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	<title>Delta Orionis &#187; SciFi</title>
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		<title>TV-Serie: The Sarah Jane Adventures</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 20:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Doctor Who]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute will ich mal wieder eine Serie vorstellen, die wir aktuell gerade schauen: &#8222;The Sarah Jane Adventures&#8220;. Dabei handelt es sich um eine Ablegerserie von &#8222;Doctor Who&#8220;, so wie auch &#8222;Torchwood&#8220; (zu beiden m&#252;sste ich hier eigentlich noch was schreiben&#8230;). Im Gegenteil zum sehr d&#252;steren Torchwood und dem f&#252;r jedes Alter geeigneten Doktor richtet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_01.jpg" alt="The Sarah Jane Adventures" title="The Sarah Jane Adventures" width="300" height="172" class="imgalignleft size-full wp-image-904" />Heute will ich mal wieder eine Serie vorstellen, die wir aktuell gerade schauen: &#8222;The Sarah Jane Adventures&#8220;. Dabei handelt es sich um eine Ablegerserie von &#8222;Doctor Who&#8220;, so wie auch &#8222;Torchwood&#8220; (zu beiden m&#252;sste ich hier eigentlich noch was schreiben&#8230;). Im Gegenteil zum sehr d&#252;steren Torchwood und dem f&#252;r jedes Alter geeigneten Doktor richtet sich Sarah Jane speziell an Kinder und Jugendliche. Das tut dem Spa&#223;faktor der Serie allerdings nur selten Abbruch, finde ich.</p>
<p>Zur Vorgeschichte des Charakters: Sarah Jane Smith (gespielt von Elisabeth Sladen) war eine junge Reporterin, als sie den Doktor kennenlernte. Zusammen mit dem Zeitreisenden von Gallifrey reiste Sarah Jane durch Raum und Zeit und erlebte Abenteuer auf vielen Planeten. Ihre Wege trennten sich eines Tages, als der Doktor sie etwas abrupt wieder auf der Erde absetzte. Viele Jahre sp&#228;ter trafen sich die beiden zuf&#228;llig wieder. Sarah Jane arbeitete wieder als Reporterin, und zum Abschluss ihres gemeinsamen Abenteuers schenkte der Doktor ihr K-9.</p>
<p>Die Serie beginnt kurz danach: Sarah Jane Smith lebt in London. Nach au&#223;en hin ist sie eine eigenbr&#246;dlerische Reporterin. Doch insgeheim untersucht sie die Aktivit&#228;ten von Aliens auf der Erde und hilft ihnen oder stoppt sie, je nachdem ob sie gestrandet sind oder mit Invasionsabsichten kommen. Dabei stehen ihr K-9 und ein au&#223;erirdischer Super-Computer auf ihrem Dachboden zur Seite. In der ersten Episode geht es um eine geplante Invasion, in deren Verlauf Sarah Jane einen von den Aliens gez&#252;chteten Jungen aufnimmt. Luke wird schon bald wie ein Sohn f&#252;r sie, und ehe Sarah Jane sich versieht sind Lukes Freunde Maria und Clyde in ihr Geheimnis eingeweiht. Und so besch&#252;tzen sie die Erde fortan zu viert&#8230;</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_06.jpg" alt="Sarah Jane" title="Sarah Jane" width="300" height="170" class="imgalignright size-full wp-image-906" />Die Serie begann 2007 und hat es mittlerweile auf 4 Staffeln gebracht. Die Episoden sind dabei immer nur 25 Minuten lang und zwei Episoden geh&#246;ren jeweils zu einer Geschichte. Der Stil der Serie &#228;hnelt sehr &#8222;Doctor Who&#8220;, aber da die Zielgruppe doch Kinder und Jugendliche sind, sind manche Geschichten etwas simpler gehalten als n&#246;tig w&#228;re, und nat&#252;rlich sind die jungen Begleiter von Sarah Jane oft genug die Helden des Tages anstatt sich von Erwachsenen retten zu lassen. Das f&#228;llt aber wirklich selten negativ auf.</p>
<p>Generell gef&#228;llt mir der <em>Sense of Wonder</em>, den die Serie verbreitet. Das hat sie mit &#8222;Doctor Who&#8220; gemeinsam, aber dem Doktor stehen alle Zeiten und das ganze Universum offen, w&#228;hrend Sarah Jane auf die Erde der Gegenwart beschr&#228;nkt ist. Trotzdem geben sich die Autoren gro&#223;e M&#252;he, immer wieder auch anklingen zu lassen, welche Wunder das Universum bereit h&#228;lt. Sehr sch&#246;n ist z.B. die Szene, als Maria Sarah Jane bei einer Begegnung mit einem Alien in ihrem Garten beobachtet. Auch toll: Clyde und die anderen werden auf ein Raumschiff im Erdorbit gebeamt und sind dort gerade auf der Flucht &#8211; aber sie bleiben an einem Aussichtsfenster stehen und bewundern den Anblick der Erde.</p>
<blockquote lang="en"><p>I saw amazing things, out there in space&#8211;but there is strangeness to be found, wherever you turn. Life on Earth can be an adventure too&#8230; you just need to know where to look!</p></blockquote>
<p>Die Geschichten sind also phantasievoll und auch mit Humor gespickt. F&#252;r letzteren sorgen oft die Nachbarn von Sarah Jane von der anderen Stra&#223;enseite. Anfangs sind das Maria, ihr geschiedener Vater und ihre &#252;berdrehte Mutter. Am Anfang der zweiten Staffel zieht Maria in die USA (wohl weil die Schauspielerin sich auf ihren Schulabschluss konzentrieren musste) und in ihr Haus zieht Rani mit ihren Eltern. Da beide nichts von Aliens wissen, bietet das &#228;hnliches Potential f&#252;r Komik, zumal Ranis Mutter Marias Mutter in Sachen &#220;berdrehtheit nicht wirklich nachsteht. Den Wechsel von Maria zu Rani fand ich anfangs sehr Schade, aber man gew&#246;hnt sich schnell an den neuen Charakter.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_05.jpg" alt="General Kudlak" title="General Kudlak" width="300" height="188" class="imgalignleft size-full wp-image-907" />Die meisten Episoden sind wirklich gro&#223;artig, z.B. &#8222;Warriors of Kudlak&#8220;, &#8222;Whatever Happened to Sarah Jane?&#8220; oder &#8222;The Temptation of Sarah Jane Smith&#8220;. Es gibt nat&#252;rlich auch viele &#220;berlappungen mit &#8222;Doctor Who&#8220;, da beide Serien vom gleichen Team produziert werden und entsprechend viele Masken wiederverwendet wurden. So trifft man die Sontarans wieder, die Slitheen und die Judoon (meine Lieblingsmaske aus dem Who-Universum!). Auch der Doktor selber macht in zwei Doppelfolgen einen Gastauftritt, einmal der zehnte Doktor und einmal der elfte in der aktuellen Staffel.</p>
<p>Wenn die Serie daneben haut, haut sie allerdings wirklich daneben. Zum Gl&#252;ck kommt das nicht oft vor. Zwei Dinge sind mir da vor allem im Ged&#228;chtnis geblieben: Ganz am Anfang der Serie, in &#8222;Revenge of the Slitheen&#8220;, werden Maria und Clyde von einem Slitheen verfolgt. Sie wissen, dass diese negativ auf Essig reagieren, und bringen den Slitheen damit zur Explosion. Sie schauen sich an und lachen erleichtert. Ich dachte mir da nur: Die beiden sind 13 und haben hoffentlich noch nie zuvor ein intelligentes Lebewesen get&#246;tet. Ist das wirklich zum Lachen? Die Episode hatte sich n&#228;mlich explizit M&#252;he gegeben, die Slitheen nicht als Monster der Woche darzustellen, sondern als intelligente wenn auch amoralische Lebewesen. In dieser Szene h&#228;tte ich etwas mehr Tiefe erwartet, stattdessen wurde aus dem Explosionseffekt ein langgezogener schleimiger Gag.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_03.jpg" alt="Maria und Clyde" title="Maria und Clyde" width="300" height="172" class="imgalignright size-full wp-image-908" />Als zweites w&#228;re hier &#8222;Secrets of the Stars&#8220; aus der zweiten Staffel zu erw&#228;hnen: Eine Episode, die allen Ernstes versucht, eine ernsthafte Geschichte auf Astrologie aufzubauen (&#8222;die Macht der Sterne&#8220;, &#8222;Energie von vor dem Beginn des Universums&#8220; blahblahblah). Das ist leider weit unter dem sonstigen Niveau der Serie, die doch sonst bei allem spa&#223;igen Pseudo-Technobabble immer f&#252;r Wissenschaft und Vernunft eintritt.</p>
