieren und die Gr&#246;&#223;en-Spalte einzublenden macht sich IMHO ganz gut. Auch das Konto, auf dem die Nachricht einging, lasse ich mir gerne ausgeben. Zum Ein- oder Ausblenden von Spalten einfach auf das kleine Symbol ganz rechts klicken.</p>
<h3>Anpassungen der user.js</h3>
<p>In dieser Datei speichert Thunderbird profilabh&#228;ngig Einstellungen, darunter auch viele, die &#252;ber die Oberfl&#228;che nicht zu modifizieren sind. Einige der folgenden Einstellungen k&#246;nnen &#252;ber Extras > Einstellungen > Erweitert > Allgemein > Konfiguration bearbeiten ge&#228;ndert werden, aber nicht alle. Hier im folgenden, was ich in meiner user.js erg&#228;nzt habe. Wenn die Datei bei euch nicht existiert, einfach im Profil-Ordner anlegen. Zur Sicherheit nicht bearbeiten, w&#228;hrend Thunderbird l&#228;uft.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/thunderbird2-02.jpg" alt="user.js" title="user.js" width="499" height="231" class="imgaligncenter size-full wp-image-706" /></p>
<h4>Anzeigedauer der &#8222;Neue Mails in Lokaler Ordner&#8220;-Einblendung</h4>
<p>Bei neuen E-Mails wird man mit einem kleinen Fenster unten rechts &#252;ber der Taskleiste benachrichtigt. Dieses Fensterchen bleibt f&#252;r meinen Geschmack relativ lange angezeigt. &#196;ndern &#252;ber:</p>
<pre><code>// amount of time in milliseconds to show the "new mails" alert
user_pref("alerts.totalOpenTime", 2000);</code></pre>
<h4>Umgang mit falschen Reply-K&#252;rzeln verbessern</h4>
<p>Manche Programme f&#252;gen statt des &#252;blichen &#8222;Re: &#8220; ein vermeintlich &#252;bersetztes &#8222;Aw: &#8220; ein, um Antworten auf eine fr&#252;here Mail zu kennzeichnen. Egal ob das nun inhaltlich richtig ist oder nicht, es ist auf jeden Fall technisch gesehen Unfug: Nicht jedes Mailprogramm erkennt dieses K&#252;rzel als das was es ist, was dann zu Subjects wie &#8222;Re: Aw: Re: Aw: Hallo Welt&#8220; f&#252;hren kann. Das kann man verbessern mit:</p>
<pre><code>// to automatically delete 'AW:' in the subject
user_pref("mailnews.localizedRe", "AW,Aw,aw");</code></pre>
<p>Damit erkennt Thunderbird auch diese falschen K&#252;rzel als Varianten von &#8222;Re: &#8220; und l&#246;scht sie z.B. beim Antworten. In der Ansicht im Hauptfenster ersetzt er sie interessanterweise sogar durch &#8222;Re: &#8220;, nicht jedoch bei der Headerausgabe im Mailfenster oder der Vorschau.</p>
<h4>den &#8222;xyz schrieb&#8220;-Text beim Beantworten von Mails anpassen</h4>
<p>Beim Beantworten einer Mail wird immer ein bestimmter Text &#252;ber das Zitat geschrieben, nicht wie bei OE vier oder f&#252;nf Zeilen des Headers. Standardm&#228;&#223;ig ist das kurz und knapp &#8222;xyz schrieb:&#8220;. Definiert wird das in der Konfiguration unter dem String &#8222;mailnews.reply_header_type&#8220;. </p>
<pre><code>// change the reply header
user_pref("mailnews.reply_header_type", 3);
user_pref("mailnews.reply_header_authorwrote", "%s schrieb");
user_pref("mailnews.reply_header_ondate", "am %s");
user_pref("mailnews.reply_header_separator", " ");
user_pref("mailnews.reply_header_colon", ":");
user_pref("mailnews.reply_header_locale", "de-DE");</code></pre>
<p>Umbr&#252;che in diesen Texten m&#252;ssen als &#8222;\n&#8220; geschrieben werden, Umlaute oder Sonderzeichen m&#252;ssen UTF-8 codiert sein. Obiges ergibt dann: &#8222;xyz schrieb am 18.08.2007 21:48:&#8220;</p>
<p><em>Zur&#252;ck zu Teil eins oder weiter mit Teil drei:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-20-features-und-hinweise" >Teil 1: Features und Hinweise</a></li>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-wunsch-und-meckerliste" >Teil 3: Wunsch- und Meckerliste</a></li>
</ul>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thunderbird 2.0: Features und Hinweise</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-20-features-und-hinweise</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-20-features-und-hinweise#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird-logo_small.png" alt="Mozilla Thunderbird" width="96" height="96" class="alignright" />Thunderbird ist das E-Mail-Programm der <a href="http://www.mozilla.org/">Mozilla Foundation</a>. Ich nutze es schon seit etwa zwei Jahren und m&#246;chte in diesem und den folgenden Artikeln einige Features des Programmes vorstellen, aber auch Probleme ansprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor etwa zwei Jahren von Outlook Express auf Thunderbird umstieg, habe ich das zum Anlass genommen, einen l&#228;ngeren Artikel f&#252;r eine geplante technische Sektion meiner damals geplanten Website zu schreiben. Tja, den Text habe ich nun gerade wieder ausgegraben und er ist nicht schlecht genug, um ihn einfach so zu l&#246;schen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Deshalb gibt es in den kommenden Tagen diesen Text in drei oder vier Teilen.</p>
<h3>Allgemeines</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird-wordmark-horizontal_small.png" alt="Mozilla Thunderbird" width="280" height="96" class="alignright" />Thunderbird ist das E-Mail-Programm der <a href="http://www.mozilla.org/" class="liexternal">Mozilla Foundation</a>. Hervorgegangen ist es aus der Netscape-Suite, welche heute in verschiedenen Formen existiert (SeaMonkey bzw. Iceweasel, es gibt aber auch immer noch Netscape). 2003 wurde die damalige Mozilla-Suite in den Standalone-Browser Firefox und das E-Mail-Programm Thunderbird aufgebrochen. Beides ist Freeware.</p>
<p>Die Version 2.0 von Thunderbird erschien 2007 und liegt mittlerweile in der Version 2.0.0.17 vor. Grundlage dieses und der folgenden Artikel ist eine Neuinstallation der deutschen 2.0.0.6-Version, da dieser Text viele, viele Monate sein Dasein auf meiner Festplatte gefristet hat. Erstaunlicherweise ist er aber immer noch aktuell, leider auch die Probleme, die ich im letzten Teil anspreche.</p>
