<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Delta Orionis &#187; Perry Rhodan</title>
	<atom:link href="http://johannes-ruthenberg.de/tag/perry-rhodan/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://johannes-ruthenberg.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Sep 2011 12:13:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
		<item>
		<title>Perry Rhodan: Ara-Toxin (Teil 1)</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/perry-rhodan-ara-toxin-teil-1</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/perry-rhodan-ara-toxin-teil-1#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 09:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Perry Rhodan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://johannes-ruthenberg.de/perry-rhodan-ara-toxin-teil-1</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cover_ara-toxin_01.thumbnail.jpg" width="80" height="128" alt="Cover Band 1" class="imageframe imgalignleft" />Fr&#252;her gab es die Perry-Rhodan-Planetenromane, welche unabh&#228;ngig von der Hauptserie erschienen und in denen die Autoren beliebige Geschichten aus dem PR-Universum erz&#228;hlen konnten. Nach der Einstellung dieser Reihe erscheinen nun seit einigen Jahren sechsteilige Minizyklen als Taschenbuch im Heyne-Verlag. Die neueste dieser Reihen hei&#223;t "Ara-Toxin" und soll hier kurz vorgestellt werden. Erschienen ist sie Ende 2007 bis Anfang 2008. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fr&#252;her gab es die Perry-Rhodan-Planetenromane, welche unabh&#228;ngig von der Hauptserie erschienen und in denen die Autoren beliebige Geschichten aus dem PR-Universum erz&#228;hlen konnten. Nach der Einstellung dieser Reihe erscheinen nun seit einigen Jahren sechsteilige Minizyklen als Taschenbuch im Heyne-Verlag. Die neueste dieser Reihen hei&#223;t &#8222;Ara-Toxin&#8220; und soll hier kurz vorgestellt werden. Erschienen ist sie Ende 2007 bis Anfang 2008.</p>
<h3>Die Ausstattung</h3>
<p>Die B&#252;cher erscheinen als Taschenb&#252;cher in einer h&#252;bschen Aufmachung. Die Titelbilder sind jeweils in einer vorherrschenden Farbe gehalten und sehen toll aus, auch wenn sie mit dem Inhalt wenig bis gar nichts zu tun haben. Das gilt allerdings auch f&#252;r die Titel der B&#252;cher.</p>
<p>Am Ende jedes Buches ist eine ca. 30-seitige Kurzgeschichte untergebracht, welche mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat. Ziel ist es hier, das Volk der Aras aus verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten und insbesondere Aras zu zeigen, die keine Mediziner sind.</p>
<h3>Die Handlung</h3>
<p>Im Jahre 1340 NGZ: Der terranische Resident Perry Rhodan und der Au&#223;enminister der LFT, Julian Tifflor, sind zur Einweihung einer neuen Klinik auf dem Medoplaneten Tahun. Doch dort werden sie in einem spektakul&#228;ren Coup von Unbekannten entf&#252;hrt und finden sich, k&#246;rperlich ver&#228;ndert, auf einem anderen Planeten wieder. Die beiden relativ Unsterblichen kommen bald dahinter, dass jemand sie auf ein Komplott der Aras aufmerksam machen m&#246;chte. Einige der sogenannten galaktischen Mediziner schmieden offenbar einen geheimen Plan, um an Macht und Reichtum zu kommen. Details sind keine zu erfahren, doch f&#252;r den Einsatz des &#8222;Ara-Toxins&#8220; werden hunderte Schiffe zu Quarant&#228;neschiffen umger&#252;stet. Und bald wird klar, dass dieses Ara-Toxin eine galaxisweite Bedrohung darstellt&#8230;</p>
<h3>Band 1: Die Galaktischen Mediziner</h3>
<p>von Leo Lukas, ca. 379 Seiten</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cover_ara-toxin_01.jpg" width="200" height="318" alt="Cover Band 1" class="imageframe imgalignleft" />Leo Lukas geh&#246;rt schon seit l&#228;ngerem fest zum Autorenteam der Perry-Rhodan-Serie und ist f&#252;r gute und spannende Romane bekannt, die immer auch ein wenig launig geschrieben sind. Kein Wunder, denn Leo Lukas ist auch Comedian, und so finden sich in seinen Romanen oft mehr oder weniger verr&#252;ckte Wortspiele wieder. Damit h&#228;lt er sich hier aber zum Gl&#252;ck zur&#252;ck. Das Buch stellt einen spannenden Auftakt der Reihe dar, und ich habe es am St&#252;ck an einem Tag durchgelesen. Gut, das lag vielleicht auch an einem l&#228;ngeren PR-Entzug. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gab schon bessere Geschichten im PR-Universum, aber trotzdem kann man hier eigentlich nicht meckern. Den Roman kann man ja schlecht mit den gro&#223;en kosmischen Geschichten der Hauptserie vergleichen, die Handlung beschr&#228;nkt sich auf die Milchstra&#223;e und setzt erfreulicherweise quasi keinerlei Wissen &#252;ber die aktuelle Handlung der PR-Serie voraus. Solange man so ganz ungef&#228;hr schon mal von der LFT, den Aras und Bostichs Kristallimperium geh&#246;rt hat, sollte man sich in der Handlung problemlos zurechtfinden. Das gilt im &#252;brigen auch f&#252;r die weiteren Romane der Reihe. Alles in allem also eine gelungene Geschichte, die bei mir das Interesse am Rest des Zyklus geweckt hat. </p>
<p>Kurzgeschichte: &#8222;Der Garten der irdischen L&#252;ste&#8220; von Ernst Vlcek. Die Geschichte f&#228;llt sehr kurz und sehr strange aus, aber wenigstens geht es um einen Ara (siehe Band 3). Durchaus lesbar.</p>
<h3>Band 2: Die Medo-Nomaden</h3>
<p>von Uwe Anton, ca. 393 Seiten</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cover_ara-toxin_02.jpg" width="200" height="318" alt="Cover Band 2" class="imageframe imgalignright" />Uwe Anton schreibt ebenfalls schon l&#228;nger f&#252;r die PR-Serie und meistens durchaus lesbare Romane. Dieser hier ist leider nicht gerade ein Meisterwerk. Das Buch spielt auf Aralon und dreht sich u.a. um den Ligadienst. Viel mehr f&#228;llt mir zur Handlung nach gerade mal vier Wochen schon nicht mehr ein. Die f&#252;r die gr&#246;&#223;ere Geschichte des Minizyklus wichtigen Teile der Handlung k&#246;nnte man jedenfalls locker auf 50 Seiten zusammenfassen. Und leider ist das ganze Buch nicht besonders spannend umgesetzt worden, &#252;berraschende Wendungen etwa sucht man IMHO vergeblich. &#220;berhaupt ist der Roman nicht wirklich spannend geraten. Wurde es vielleicht unter Zeitdruck geschrieben? Ich hatte jedenfalls nicht das Gef&#252;hl, dass Uwe Anton zum Exposé noch viel Eigenes dazu gegeben hat.</p>