<p>Gedreht wird die Serie &#252;brigens in Cardiff und Penarth. Letzteres muss als London doublen. F&#252;r uns gibt es also wie beim Doktor und bei Torchwood in vielen Episoden Bekanntes zu entdecken.</p>
<p>Alles in allem: Wenn ihr &#8222;Doctor Who&#8220; m&#246;gt und Sarah Jane bisher vermieden habt, weil es ja eigentlich eine Kinderserie ist, schaut ruhig mal rein. Die Serie lohnt sich und muss sich hinter &#8222;Doctor Who&#8220; nicht verstecken, auch wenn die Geschichten oft etwas kleiner gestrickt sind. Und wenn ihr &#8222;Doctor Who&#8220; noch nicht kennt, k&#246;nnte das durchaus ein guter Einstieg in dessen Universum sein. Ich bin jedenfalls schon auf die f&#252;nfte Staffel gespannt, welche schon angek&#252;ndigt ist.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Holy Machine</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/cover_the_holy_machine-80x128.jpg" alt="Cover 'The Holy Machine'" width="80" height="128" class="imgalignleft" />Rezension zu "The Holy Machine" von Chris Beckett, Cosmos Books New York, 2003, ca. 287 Seiten

Mitte des 21. Jahrhunderts: An der griechischen K&#252;ste wird Illyria gegr&#252;ndet, ein Zufluchtsort f&#252;r Verfolgte aus der ganzen Welt, Fl&#252;chtlinge vor einer Welle religi&#246;sen Fundamentalismus. W&#228;hrend sich die Religionen untereinander bekriegen, w&#228;chst Illyria zu einem wohlhabenden Staat, in dem nur Logik und Wissenschaft z&#228;hlen. In diese Welt wird George geboren. Er kennt die chaotische Welt au&#223;erhalb Illyrias nicht, doch die saubere Idylle Illyrias wird ihm zu eng. Sein Leben wird jedoch auf den Kopf gestellt, als er sich in Lucy verliebt. Leider ist Lucy ein Roboter... [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/cover_the_holy_machine.jpg" alt="Cover 'The Holy Machine'" width="200" height="320" class="imgalignleft" />Rezension zu &#8222;The Holy Machine&#8220; von Chris Beckett, Cosmos Books New York, 2003, ca. 287 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Mitte des 21. Jahrhunderts: An der griechischen K&#252;ste wird Illyria gegr&#252;ndet, ein Zufluchtsort f&#252;r Verfolgte aus der ganzen Welt, Fl&#252;chtlinge vor einer Welle religi&#246;sen Fundamentalismus. W&#228;hrend sich die Religionen untereinander bekriegen, w&#228;chst Illyria zu einem wohlhabenden Staat, in dem nur Logik und Wissenschaft z&#228;hlen. In diese Welt wird George geboren. Er kennt die chaotische Welt au&#223;erhalb Illyrias nicht, doch die saubere Idylle Illyrias wird ihm zu eng. Sein Leben wird jedoch auf den Kopf gestellt, als er sich in Lucy verliebt. Leider ist Lucy ein Roboter&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>&#8222;The Holy Machine&#8220; ist ein interessantes Buch. Es liest sich fl&#252;ssig und gr&#246;&#223;tenteils spannend, und es stecken unheimlich viele Ideen und Konzepte drin. Von der reinen Handlung her gef&#228;llt es mir gar nicht mal so gut, und ich bin mir auch nicht sicher, dass die Charakterisierung des Hauptcharakters George so wirklich stimmig ist. Trotzdem muss ich sagen gef&#228;llt mir das Buch. Chris Beckett hat einen interessanten Schreibstil. Das Buch ist aus der Ich-Perspoektive erz&#228;hlt, und das in immerhin 74 Kapiteln. Was nach einem &#252;blen W&#228;lzer klingt, ist nur moderate 287 Seiten lang. Und ich denke, das ist gut so: H&#228;tte der Autor die Geschichte auf 800 Seiten ausgewalzt, w&#228;re es vermutlich sehr schnell sehr langweilig geworden. So &#252;berrascht er statt dessen alle paar Seiten mit etwas Neuem, und die kurzen Kapitel machen es gerade gut lesbar. Es hat dadurch aber auch etwas von einer Kurzgeschichte an sich, von einer Aneinanderreihung von Momentaufnahmen. Viele der Szenen gehen nicht so in die Tiefe, sondern rei&#223;en Georges Erlebnisse nur an. Aber wie gesagt, das st&#246;rt eigentlich gar nicht.</p>
<p>Die Welt, die der Autor entwirft, ist spannend und realistisch. So realistisch, dass man als drittes Adjektiv wohl noch gruselig hinzuf&#252;gen muss. Es gibt ja B&#252;cher, bei denen man sich ganz entspannt zur&#252;cklehnen und in die Handlung eintauchen kann im Wissen, dass das Geschilderte sowas von weithergeholt ist. Hier dagegen beschleicht einen immer wieder das Gef&#252;hl, dass all das absolut m&#246;glich ist und so schon morgen passieren k&#246;nnte. Die Schilderung Illyrias nimmt denn auch am Anfang viel Raum ein.</p>
<p>Die Handlung dreht sich um George und Lucy sowie Georges Mutter Ruth. Der ehemalige Sozialarbeiter Beckett schildert vor allem mit Ruth einen interessanten Charakter. Ruth ist vom Trauma der Vertreibung so besch&#228;digt, dass sie ihre Zeit fast ausschlie&#223;lich in einer virtuelle Welt verbringt. Im Laufe ihrer Storyline muss sie herausfinden, ob sie dort endlich genug Sicherheit vor den Unw&#228;gbarkeiten des Lebens findet.</p>
<p>George ist als Charakter wie gesagt etwas schwer zu fassen. Er ist allerdings auch der Ich-Erz&#228;hler und muss uns die Handlung r&#252;berbringen, vielleicht macht es das auch etwas schwierig. In einem Punkt ist er aber sehr interessant geschildert: George ist nicht nur ohne Religion aufgewachsen sondern auch in einer Welt, in der auch sonst niemand religi&#246;s war. Im Laufe seiner Handlung erf&#228;hrt er mehr &#252;ber die Menschen au&#223;erhalb Illyrias, und seine Versuche, die verschiedenen Religionen zu begreifen sind sehr schn geschildert. Der Autor baut einige echte Br&#252;ller ein (&#8222;What happens if someone sins in heaven?&#8220; fragt George zum Beispiel jemanden), aber es ist auch spannend sich in die Perspektive von jemandem zu versetzen, f&#252;r den das tats&#228;chlich fremdartig ist.</p>
<p>Als dritter Charakter zeichnet sich Lucy eigentlich gerade durch einen Mangel an Charakter aus. Einige Kapitel sind aus ihrer Perspektive geschildert, und man bekommt als Leser quasi mit, wie sie langsam aus ihrem Programmcode ausbricht und sich ihrer selbst bewusst wird. Das ist sehr interessant geschrieben, nicht zu technisch, aber doch nachvollziehbar. Sie ist in gewisser Weise ein tragischer Charakter, denn trotz aller Entwicklung ist sie trotzdem nur eine Maschine. Was auch immer sie tut und was auch immer George in ihr sieht, ihr Verhalten basiert auf dem urspr&#252;nglichen Programm, und das wurde ihr f&#252;r ihre Funktion als Robot-Liebesdiener mitgegeben.</p>