<p>Warum sollte man Thunderbird benutzen? Die Frage lautet f&#252;r mich eher: Was sonst? Ich m&#246;chte ein Standalone-Mailprogramm, also f&#228;llt Operas Mailer weg (der sonst recht vielversprechend klingt). Outlook Express (OE) wird nicht weiterentwickelt, und nach all den Jahren hat man all die Macken und Bugs auch mal satt. Dann gibt es noch einige nette Linux-Programme (nehme ich mal an), aber ich bin nun mal Windows-basiert. Die neuen Vista-Mailprogramme von Microsoft gehen auch nicht, da ich f&#252;rs erste bei XP bleiben werde. Dann gibt es noch Programme wie Eudora oder Pegasus Mail, die teilweise recht m&#228;chtig sind. &#220;berzeugt haben sie mich allerdings nicht, vor allem auch wegen der Optik. Ich gebe zu, da bin ich oberfl&#228;chlich *g*, aber im Jahr 2008 erwarte ich von einem Programm einfach eine Optik, die nicht nach Windows 95 aussieht. Ja, und so blieb mir dann letzten Endes der Wechsel zu Thunderbird nicht erspart. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Features</h3>
<p>Thunderbird hat ein recht m&#228;chtiges Filtersystem eingebaut. Es lohnt sich, dieses anzuschauen. Damit kann man all das tun, was OE kann, aber auch noch einiges mehr. Vor allem kann man diese Filter auch auf beliebige Ordner anwenden, nicht nur auf Mails, die gerade vom Server geladen werden. Das macht sich z.B. gut, um am Anfang die aus OE importierten alten Mails in Ordner zu sortieren. Wenn man in einer ge&#246;ffneten Mail einen Rechtsklick auf den Absender macht, bekommt man zudem die Option &#8222;Filter aus Nachricht erstellen&#8220; angeboten.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird_junk-ordner.jpg" alt="Ordnerstruktur" width="228" height="146" class="alignleft" />Ebenfalls schon in Thunderbird integriert: Ein lernender Spamfilter. Dieser verschiebt automatisch Nachrichten in den &#8222;Junk&#8220;-Ordner, wenn man das in den Konten-Einstellungen so angegeben hat. Ab und zu sollte man dort mal kontrollieren, dass keine Mails falsch zugeordnet werden. Diese sollte man auf jeden Fall nicht nur wieder aus dem Ordner verschieben, sondern zuerst mittels des &#8222;Kein Junk&#8220;-Buttons dem Junkfilter seinen Irrtum auch mitteilen. Andersherum sollte man alle Junkmails, die im Posteingang &#252;brig bleiben, nicht einfach l&#246;schen, sondern mittels des &#8222;Junk&#8220;-Buttons dem Filter &#252;bergeben, der daraus lernt und die Mails gleichzeitig in den &#8222;Junk&#8220;-Ordner entsorgt. Glaubt mir: Das allein ist den Wechsel von OE wert!</p>
<p>Thunderbird hat eine eingebaute Rechtschreibpr&#252;fung. Das deutsche W&#246;rterbuch muss man sich aber erst herunterladen. Dabei sollte man daran denken, nicht einfach auf den Link im Browser zu klicken, sondern die xpi-Datei wie jede Thunderbird-Extension erst einmal lokal zu speichern und dann als normale Extension zu installieren. Danach ist unter Extras > Einstellungen > Verfassen > Rechtschreibung die Sprache &#8222;Deutsch&#8220; ausgew&#228;hlt.</p>
<h3>Hinweise f&#252;r OE-Umsteiger</h3>
<p>Thunderbird ist auf den ersten Blick Ooutlook Express sehr &#228;hnlich, auf den zweiten Blick unterscheidet es sich in vielen Details und auf den dritten Blick kann man es mit ein wenig Konfigurationsaufwand nicht nur auf das Niveau von OE heben, sondern sehr viel besser machen. Dazu m&#252;ssen einige Einstellungen angepasst werden, au&#223;erdem helfen einem verschiedene Extensions dabei, das Verhalten von Thunderbird zu modifizieren. Zuerst hier ein paar Hinweise, was man wissen sollte, wenn man bisher Outlook Express gew&#246;hnt ist.</p>
<p>Thunderbird bietet keine Option zum Exportieren der Mail-Konten, wie man es von OE her kennt. Allerdings ist dies bei Thunderbird auch gar nicht n&#246;tig. Daf&#252;r muss man wissen, dass die Daten des Programmes (z.B. &#8222;C:\Programme\Mozilla Thunderbird&#8220;) streng von den Benutzerdaten (&#8222;C:\Dokumente und Einstellungen\[euer Nutzername]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles\&#8220;) getrennt sind. Jeder Benutzer hat seinen eigenen Profil-Ordner (der Name ist eine kryptische Buchstaben- und Zahlenkombination). Wenn man Thunderbird auf einem neuen Rechner einrichten muss, kann man einfach den Inhalt seines Profilordners in den leeren Profilordner auf dem neuen Rechner kopieren. Wird Thunderbird deinstalliert, bleiben die Profilordner zudem liegen, so dass hier kein Datenverlust auftritt.</p>
<p>Thunderbird speichert jeweils alle Mails eines Ordners in einer einzigen sogenannten Mbox-Datei. Dies kann problematisch werden, wenn ein Virenscanner in der Datei einen Virus findet und diese unter Quarant&#228;ne stellt. Dann ist schlimmstenfalls der komplette Posteingang weg. Abhilfe: Das Antiviren-Programm eurer Wahl so einstellen, dass es den Profilordner von Thunderbird bei Scans der Festplatte ignoriert. Bei Norton Antivirus gibt es z.B. eine Liste von Ordnern, die NAV ignoriert (Optionen > Pr&#252;fungsausschl&#252;sse, hier den Ordner &#8222;C:\Dokumente und Einstellungen\[euer Nutzername]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles&#8220; hinzuf&#252;gen). Der Virenscan pr&#252;ft ja trotzdem die Mails, bevor sie in den Posteingang gelangen und filtert dabei ggf. Viren heraus (zumindest sollte das ein gutes AntiViren-Programm k&#246;nnen). Zus&#228;tzlich kann man die Zusammenarbeit von Thunderbird und Antiviren-Programm mit einer Option verbessern, die man unter Extras > Einstellungen > Datenschutz > Anti-Virus aktivieren kann.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird_komprimieren.jpg" alt="Ordner komprimieren" width="249" height="300" class="alignright" />Thunderbird versucht, Modifikationen der Mbox-Dateien so gering wie m&#246;glich zu halten. Deswegen werden gel&#246;schte E-Mails nur aus dem &#8222;Inhaltsverzeichnis&#8220; der Mbox-Datei gestrichen, aber nicht aus der Datei selbst. Erst wenn man den Ordner komprimiert, werden diese Mails wirklich gel&#246;scht. Deswegen kann es euch z.B. passieren, dass ihr den Papierkorb gerade geleert habt und dass die Datei &#8222;Trash&#8220; trotzdem 100 MB gro&#223; ist. Das muss einen in aller Regel nicht st&#246;ren. Bevor man ein Backup macht, sollte man aber auf jeden Fall die Dateigr&#246;&#223;e reduzieren. Hin und wieder kann es auch nicht schaden, die Ordner zu komprimieren (ausw&#228;hlbar u.a. im Kontextmen&#252;, wenn man auf einen Ordner klickt). Automatisieren kann man das mit der Option &#8222;Ordner komprimieren, wenn es mehr Platz spart als x KB&#8220;, zu finden unter Extras > Einstellungen > Erweitert > Netzwerk &#038; Speicherplatz. Thunderbird fragt dann gelegentlich nach, ob er einen bestimmten Ordner komprimieren soll. Bei der einstellbaren KB-Zahl muss man selbst testen, welcher Wert angenehm ist. Ich arbeite f&#252;rs erste mit 1024 KB. </p>