<p>Alles in allem musste ich mich wirklich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen, und war doch ziemlich entt&#228;uscht davon. Rein von der Handlung her ist es nicht wirklich ein L&#252;ckenf&#252;ller, aber es lohnt den Kauf eigentlich auch nicht.</p>
<p>Kurzgeschichte: &#8222;Die Saat der Sterne&#8220; von R&#252;der Vaas. Im Gegenteil zum Buch selbst liest sich diese Geschichte wirklich gut. Ein klassisches Explorerabenteuer.</p>
<h3>Band 3: Nekrogenesis</h3>
<p>von Hans-Joachim Alpers, ca. 360 Seiten</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cover_ara-toxin_03.jpg" width="200" height="318" alt="Cover Band 3" class="imageframe imgalignleft" />Hans-Joachim Alpers ist ein Neuling im PR-Universum, dies ist sein erster ver&#246;ffentlichter PR-Roman. Gerade nach Band 2 war ich da sehr gespannt und hatte nicht gerade kleine Erwartungen. Was soll ich sagen, das Buch ist merkw&#252;rdig geraten. Nicht wirklich schlecht, bei weitem besser als Band 2 der Reihe. Aber auch nicht so gut wie es sein sollte.</p>
<p>Fangen wir mit dem Guten an. Alpers hat einen spannenden Schreibstil; das Buch l&#228;sst sich fl&#252;ssig lesen. Und er hat dem Exposé, vermute ich jedenfalls, jede Menge eigene Ideen hinzugef&#252;gt. Sein Buch dreht sich fast ausschlie&#223;lich um die terranische Kolonialwelt Remion, eine Eigenkreation des Autors. Hier leben die Nachfahren von Auswanderern aus dem Karibikraum in einer sehr freien, dezentralen Gesellschaft. Die Hauptcharaktere des Buches sind verschiedene Remiona, und da fangen auch schon meine Probleme mit dem Buch an: Als x-beliebiger Roman in der PR-Serie h&#228;tte ich mit dieser Geschichte und dem starken Fokus des Autors auf seinen eigenen Charakteren kein Problem. Aber in einem sechsb&#228;ndigen Mini-Zyklus? Da wirkt es unpassend, dass Perry Rhodan und Julian Tifflor pl&#246;tzlich f&#252;r ein ganzes Buch zu Nebencharakteren degradiert werden.</p>
<p>Ebenfalls leicht unpassend fand ich den humorvollen Teil der Geschichte. W&#228;hrend n&#228;mlich die Geschichte auf Remion eher ernst ist, erz&#228;hlt Perry in mehreren R&#252;ckblicken von seinen bisherigen Begegnungen mit den Remiona. Wiederum: In einem x-beliebigen Roman der Serie kein Problem, aber ein gerade mal sechs B&#228;nde umfassender Zyklus sollte auch vom Stil einen gewissen Ton halten.</p>
<p>Und in die gleiche Richtung geht ein weiterer Kritikpunkt: Durch die K&#252;rze des Zyklus sollte man voraussetzen k&#246;nnen, dass die Autoren sich besser als bei der w&#246;chentlich erscheinenden Serie untereinander abstimmen. Das bisschen, was man hier von den bekannten Charakteren sieht, passt wiederum nicht so recht zu Band zwei. Perry Rhodan nehme ich da mal aus, daf&#252;r ist es bei Tifflor, Zhana und Pron Dockt um so auff&#228;lliger.</p>
<p>Alles in allem also ein durchaus gut zu lesendes Buch, aber leider mit wenig bis keiner Relevanz f&#252;r die Rahmenhandlung. K&#246;nnte man Band 2 auf 50 Seiten zusammenfassen, br&#228;uchte man hier sicher nur 20. N&#246;tigenfalls w&#252;rden auch die zwei Seiten Prolog reichen. Und bei der K&#252;rze des Zyklus finde ich einen L&#252;ckenf&#252;ller, der bei einem 100-B&#228;nde-Zyklus schon mal vorkommen kann, dann doch eher befremdlich.</p>
<p>Kurzgeschichte: &#8222;Das gro&#223;e Wohlt&#228;tigkeitsturnier von Isan&#8220; von Hanns Kneifel. Altmeister Kneifel liefert hier eine Geschichte ab, die gut zu lesen ist, aber ehrlich gesagt rein gar nichts mit Aras zu tun hat. Diese Reihe hat nur sechs B&#228;nde (ich wei&#223; ich wiederhole mich), und f&#252;r diese Kurzgeschichtensammlung h&#228;tte man doch problemlos zu neuen (Fan-)Autoren greifen k&#246;nnen. Und da hat die Redaktion es nicht geschafft, sechs Geschichten zu finden, die sich tats&#228;chlich um Aras drehen?!</p>
<p><em>Weiter geht es in Teil 2, sobald ich die drei B&#252;cher gelesen habe. Kann sich nur um Monate handeln. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  <strong>Update:</strong> <a href="http://johannes-ruthenberg.de/perry-rhodan-ara-toxin-teil-2" >Oder auch nicht</a>.</em></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://johannes-ruthenberg.de/perry-rhodan-ara-toxin-teil-1/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hellgate</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/hellgate</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/hellgate#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 22:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Perry Rhodan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://johannes-ruthenberg.de/hellgate</guid>
		<description><![CDATA[Kurzgeschichte (Perry Rhodan, 2000): Ein Haluter beobachtet ein denkw&#252;rdiges Psychoduell. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="infostrip">Kurzgeschichte von Johannes Ruthenberg, spielt im Perry-Rhodan-Universum, <a href="#anmerkungen" >Anmerkungen</a> und <a href="#copyright" >Copyright-Hinweise</a> am Ende der Seite</p>
<p>Druv Rankor zuckte zusammen. Der Drang war in ihm, und er konnte nichts dagegen tun. Es wurde immer schlimmer. Rankor sah das Schaltpult vor sich, und alles in ihm dr&#228;ngte danach, es mit blo&#223;en H&#228;nden aus der Verankerung zu rei&#223;en und zu zerquetschen. Nur m&#252;hsam konnte er sich beherrschen, seine Disziplin schwand mit jeder Stunde.</p>
<p>Der schwarzh&#228;utige Riese starrte in einen Holow&#252;rfel zu seiner Linken. Er fuhr seine drei Augen ein St&#252;ckchen aus, w&#228;hrend sein Gehirn versuchte, in den Informationen einen Sinn zu erkennen. Endlich gelang es dem Planhirn, die Einfl&#252;sse des im Chaos befindlichen Ordin&#228;rhirns zur&#252;ckzudr&#228;ngen. 3 Stunden 12 Minuten. Das war die Zeit bis zur Ankunft auf dem Zielplaneten. Viel zu lange&#8230;</p>