<p>Die geschilderte Welt ist an diesem Buch interessanter als die eigentliche Handlung, welche aber auch nicht schlecht ist. So etwa ab der Mitte des Buches verliert sie allerdings etwas an Fokus, man wei&#223; als Leser nicht mehr so genau, was noch passieren soll, ob das alles noch einem roten Handlungsfaden folgt. Bei einem 800-Seiten-W&#228;lzer w&#228;re das t&#246;dlich, aber ein flott geschriebenes 280-Seiten-Buch besch&#228;digt es nicht zu sehr. Ebenfalls nicht dramatisch, aber bei einem professionell ver&#246;ffentlichten Buch eigentlich inakzeptabel ist die Zahl an Rechtschreibfehlern. Man hat das Gef&#252;hl, dass das Buch nur einmal kurz unter Zuhilfenahme einer Rechtschreibkorrektur durchgesehen wurde. Das l&#228;sst leider alle jene Fehler zur&#252;ck, die Word nicht rot unterstreicht, die ein guter Lektor (oder &#252;berhaupt irgendein Lektor) sofort sehen w&#252;rde. Das ist etwas Schade.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine spannende Zukunftsvision, verpackt in einen kurzen und kurzweilig zu lesenden Roman. Nicht ohne Schw&#228;chen, aber lesenswert.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://www.btinternet.com/~chris.bb/" class="liexternal">Webseite des Autors</a> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kéthani</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 07:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/cover_kethani.thumbnail.jpg" width="84" height="128" alt="Cover 'Kéthani'" title="Cover 'Kéthani'" class="imgalignleft" />Rezension zu "Kéthani" von Eric Brown, Solaris Books Nottingham, ca. 294 Seiten, Ersterscheinung: 2008 (UK)

Das Buch beginnt an dem Tag, als Au&#223;erirdische auf der Erde landen. &#220;berall erscheinen riesige T&#252;rme in der Landschaft, wie umgedrehte Eiszapfen und unverkennbar au&#223;erirdisch. Die Kéthani nehmen Kontakt zu den Regierungen der Erde auf und verk&#252;nden, dass sie der Menschheit ein Geschenk machen m&#246;chten: Die Unsterblichkeit. Jeder Mensch, der dies m&#246;chte, kann sich ein Implantat einsetzen lassen, welches nach seinem Tod sein Bewusstsein speichert und den K&#246;rper regeneriert. Nach einem halben Jahr auf dem Heimatplaneten der Kéthani kehren die Gestorbenen zur&#252;ck, j&#252;nger und kr&#228;ftiger als vor ihrem Tod. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/cover_kethani.jpg" width="200" height="302" alt="Cover 'Kéthani'" title="Cover 'Kéthani'" class="imgalignleft" />Rezension zu &#8222;Kéthani&#8220; von Eric Brown, Solaris Books Nottingham, ca. 294 Seiten, Ersterscheinung: 2008 (UK)</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Das Buch beginnt an dem Tag, als Au&#223;erirdische auf der Erde landen. &#220;berall erscheinen riesige T&#252;rme in der Landschaft, wie umgedrehte Eiszapfen und unverkennbar au&#223;erirdisch. Die Kéthani nehmen Kontakt zu den Regierungen der Erde auf und verk&#252;nden, dass sie der Menschheit ein Geschenk machen m&#246;chten: Die Unsterblichkeit. Jeder Mensch, der dies m&#246;chte, kann sich ein Implantat einsetzen lassen, welches nach seinem Tod sein Bewusstsein speichert und den K&#246;rper regeneriert. Nach einem halben Jahr auf dem Heimatplaneten der Kéthani kehren die Gestorbenen zur&#252;ck, j&#252;nger und kr&#228;ftiger als vor ihrem Tod.</p>
<p>Die Menschheit scheint den Tod besiegt zu haben, doch nicht jeder traut den gro&#223;z&#252;gigen Au&#223;erirdischen. Was sind die wirklichen Motive der Kéthani? Sind die R&#252;ckkehrer noch die gleichen Menschen? Und ist diese Art der Unsterblichkeit wirklich erstrebenswert?</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>&#8222;Kéthani&#8220; ist ein SF-Roman, aber ein ungew&#246;hnlicher. Trotz des Themas geht es hier nicht wirklich um Au&#223;erirdische (die Kéthani kriegt man fast nicht zu Gesicht), nicht um Weltraumschlachten oder die wissenschaftlichen Aspekte der Auferstehung. Es geht vielmehr um eine Gruppe von Freunden, die sich jeden Dienstag im <em>Fleece</em>, dem &#246;rtlichen Pub in einem Dorf in West Yorkshire, treffen. Es geht um ihre Geschichten, ihre Erfahrungen mit den Ver&#228;nderungen, die die Kéthani mit sich bringen.</p>
<p>Wenn man diese Geschichten so nach und nach liest, kommt einem das Buch allerdings mehr wie eine Kurzgeschichtensammlung denn wie ein Roman vor. Was daran liegt, dass &#8222;Kéthani&#8220; genau das ist. Die erste der zehn Geschichten erschien 1997, die anderen nach und nach, die letzte Story gerade erst 2007. Neu sind lediglich sehr kurze Verbindungsst&#252;cke zwischen den Geschichten sowie eine einzelne Geschichte. Es ist deshalb leider gar nicht so einfach dieses Buch zu bewerten, denn man kann es zum einen als Roman sehen, zum anderen aber auch die Geschichten f&#252;r sich.</p>
<p>Die einzelnen Episoden f&#252;r sich sind gr&#246;&#223;tenteils sehr spannend geschrieben, ohne dass sie nennenswerte Action enthalten w&#252;rden. Aber Eric Brown versteht es, einem die Charaktere und die ganze Situation nahe zu bringen. So wenig naheliegend der Grundgedanke des Buches erscheinen mag, nach einer Weile ist man wirklich drin in dieser Welt und verfolgt fasziniert, was die Unsterblichkeit f&#252;r Auswirkungen auf die Menschheit hat. Und faszinierend ist auch, dass der Autor solch ein globales Szenario mit eigentlich so &#8222;kleinen&#8220; Geschichten r&#252;berbringt. Am Beispiel einzelner Personen erleben wir Skepsis, Euphorie, Angst, Mysterien und vor allem Ver&#228;nderungen. Die Schilderungen der Auswirkungen des Geschenks der Kéthani sind meiner Meinung nach sehr glaubw&#252;rdig.</p>
<p>An einigen Punkten hakt es dann leider doch, und das h&#228;ngt mehr oder weniger alles mit der Natur des Buches zusammen. Der Verlag bewirbt es auf seiner Website z.B. als &#8222;novel&#8220; und auch sonst wird man am Anfang des Buches nicht darauf hingewiesen, dass dies kein Roman ist. Man erwartet also einen Roman, wenn man das Buch zu lesen beginnt. Und ich zumindest stelle an einen Roman noch mal andere Anforderungen als an eine Sammlung von Kurzgeschichten.</p>
<p>Da w&#228;re zum einen Tiefe. Was man in Kurzgeschichten vielleicht aufgrund der K&#252;rze nicht ergr&#252;nden kann, sollte in einem Roman durchaus thematisiert werden. In dieser Hinsicht schl&#228;gt sich &#8222;Kéthani&#8220; gar nicht so schlecht, aber wenn man l&#228;nger &#252;ber die Geschichte nachdenkt, denn fallen einem schon einige Punkte ein, mit denen sich der Autor ruhig h&#228;tte l&#228;nger besch&#228;ftigen k&#246;nnen. Dies betrifft f&#252;r mich vor allem die Implantate der Kéthani und deren Unzerst&#246;rbarkeit, auf der die ganze Geschichte mehr oder weniger fu&#223;t. Hat es wirklich niemand geschafft, so ein Implantat zu zerst&#246;ren? Und was spricht dagegen, das Implantat zu entfernen, bevor man jemanden umbringt? Sicher, es g&#228;be noch Dutzende andere Fragen, die man mit dem vom Autor erschaffenen Szenario ergr&#252;nden k&#246;nnte, aber diese beiden Punkte h&#228;tten mich doch interessiert, weil sie gegebenenfalls den Rest der Geschichte ad absurdum f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>Der wichtigste Kritikpunkt ist aber das Ende des Buches. Anfangs