<p>Thunderbird kann verschiedene Mail-Konten in einer gemeinsamen Ordnerhierarchie verwalten, wie man es von OE kennt. Es kann aber auch f&#252;r jedes Mail-Konto eine eigene Hierarchie mit Posteingang, Gesendet, Papierkorb etc. erstellt werden. Dies kann man pro Konto festlegen, der Ordner f&#252;r gemeinsame Konten hei&#223;t &#8222;Lokale Ordner&#8220; (Name ist einstellbar). Normalerweise ziehe ich es vor, alles in einer Hierarchie zu verwalten, aber es kann z.B. sinnvoll sein, Arbeits- und private Mails komplett zu trennen.</p>
<p>Thunderbird verwaltet E-Mail-Konten und Postausgangsserver getrennt voneinander, w&#228;hrend der SMTP-Server bei OE immer Bestandteil der Mailkonto-Definition ist. Das ist praktisch, wenn man mehrere Mail-Adressen des gleichen Anbieters hat, welche alle den gleichen SMTP-Server verwenden k&#246;nnen. Den muss man dann nur einmal anlegen und kann ihn in den Einstellungen des Kontos einfach aus einer Liste ausw&#228;hlen.</p>
<p>Thunderbird kann ausgehenden Mails Signaturen anf&#252;gen. Anders als bei OE werden die jedoch nicht in den Programm-Einstellungen verwaltet, sondern man kann in den Konto-Einstellungen eine Datei angeben, die als Signatur dienen soll. Wenn man gar nicht wei&#223;, wo man diese hinspeichern soll, legt man sie am besten mit in den Thunderbird-Profilordner.</p>
<p>Thunderbird verwaltet Passw&#246;rter genau wie Firefox zentral. Das hei&#223;t, man kann in den Konten-Einstellungen nirgends Passw&#246;rter eingeben. Vielmehr fragt Thunderbird beim ersten Herunterladen oder Senden von Maisl danach, und man kann sich dann entscheiden, ob Thunderbird sich die Passw&#246;rter merken oder jedes Mal nachfragen soll.</p>
<p>Thunderbird trennt HTML und Nur-Text beim Verfassen von E-Mails strikt. Im Konto wird eingestellt, in welchem Format Mails standardm&#228;&#223;ig verfasst werden sollen. Dr&#252;ckt man Shift, w&#228;hrend man auf den &#8222;Verfassen&#8220;-Button klickt, bekommt man das jeweils andere Format. Man kann jedoch nicht eine Mail zur H&#228;lfte als HTML schreiben und sich dann entscheiden, dass man sie doch lieber als Nur-Text h&#228;tte, wie das ja bei OE z.B. sehr einfach geht. Dort kann man ja beliebig zwischen HTML und Text hin- und herwechseln. Thunderbird hat zwar eine &#228;hnliche Einstellung unter Einstellungen > Format (nur im HTML-Editorfenster), aber diese regelt nur die Art des MIME-Formates: Ob also z.B. neben der HTML-Sicht noch eine Nur-Text-Sicht als &#8222;multipart: alternative&#8220; mitgeschickt werden soll. W&#228;hlt man hier z.B: Nur-Text aus, wird die Mail zwar dann nur in der Text-Version versandt, aber man kriegt diese Ansicht selbst nicht zu sehen.  </p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird_senden.jpg" alt="Mails senden" width="450" height="172" class="centered" /></p>
<p>Ein ganz wichtiger Unterschied zwischen OE und Thunderbird: Mails werden in Thunderbird immer sofort abgeschickt, wenn man auf &#8222;Senden&#8220; klickt. Nur im Offline-Modus ist vorgesehen, sie im Postausgang zu lassen, bis sie abgeschickt werden. Wenn man es gewohnt ist, dass man eine bestimmte Anzahl an Minuten Zeit hat, eine &#8222;abgeschickte&#8220; Nachricht zu korrigieren, hat man hiermit vermutlich seine Probleme. Man kann das gewohnte OE-Verhalten mit einer Extension herzustellen versuchen (Magic SLR), aber es ist vermutlich besser, man gew&#246;hnt sich einfach um. Das geht vergleichsweise schnell, man muss sich nur angew&#246;hnen, die Mails gleich noch mal durchzulesen, bevor man auf &#8222;Senden&#8220; klickt.</p>
<p>Man sollte sich am Anfang mal kurz belesen, was format=flowed ist, damit man davon nicht v&#246;llig verwirrt wird. Zusammen mit der QuoteColors-Extension ist das eigentlich recht verwendbar, man muss sich nur daran gew&#246;hnen.</p>
<p><em>Weiter in Teil zwei und drei:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-konten-und-einstellungen" >Teil 2: Konten und Einstellungen</a></li>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-wunsch-und-meckerliste" >Teil 3: Wunsch- und Meckerliste</a></li>
</ul>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Altersverifikation auf Japanisch</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 09:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wundere mich ja &#246;fter mal, wie v&#246;llig sinnfrei neue Technologien adaptiert werden, ohne dass es einen guten Grund oder eine echte Notwendigkeit daf&#252;r g&#228;be (Stichwort Wahlmaschinen). Oft genug fallen einem da wirklich nur noch kommerzielle Gr&#252;nde ein, warum etwas eingef&#252;hrt wird. F&#228;lle wie dieser hier ragen aber selbst da noch hervor: Japan: Gesichtserkennung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wundere mich ja &#246;fter mal, wie v&#246;llig sinnfrei neue Technologien adaptiert werden, ohne dass es einen guten Grund oder eine echte Notwendigkeit daf&#252;r g&#228;be (Stichwort Wahlmaschinen). Oft genug fallen einem da wirklich nur noch kommerzielle Gr&#252;nde ein, warum etwas eingef&#252;hrt wird. F&#228;lle wie dieser hier ragen aber selbst da noch hervor: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Japan-Gesichtserkennung-mit-Portraits-auf-Geldscheinen-ausgetrickst--/meldung/110713" class="liexternal">Japan: Gesichtserkennung mit Portraits auf Geldscheinen ausgetrickst</a>.</p>