<p>&#8222;Autopilot!&#8220; erklang es aus dem Rachen des Riesen. Er erschrak &#252;ber seine eigene Stimme, so kratzig klang sie. Langsam erhob er sich. &#8222;Unser Ziel hat sich ge&#228;ndert. Verlasse den Linearraum beim n&#228;chsten Sonnensystem und setz mich so schnell es geht auf einem Planeten ab.&#8220;</p>
<p>Druv Rankor hatte gewusst, dass es so kommen w&#252;rde. Viel zu lange hatte er versucht, seine Drangw&#228;sche zu ignorieren. Ein Wissenschaftler war er, Geologe. Es war nicht seine Art, strukturverh&#228;rtet durch die Reihen seiner Gegner zu fegen und sie mit einem Impulsstrahler niederzum&#228;hen. Doch die Natur war unerbittlich, sie forderte auch von ihm ihr Recht.</p>
<p>Druv Rankors H&#228;nde kr&#252;mmten sich um die Lehne seines Sessels und einem pl&#246;tzlichen Impuls folgend, riss er diesen mit Wucht aus seiner Verankerung. Er konnte sich nicht mehr beherrschen, immer wieder drosch er den Sessel auf den Boden.</p>
<p>Dies war das Schicksal seines Volkes: Einst waren sie wilde Kreaturen gewesen, von ihren Feinden &#8222;Bestien&#8220; genannt. Doch dann hatten sie sich in einem jahrhundertelangen Prozess in friedliche, moralisch hochstehende Wesen gewandelt. Die Haluter zogen sich in ein kleines System unterhalb der Milchstra&#223;en-Hauptebene zur&#252;ck und f&#252;hrten ein einsiedlerisches Leben. Doch auch wenn sie sich den gr&#246;&#223;ten Teil ihres Lebens der Wissenschaft oder Kultur widmeten, alle paar Jahrzehnte brach ihre urspr&#252;ngliche Natur wieder durch. F&#252;r eine kurze Zeit wurden sie wild, unbeherrscht, vom Drang nach Abenteuer beseelt. Ein Haluter, der diese Phase durchmachte, zog f&#252;r gew&#246;hnlich aus, um sich in den Weiten der Galaxis abzureagieren, ausweglosen Gefahren zu trotzen und sich von dem scheinbar unstillbaren Drang in ihm reinzuwaschen. Drangw&#228;sche wurde dieser Vorgang folgerichtig genannt.</p>
<p>Alle Haluter waren davon betroffen, nur er, Druv Rankor hatte geglaubt, drumherum zu kommen. Doch was hatte es gen&#252;tzt? Letztlich hatte er doch seine Studien unterbrechen und in aller Eile sein Schiff besteigen m&#252;ssen. Und nun w&#252;rde er noch nicht einmal sein eigentliches Ziel erreichen, einen Planeten, wo es galt, der eingeborenen Bev&#246;lkerung gegen akonische Minenarbeiter beizustehen.</p>
<p>Druv Rankor lie&#223; langsam die Reste des Sessels sinken und starrte auf die gro&#223;e Holoprojektion. W&#228;hrend seines Ausbruches hatte der Autopilot ein System mit zwei Planeten entdeckt und war unter Lichtgeschwindigkeit gegangen. Gef&#228;hrlich nahe am zweiten Planeten schoss das kleine halutische Schiff dahin. Noch eine Stunde w&#252;rde es dauern, sch&#228;tzte Rankor, bis sie gelandet waren. Ruckartig wandte er sich um und verlie&#223; die Zentrale. Der Autopilot w&#252;rde den Rest erledigen, Rankor konnte sowieso kaum noch klar denken.</p>
<p class="center">***</p>
<p><em>Auf den Bildschirmen der Rundumgalerie leuchtete die Oberfl&#228;che eines W&#252;stenplaneten. Wir waren noch 200 m hoch, als ich zum Sprung ansetzte. Rhodan hatte sich f&#252;r einige Augenblicke seinen Kontrollen zugewandt. Als er herumfuhr, hatte ich ihn bereits erreicht. Ich sah sein pl&#246;tzlich verzerrtes Gesicht und das grenzenlose Erstaunen in seinen Augen. Wahrscheinlich hatte er mich f&#252;r kampfunf&#228;hig gehalten.</em></p>
<p><em>Ich riss ihn r&#252;cklings aus dem Sessel. Dann schmetterte ich ihn mit einem Schulterwurf zu Boden, fasste das hochschnappende Bein und drehte es im Gelenk herum.</em></p>
<p><em>Rhodan reagierte sehr rasch, indem er dem Griff durch ein blitzschnelles Herumwerfen seines K&#246;rpers die Wirkung nahm. Daf&#252;r kam er aber auf den Leib zu liegen.</em></p>
<p><em>Ich warf mich nach vorn und setzte einen Dagor-Griff an. Als ich triumphierend zu lachen begann, geschah das, was infolge meiner un&#252;berlegten Handlung unvermeidlich war.</em></p>
<p><em>Das Raumboot schlug mit Donnerget&#246;se auf. Ich erhaschte einen Blick auf die Bildschirme, die in diesen Sekundenbruchteilen nur lohende Flammen und stiebende Sandwolken zeigten. Dann riss eine unwiderstehliche Gewalt mich aus meiner knienden Haltung, l&#246;ste meinen Griff und schleuderte mich nach hinten.</em></p>
<p class="center">***</p>
<p>Die momentane Geschwindigkeit des Haluters betrug sechzig Stundenkilometer. Schon lange raste er &#252;ber die Oberfl&#228;che dieser kahlen Welt, doch er hatte jedes Zeitgef&#252;hl verloren. Anfangs hatte er den Helm seines roten Kampfanzugs nicht geschlossen, doch vor zwei Stunden machte sich dann der Sauerstoffmangel bemerkbar. Immerhin besa&#223; dieser Planet nur elementare Reste einer Atmosph&#228;re, nichts, was man wirklich atmen k&#246;nnte.</p>
<p>Nun verlie&#223; sich der Haluter auf die Sauerstoffversorgung seines Anzugs, w&#228;hrend er weiter dem unb&#228;ndigen Drang, sich auszutoben, nachgab. Ein Blick auf die Anzeigen seines Helmes verriet ihm, dass die Au&#223;entemperatur auf 146 Grad gestiegen war. Doch das war nichts, was einem Haluter Sorgen machen m&#252;sste, zumal wenn er &#252;ber seinen Kampfanzug verf&#252;gte.</p>
<p>Vor sich sah er einen Felsvorsprung. Nur Sekunden, bevor er darauf prallte, ver&#228;nderte Druv Rankor die Beschaffenheit seines Metabolismus. Wie alle Haluter konnte Rankor seinen K&#246;rper willentlich in einen Zustand versetzen, der den besten Stahllegierungen ebenb&#252;rtig war. In dieser Gestalt durchbrach der Haluter die Felsformation ohne auch nur an Geschwindigkeit zu verlieren.</p>
<p>Er stie&#223; ein ohrenbet&#228;ubendes Br&#252;llen aus, das allerdings nur innerhalb seines Helmes zu h&#246;ren war. Pl&#246;tzlich stutzte er. Nach wenigen Dutzend Metern kam er zum Stehen.</p>
<p>Die umliegenden Steine besa&#223;en ein eigenartiges Glitzern, eine Kristallformation. Druv Rankor merkte, wie sein Planhirn wieder die Oberhand gewann. Die Raserei war vorerst in den Hintergrund gedr&#228;ngt, wenn auch nicht f&#252;r lange. Er starrte die Kristalle an, die alle nahen Felsen &#252;berzogen. F&#252;r jeden anderen w&#228;re es nur eine kaum wahrnehmbare Kristallschicht gewesen, doch f&#252;r den halutischen Geologen war es ein Ausdruck von Sch&#246;nheit. Das Sonnenlicht wurde von der tausendfach gebrochenen Kristallfl&#228;che reflektiert, und in Rankors Geist begannen sich erste Strukturformeln zu bilden.</p>