st&#246;rt die Fragmentierung in einzelne Geschichten &#252;berhaupt nicht. Im Gegenteil, jede Geschichte bietet wieder einen neuen Blick auf diese spannende Welt und das Geheimnis der Kéthani. Leider baut der Autor mit einigen der Geschichten Erwartungshaltungen auf, die er am Ende in keinster Weise erf&#252;llt. Ich will nicht zuviel verraten, aber speziell die letzte Geschichte fand ich sehr entt&#228;uschend. In unserem Lesekreis, dem wir diese Vorab-Kopie verdanken, wurde unter anderem auch vorgeschlagen, billige Arbeitskr&#228;fte anzuheuern, welche die letzte Seite aus den Erstauflagen-Exemplaren rei&#223;en sollen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ganz so weit w&#252;rde ich nicht gehen, aber es bringt einen schon etwas ins Gr&#252;beln, was die Motivation des Autors f&#252;r diese Ver&#246;ffentlichung ist. Er hat ja seinen urspr&#252;nglichen Geschichten sehr wenig hinzugef&#252;gt. Wollte er damit nur noch einmal etwas Geld verdienen? Liegt die Fortsetzung in Romanform schon fertig in der Schublade, kann aber nicht erscheinen, wenn niemand die urspr&#252;nglichen Geschichten kennt? Und wieso wecken ausgerechnet die neuesten Geschichten die meisten Erwartungen, wo doch im Prinzip schon absehbar h&#228;tte sein k&#246;nnen, dass es dem Autor gar nicht darum ging? Ich meine, wenn man &#252;ber zehn Jahre hinweg aufeinander aufbauende Geschichten schreibt und am Anfang etwas anderes im Kopf hat als am Ende, kann ich das ja verstehen. Aber die Geschichten, welche mich mit Blick auf das Ende am meisten st&#246;ren sind gerade erst 2006 und 2007 erschienen, eine dritte ist sogar f&#252;r dieses Buch erst geschrieben worden. Da wusste Eric Brown doch schon, dass er kein komplett neues Ende f&#252;r das Buch schreiben w&#252;rde, nehme ich an.</p>
<p>Dies war &#252;brigens das erste Mal, dass ich ein unver&#246;ffentlichtes Buch gelesen habe. &#8222;Kéthani&#8220; erscheint n&#228;mlich eigentlich erst im Mai. F&#252;r die SF-Lesegruppe der Cardiffer <a href="http://www.waterstones.com/" class="liexternal">Waterstone&#8217;s-Filiale</a> hat der Verlag jedoch freundlicherweise einige Probeexemplare herausger&#252;ckt (&#8222;uncorrected proof copy&#8220;). Das war durchaus spannend. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die angesprochenen Probleme beeintr&#228;chtigen leider den Gesamteindruck des Buches nicht unerheblich. Nichtsdestotrotz bleibt &#8222;Kéthani&#8220; aber eine faszinierende und lesenswerte Geschichte. Der Schreibstil des Autors ist mitrei&#223;end, die Charaktere sind nachvollziehbar und die Geschichte enth&#228;lt viele spannende Ideen, die durchaus auch zum Nachdenken anregen (der gro&#223;e Pluspunkt des Buches und der Grund, warum das Buch trotzdem eigentlich allen in der Gruppe gefallen hat). Also mit Abstrichen empfehlenswert.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Haarteppichkn&#252;pfer</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 09:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/02/cover_die_haarteppichknuepfer.thumbnail.jpg" width="86" height="128" alt="Cover 'Die Haarteppichkn&#252;pfer'" title="Cover der Bastei-L&#252;bbe-Ausgabe" class="imageframe imgalignleft" />Rezension zu "Die Haarteppichkn&#252;pfer" von Andreas Eschbach, Ersterscheinung: 1995

Einige zehntausend Jahre in der Zukunft: Es gibt ein Imperium, das unz&#228;hlige Galaxien umspannt und von einem Gott-gleichen Kaiser beherrscht wird. F&#252;r diesen Kaiser weben die Bewohner eines abgelegenen Planeten Teppiche -- aus den Haaren ihrer Frauen. Einen Teppich im Leben stellt ein Haarteppichkn&#252;pfer fertig, der dann zur Ausschm&#252;ckung des Palastes des Kaisers benutzt wird. Vom Erl&#246;s des Verkaufs des Teppichs wird der Sohn des Teppichkn&#252;pfers sein Leben lang leben, bis er seinen eigenen Teppich fertig gewebt hat. Doch eines Tages taucht ein Fremder auf dieser Welt auf, der behauptet, zu den Rebellen zu geh&#246;ren, die den Kaiser vor Jahren gest&#252;rzt und erschossen haben. Und nirgends im Palast wurden Haarteppiche entdeckt... [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/02/cover_die_haarteppichknuepfer.jpg" width="200" height="296" alt="Cover 'Die Haarteppichkn&#252;pfer'" title="Cover der Bastei-L&#252;bbe-Ausgabe" class="imageframe imgalignleft" />Rezension zu &#8222;Die Haarteppichkn&#252;pfer&#8220; von Andreas Eschbach, Ersterscheinung: 1995</p>
<p>Ausgaben: Schneekluth Verlag M&#252;nschen, 1995, 323 Seiten; Wilhelm Heyne Verlag M&#252;nchen, 1998, 323 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Einige zehntausend Jahre in der Zukunft: Es gibt ein Imperium, das unz&#228;hlige Galaxien umspannt und von einem Gott-gleichen Kaiser beherrscht wird. F&#252;r diesen Kaiser weben die Bewohner eines abgelegenen Planeten Teppiche &#8211; aus den Haaren ihrer Frauen. Einen Teppich im Leben stellt ein Haarteppichkn&#252;pfer fertig, der dann zur Ausschm&#252;ckung des Palastes des Kaisers benutzt wird. Vom Erl&#246;s des Verkaufs des Teppichs wird der Sohn des Teppichkn&#252;pfers sein Leben lang leben, bis er seinen eigenen Teppich fertig gewebt hat. Die ganze Kultur dieses Planeten ist auf die Teppichkn&#252;pfer ausgerichtet. Doch eines Tages taucht ein Fremder auf dieser Welt auf, der behauptet, zu den Rebellen zu geh&#246;ren, die den Kaiser vor Jahren gest&#252;rzt und erschossen haben. Und nirgends im Palast wurden Haarteppiche entdeckt&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Dieser Roman ist das Erstlingswerk von Andreas Eschbach. Das Buch setzt sich aus einer Vielzahl einzelner Episoden zusammen, wie Filmbilder, die man einzeln betrachtet und die aneinandergereiht ein mosaikartiges Bild ergeben. Es hat daher auch kaum durchgehende Charaktere, vielmehr bewegt sich die Handlung langsam von einem Charakter zum anderen. Das geht jedoch nicht zu Lasten der Lebendigkeit der Charaktere, daf&#252;r ist Andreas Eschbachs Schreibstil einfach zu gut. Und gerade dieses mosaikartige Enth&#252;llen des gr&#246;&#223;eren Bildes fand ich sehr spannend. Wir erhalten anfangs einen Eindruck wie das Leben auf diesem Planeten f&#252;r die Haarteppichkn&#252;pfer ist, langsam werden uns die Strukturen enth&#252;llt, die das System Jahrzehntausende am Laufen halten. Und am Ende wartet eine wirklich phantastische Aufl&#246;sung!</p>
<p>Ich fand das Buch jedenfalls unheimlich spannend und faszinierend. Man w&#252;nscht sich am Ende nur, der Autor h&#228;tte daraus einen tausend-Seiten-W&#228;lzer gemacht. Zur Geschichte des Kaiserreiches h&#228;tte man noch viel schreiben k&#246;nnen, vieles wird hier nur angerissen. Der Roman &#8222;Quest&#8220; spielt im gleichen Universum, ich habe ihn allerdings noch nicht gelesen und wei&#223; nicht, inwiefern die beiden B&#252;cher zusammenh&#228;ngen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sehr empfehlenswert, wie &#252;brigens alle Eschbach-Romane!</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>K-PAX</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/k-pax-film</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/k-pax-film#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 11:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/k-pax.thumbnail.png" width="96" height="128" alt="K-Pax" class="imageframe imgalignleft" title="Kinoplakat K-Pax" />Review zum Film "K-Pax", USA/Deutschland, 2001