<p>Da wundert man sich doch wirklich, wer so einen Automaten entwickelt, oder? Und in Japan sollte die IT-Ausbildung doch eher gut sein, h&#228;tte ich jetzt gedacht. So sehr vielleicht &#8222;Biometrie&#8220; ein Buzzword bei Investoren und Politikern sein mag, im Studium habe ich dazu haupts&#228;chlich gelernt wie unzuverl&#228;ssig und schwer umsetzbar eigentlich alle biometrischen Technologien sind. Auch ein Grund, warum biometrische P&#228;sse etc. pure Geldmacherei sind und nichts mit Sicherheit zu tun haben. So oder so ist Biometrie im Moment eher noch eine Spielerei, siehe z.B. Fingerabdrucksscanner bei deutschen Discountern. Als Zigarettenfirma w&#252;rde ich daf&#252;r nicht in gro&#223;em Stil Geld ausgeben. Obwohl, Moment, der Zigarettenfirma kann es ja egal sein, wer die Zigaretten kauft, solange sie jemand kauft&#8230; <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Womit wir dann wieder die Kurve zum E-Pass h&#228;tten: Eine sinnfreie Technologie wird eingesetzt, einfach weil jemand damit Geld machen kann. Als Ministerium, das so eine Technologie genehmigen muss, h&#228;tte ich mir da jedenfalls Experten gesucht, die sich mit Biometrie auskennen, und diese den Automaten einem Stresstest unterziehen lassen. Es kann dabei wohl kaum nicht auffallen, dass sich das Teil mit Fotos austricksen l&#228;sst. Das sollte so ziemlich das erste sein, was man bei einem Gesichtserkennungs-Automaten probieren kann. Ok, das zweite, gleich nach dem Positivtest tats&#228;chlich ein Kind davor zu stellen.</p>
<p>Der absolute Br&#252;ller ist dann aber, dass man das System mit dem gleichen Geldschein austricksen kann, mit dem dann die Zigaretten auch bezahlt werden. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pidgin und das Auto-Resizing</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 23:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal, muss ich sagen, verstehe ich die Welt einfach nicht. Bzw. nicht die ganze Welt, sondern einzelne Leute und deren Entscheidungen. Letztens hatte ich dieses Unverst&#228;ndnis ja schon &#252;ber das <a href="http://johannes-ruthenberg.de/neues-design-fuer-wordpress">Redesign von WordPress</a> ausgedr&#252;ckt. Aber es gibt noch einen krassen Fall, zu dem ich mich mal kurz &#228;u&#223;ern m&#246;chte: Pidgin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal, muss ich sagen, verstehe ich die Welt einfach nicht. Bzw. nicht die ganze Welt, sondern einzelne Leute und deren Entscheidungen. Letztens hatte ich dieses Unverst&#228;ndnis ja schon &#252;ber das <a href="http://johannes-ruthenberg.de/neues-design-fuer-wordpress" >Redesign von WordPress</a> ausgedr&#252;ckt. Aber es gibt noch einen krassen Fall, zu dem ich mich mal kurz &#228;u&#223;ern m&#246;chte: Pidgin.</p>
<p>Ich nutze den Instant-Messaging-Client <a href="http://pidgin.im" class="liexternal">Pidgin</a> schon seit Jahren, schon als er noch GAIM hie&#223;, und finde immer noch, dass er der beste verf&#252;gbare IM-Client ist. Schlank, visuell ansprechend und ohne st&#246;renden Firlefanz. In der neuen Version 2.4 aber haben sich die Entwickler etwas geleistet, was kaum zu glauben ist: Die Eingabebox im Nachrichtenfenster kann nicht mehr manuell in der Gr&#246;&#223;e ver&#228;ndert werden, stattdessen gibt es ein Auto-Resizing-Feature. Man beginnt mit einer Eingabebox von ein oder zwei Zeilen und wenn man mehr tippt, w&#228;chst die Box mit. Bis zu einem gewissen Limit, dann erscheinen Scrollbars. Und wenn man die Nachricht abschickt, schrumpft die Box wieder auf ihre Default-Gr&#246;&#223;e (welche man nicht beeinflussen kann).</p>
<p>Das ganze ist vor allem deswegen so unglaublich, weil ich einfach komplett nicht verstehe, wie jemand dieses &#8222;Feature&#8220; f&#252;r eine tolle Idee halten kann. Bisher dachte ich eigentlich immer, statische, f&#252;r den Benutzer nicht zu ver&#228;ndernde Fensterelemente w&#228;ren schlecht, und wenn man das verbessern wollte, w&#252;rde man sie eben f&#252;r den Benutzer mit der Maus ver&#228;nderbar machen. Bis zur Version 2.3 war das bei Pidgin ja schon der Normalfall. Wer einen kleinen Eingabebereich vorzieht, zieht ihn eben kleiner, wer das Fenster lieber 50:50 aufteilt, kann das machen und das Fenster merkt sich diesen Zustand nat&#252;rlich. Voilá, alle sollten zufriedengestellt sein.</p>
<p>Wozu muss man dem Nutzer ein Feature wegnehmen und durch ein k&#252;nstliches, komplexes und fehleranf&#228;lliges Gebilde ersetzen, dass den Nutzer verwirrt und ablenkt und ihm schlimmstenfalls die Arbeit erschwert? Ja, ich geh&#246;re auch zu den Leuten, die ab und an gr&#246;&#223;ere Codest&#252;cke in den Messenger kopieren, das Fenster so gro&#223; wie m&#246;glich ziehen und dann das ein oder andere daran noch editieren. Das kommt halt schon mal vor, wenn man sich mit Kollegen austauscht. Aber nun haben die Pidgin-Entwickler ja entschieden, dass ich den Messenger damit nicht so benutze, wie sie es f&#252;r richtig halten!</p>
<p>So richtig surreal wird es, wenn man sich dieses Ticket im <a href="http://developer.pidgin.im/ticket/4986" class="liexternal">Pidgin-Bugtracker</a> anschaut. Ohne Ende melden sich da Leute und beschweren sich &#252;ber diese nervige Neuerung, aber es interessiert die Entwickler nicht und sie scheuen sich auch nicht, das so zu sagen. Nat&#252;rlich ist es letztlich deren Projekt und es steht jedem frei, sich den Code zu nehmen und einfach selber weiterzuentwickeln (was auch prompt jemand getan hat). Aber ich finde es einfach Schade, wenn ein tolles Programm durch die mutwillig zur Schau gestellte Ignoranz der Entwickler ruiniert wird. Das Stichwort &#8222;Gott-Komplex&#8220; fiel in dem Zusammenhang. Einfach Schade sowas.</p>
<p>Viele Wochen sp&#228;ter gibt es nun ein Plugin, welches das alte Verhalten wiederherstellt, auch wenn es wohl nicht standardm&#228;&#223;ig mit dem Programm ausgeliefert wird und die meisten Nutzer deshalb nicht viel davon haben. Genauer kann ich es nicht sagen, denn ich habe beschlossen, dass es eigentlich nur schlimmer werden kann und werde also bei Pidgin 2.3 bleiben.</p>