<p>Doch w&#228;hrend er noch versuchte, sich die Beschaffenheit der Kristalle vorzustellen, bemerkte er pl&#246;tzlich das blinkende Licht in seinem Helm. Der Ortungsalarm! Wie hatte er den so lange &#252;bersehen k&#246;nnen? Per Sprachbefehl lie&#223; sich der Haluter von seiner Anzugpositronik &#252;ber die genauen Vorg&#228;nge informieren, und dann sah er es selber: Eine flache Metallkuppel ragte auf dem n&#228;chsten H&#252;gel aus dem Boden. Eine Station? Hier, auf diesem abgelegenen, unbewohnbaren Planeten?</p>
<p>Doch nichts anderes konnte es sein, denn von ihr waren Ortungsimpulse ausgegangen. Zum Gl&#252;ck hatte der Anzug automatisch alle Ortungsschutzmechanismen inklusive des Deflektorfeldes aktiviert. Der hundert Meter durchmessende Raumer des Haluters, der schon lange hinter dem Horizont verschwunden war, hatte sicher genauso verfahren.</p>
<p>In diesem Moment passierten zwei Dinge gleichzeitig. Ein gro&#223;es, gl&#252;hendes Metallfragment fiel dem Haluter praktisch vor die F&#252;&#223;e und blieb in einer der Kristallformationen stecken. Und w&#228;hrend Druv Rankor noch Zorn &#252;ber die sinnlose Zerst&#246;rung dieses kleinen Naturwunders empfand, sp&#252;rte er eine Ersch&#252;tterung. Seitlich von ihm huschte ein Schemen &#252;ber die Ebene. Ein Ball aus Feuer und aufgewirbeltem Sand hob gerade wieder einige Meter vom Boden ab und glitt in rasender Fahrt weiter. Zweifellos ein abst&#252;rzendes Raumschiff, erkannte der Haluter. Es war nur einige Sekunden lang zu sehen, dann verschwand es, eine Feuer- und Tr&#252;mmerspur hinter sich herziehend, hinter dem H&#252;gel mit der Station darauf.</p>
<p>Druv Rankor starrte einige Sekunden lang auf die Spuren, die es im Sand hinterlassen hatte. Ein ellipsenf&#246;rmiges Schiff, sehr klein, wahrscheinlich ein Beiboot, sagten ihm die in seinem Planhirn gespeicherten Bilder. Diese universelle Bauweise lie&#223; sich kaum einem bestimmten Volk zuordnen. Rankors Blick senkte sich auf das vor ihm im Boden steckende Tr&#252;mmerst&#252;ck. Es gl&#252;hte noch, aber mangels Sauerstoff stieg kein Rauch mehr auf. Ein abst&#252;rzendes Schiff! Bot sich hier vielleicht die M&#246;glichkeit f&#252;r ein Abenteuer? In seinem momentanen Zustand dachte Rankor keine Sekunde daran, dass an Bord des Schiffes vielleicht Lebewesen mit dem Tod k&#228;mpften. Er warf sich nach vorne, lie&#223; sich auf die Laufarme fallen und gewann schnell an Tempo. Sein Ziel war die Absturzstelle hinter dem H&#252;gel. Er w&#252;rde nicht lange brauchen, um sie zu erreichen.</p>
<p class="center">***</p>
<p><em>Taumelnd griff ich nach den Sprossen der Notleiter und zog mich nach oben. Das enge Mannluk besa&#223; keine Schleuse. Es war nur f&#252;r Notf&#228;lle gedacht.</em></p>
<p><em>Ich kletterte weiter und lie&#223; mich sofort auf der Wandung der schr&#228;gliegenden Maschine nach unten rutschen. Das Metall war gl&#252;hend hei&#223;. Dicht vor dem zertr&#252;mmerten Bug des unbrauchbar gewordenen Raumschiffes fiel ich in den Sand.<br />
Ich blieb f&#252;r einen Augenblick liegen, bis ich die Augen &#246;ffnete. Rhodan hatte nicht geschossen. Ich hob die Waffe und blickte mich um.</em></p>
<p class="center">***</p>
<p>Druv Rankor umrundete den H&#252;gel und sah eine weitere Sandebene vor sich. Gut zwei Kilometer entfernt lag das Wrack des Raumschiffes. Und davor bemerkte er ein Lebewesen. Es bewegte sich in leichtem Laufschritt auf die Station zu. F&#252;r eine Sekunde &#252;berkam den Haluter der Impuls, einfach loszust&#252;rmen, doch er k&#228;mpfte dagegen an. Neugierde machte sich in ihm breit und dr&#228;ngte die Einfl&#252;sse der Drangw&#228;sche zur&#252;ck. Was wurde hier gespielt? Warum hatte das Wesen es so eilig?</p>
<p>Rankors Helmautomatik zoomte an den Laufenden heran. Hinter dem einfachen Helm seines Raumanzugs erkannte der Haluter einen humanoiden Mann. Er &#228;hnelte v&#246;llig dem &#228;u&#223;eren Erscheinungsbild der Akonen, nur seine Haut war etwas heller. Eine Verwandtschaft mit den Akonen oder einem ihrer zahlreichen Kolonialv&#246;lker war aber nicht abzustreiten.</p>
<p>In dieser Sekunde vernahm Rankor &#252;ber seinen Helmfunk eine Stimme. Sie sagte ein oder zwei S&#228;tze in einer v&#246;llig unbekannten Sprache. Dann zuckte ein Blitz vom Wrack zu dem Laufenden her&#252;ber, und ein kleiner Explosionskrater bildete sich. Eine andere Stimme erklang, sicherlich die des vorderen Humanoiden, der sich mittlerweile in Deckung geworfen hatte. Rankor verstand sie genauso wenig, aber er war fast sicher, dass es ein Fluch war. Und wieder sprach die erste Stimme.</p>
<p>Vor kurzem noch war Druv Rankor wie ein Berserker &#252;ber den Planeten gerast, jetzt stand er v&#246;llig still und beobachtete, was sich vor ihm in der Ebene abspielte. Ein Seitenblick auf die Kontrollen zeigte ihm, dass sein Deflektorfeld ordnungsgem&#228;&#223; arbeitete und ihn vor den Augen und Instrumenten der beiden Lebewesen verbarg.</p>
<p>Der Mann, der sich hinter eine kleine Erhebung geworfen hatte, er&#246;ffnete nun das Feuer auf das Wrack. Wahrscheinlich versuchte er, die Deckung seines Gegners zu reduzieren. F&#252;r einen Augenblick sah der Haluter hinter dem Wrack eine Gestalt. Wei&#223;e Haare, rote Augen, ergab die Planhirnauswertung. Mit 69,7% Wahrscheinlichkeit ein Arkonide.</p>
<p>Der vordere Humanoide erhob sich und begann, in einem beachtlichen Tempo auf die Kuppelstation zuzulaufen. Kurz darauf kam der Arkonide hinter dem Wrack hervorgesprintet und hielt auf eine nahe Anh&#246;he zu. Dort verschwand er hinter einigen Felsbl&#246;cken und er&#246;ffnete kurz darauf wieder das Feuer auf den Laufenden. Dieser ging zu Boden, war aber nicht getroffen, soweit der Haluter das erkennen konnte. Er verschwand in einer kleinen H&#246;hle im Boden, die der Arkonide sicher nicht einsehen konnte.</p>