In der Grand Central Station in New York taucht ein merkw&#252;rdiger Mann auf und behauptet, er w&#228;re ein Au&#223;erirdischer vom Planeten K-PAX. Der Mann, der sich prot nennt, wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wo Dr. Mark Powell seinen Fall bearbeitet. Powell versucht, hinter das Geheimnis von prot zu kommen. Anfangs verbl&#252;fft prot alle mit spezifischen astronomischen Kenntnissen, sp&#228;ter jedoch findet Dr. Powell auch Spuren, die die These des Au&#223;erirdischen zu widerlegen scheinen. W&#228;hrenddessen krempelt der charismatische prot die Station um... [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/k-pax.png" width="250" height="330" alt="K-Pax" class="imageframe imgalignleft" title="Kinoplakat K-Pax" />Review zum Film &#8222;K-Pax&#8220;, USA/Deutschland, 2001</p>
<p>Regie: <a href="http://us.imdb.com/name/nm0812200/" class="liimdb">Iain Softley</a>, Drehbuch: <a href="http://us.imdb.com/name/nm0495378/" class="liimdb">Charles Leavitt</a>, Musik: <a href="http://us.imdb.com/name/nm0790481/" class="liimdb">Edward Shearmur</a></p>
<h3>Schauspieler</h3>
<p><a href="http://us.imdb.com/name/nm0000228/" class="liimdb">Kevin Spacey</a> &#8230; prot<br />
<a href="http://us.imdb.com/name/nm0000313/" class="liimdb">Jeff Bridges</a> &#8230; Dr. Mark Powell<br />
<a href="http://us.imdb.com/name/nm0005203/" class="liimdb">Mary McCormack</a> &#8230; Rachel Powell<br />
<a href="http://us.imdb.com/name/nm0446314/" class="liimdb">David Patrick Kelly</a> &#8230; Howie<br />
<a href="http://us.imdb.com/name/nm0931654/" class="liimdb">Saul Williams</a> &#8230; Ernie</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>In der Grand Central Station in New York taucht ein merkw&#252;rdiger Mann auf und behauptet, er w&#228;re ein Au&#223;erirdischer vom Planeten K-PAX. Der Mann, der sich prot nennt, wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wo Dr. Mark Powell seinen Fall bearbeitet. Powell versucht, hinter das Geheimnis von prot zu kommen. Anfangs verbl&#252;fft prot alle mit spezifischen astronomischen Kenntnissen, sp&#228;ter jedoch findet Dr. Powell auch Spuren, die die These des Au&#223;erirdischen zu widerlegen scheinen. W&#228;hrenddessen krempelt der charismatische prot die Station um&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>&#8222;K-PAX&#8220; ist ein sehr sch&#246;ner, stiller und eindringlicher Film. Er verl&#228;sst sich auf das Spiel der beiden Hauptdarsteller Spacey und Bridges, und das geht voll auf. Insbesondere Spacey spielt prot wirklich genial, seine Naivit&#228;t der Menschheit gegen&#252;ber. Hier hat der Film auch eine deutlich humoristische Komponente, es gibt viel zu Schmunzeln, wenn etwa prot eine Banane samt Schale verspeist oder sich mit Dr. Powells Hund unterh&#228;lt.</p>
<p>Der Film dreht sich zum einen um die Frage, ob prot nun ein Mensch oder ein Au&#223;erirdischer ist, zum anderen aber auch um die anderen Patienten der Psychiatrie, denen prot auf seine eigene Art und Weise hilft. Hier wurden viele verschrobene, aber auch liebenswerte Charaktere kreiert. Gleichzeitig kommt hier auch einiges an Kritik an der Flie&#223;band-Psychiatrie zum Ausdruck, welche den Menschen nicht wirklich helfen kann. So wie &#252;berhaupt prot die Menschheit eher kritisch sieht.</p>
<p>Am Ende, soviel sei verraten, kann man sich durchaus streiten, ob prot nun ein Alien ist oder nicht, was mit den Reiz des Filmes ausmacht. Man muss als Zuschauer mitdenken, aber der Film l&#228;sst genug Platz f&#252;r die eigene Phantasie.</p>
<p>Erg&#228;nzung: Mittlerweile habe ich das gleichnamige Buch, auf dem dieser Film basiert, gelesen. F&#252;r den Film wurden einige Details ver&#228;ndert, aber nichts wirklich Grundlegendes. Ich w&#252;rde &#252;brigens durchaus vorschlagen, erst den Film zu schauen und dann das Buch zu lesen, denn mit Kevin Spacey und Jeff Bridges im Hinterkopf kann man sich die Geschichte viel besser vorstellen. Zudem ist das Buch naturgem&#228;&#223; tiefgr&#252;ndiger und detaillierter als der Film. Die <a href="http://johannes-ruthenberg.de/k-pax" >Rezension des Romans</a> von Gene Brewer findet ihr hier. Der Autor hat zwischenzeitlich schon drei Fortsetzungen ver&#246;ffentlicht.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein wirklich sch&#246;ner, ruhiger Film, der vom Spiel der Hauptdarsteller und von prots Sicht auf die Menschheit lebt.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://us.imdb.com/title/tt0272152/" class="liimdb">&#8222;K-Pax&#8220; bei IMDB.com</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Diaspora</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/diaspora</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 02:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_diaspora.thumbnail.png" width="81" height="128" alt="Cover zu 'Diaspora'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des deutschenTaschenbuchs" />Rezension zu "Dispora" von Greg Egan, Ersterscheinung: 1997 (UK)

Das Buch setzt Ende des dritten Jahrtausends an: Nach verschiedenen Umweltkatastrophen hat sich ein Gro&#223;teil der Menschheit in ein Computernetzwerk zur&#252;ckgezogen, der physisch existierende Mensch ist am Aussterben. In dem Netzwerk existiert die Menschheit in sogenannten Poleis, im Vergleich zur Au&#223;enwelt vergeht hier die Zeit um das Achthundertfache beschleunigt. Das Buch beginnt damit, dass der Zentralcomputer der Konishi-Polis einen neuen B&#252;rger erschafft: Yatima hat keine menschlichen Vorfahren und w&#228;chst in der Polis heran. Aus ihrer Perspektive erleben wir die weitere Entwicklung der Menschheit und die Suche der Poleis nach Wissen &#252;ber das Universum. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_diaspora.png" width="200" height="316" alt="Cover zu 'Diaspora'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des deutschenTaschenbuchs" />Rezension zu &#8222;Dispora&#8220; von Greg Egan, Ersterscheinung: 1997 (UK)</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Diaspora&#8220;, Wilhelm Heyne Verlag M&#252;nchen, 2000, 443 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Das Buch setzt Ende des dritten Jahrtausends an: Nach verschiedenen Umweltkatastrophen hat sich ein Gro&#223;teil der Menschheit in ein Computernetzwerk zur&#252;ckgezogen, der physisch existierende Mensch ist am Aussterben. In dem Netzwerk existiert die Menschheit in sogenannten Poleis, im Vergleich zur Au&#223;enwelt vergeht hier die Zeit um das Achthundertfache beschleunigt. Das Buch beginnt damit, dass der Zentralcomputer der Konishi-Polis einen neuen B&#252;rger erschafft: Yatima hat keine menschlichen Vorfahren und w&#228;chst in der Polis heran. Aus ihrer Perspektive erleben wir die weitere Entwicklung der Menschheit und die Suche der Poleis nach Wissen &#252;ber das Universum&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Was jetzt zuerst nach einer Story á la Matrix klingt, ist die wohl &#252;berzeugendste und faszinierendste SF, die ich je gelesen habe. Auch wenn ich bei weitem nicht alles verstanden habe, was der Autor an Physik in diesen Roman gepackt hat, so ist doch allein der Grundgedanke schon faszinierend. Greg Egan schafft es tats&#228;chlich, einem einen nur noch als Programm existierenden Menschen glaubhaft zu machen. Man kann sich den Hauptcharakter, ein Waisenkind, das vom Zentralrechner der Polis am Anfang des Buches &#8218;geboren&#8216; wird, tats&#228;chlich als Person vorstellen und vergisst doch auch nie, dass es sich nur um ein intelligentes Programm handelt.</p>