<p>Immerhin habe ich im Zuge der ewig langen Debatte in diesem Ticket (und es gibt wohl keinen Weg, die Mails bei neuen Antworten abzubestellen!) noch den Link zur <a href="http://www.faqs.org/docs/artu/ch11s01.html" class="liexternal">&#8222;Rule of Least Surprise&#8220;</a> gefunden. Das finde ich sehr clever formuliert. Vermutlich m&#252;sste ich mich in meiner eigenen entsprechenden Arbeit auch &#246;fters dran erinnern. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update 02. Jul:</strong> Heute morgen hat Pidgin die Verbindung zu ICQ verweigert, weil sich wohl am ICQ-Protokoll intern was ge&#228;ndert hat. Die Pidgin-Entwickler haben gl&#252;cklicherweise innerhalb weniger Stunden das Problem behoben und eine neue Version zur Verf&#252;gung gestellt. Das hei&#223;t, dass ich nun doch das zweifelhafte Vergn&#252;gen hatte, auf Pidgin 2.4 umsteigen zu m&#252;ssen. An das Update schloss sich also erstmal eine l&#228;ngere Suche nach dem Plugin an, welches das Nachrichtenfenster wieder benutzbar macht (die Pidgin-Seite ist so halbwegs down, weil gerade die halbe Welt nach Infos zu dem Problem sucht, nehme ich an, aber zum Gl&#252;ck gibt es den Google-Cache). Letztlich fand ich dieses <a href="http://developer.pidgin.im/ticket/5296" class="liexternal">Ticket</a> bzw. diese <a href="http://myfotomx.com/builds_en.html" class="liexternal">Entwicklerseite</a>. Auf Widnows-Systemen ist die DLL einfach ins Pluginverzeichnis zu kopieren, dann kann das Plugin in Pidgin aktiviert werden und alles ist wieder, wie es sein sollte. Bleibt zu hoffen, dass die Pidginentwickler es irgendwann mal hinkriegen, das Plugin irgendwo auf ihren Seiten zu verlinken oder gar zusammen mit Pidgin auszuliefern. Aber irgendwie w&#252;rde ich nicht drauf wetten&#8230; :-/</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Test des CMS TYPOlight 2.5.5</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 19:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/typo-light.jpg" width="150" height="50" alt="Logo TYPOlight" title="" class="imageframe imgalignright" />Da ich sowohl beruflich als auch privat viel mit Content Management Systemen (CMS) zu tun habe, bin ich nat&#252;rlich immer interessiert, mal neue System kennenzulernen. Zum einen um sich vielleicht f&#252;r die Arbeit das ein oder andere abzuschauen und zum anderen, weil ich irgendwann meine alte handgecodete Highlanderseite relaunchen m&#246;chte, was ich nur mit einem wirklich optimalen System machen kann. Diesen Ostersonntag-Abend habe ich mir mal etwas Zeit genommen, das CMS TYPOlight zu testen. Im Folgenden beschreibe ich kurz einen lokalen Test des Systems unter WAMPP. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/typo-light.jpg" width="150" height="50" alt="Logo TYPOlight" title="" class="imageframe imgalignright" />Da ich sowohl beruflich als auch privat viel mit Content Management Systemen (CMS) zu tun habe, bin ich nat&#252;rlich immer interessiert, mal neue System kennenzulernen. Zum einen um sich vielleicht f&#252;r die Arbeit das ein oder andere abzuschauen und zum anderen, weil ich irgendwann meine alte handgecodete Highlanderseite relaunchen m&#246;chte, was ich nur mit einem wirklich optimalen System machen kann.</p>
<p>Diesen Ostersonntag-Abend habe ich mir mal etwas Zeit genommen, das CMS <a href="http://www.typolight.org/" class="liexternal">TYPOlight</a> zu testen. Auf den ersten Blick k&#246;nnte man meinen, es w&#252;rde sich dabei um eine abgespeckte Version von &#8222;Typo 3&#8243; handeln, was aber nicht der Fall ist. Das CMS ist eine eigenst&#228;ndige Neuentwicklung auf Basis von PHP und erschien zuerst 2004. Entwickelt wird es haupts&#228;chlich von dem Deutschen Leo Feyer.</p>
<p>Im Folgenden beschreibe ich kurz einen lokalen Test des Systems unter WAMPP. Achtung: Dies ist keine offizielle Installationsanleitung! Ich lerne das System auch gerade erst kennen. Ich habe auch absichtlich keine Doku gelesen, um mal zu schauen wie intuitiv das System ist.</p>
<h3>Installation</h3>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/01_typolight_install.jpg" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/01_typolight_install.thumbnail.jpg" width="200" height="206" alt="Installationsansicht" title="Screenshot der Installationsansicht" class="imageframe imgalignleft" /></a>Zur Installation legt man einfach den Inhalt des zip-Archivs im gew&#252;nschten Ordner ab und schaltet diesen im httpd.conf-File des Apache f&#252;r den Webzugriff frei. Dann braucht man noch eine neue, leere Datenbank mit entsprechendem Nutzer (MySQL in meinem Fall). Und dann kann man im Browser einfach die Datei <code>typolight/install.php</code> aufrufen.</p>
<p>In einer sehr sauberen und einfachen Oberfl&#228;che wird man jetzt durch die verschiedenen Installationsschritte gef&#252;hrt. Erledigte Schritte sind dabei mit einem gr&#252;nen H&#228;kchen gekennzeichnet. Alles passiert auf einer Seite, die sich immer wieder neul&#228;dt.</p>
<p>Das Passwort f&#252;r das Install-Script steht in der Readme im zip-Archiv. Als erstes fordert einen das Script auch auf, dieses PW zu &#228;ndern. Das klingt schon mal gut, Security ist ja wichtig. Dann wird ein Encryption-Key generiert (wozu auch immer). Dann kann man die DB-Daten eingeben und das Script schreibt die Tabellen in die Datenbank.</p>
<p>Man kann ein Template importieren. F&#252;r den Test nehme ich das mitgelieferte Example-Template. Habe noch keine Ahnung, was das genau hei&#223;t. *g* Da hier vor Datenverlust gewarnt wird, wird der Begriff &#8222;Template&#8220; aber wohl nicht im &#252;blichen Sinne verwendet.</p>
<p>Und das war&#8217;s mit der Installation auch schon. Relativ einfach. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Der erste Blick ins Backend</h3>
<p>Unten auf der Installationsseite f&#252;hrt ein Link zum Backend-Login. Hier kann man die Sprache des Backends ausw&#228;hlen (Deutsch oder Englisch), was auch schon mal nett ist. Der Nutzername, den man hier zu benutzen hat, wurde offenbar zusammen mit dem Template importiert. Er steht am Ende der Installationsseite unter &#8222;Create an admin user&#8220;. Kann man leicht &#252;bersehen, aber daf&#252;r hat der Browser ja einen Zur&#252;ck-Button.</p>
<p>Das Backend von TYPOlight pr&#228;sentiert sich auf den ersten Blick ebenfalls sehr &#252;bersichtlich. Der Bildschirm ist in drei Bereiche geteilt. Eine schmale Kopfzeile enth&#228;lt Links zum Frontend, zum Benutzerprofil und zum Logout. Links wird eine Seitenleiste angezeigt mit Links zu den verschiedenen Ansichten des Backends und dann gibt es den gr&#246;&#223;eren Inhaltsbereich.</p>