<p>Einige Zeit verging, und es passierte nichts. Druv Rankor wusste nicht so recht, was er tun sollte, da begannen die beiden wieder zu sprechen. Diesmal mehr als nur ein paar S&#228;tze, und nach einigen Minuten meldete der Translator des Haluters Bereitschaft. Schon den n&#228;chsten Satz konnte Rankor verstehen:</p>
<p>&#8222;Mein Name ist Atlan, Flottenbefehlshaber des Gro&#223;en Imperiums, Wissenschaftler und Techniker Erster Klasse, Fachgebiete Kosmo-Kolonisation und Hochenergie-Technik. Ich werde dein Sonnensystem zur Provinz machen, Barbar.&#8220;</p>
<p>Damit best&#228;tigte sich Rankors Vermutung, der Mann auf dem H&#252;gel war ein Arkonide. Im Verlauf des weiteren Gespr&#228;chs fielen noch einige Details, aber ein geschlossenes Bild von dem anderen Humanoiden konnte sich Rankor nicht machen. Er hatte seinen Namen nicht genannt, aber sich als Terraner bezeichnet. Offensichtlich stammte er von einer bisher unbekannten Welt, vielleicht einer vergessenen Kolonie. Er und der Arkonide schienen hier ein ausgefeiltes Psychoduell zu spielen.</p>
<p>Sie versuchten, sich gegenseitig zu reizen, zur Aufgabe zu bewegen und schlie&#223;lich beendeten sie jede Kommunikation. Beide lagen in der f&#252;r sie sicher unertr&#228;glichen Hitze der gro&#223;en, grellwei&#223;en Sonne und konnten ihre Deckung nicht verlassen.</p>
<p>Druv Rankors haupts&#228;chliches Interesse galt der Geologie, aber er konnte nachvollziehen, dass man an Wesen wie diesen und ihren komplexen Verhaltensmustern Gefallen finden mochte. Einige seiner Artgenossen hatten sich auf die Erforschung dieser Humanoiden regelrecht spezialisiert.</p>
<p>Der Haluter stand unsichtbar in der W&#252;ste und beobachtete die Szenerie vor sich. Nach einer ereignislosen Stunde wurde er es langsam leid. Pl&#246;tzlich bemerkte er, wie der Terraner sich umdrehte und in seine Richtung sah. Sofort zoomte Rankor dessen Gesicht heran. Nein, er beobachtete nichts bestimmtes, sah nur zuf&#228;llig in seine Richtung. Alles andere w&#228;re auch kaum m&#246;glich gewesen.</p>
<p>Der Mann trug einen einfachen, aus halutischer Sicht primitiven Raumanzug und kauerte sich in eine winzige H&#246;hlung des Bodens. Trotzdem rettete ihn das nicht vor der gnadenlosen Sonne, die fast genau im Zenit stand und die Schatten auf ein Minimum reduzierte.</p>
<p>Rankor betrachtete dessen Gesicht, und zum ersten Mal lie&#223; er seine &#252;berlegene Beobachter-Position au&#223;er Acht. Dieses Gesicht hatte etwas kraftvolles, unnachgiebiges und einnehmendes an sich. Mit einem Mal war sich Druv Rankor sicher, dass dieser Terraner das Psychoduell gewinnen w&#252;rde.</p>
<p>Rankor spielte kurz mit dem Gedanken, in den Kampf der beiden Wesen einzugreifen, doch das verwarf er wieder. Er hatte keine Ahnung, welchen von beiden er favoritisieren sollte. Wer hatte die ehrenhafteren Motive? Wen h&#228;tte er unterst&#252;tzen sollen? Rankor wusste noch immer nicht genau, worum es hier eigentlich ging.</p>
<p>&#8218;Ich muss Tolotos davon erz&#228;hlen&#8216;, dachte der Haluter. Ja, das w&#228;re genau das richtige f&#252;r seinen alten Freund. Icho Tolot, der begeisterte Erforscher des humanoiden Lebens. An dieser Situation h&#228;tte er sicher seine helle Freude gehabt. Bei ihrem n&#228;chsten Treffen w&#252;rde er ihm davon berichten, vielleicht waren die Terraner ihm ja eine Forschungsreise wert.</p>
<p>Der Terraner drehte sich gerade wieder um und sp&#228;hte zu dem Arkoniden hinauf, dessen genaue Position er wohl nicht kannte. Wie lange wollten die beiden ihr Spiel noch treiben? In dem Haluter stieg endg&#252;ltig eine nagende Ungeduld auf. Er konnte nicht hier stehen und nur abwarten. Wenn er sich jetzt beeilte, w&#252;rde er sein urspr&#252;ngliches Ziel in wenigen Stunden erreichen.</p>
<p>Druv Rankor zog sich vorsichtig zur&#252;ck. Hinter dem H&#252;gel lie&#223; er sich zu Boden sinken, fiel auf die Laufarme und beschleunigte in Richtung seines Raumschiffes.</p>
<p>Als er sieben Stunden sp&#228;ter startete, kopierte er vorsorglich alle Informationen aus dem Rechner der Kuppelstation. Dann lie&#223; er sich in dem zwischenzeitlich reparierten Kontrollsessel der Zentrale nieder und schaltete die Au&#223;enbeobachtung ein. Auf einem der Bildschirme wurde die Ebene angezeigt, und dort sah er immer noch zwei Lebewesen, die sich gegenseitig belauerten. Trotz seines von der Drangw&#228;sche beeintr&#228;chtigten Zustandes empfand er Respekt f&#252;r soviel Durchhalteverm&#246;gen. Er hoffte nur, dass die beiden es auch &#252;berleben w&#252;rden.</p>
<p>Der Haluter verkrampfte seine H&#228;nde um das Kontrollpult. Der kurze Aufenthalt auf der W&#252;stenwelt hatte ihm geholfen, doch er musste sich jetzt beeilen. &#8222;Autopilot, geh in den Linearraum, sobald wir die Eintauchgeschwindigkeit erreicht haben!&#8220; befahl er.</p>
<p>Mit einem letzten Seitenblick streifte er das Bild vom Planeten, ehe er es abschaltete. &#8222;Viel Gl&#252;ck euch beiden&#8220;, murmelte er, dann wandte er sich wieder seinen eigenen Problemen zu.</p>
<div class="infobox">
<div class="infobox_inner">
<h3 id="anmerkungen">Anmerkungen</h3>
<p>Geschrieben: 18. Jun 2000, W&#246;rter: 2.443</p>
<p>Fan Fiction zu: <a href="http://www.perry-rhodan.net" class="liexternal">Perry Rhodan</a></p>
<p>Ver&#246;ffentlicht: <a href="http://www.terracom-online.net/archiv.php" class="liexternal">Terracom #24 (8/2000)</a></p>
<p>Diese Story entstand f&#252;r den Perry Rhodan Online Club. Thomas Rabenstein hatte vorgeschlagen, unter dem Motto &#8222;Wendepunkte der terranischen Geschichte&#8220; eine Reihe von Stories zu verfassen und darin wichtige Punkte der PR-Geschichte aus einem anderen Blickwinkel zu schildern, vielleicht entscheidende Ereignisse, die die Handlungstr&#228;ger gar nicht mitbekamen. Dies inspirierte mich zu dieser Story, die das bekannte Psychoduell von Atlan und Perry Rhodan auf dem Planeten Hellgate aus ungew&#246;hnlicher Sicht schildert.</p>
<p>Die kursiven Einsch&#252;be im Text sind Ausz&#252;ge aus PR-Heft 50: &#8222;Der Einsame der Zeit&#8220; von K.H.Scheer.</p>
<h3 id="copyright">Copyright-Hinweis</h3>