<p>Die Handlung selbst ist im Prinzip zum einen die Geschichte der Menschheit &#8211; aufgesplittert in verschiedene Gruppen und Poleis &#8211; und zum anderen die Suche nach dem Sinn des Universums. Es steckt viel Science in dieser SF, aber man muss nicht alles verstehen, um an dem Buch seine Freude zu haben. Jedem, der das Konzept eines intelligenten Computerprogramms glaubhaft umgesetzt sehen will, und dem es nichts ausmacht, wenn der Autor mit Jahrmilliarden und verschiedenen Universen jongliert, kann ich &#8222;Diaspora&#8220; nur w&#228;rmstens empfehlen. Keine einfache Lekt&#252;re, aber &#228;u&#223;erst faszinierend.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>On A Beam Of Light</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/on-a-beam-of-light</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 01:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_on_a_beam_of_light.thumbnail.png" width="77" height="128" alt="Cover zu 'On A Beam Of Light'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des amerikanischen Taschenbuches" />Rezension zu "On A Beam Of Light" von Gene Brewer, Ersterscheinung: 2001 (USA), St. Martin's Press Hardcover Edition

Dies ist die Fortsetzung zu "K-PAX", das Buch beginnt 5 Jahre nach den Ereignissen seines Vorg&#228;ngers. F&#252;nf Jahre hat Robert Porter nach prots Verschwinden im katatonischen Zustand verbracht, v&#246;llig in sich zur&#252;ckgezogen. Nun kehrt prot zur&#252;ck, und Dr. Brewer erh&#228;lt eine weitere Chance, zum Kern von Roberts Trauma vorzudringen... [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_on_a_beam_of_light.png" width="200" height="332" alt="Cover zu 'On A Beam Of Light'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des amerikanischen Taschenbuches" />Rezension zu &#8222;On A Beam Of Light&#8220; von Gene Brewer, Ersterscheinung: 2001 (USA), St. Martin&#8217;s Press Hardcover Edition</p>
<p>Gelesen: &#8222;On A Beam Of Light&#8220;, 2002, St. Martin&#8217;s Paperbacks Edition, 260 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Dies ist die Fortsetzung zu <a href="http://johannes-ruthenberg.de/k-pax" >&#8222;K-PAX&#8220;</a>, das Buch beginnt 5 Jahre nach den Ereignissen seines Vorg&#228;ngers. F&#252;nf Jahre hat Robert Porter nach prots Verschwinden im katatonischen Zustand verbracht, v&#246;llig in sich zur&#252;ckgezogen. Nun kehrt prot zur&#252;ck, und Dr. Brewer erh&#228;lt eine weitere Chance, zum Kern von Roberts Trauma vorzudringen&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>&#8222;On A Beam Of Light&#8220; ist genau wie &#8222;K-PAX&#8220; ein wunderbarer Roman, leicht und spannend zu lesen und mit vielen Denkanst&#246;&#223;en gespickt. Das Buch gibt es nicht auf Deutsch, aber lest es einfach im Original, es ist nicht schwierig und &#252;ber amazon.de sehr einfach zu bekommen.</p>
<p>Was kann man einer Geschichte wie &#8222;K-PAX&#8220; eigentlich noch hinzuf&#252;gen? Das habe ich mich auch gefragt, und doch hat mich dieses Buch begeistert. Es ist sehr eng an den ersten Band angebunden, so sehr, dass sogar die neuen Sitzungen von prot/Robert mit Dr. Brewer konsequent weiter nummeriert sind. Das Buch beinhaltet deshalb die Sessions 17 bis 32. Wir treffen viele der vertrauten Charaktere wieder, nat&#252;rlich Robert Porter/prot, Dr. Brewer und seine Familie, Giselle und den Stab des MPI. Die meisten der Patienten sind dagegen neue Charaktere, und nicht weniger interessant als die Patienten des ersten Buches. Nat&#252;rlich ist die Geschichte auch wieder aus der Ich-Perspektive des Doktors geschrieben.</p>
<p>Es gibt jedoch auch Unterschiede zu &#8222;K-PAX&#8220;: Wo sich der erste Band noch sehr auf die Frage &#8218;Alien oder nicht?&#8216; konzentriert hat, sowie auf prots Umgang mit den anderen Patienten, sind dies hier eher nebens&#228;chliche Themen. Es gibt nat&#252;rlich wieder lustige, verquere, tragische F&#228;lle im MPI, und f&#252;r viele von ihnen hat prot eine L&#246;sung parat, doch darum geht es hier nicht wirklich. Und auch an der Alien-These festzuhalten, hat der Autor hier einem endg&#252;ltig schwer gemacht. Vielmehr konzentriert sich &#8222;On A Beam Of Light&#8220; sehr auf Robert Porter und sein psychisches Trauma. Und wer glaubt, nach &#8222;K-PAX&#8220; sei dazu alles gesagt, der wird &#252;berrascht sein, wie Gene Brewer Roberts Schicksal weiter spinnt und vor allem wie nahtlos sich diese Geschichte an Band eins anf&#252;gt.</p>
<p>Der zweite Fokus der Geschichte ruht wieder auf prots Ansichten &#252;ber die Erde und ihre Bewohner. Hier geht es nicht so sehr um die Unterschiede zum idyllischen K-PAX, sondern vielmehr um prots spezifische Meinung zu uns Menschen und unserer Zukunft. Der Autor hat da viele sehr radikale, aber auch sehr interessante Ideen in das Buch verpackt, und ob man ihm da nun zustimmt oder nicht, so sollte es einen doch zumindest ein wenig zum Nachdenken bringen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine gelungene Fortsetzung, die sich relativ nahtlos an &#8222;K-PAX&#8220; anf&#252;gt. Nicht in allen Details perfekt, aber doch im gleichen spannenden und pointierten Stil geschrieben, so dass man das Buch schwer weglegen kann.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Jahre des Schwarzen Todes</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/die-jahre-des-schwarzen-todes</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/die-jahre-des-schwarzen-todes#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 01:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://johannes-ruthenberg.de/die-jahre-des-schwarzen-todes</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_jahre_des_schwarzen_todes.thumbnail.png" width="81" height="128" alt="Cover von 'Die Jahre des Schwarzen Todes'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover der deutschen Ausgabe" />Rezension zu "Die Jahre des Schwarzen Todes" von Connie Willis, Originaltitel: "Doomsday Book", Ersterscheinung: 1992 (USA)