<p>Kurz &#252;berpr&#252;ft&#8230; Das HTML der Seite validert (XHTML 1.0 Strict), was leider keine Selbstverst&#228;ndlichkeit ist. Dass CSS-File validiert nicht, aber nur wegen der Benutzung von CSS-3-Tags und einiger Mozilla-Tags. Also schon mal ein guter Eindruck soweit.</p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/02_typolight_backend.jpg" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/02_typolight_backend.thumbnail.jpg" width="200" height="170" alt="Backend" title="Screenshot des TYPOlight-Backends" class="imageframe imgalignright" /></a>Ok, erstmal der Inhaltsbereich. Ganz oben werde ich unter der &#220;berschrift &#8222;Systemnachrichten&#8220; darauf hingewiesen, dass zwei &#252;berf&#228;llige Aufgaben existieren. Es fehlt aber ein Link, der mich zu den Aufgaben oder den vollst&#228;ndigen Nachrichten bringt. Hm, dann eben nicht.</p>
<p>Weiter. Eine Erkl&#228;rung der Tastaturk&#252;rzel. Nett zu wissen, muss meinetwegen aber nicht immer ganz oben im Backend stehen. Bei Webseiten benutze ich eigentlich nie Tastaturk&#252;rzel.</p>
<p>Es folgt eine Liste an Links zu den Verwaltungsseiten der verschiedenen Inhaltstypen (denke ich). Artikel, Nachrichten, &#8222;Flash Inhalte&#8220; (sic &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deppenleerzeichen" rel="nofollow" class="liwikipedia">Deppenleerzeichen</a>, autsch), Formulargenerator, Kalender/Events, Kommentare, Newsletter, FAQ. Hm, das deckt schon mal die Bed&#252;rfnisse der meisten kleineren Seiten ab. Nicht schlecht. Die spannende Frage, die sich mir hier wie bei jedem CMS-Test stellt: Wie kann man eigene Inhaltstypen definieren? Kann man den Seitentyp &#8222;Buch-Rezension&#8220; anlegen, mit speziellen Feldern daf&#252;r? Muss man das in dem am Anfang importierten Template definieren? Ich bin gespannt&#8230;</p>
<p>Nach den Inhalten kommt die Rubrik &#8222;Layout&#8220;. Hier gibt es Module, Stylesheets, Seitenlayouts, Seitenstruktur und Templates zur Auswahl. Hm, ist klar soweit, interessiert mich aber im Moment noch nicht.</p>
<p>Dann kommen Links zur Benutzerverwaltung. Offenbar wird zwischen Website-Besuchern und Redakteuren unterschieden, es gibt zwei getrennte Seiten f&#252;r die jeweiligen Benutzer und Benutzergruppen. Also interne und externe Nutzer gewisserma&#223;en. Das handhabt jedes CMS scheinbar anders. Von WordPress her bin ich mittlerweile den Ansatz gew&#246;hnt, nur eine Nutzerbasis zu haben, mit entsprechenden Rechten, und aus meiner Programmiererfahrung heraus ziehe ich das auch vor. Aber gut, hier muss ich ja nichts programmieren, also ist das auch ok.</p>
<p>Unter &#8222;System&#8220; finden sich Links zu Dateiverwaltung, System-Log, Einstellungen, Systemwartung, Modul-Creator und einem Tool zum Finden fehlender Labels in Sprachdateien. Ganz unten sind dann noch drei Benutzerfunktionen, das interessanteste davon sicher das &#8222;Task Center&#8220;. Meine G&#252;te, bestimmt schon das vierte &#252;berfl&#252;ssige Leerzeichen auf einer Seite, und das nur beim &#220;berfliegen gesehen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Einstellungen</h3>
<p>Ok, schaue ich mir mal die Einstellungen an. Auf einer einzelnen Seite kann man hier alles m&#246;gliche an Einstellungen eingeben. Seitentitel, Mail-Adresse des Admins. Da geht es schon los, meine lokale Mailadresse &#8222;sender@localhost&#8220; wird nicht akzeptiert. Ja Jungs, eine andere habe ich hier aber nicht. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weitere Optionen: Zeitformate, Zeitzone, lokaler Pfad, Zeichensatz, Datens&#228;tze pro Seite. Die Option &#8222;Maximale Frontend Bildbreite&#8220; sieht nett aus. Nicht das Deppenleerzeichen nat&#252;rlich, aber die Funktion klingt praktisch. Ich trage mal &#8222;700&#8243; ein. Bilder, die gr&#246;&#223;er sind, werden dann wohl entsprechend verkleinert. Es fehlt nat&#252;rlich eine Angabe, welche Einheit gemeint ist oder ob man diese mit eingeben muss (CSS-Syntax?!).</p>
<p>Es gibt scheinbar wie bei WordPress ein Permalink-Feature. Nett. </p>
<p>&#8222;Fehler anzeigen&#8220;: Man kann ausw&#228;hlen, ob Fehler am Bildschirm angezeigt werden sollen, standardm&#228;&#223;ig werden sie es nicht. Ein Fehlermanagement, sehr nett. Das hat WordPress z.B. nicht, und es bleibt dem Nutzer &#252;berlassen, seine PHP-Installation korrekt zu konfigurieren.</p>
<p>Die weiteren Optionen sind nicht so spannend. Nebenbei stelle ich noch fest, dass erweiterte Optionen eingeblendet werden, wenn sie ben&#246;tigt werden, z.B. Felder f&#252;r den SMTP-Server erst bei Auswahl der Option daf&#252;r. Man kann das Backend scheinbar stylen, auch wenn standardm&#228;&#223;ig nur der Default-Skin zur Auswahl steht. Wenn man ein CMS f&#252;r Kundenprojekte einsetzt, ist das eine wichtige F&#228;higkeit.</p>
<p>Ganz am Ende kann man noch eine einfache Matrix aus Rechten und Benutzergruppen managen. Ok, das h&#228;tte ich der &#220;bersichtlichkeit halber auf eine eigene Seite gepackt.</p>
<p>Ok, kurzer Test. Beim Verlassen der Einstellungsseite wird nicht vor ungespeicherten &#196;nderungen gewarnt. Obwohl ich nun keine Mailadresse eingetragen habe, hat sich TYPOlight erfreulicherweise alle anderen Einstellungen aber gemerkt. Sehr sch&#246;n. Dabei stelle ich auch gleich noch fest, dass eine Inline-Hilfe existiert: Am von mir eingegebenen und offenbar falschen Datumsformat klebt ein kleines Fragezeichen-Achtung-Schild. Dahinter verbirgt sich ein Popup mit Erkl&#228;rungen zu diesem Punkt. Sehr sch&#246;n. Nicht so gut: Wenn man nicht auf &#8222;Speichern&#8220; klickt und die Seite verl&#228;sst, kommt keine Warnung. Ebenfalls nicht ganz optimal: Den Speichern-Button gibt es nur einmal ganz unten, und die Seite ist recht lang. Ja, ich wei&#223;, Tastaturk&#252;rzel. Aber wer h&#228;tte es gedacht, Alt+S ist in meinem Browser offenbar mit was anderem belegt.</p>
<h3>Frontend</h3>
<p>So, Zeit &#252;berhaupt mal das Frontend anzuschauen. &#8222;Objekt nicht gefunden&#8220; sagt mir der Browser. Muss ich erst einen Inhalt anlegen? Aber das k&#246;nnte mir das System ja auch mal sagen. Die FollowSymLinks-Option hatte ich im Apache eingetragen, das bin ich ja schon von den WordPress-Permalinks gewohnt. Ok, stellen wir die Permalink-Option erstmal wieder aus. Und siehe da, es geht. (Beim Gegenlesen f&#228;llt mir auf, dass ich das an diesem Abend dann nicht mehr weiter verfolgt habe.)</p>