<p>Die Rechte am Perry-Rhodan-Universum, den dort vorkommenden Charakteren, V&#246;lkern, Raumschiffen etc. liegen bei der Verlagsunion Pabel M&#246;wig KG, Rastatt. Diese Story dient keinerlei kommerziellen Zwecken, eine Copyright-Verletzung ist nicht beabsichtigt.</p>
<p>Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum. Ihr d&#252;rft sie gerne speichern, ausdrucken und weitergeben, solange immer mein Name und die Adresse dieser Webseite dabeistehen. Bitte ver&#246;ffentlicht die Story jedoch nicht auf anderen Internet-Seiten oder in gedruckter Form ohne mein Einverst&#228;ndnis. Und es leuchtet sicher ein, dass ich keinen Spa&#223; verstehe, wenn ihr die Geschichte als eure eigene ausgebt.</p>
</div>
</div>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://johannes-ruthenberg.de/hellgate/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschied</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/abschied</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/abschied#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 08:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Perry Rhodan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://johannes-ruthenberg.de/abschied</guid>
		<description><![CDATA[Kurzgeschichte (Perry Rhodan, 1998): Abschied eines Akonen von einer Terranerin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="infostrip">Kurzgeschichte von Johannes Ruthenberg, spielt im Perry-Rhodan-Universum, <a href="#anmerkungen" >Anmerkungen</a> und <a href="#copyright" >Copyright-Hinweise</a> am Ende der Seite</p>
<p>Zeit: 1290 NGZ (4877 n.Chr.)</p>
<p>In der Mittagszeit war immer besonders viel los in dieser Zone des Jefferson Towers. Im 27. Stock des riesigen Wohnturms gab es eine Art Einkaufsstra&#223;e, mit vielen Gesch&#228;ften und Restaurants. Alisha verlie&#223; den Hauptantigravlift und bahnte sich einen Weg durch die Menschenmassen. Sie war eine gutaussehende Frau von 35 Jahren und arbeitete in der Werbeabteilung eines gro&#223;en Reiseb&#252;ros, unten im zweiten Stock. Zum Mittagessen kam sie immer hierher zu ihrem Lieblingsrestaurant, dem &#8222;Golden Flame&#8220;. Es geh&#246;rte einem alten Unither, und sie mochte die w&#252;rzige Note des unithischen Essens.</p>
<p>Sie setzte sich an ihren Lieblingstisch, nahe dem gro&#223;en Fenster, durch das sie die fast 100 Meter tiefer gelegene Stra&#223;e beobachten konnte, all die kleinen Menschen und die Gleiter.</p>
<p>Nachdem sie eine Viertelstunde gewartet hatte, sah sie verwundert auf die Uhr. Seit fast vier Jahren a&#223;en sie mittags gemeinsam und er hatte sich bisher nicht ein einziges Mal versp&#228;tet. Sie entschloss sich, ihr Essen schon zu bestellen und wandte sich an den Tischservo: &#8222;Ich h&#228;tte gern ein Hasperath mit Tulabeeren.&#8220;</p>
<p>F&#252;nf Minuten sp&#228;ter, als ihr gerade das Essen serviert wurde, sah sie pl&#246;tzlich wie er sich durch die Menge dr&#228;ngelte. Als er das Restaurant betreten hatte, ging er langsamer und setzte sich schlie&#223;lich an ihren Tisch. Er war hochgewachsen und hatte eine samtbraune Haut. In seinem schwarzen Haar war eine Str&#228;hne blau gef&#228;rbt, das Zeichen der Familie Likari und dar&#252;ber hinaus gro&#223; in Mode auf Akon.</p>
<p>&#8222;Ist etwas passiert?&#8220; fragte Alisha. &#8222;Du hast dich doch noch nie versp&#228;tet.&#8220;</p>
<p>Satur von Likari nickte langsam, eine Geste, die er sich hier auf Terra angew&#246;hnt hatte. Er sah &#228;lter aus als Alisha, aber er hatte nie &#252;ber sein Alter gesprochen. Sie hatte ihn vor vier Jahren in diesem Restaurant kennengelernt, in dem er wie sie jeden Tag seine Mittagspause verbrachte. Soweit sie wusste, arbeitete er f&#252;r eine Gesellschaft, die sich die Erforschung des lemurischen Erbes zum Ziel gesetzt hatte. Satur hatte schon auf Akon auf diesem Gebiet viel geleistet und war schlie&#223;lich von der terranischen Gesellschaft angeworben worden.</p>
<p>Satur deutete wortlos auf den gro&#223;en Tri-Video-Schirm, der &#252;ber der Bar hing. Es war eine Nachrichtensendung auf dem offiziellen LFT-Kanal, sie brachte erste Berichte von der Front. Alisha sah stumm auf den Schirm, wo gerade eine Schleusenkammer zu sehen war. Das Bild wackelte stark, und schlie&#223;lich erkannte Alisha, dass die Kamera in einen Raumanzug eingebaut war. Der Timecode in der rechten Ecke zeigte, dass die Aufnahmen von gestern stammten. Der Tr&#228;ger des Anzugs &#246;ffnete die Schleuse hastig und stie&#223; sich ab. Sie konnte f&#252;r einen kurzen Augenblick seine F&#252;&#223;e sehen, dann wirbelte ein schwer besch&#228;digter Schlachtkreuzer der LFT durchs Bild, von dem sich unz&#228;hlige Rettungsboote und Menschen in Raumanz&#252;gen l&#246;sten. Eine halbe Minute sp&#228;ter hatte sich der Flug des Anzugs stabilisiert, der Kreuzer der LFT geriet wieder ins Blickfeld, und Alisha konnte gerade noch sehen wie er sich pl&#246;tzlich aufbl&#228;hte und explodierte, wobei er alle, die sich nicht weit genug entfernt hatten, mit ins Verderben riss. Das Bild wechselte, es war jetzt ein Studio mit mehreren Sprechern der LFT zu sehen.</p>
<p>&#8222;Als ich vorgestern die ersten Nachrichten h&#246;rte, wollte ich es nicht glauben&#8220;, sagte Alisha bedr&#252;ckt. &#8222;Es tut mir wirklich leid, dass es soweit gekommen ist. &#8222;</p>
<p>&#8222;Es ist der reinste Wahnsinn. Wir sind ein Volk, wir alle sind aus den Lemurern hervorgegangen&#8220;, meinte Satur leise. Dann straffte er sich und blickte Alisha an. &#8222;Der eigentliche Grund f&#252;r meine Versp&#228;tung ist aber das hier&#8220;, meinte er, holte eine Schreibfolie aus der Tasche und reichte sie ihr. Alisha sah das offizielle Siegel der LFT-Einwanderungsbeh&#246;rde, der Brief war an Satur von Likari adressiert. Sie las ihn leise durch und blickte Satur dann entsetzt an. &#8222;Aber das k&#246;nnen sie doch nicht machen! Sie k&#246;nnen doch nicht einfach deine Aufenthaltsgenehmigung widerrufen. &#8222;</p>