Das Buch beginnt im Jahre 2058. An der Universit&#228;t Oxford wird mit Zeitreisen experimentiert und die junge Studentin Kivrin l&#228;sst sich ins Jahr 1320 zur&#252;ckversetzen. W&#228;hrend Kivrin die n&#228;chste Zeit auf einem mittelalterlichen Gutshof verbringt, bricht in der Zukunft eine Grippe-Epidemie aus. Der einzige Techniker im Quarant&#228;negebiet erkrankt, und so findet Kivrins Mentor, Mr. Dunworthy, die Wahrheit viel zu sp&#228;t heraus: Etwas ist schief gegangen und Kivrin ist 1348 angekommen -- dem Jahr, in dem die Pest &#252;ber England hereinbrach. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_jahre_des_schwarzen_todes.png" width="200" height="316" alt="Cover von 'Die Jahre des Schwarzen Todes'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover der deutschen Ausgabe" />Rezension zu &#8222;Die Jahre des Schwarzen Todes&#8220; von Connie Willis, Originaltitel: &#8222;Doomsday Book&#8220;, Ersterscheinung: 1992 (USA)</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Die Jahre des Schwarzen Todes&#8220;, 1993, Wilhelm Heyne Verlag M&#252;nchen, 831 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Das Buch beginnt im Jahre 2058. An der Universit&#228;t Oxford wird mit Zeitreisen experimentiert und die junge Studentin Kivrin l&#228;sst sich ins Jahr 1320 zur&#252;ckversetzen. W&#228;hrend Kivrin die n&#228;chste Zeit auf einem mittelalterlichen Gutshof verbringt, bricht in der Zukunft eine Grippe-Epidemie aus. Der einzige Techniker im Quarant&#228;negebiet erkrankt, und so findet Kivrins Mentor, Mr. Dunworthy, die Wahrheit viel zu sp&#228;t heraus: Etwas ist schief gegangen und Kivrin ist 1348 angekommen &#8211; dem Jahr, in dem die Pest &#252;ber England hereinbrach. Und so muss Kivrin, abgeschnitten von ihrer eigenen Zeit, verzweifelt den Ausbruch der Seuche miterleben&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;Und damit nicht Geschehnisse, die erinnert sein sollen, mit der Zeit untergehen und aus dem Ged&#228;chtnis derer verschwinden, die nach uns kommen sollen, habe ich, der so viele &#220;bel gesehen hat, und die Welt gleichsam in den Klauen des B&#246;sen, so dass ich wie unter den Toten bin, w&#228;hrend ich auf den Tod warte, all die Dinge, deren Zeuge ich geworden bin, schriftlich niedergelegt.&#8220;  &#8211; Bruder John Clyn, 1349</p></blockquote>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Potentielle Leser sollten sich nicht davon abschrecken lassen, dass &#8222;Die Jahres des Schwarzen Todes&#8220; als Science Fiction deklariert ist oder dass es mit 830 Seiten einen recht stolzen Umfang hat. Eigentlich ist es eher ein historischer Roman, das Buch erkl&#228;rt nicht, wie die Zeitreise funktioniert, und reitet auch sonst nicht auf technischen Details herum. Worum es in diesem Buch geht, sind die Charaktere. Mr. Dunworthy, Colin, Badri und Mary in der Zukunft. Sie wissen, dass etwas nicht stimmt, doch in dem ausbrechenden Chaos der Epidemie k&#246;nnen sie nichts tun, um Kivrin zur&#252;ckzuholen. Und auf der anderen Seite Kivrin und all die Menschen, die sie in der Vergangenheit kennenlernt. Pater Roche, Gawyn, Eliwys, die kleine Agnes, genau wie Kivrin wachsen diese differenziert geschilderten Charaktere dem Leser ans Herz.</p>
<p>Au&#223;erdem bekommt man als Leser einen guten Eindruck, wie das Leben im Mittelalter gewesen sein k&#246;nnte. Connie Willis schildert die Verzweiflung, die sich der Menschen bem&#228;chtigt, angesichts dessen, was ihnen wie der Weltuntergang vorkommt, aber auch den Mut, mit dem sie versuchen, den Kranken zu helfen. Es ist einfach eine wundersch&#246;ne, realistisch geschilderte und doch so traurige Geschichte. Und vor allem ist dieses Buch spannend, wenn man erstmal die ersten hundert Seiten durch hat, wird man es kaum mehr aus der Hand legen k&#246;nnen.</p>
<p>Leider ist dieses Buch im Handel nicht mehr erh&#228;ltlich, und man kriegt es nur sehr selten mal gebraucht. Wer es also sieht, zugreifen!</p>
<p>Connie Willis erhielt f&#252;r diesen Roman sowohl den Nebula Award (1992) als auch den Hugo Award (1993).</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>K-PAX</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 09:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_k-pax.thumbnail.png" width="79" height="128" alt="Cover von 'K-Pax'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des amerikanischen Taschenbuches" />Rezension zu "K-PAX" von Gene Brewer, Ersterscheinung: 1995 (USA), St. Martin's Press Hardcover Edition

Das Buch erz&#228;hlt seine Geschichte aus der Sicht von Dr. Gene Brewer, einem Arzt am Manhattan Psychiatric Institute. Brewer bekommt eines Tages einen merkw&#252;rdigen Patienten &#252;berwiesen: Der Mann nennt sich prot und behauptet, vom Planeten K-PAX zu stammen. In 16 Sitzungen mit prot versucht Dr. Brewer nun, hinter das Geheimnis dieses Patienten zu kommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_k-pax.png" width="200" height="322" alt="Cover von 'K-Pax'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des amerikanischen Taschenbuches" />Rezension zu &#8222;K-PAX&#8220; von Gene Brewer, Ersterscheinung: 1995 (USA), St. Martin&#8217;s Press Hardcover Edition</p>
<p>Gelesen: &#8222;K-PAX&#8220;, 2001, St. Martin&#8217;s Paperbacks Edition, 250 Seiten</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Wie von einem fremden Stern&#8220;, Goldmann Verlag, 1996</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Das Buch erz&#228;hlt seine Geschichte aus der Sicht von Dr. Gene Brewer, einem Arzt am Manhattan Psychiatric Institute. Brewer bekommt eines Tages einen merkw&#252;rdigen Patienten &#252;berwiesen: Der Mann nennt sich prot und behauptet, vom Planeten K-PAX zu stammen. In 16 Sitzungen mit prot versucht Dr. Brewer nun, hinter das Geheimnis dieses Patienten zu kommen. Anfangs verbl&#252;fft prot mit spezifischen astronomischen Kenntnissen und detaillierten Beschreibungen seines Heimat-Planeten, sp&#228;ter jedoch findet Dr. Brewer auch Spuren, die die These des Au&#223;erirdischen zu widerlegen scheinen. prot f&#228;ngt unterdessen an, unerwartet positiven Einfluss auf seine Mit-Patienten zu haben. Doch das Datum seiner angek&#252;ndigten Abreise r&#252;ckt n&#228;her und Dr. Brewer muss sich beeilen, wenn er prots wahre Geschichte erfahren will&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Ein wunderbarer und spannender Roman! Dieses Buch wurde 2001 mit Kevin Spacey und Jeff Bridges in den Hauptrollen verfilmt, und aufgrund dieses Filmes habe ich mir dieses Buch &#252;berhaupt erst zugelegt. Mich hat es jedoch gar nicht gest&#246;rt, die Story aus dem Film schon zu kennen, im Gegenteil, es tut der Faszination des Buches keinen Abbruch. Einiges kommt im Film auch detaillierter r&#252;ber, au&#223;erdem hilft es zumindest mir sehr, mich beim Lesen an die Bilder des Filmes zu erinnern. Im gro&#223;en und ganzen nimmt die Geschichte im Buch und im Film auch den gleichen Verlauf, nur einige Details wurden f&#252;r die Verfilmung ge&#228;ndert. Die Geschichte im Buch wird aber noch wesentlich st&#228;rker aus Sicht von Dr. Brewer (Dr. Powell im Film) erz&#228;hlt, und zwar in der Ich-Perspektive.</p>