<p>Die importierte Testseite nennt sich &#8222;Music Academy&#8220;. Irgendwie wundert es mich, dass der Seitentitel, den ich im Backend eingetragen hatte, nicht auftaucht. Ansonsten sehr h&#252;bsch. Brotkrumennavigation, &#8222;Print as PDF&#8220;-Feature&#8230; Die Demoseite enth&#228;lt Erkl&#228;rungen zu verschiedenen Features des CMS, aber ich schaue mich erstmal weiter im Backend um.</p>
<h3>Taskcenter</h3>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/03_taskcenter.jpg" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/03_taskcenter.thumbnail.jpg" width="200" height="72" alt="Taskcenter" title="Screenshot des Taskcenters (Ausschnitt)" class="imageframe imgalignleft" /></a>Zeit, sich um die &#252;berf&#228;lligen Aufgaben zu k&#252;mmern. Im Taskcenter entpuppen sich diese als Beispieltasks. Ich lege aus Spa&#223; mal eine neue Aufgabe an. Titel, Deadline, dann kann man die Aufgabe einem User zuweisen.</p>
<p>Ups, da haben wir einen Fehler erzeugt. Ja klar, ohne eingetragene Mailadresse oder laufenden Mailserver kann TYPOlight nat&#252;rlich den Beispielnutzer auch nicht &#252;ber seine Aufgabe benachrichtigen. Immerhin ist die Fehlerseite insofern hilfreich als sie direkt auf das Logfile hinweist. Dort stellt sich heraus, dass TYPOlight das Datumsformat nicht mag. Meine G&#252;te, sollte das so einen Fehler ausl&#246;sen? Kann man dann nicht einfach ein Standardformat nehmen? Was fehlt ist ein Link zur&#252;ck zum Backend.</p>
<p>Zur&#252;ck zu den Einstellungen. Ja, Hilfetexte sollte man auch lesen. TYPOlight mag mein favoritisiertes Datumsformat &#8222;d. M Y&#8220; nicht. Gut, dann halt nicht.</p>
<p>Datumsformat ge&#228;ndert und jetzt klappt das Anlegen neuer Tasks. Sonst ist hier nichts spannendes, ich hatte eigentlich gedacht, das System w&#252;rde einen hier vielleicht mit voreingestellten Tasks beim Anlegen der Seite unterst&#252;tzen. Das w&#228;re vielleicht sinnvoller als die vorhandenen Beispieltasks.</p>
<h3>Artikel-Verwaltung</h3>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/04_artikelverwaltung.jpg" title="" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/04_artikelverwaltung.thumbnail.jpg" width="200" height="114" alt="Artikelverwaltung" title="Screenshot der Artikelverwaltung (Ausschnitt)" class="imageframe imgalignright" /></a>Ok, gehe ich mal weiter zur Artikelverwaltung. Hier kann man einen Baum aufklappen, der verschiedene Seiten bzw. Artikel enth&#228;lt. &#220;ber Icons kann man den Artikel bearbeiten, verschieben, duplizieren, l&#246;schen etc. Klickt man auf &#8222;Bearbeiten&#8220;, kommt man zu einer Seite, welche die verschiedenen Elemente der Seite auflistet, z.B. Textbausteine und &#220;berschriften.</p>
<p>Nebenbei bemerkt sind die Icons nicht gerade gro&#223;. Ob es das auch in &#8222;accessible&#8220; f&#252;r Leute mit schlechten Augen gibt? Vielleicht als spezielles Backend-Theme? Die Schrift kann man im Browser ja vergr&#246;&#223;ern, die Icons leider nicht.</p>
<p>&#220;ber die gleichen Icons kann man nun die einzelnen Seitenbausteine bearbeiten, l&#246;schen, verschieben etc. Ich editiere mal den ersten Baustein. Es wird eine neue Seite geladen. Das h&#228;tte ich jetzt fast per AJAX inline erwartet, aber die Seite enth&#228;lt doch eine ganze Reihe an Infos. Meine G&#252;te, da kann man ja einiges einstellen.</p>
<p>Das CMS kennt verschiedene Elementtypen, quasi die kleinsten Inhaltsbausteine. Das w&#228;ren z.B. &#220;berschrift, Text, HTML, Aufz&#228;hlung, Tabelle, Akkordeon, Code, Hyperlink, Top-Link, Bild, Bildergalerie, Download, Downloads, Alias, Artikelteaser, Formular, Modul, Flashgalerie, Kommentare. Nicht schlecht, damit kann man ja schon einiges bauen. Von anderen System bin ich es gewohnt, dass ein Artikel doch relativ starr definiert ist. Hier ist das scheinbar pro Artikel variierbar.</p>
<p>F&#252;r die &#220;berschrift kann man die Stufe von h1 bis h6 ausw&#228;hlen. Das irritiert mich. Ist es nicht Aufgabe des Templates zu entscheiden, mit welchem H-Tag die &#220;berschrift ausgegeben wird? <strong>EDIT:</strong> Da hier beliebig viele Textbausteine kombiniert werden k&#246;nnen, macht es schon Sinn, dass man eine Hierarchie f&#252;r die &#220;berschriften angeben kann, um z.B. unter einer H2 mehrere H3s schachteln zu k&#246;nnen. Und ich nehme mal an, dass ein Template bei Bedarf die &#220;berschrift auch anders ausgeben k&#246;nnte, wenn z.B. die jeweils ersten &#220;berschriften aller Artikel auf einer Seite dargestellt w&#252;rden oder etwas in der Art. Dass die manuelle Vergabe der &#220;berschriften-Hierarchie zumindest nicht ganz simpel ist, zeigt die Startseite der Beispiel-Seite, welche drei H1-&#220;berschriften untereinander enth&#228;lt (h1 ist der Default-Wert der Auswahl-Box).</p>
<p>Der Text des Artikels kann in einem graphischen Editor bearbeitet werden. Das wird doch nicht TinyMCE sein? Doch, ist es. Der Editor hat von WordPress her keinen guten Ruf, aber das kann auch an der Einbindung in WordPress liegen. Wird sich zeigen m&#252;ssen, wie gut der Editor in diesem System funktioniert.</p>
<p>Man kann Artikeln nat&#252;rlich auch Bilder hinzuf&#252;gen. TYPOlight verwaltet Bilder im Dateisystem im Ordner <code>tl_files</code>, auf den ersten Blick offenbar ohne weitere Infos dazu in der DB zu speichern. &#214;ffnet man den Dateimanager in einem Popup, kann man dort auch neue Bilder hochladen. Das Interface ist hier nicht direkt intuitiv, aber wenn man es erstmal kapiert hat, ist das kein Problem. </p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/05_dateiverwaltung.jpg" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/05_dateiverwaltung.thumbnail.jpg" width="200" height="85" alt="Dateiverwaltung" title="Screenshot der Dateiverwaltung" class="imageframe imgalignleft" /></a>Das Folgende ist das erste, was mich an diesem CMS wirklich irritiert: Ich habe den Dateimanager in einem Popup ge&#246;ffnet und ein Bild hochgeladen. Es gibt keinen Button, um dieses Bild zum Hinzuf&#252;gen zum Artikel auszuw&#228;hlen. Klickt man darauf, &#246;ffnet sich nur das Bild in einem weiteren Popup. Also versuche ich das erste Popup zu schlie&#223;en und kriege eine merkw&#252;rdige Javascript-Meldung voller falsch codierter Umlaute. Klickt man auf &#8222;OK&#8220; wird die Editorseite neu geladen (Warum???) und es sind tats&#228;chlich gemachte &#196;nderungen weg. Keine Ahnung, was das soll. Ok, beim zweiten Versuch nicht auf OK geklickt. Das Bild muss ich also ohne das Popup ausw&#228;hlen.</p>