<p>&#8222;Doch, das k&#246;nnen sie, du hast es doch gelesen. Laut Paragraph 53 der LFT-Charta ist es Angeh&#246;rigen eines Volkes, mit dem sich die Liga Freier Terraner im Krieg befindet, nicht gestattet, sich auf dem Territorium der LFT aufzuhalten. Die Beh&#246;rde war so freundlich, mir schon einen Flug zu buchen, das Schiff startet in f&#252;nf Stunden. Ich bin nur gekommen, um mich zu verabschieden. &#8222;</p>
<p>&#8222;Aber der Krieg ist sicher bald vorbei. Wenn sie dich jetzt ausweisen, st&#246;ren sie doch deine Arbeit. &#8222;</p>
<p>&#8222;Ich k&#246;nnte ein Saboteur des Energiekommandos sein&#8220;, meinte Satur mit einem bitteren L&#228;cheln. &#8222;Nein, es ist sicher besser so. Wer wei&#223;, wenn der Krieg andauert, k&#246;nnte es f&#252;r einen Akonen hier bald ungem&#252;tlich werden.&#8220; Satur stand auf, und Alisha erhob sich ebenfalls. Er reichte ihr die Hand und meinte: &#8222;Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder. Ich w&#252;rde es mir w&#252;nschen, du hast meinen Aufenthalt hier wesentlich angenehmer gemacht.&#8220; Alisha ergriff seine Hand, dann umarmte sie ihn. Nach einiger Zeit l&#246;ste er sich aus der Umarmung. &#8222;Bete zum Autorion, dass es diesen Krieg bald beendet!&#8220; sage er leise, dann ging er.</p>
<p>Sie setzte sich wieder und beobachtete, wie Satur in dem Menschenstrom vor der T&#252;r des Restaurants verschwand. Ihr Blick glitt &#252;ber das unber&#252;hrte Hasperath auf ihrem Teller, dann sah sie aus dem Fenster. Von hier aus konnte sie sogar die Dolan-Gedenkst&#228;tte sehen. Der Krieg gegen die Schwingungsw&#228;chter war schon so unvorstellbar lange her, dass sie sich wenig darunter vorstellen konnte. Aber sie wusste, dass die Menschen, deren Namen dort unten an den schwarzen Granitbl&#246;cken standen, bei der Verteidigung der Erde gestorben waren. Doch wof&#252;r starben die Besatzungen der LFT-Schiffe heute? Die wahren Gr&#252;nde f&#252;r den Krieg kannte sie nicht, aber Alisha war sich sicher, dass niemand ihn wollte, sie nicht, Satur nicht und auch die Besatzungen der Schiffe nicht.</p>
<p>Ihr Blick l&#246;ste sich von der Gedenkst&#228;tte, glitt weiter nach Osten. Hinter dem brachliegenden Gel&#228;nde, das mit dem Faktorelement nach Terrania gekommen war, konnte sie den kleinen akonischen Tempel sehen, der den G&#246;ttern des Autorions geweiht war. Satur hatte ihr von dieser alten akonischen Religion erz&#228;hlt. &#8218;Vielleicht gibt es ja wirklich eine h&#246;here Kraft, die diesen Krieg ohne den Willen der Beteiligten angezettelt hat&#8216;, dachte Alisha. Sie wusste es einfach nicht. Sie wusste nur, dass ihr das gemeinsame Mittagessen fehlen w&#252;rde, dass ihr Satur fehlen w&#252;rde. Langsam stand sie auf und verlie&#223; das Restaurant. In n&#228;chster Zeit w&#252;rde sie nicht mehr hierher kommen.</p>
<div class="infobox">
<div class="infobox_inner">
<h3 id="anmerkungen">Anmerkungen</h3>
<p>Geschrieben: 09. Apr 1998, W&#246;rter: 1.031</p>
<p>Fan Fiction zu: <a href="http://www.perry-rhodan.net" class="liexternal">Perry Rhodan</a></p>
<p>Meine zweite Kurzgeschichte. Als ich sie schrieb, kursierte gerade das Ger&#252;cht, dass in der Perry-Rhodan-Serie ein Krieg zwischen den Milchstra&#223;env&#246;lkern ausbrechen w&#252;rde. Die Story hatte ich vorsorglich als Protest-Story geschrieben, allerdings lie&#223; besagter Krieg doch lange auf sich warten. Nach Band 2000 h&#228;tte ich die Story auf die Arkoniden umschreiben k&#246;nnen, aber ich habe mich letztlich entschieden, sie so zu lassen.</p>
<p>Star-Trek-Fans entgeht sicher nicht, dass ich mal wieder ein paar Anspielungen eingebaut habe: Tulabeeren stammen aus dem Gammaquadranten, w&#228;hrend Hasperath eine bajoranische Spezialit&#228;t ist. Fragt mich nicht warum, aber sowas habe ich in meinen fr&#252;hen Geschichten &#246;fters gemacht. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3 id="copyright">Copyright-Hinweis</h3>
<p>Die Rechte am Perry-Rhodan-Universum, den dort vorkommenden Charakteren, V&#246;lkern, Raumschiffen etc. liegen bei der Verlagsunion Pabel M&#246;wig KG, Rastatt. Diese Story dient keinerlei kommerziellen Zwecken, eine Copyright-Verletzung ist nicht beabsichtigt.</p>
<p>Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum. Ihr d&#252;rft sie gerne speichern, ausdrucken und weitergeben, solange immer mein Name und die Adresse dieser Webseite dabeistehen. Bitte ver&#246;ffentlicht die Story jedoch nicht auf anderen Internet-Seiten oder in gedruckter Form ohne mein Einverst&#228;ndnis. Und es leuchtet sicher ein, dass ich keinen Spa&#223; verstehe, wenn ihr die Geschichte als eure eigene ausgebt.</p>
</div>
</div>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://johannes-ruthenberg.de/abschied/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T&#246;dliche Waffen</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/toedliche-waffen</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/toedliche-waffen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 22:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Perry Rhodan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://johannes-ruthenberg.de/toedliche-waffen</guid>
		<description><![CDATA[Kurzgeschichte (Perry Rhodan, 1997): Eine arkonidische Delegation ger&#228;t in Probleme auf der Welt der C'thurru. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="infostrip">Kurzgeschichte von Johannes Ruthenberg, spielt im Perry-Rhodan-Universum, <a href="#anmerkungen" >Anmerkungen</a> und <a href="#copyright" >Copyright-Hinweise</a> am Ende der Seite</p>
<p>Teros dom Herakal rannte keuchend den Gang entlang. W&#228;hrend er fieberhaft eine T&#252;r suchte, erinnerte er sich an die Ereignisse der letzten Stunden. Die arkonidische Delegation, die schon gestern mit zehn Schiffen auf dem Planeten gelandet war, hatte heute morgen mit den Verhandlungen begonnen. Die Diskussion war immer heftiger geworden, und Hadar da Merat, der Leiter der Delegation, hatte schlie&#223;lich die Beherrschung verloren. Es war zu einem Handgemenge gekommen, in dessen Verlauf das Regierungsoberhaupt der C&#8216;thurru schwer verletzt wurde.</p>