<p>Worum geht es hier also? Das Buch ist in 16 Kapitel aufgeteilt, eins f&#252;r jede Sitzung mit prot. Wir erfahren viel &#252;ber dessen Planeten und auch so einiges &#252;ber die anderen Patienten und &#252;ber Psychotherapie im Allgemeinen. Im Laufe der Sitzungen findet Dr. Brewer immer mehr &#252;ber prot heraus, sowohl &#252;ber den Alien prot als auch &#252;ber den Menschen. Action gibt es praktisch keine, das Buch lebt von den Charakteren und nat&#252;rlich von der Frage, ob prot nun ein Au&#223;erirdischer ist oder doch nur ein ganz normaler Mensch mit geistigen Problemen. Dabei ist es aber so spannend und fl&#252;ssig geschrieben, dass ich es trotz des vorher gesehenen Films und damit dem Wissen &#252;ber den Ausgang kaum aus der Hand legen konnte.</p>
<p>Mittlerweile sind von Gene Brewer &#252;brigens drei Fortsetzungen der Geschichte erschienen, bisher allerdings nicht auf Deutsch.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ist die Lekt&#252;re definitiv wert! Eventuell aber vorher den Film ansehen, man kann sich dann vieles viel besser vorstellen. </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Douglas Adams&#8216; Raumschiff Titanic</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 09:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_raumschiff_titanic.thumbnail.png" width="80" height="128" alt="Cover von 'Raumschiff Titanic'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des deutschen Taschenbuchs" />Rezension zu "Douglas Adams' Raumschiff Titanic" von Terry Jones, Originaltitel: "Douglas Adam's Starship Titanic", Ersterscheinung: 1997 (UK)

Auf dem zentralgalaktischen Planeten Blerontin steht die Jungfernfahrt des Raumschiffes Titanic kurz bevor. Dieses ist das gr&#246;&#223;te Meisterwerk der Schiffsbaukunst, entworfen von dem genialen Genie Leovinus. Doch um den Bau ranken sich dunkle Ger&#252;chte: Wurde gepfuscht? Hat der Bau den Planeten Yassakka in den Ruin getrieben? Und wo steckt Leovinus, der geistige Vater des Schiffes? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_raumschiff_titanic.png" width="200" height="319" alt="Cover von 'Raumschiff Titanic'" class="imageframe imgalignleft" title="Cover des deutschen Taschenbuchs" />Rezension zu &#8222;Douglas Adams&#8216; Raumschiff Titanic&#8220; von Terry Jones, Originaltitel: &#8222;Douglas Adam&#8217;s Starship Titanic&#8220;, Ersterscheinung: 1997 (UK)</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Douglas Adams&#8216; Raumschiff Titanic&#8220;, 1998, Wilhelm Goldmann Verlag M&#252;nchen, 252 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Auf dem zentralgalaktischen Planeten Blerontin steht die Jungfernfahrt des Raumschiffes Titanic kurz bevor. Dieses ist das gr&#246;&#223;te Meisterwerk der Schiffsbaukunst, entworfen von dem genialen Genie Leovinus. Doch um den Bau ranken sich dunkle Ger&#252;chte: Wurde gepfuscht? Hat der Bau den Planeten Yassakka in den Ruin getrieben? Und wo steckt Leovinus, der geistige Vater des Schiffes?</p>
<p>Letztlich l&#228;uft die Titanic vom Stapel (=hebt vom Planetenboden ab) und tritt ihre Jungfernfahrt an. Doch Sekunden sp&#228;ter erleidet sie ein Spontanes Massives Existenz-Versagen und verschwindet einfach im Hyperraum. Heraus kommt das Schiff auf der Erde, und zwar mitten in dem alten Pfarrhaus, das die Menschen Dan und Lucy gerade kaufen und zu einem Hotel ausbauen wollten. Als Entsch&#228;digung l&#228;dt sie ein Roboter auf eine kostenlose Fahrt mit der Titanic ein. Und so finden sich Dan und Lucy zusammen mit ihrer Bekannten Nettie bald auf der Titanic wieder. Doch nun geht der &#196;rger erst richtig los: Es ist eine Bombe an Bord, Leovinus ist verschwunden, genau wie das zentrale Teil des Bordhirns Titania und au&#223;erdem beanspruchen verschiedene Gruppen die Titanic f&#252;r sich. Von den st&#246;rrischen Robotern des Schiffes ganz zu schweigen&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Zuerst steht da einmal die Frage, wer dieses Buch eigentlich geschrieben hat. Im Original hei&#223;t es &#8222;Douglas Adams&#8216; Starship Titanic&#8220;. Adams taucht also im Titel auf, als Autor ist allerdings nur Terry Jones aufgef&#252;hrt. Die deutsche Ausgabe, die ich gelesen habe, hat mich insofern verwirrt, als hier Douglas Adams mit als Autor steht. Da ich aber nun bei Amazon gerade ein Cover sehe (s.o.), wo Adams wieder in den Titel gerutscht ist, kann man wohl davon ausgehen, dass die Beteiligung von Douglas Adams an diesem Buch eher marginal war.</p>
<p>Wie man dem Nachwort entnehmen kann, entschloss sich Adams irgendwann, zeitgleich zu seinem Computerspiel &#8222;Starship Titanic&#8220; eine Buchfassung herauszubringen. Und da er sich nicht beidem mit vollem Einsatz widmen konnte und zuf&#228;llig in diesen Tagen Terry Jones eine Rolle f&#252;r das Spiel sprach, bekam dieser letztlich den Auftrag, die Romanfassung zu schreiben.</p>
<p>Leider muss ich sagen, merkt man es dem Roman auch an. Besonders in der deutschen Ausgabe, jedenfalls meiner Fassung des Buches, geht man mit dem Gedanken an das Buch heran, einen neuen Roman von Douglas Adams in den H&#228;nden zu halten. In Wirklichkeit ist es aber ein Roman von Terry Jones, und wer hier die Ma&#223;st&#228;be der Anhalter-Romane anlegt, wird unweigerlich entt&#228;uscht sein. &#8222;Raumschiff Titanic&#8220; ist nun mal kein Anhalter-Roman, auch wenn er seine Wurzeln in einem hat: In &#8222;Das Leben, das Universum und der ganze Rest&#8220; erw&#228;hnte Adams in einem Nebensatz das Raumschiff Titanic, das kurz nach der Jungfernfahrt ein Spontanes Massives Existenz-Versagen erlitt. Das ist aber auch so ziemlich die einzige Verbindung zu den Anhalter-Romanen.</p>
<p>Nun, wenn man seine Erwartungen etwas runterschraubt, ist &#8222;Raumschiff Titanic&#8220; ein ganz vergn&#252;glicher Roman. Doch abgesehen von der Tatsache, dass er nicht dem typisch-k&#246;stlichen Adams-Stil entspricht, hat er auch noch andere Schw&#228;chen. Irgendwie habe ich das Gef&#252;hl, dass man es dem Buch leider nur zu deutlich anmerkt, dass es nur die Novellisierung eines Computerspiels ist. Die Handlung l&#228;uft nicht immer fl&#252;ssig, es gibt einige mehr als fragw&#252;rdige Wendungen der Geschichte (was bei den Anhalter-Romanen zwar auch nie gest&#246;rt hat, aber da kam es anders r&#252;ber, verr&#252;ckter irgendwie) und auch die im Prinzip ganz lustige Geschichte wird nicht allzu interessant erz&#228;hlt. Ich meine, wenn man sich eine Nacherz&#228;hlung durchliest, klingt es ja wirklich, als w&#228;re das ein super Stoff f&#252;r eine SF-Kom&#246;die. Aber irgendwie hat Terry Jones das nicht hinbekommen, glaube ich.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Roman hat auch seine guten Szenen, auch lustige, interessante Charaktere. Vielleicht ein bisschen zu viel Beziehungs-Hin-und-Her, jedenfalls f&#252;r eine Kom&#246;die. Alles in allem nette Unterhaltung f&#252;r ein paar Stunden, aber sicher keine Investition, die man unbedingt machen muss.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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