<p>Im Folgenden kann man zum Bild noch einige Sachen eingeben wie ein alternativer Text und eine Bildunterschrift. Das ist f&#252;r mich in Hinblick auf meine Highlanderseite wichtig, denn einer der gr&#246;&#223;eren Nervfaktoren beim h&#228;ndischen Bearbeiten der Seite war das Managen der Bilder: Das gleiche Bild taucht oft auf verschiedenen Seiten auf und ich musste da dann immer wieder alt-Text und Untertitel erg&#228;nzen, entweder den gleichen oder einen neuen. Das zentral speichern zu k&#246;nnen w&#228;re w&#252;nschenswert.</p>
<p>Man kann einzelne Inhaltselemente nur bestimmten Nutzergruppen anzeigen oder f&#252;r angemeldete Nutzer verstecken. Sehr nett.</p>
<p>F&#252;r die Bildanzeige im Frontend genau wie f&#252;r AJAX-Funktionen im Backend wird im &#252;brigen Slimbox verwendet, ein Lightbox-Klon. Funktioniert tadellos, gef&#228;llt mir pers&#246;nlich vom Aussehen her aber nicht so gut. Das sich drehende Kleeblatt (oder was auch immer?!) beim Nachladen von Content via AJAX sieht im Backend auch etwas deplaziert aus, finde ich. Aber gut, das sind Details. F&#252;r JS-Effekte wird MooTools eingesetzt. Habe ich pers&#246;nlich noch nichts von geh&#246;rt, ich bin letztens eher bei jQuery <a href="http://johannes-ruthenberg.de/javascript-bibliothek-jquery">auf den Geschmack gekommen</a>.</p>
<p><em class="robots-noindex">Aufgrund der L&#228;nge des Artikels habe ich ihn in zwei Teile geteilt. Weiter geht es auf der n&#228;chsten Seite.</em></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tuning von Windows XP</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 12:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/windows-xp.thumbnail.jpg" width="81" height="100" alt="Windows XP" title="" class="imageframe imgalignright" />Was Betriebssysteme betrifft, mag ich <em>Windows XP</em> und nutze es schon seit Jahren. Doch so toll XP auch sein mag, out-of-the-box kommt es auch mit einigen Macken und Sch&#246;nheitsfehlern, vor allem der Marke "optimiert f&#252;r den d&#252;mmsten anzunehmenden User". Deshalb habe ich mir schon vor Jahren eine Liste mit sinnvollen Modifikationen erstellt. Diese Liste stellt nicht alles dar, was man an XP umkonfigurieren kann, vielmehr sind das genau die Sachen, die ich selber an einem frisch installierten XP &#228;ndere und einstelle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/windows-xp.jpg" width="150" height="185" alt="Windows XP" title="" class="imageframe imgalignleft" />Was Betriebssysteme betrifft, mag ich <em>Windows XP</em> und nutze es schon seit Jahren. Fast vergessen ist das furchtbare <em>Windows 98</em>, das binnen weniger Monate so viele Macken und Fehler ansammelte, dass man gar nicht anders konnte, als es einmal j&#228;hrlich neu zu installieren. Und einen &#252;berzeugenden Grund, auf Vista zu aktualisieren, habe ich auch noch nicht geh&#246;rt. Doch so toll XP auch sein mag, out-of-the-box kommt es auch mit einigen Macken und Sch&#246;nheitsfehlern, vor allem der Marke &#8222;optimiert f&#252;r den d&#252;mmsten anzunehmenden User&#8220;. Deshalb im folgenden eine Liste mit sinnvollen Modifikationen.</p>
<p>Dabei ist mir bewusst, dass eine weitere Seite mit XP-Tuning-Tipps nicht gerade das ist, worauf das Internet gewartet hat. <em>Windows XP</em> ist immerhin seit sechs Jahren auf dem Markt, der Nachfolger <em>Windows Vista</em> schon seit einem Jahr. Trotzdem denke ich, dass XP uns noch ein ganzes Weilchen erhalten bleiben wird. Diese Liste stellt auch nicht alles dar, was man an XP umkonfigurieren kann. Vielmehr sind das genau die Sachen, die ich selber an einem frisch installierten XP &#228;ndere und einstelle. Alle Tipps sind also ausprobiert, funktionieren und sind sinnvoll und n&#246;tig (aus meiner Sicht).</p>
<p>Trotzdem gilt nat&#252;rlich: Ich &#252;bernehme keine Verantwortung, wenn es bei euch nicht funktioniert. Dies ist eine Beschreibung, was ich bei mir ge&#228;ndert habe. Wenn m&#246;glich, sollten vor den &#196;nderungen Backups gemacht werden (z.B. bei &#196;nderungen an der Registry). Au&#223;erdem ist das Einspielen aller Updates von Microsoft sinnvoll.</p>
<h3>Vor der Installation</h3>
<p>Wo wir schon dabei sind, ganz kurz ein paar Gedanken dazu. Als erstes: Nicht &#8222;dr&#252;ber&#8220; installieren, das kann kein gutes Ergebnis bringen. Die Partition, die Windows enth&#228;lt, geh&#246;rt formatiert, danach kann man Windows darauf frisch installieren. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch dringend, die Festplatte in mehrere Partitionen aufzuteilen, eine f&#252;r das Betriebssystem und ggf. die Programme (Manche Leute trennen das auch noch mal, ich bin mir aber nicht sicher, wie viele der Programme nach einer Windows-Neuinstallation ohne die alte Registry noch laufen w&#252;rden) und eine weitere f&#252;r alle Daten (Dokumente, Musiksammlung etc.). </p>
<p>An den Anfang geh&#246;rt immer eine prim&#228;re Partition, f&#252;r die Windows-Installation. Danach kommt eine erweiterte Partition und da hinein dann beliebig viele logische Partitionen. Am besten als NTFS formatieren, das Dateisystem bietet etwas mehr als das &#228;ltere FAT32. Bei einer neuen Festplatte: Einfach beim Installieren von XP die erste Partition erstellen. Wenn XP dann l&#228;uft, kann man die restlichen Partitionen ganz einfach unter <code>Systemsteuerung &gt; Verwaltung &gt; Computerverwaltung &gt; Datenträgerverwaltung</code> erzeugen oder &#228;ndern. Dort kann man auch bei Bedarf andere Laufwerksbuchstaben zuweisen.</p>
<p><em>Auf den folgenden Seiten findet ihr <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp/2" >Einstellungen f&#252;r alle Nutzer</a>, <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp/3" >Einstellungen f&#252;r das eigene Nutzerkonto</a> und <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp/4" >Registry-Hacks</a>.</em></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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