<p>Teros konnte Hadar verstehen, die Forderungen der C&#8216;thurru waren unversch&#228;mt. Nat&#252;rlich h&#228;tten sie als neues Mitglied des Imperiums keinen Anspruch auf innere Selbstverwaltung, diese wurde nur in seltenen F&#228;llen einigen arkonidischen Kolonien gew&#228;hrt, aber doch keinem Fremdvolk! Und es war selbstverst&#228;ndlich, dass alle Planeten des Imperiums unter der Gesetzgebung Arkons standen. Hadar, der der neue Gouverneur dieses Planeten werden sollte, hatte seinen wohlverdienten Posten in Gefahr gesehen und die Verhandlungen auf seine Art beendet. Allerdings hatte keiner der Arkoniden damit gerechnet, dass die C&#8216;thurru derart hart zur&#252;ckschlagen w&#252;rden, normalerweise begegnete man den Abgesandten Arkons mit Respekt, wie es sich geh&#246;rte.</p>
<p>Ein Problem war daraus aber erst geworden, als die C&#8216;thurru ein D&#228;mpfungsfeld &#252;ber den Geb&#228;udekomplex gelegt hatten, das den Funkverkehr unterband. So mussten sich die Arkoniden ohne Hilfe von ihren Schiffen nach drau&#223;en durchschlagen. Teros dom Herakal war dabei von der Hauptgruppe der Delegation getrennt worden. Jetzt suchte er einen Weg nach drau&#223;en.</p>
<p>Er &#246;ffnete die n&#228;chste T&#252;r und seine Augen begannen vor Aufregung zu tr&#228;nen. Er hatte tats&#228;chlich einen Gleiterhangar entdeckt, jetzt konnte ihm nicht mehr viel passieren. Der C&#8216;thurru, der neben einem der Gleiter stand, hatte keine Zeit zu reagieren. Teros schoss und der Fremde brach zusammen. Die Waffe, die er noch gezogen hatte, entglitt seiner Hand und schlitterte einige Meter &#252;ber den Boden. Teros, dessen eigene Waffe kaum noch Energie hatte, hob sie auf und sah sie sich an. In der Mitte des zylinderf&#246;rmigen Laufes war der schr&#228;ge Griff befestigt. Der Ausl&#246;seknopf war seltsamerweise an der Seite angebracht, wo ihn Teros nur schwer erreichen konnte. Am vorderen Ende der Waffe gab es eine kleine Abstrahl&#246;ffnung. &#8218;Wahrscheinlich ein Nadelstrahler&#8216;, dachte Teros dom Herakal, der sich nie sonderlich f&#252;r Waffen interessiert hatte, und schon gar nicht f&#252;r nichtarkonidische.</p>
<p>Am anderen Ende der Waffe gab es sogar eine Art Bel&#252;ftungsgitter, wahrscheinlich um eine &#220;berhitzung zu vermeiden. &#8222;Primitiv&#8220;, murmelte Teros, &#8222;aber es muss gen&#252;gen.&#8220; Er steckte die Waffe in seinen G&#252;rtel, dann &#252;berzeugte er sich davon, dass er allein im Hangar war. W&#228;hrend er an die Kontrollen trat, um das Hangartor zu &#246;ffnen, h&#246;rte er pl&#246;tzlich ein Zischen. Die T&#252;r &#246;ffnete sich und ein weiterer C&#8216;thurru, der offensichtlich zu den Suchtruppen geh&#246;rte, kam herein. Er eilte sofort zu seinem toten Artgenossen. Teros betrachtete ihn, der K&#246;rperbau war entfernt arkonidisch, die schuppige Haut verriet aber die reptilischen Vorfahren.</p>
<p>Teros trat hinter dem Pult hervor und zog die Waffe aus dem G&#252;rtel. Durch das Ger&#228;usch aufgeschreckt, richtete sich der andere auf und bemerkte den Arkoniden. Teros wollte abdr&#252;cken, da begann der C&#8216;thurru seltsame Ger&#228;usche auszusto&#223;en, es klang fast wie Lachen. &#8222;Was soll das?&#8220; begann Teros in einem scharfen Ton, dann fiel ihm ein, dass er seinen Translator unterwegs verloren hatte. Teros ging einige Meter nach links, um nicht den Gleiter hinter dem Fremden zu besch&#228;digen. Dabei behielt er ihn genau im Blick. Das Zischeln des Fremden hatte sich noch intensiviert, und Teros war sich jetzt sicher, dass er lachte. W&#252;tend hob er die Waffe erneut und dr&#252;ckte ab.</p>
<p>Der C&#8216;thurru h&#246;rte auf zu lachen und kam zu dem toten Arkoniden her&#252;ber. Er sch&#252;ttelte verwundert den Kopf und beugte sich &#252;ber Teros, in dessen Brust ein gro&#223;es, verbranntes Loch klaffte. Dass die Fremden keinen Verstand hatten, war Niyaijar&#8216;hay sofort klar gewesen. Aber dass sie zu dumm waren, eine Waffe richtig herum zu halten, h&#228;tte er nicht gedacht. Niyaijar&#8216;hay nahm den schweren Impulsstrahler aus den Fingern des Toten. Wenn der Arkonide etwas mehr auf die C&#8216;thurru geachtet h&#228;tte, w&#228;re ihm nat&#252;rlich aufgefallen, dass ihre H&#228;nde, aus der Sicht eines Arkoniden, verkehrt herum sa&#223;en und sie dementsprechend auch ihre Waffen anders anfassten.</p>
<p>Es war auf jeden Fall richtig gewesen, sich ihrem Imperium nicht anzuschlie&#223;en, dachte der C&#8216;thurru, als er kopfsch&#252;ttelnd den Raum verlie&#223;.</p>
<div class="infobox">
<div class="infobox_inner">
<h3 id="anmerkungen">Anmerkungen</h3>
<p>Geschrieben: 26. Dez 1997, W&#246;rter: 696</p>
<p>Fan Fiction zu: <a href="http://www.perry-rhodan.net" class="liexternal">Perry Rhodan</a></p>
<p>Ver&#246;ffentlicht: auf der LKS von Perry Rhodan 802/803 / 5. Auflage</p>
<p>Meine erste Kurzgeschichte. Aus heutiger Sicht kein Glanzlicht, aber immerhin. Die Idee dazu kam mir im Bad, beim Haare f&#246;nen. Unser damaliger F&#246;n hatte n&#228;mlich so einen Griff, das man ihn am liebsten immer verkehrt herum gehalten h&#228;tte. Vielleicht hatten die Entwickler ja ihre Daumen unten an der Hand?!</p>
<h3 id="copyright">Copyright-Hinweis</h3>
<p>Die Rechte am Perry-Rhodan-Universum, den dort vorkommenden Charakteren, V&#246;lkern, Raumschiffen etc. liegen bei der Verlagsunion Pabel M&#246;wig KG, Rastatt. Diese Story dient keinerlei kommerziellen Zwecken, eine Copyright-Verletzung ist nicht beabsichtigt.</p>
<p>Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum. Ihr d&#252;rft sie gerne speichern, ausdrucken und weitergeben, solange immer mein Name und die Adresse dieser Webseite dabeistehen. Bitte ver&#246;ffentlicht die Story jedoch nicht auf anderen Internet-Seiten oder in gedruckter Form ohne mein Einverst&#228;ndnis. Und es leuchtet sicher ein, dass ich keinen Spa&#223; verstehe, wenn ihr die Geschichte als eure eigene ausgebt.</p>
</div>
</div>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://johannes-ruthenberg.de/toedliche-waffen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

