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	<title>Delta Orionis &#187; Douglas Adams</title>
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		<title>Part Six of Three</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/and-another-thing.jpg" alt="And Another Thing" width="148" height="215" class="imgalignright" />Heute waren wir mal f&#252;r etwas Shopping in der Stadt, und im hiesigen Waterstones bin ich &#252;ber ein Buch gestolpert, von dem ich vor einem Jahr oder so im Morgenmagazin was geh&#246;rt hatte: Den sechsten "Per Anhalter durch die Galaxis"-Band. Jawohl, es gibt einen neuen Hitchhiker-Band, passend untertitelt "Part Six of Three". Allerdings wurde <a href="http://www.amazon.co.uk/Another-Thing-Douglas-Hitchhikers/dp/0718155149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1257711816&#038;sr=8-1-spell">"And Another Thing..."</a> nicht von Douglas Adams geschrieben, sondern von Eoin Colfer. Der irische Autor ist vor allem f&#252;r seine "Artemis Fowl"-Romane bekannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/and-another-thing.jpg" alt="And Another Thing" width="148" height="215" class="imgalignright" />Heute waren wir mal f&#252;r etwas Shopping in der Stadt, und im hiesigen Waterstones bin ich &#252;ber ein Buch gestolpert, von dem ich vor einem Jahr oder so im Morgenmagazin was geh&#246;rt hatte: Den sechsten &#8222;Per Anhalter durch die Galaxis&#8220;-Band. Jawohl, es gibt einen neuen Hitchhiker-Band, passend untertitelt &#8222;Part Six of Three&#8220;. Allerdings wurde <a href="http://www.amazon.co.uk/Another-Thing-Douglas-Hitchhikers/dp/0718155149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1257711816&#038;sr=8-1-spell" class="liexternal">&#8222;And Another Thing&#8230;&#8220;</a> nicht von Douglas Adams geschrieben (geht ja leider schlecht), sondern von Eoin Colfer. Der irische Autor ist vor allem f&#252;r seine <a href="http://johannes-ruthenberg.de/artemis-fowl" >&#8222;Artemis Fowl&#8220;</a>-Romane bekannt.</p>
<p>Als ich das damals geh&#246;rt habe, dass Eoin Colfer (spricht man &#252;brigens wie &#8218;Owen&#8216; aus) damit beauftragt wurde, ein weiteres Hitchhiker-Buch zu schreiben, war ich schon ziemlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ist Eoin Colfer ein guter Autor und ich habe Artemis Fowl zum Beispiel sehr gerne gelesen. Auf der anderen Seite ist er nicht Douglas Adams, und ich bin nicht sicher, was das werden soll: Adams&#8216; Stil m&#246;glichst gut imitieren? Etwas ganz eigenes kreieren? Aber ist das dann noch ein Hitchhiker-Roman?! Und wozu &#252;berhaupt?</p>
<p>Der unmittelbare Anlass scheint das 30-j&#228;hrige Jubil&#228;um der Ver&#246;ffentlichung des ersten Hitchhiker-Romans zu sein, welcher 1979 erschien. Wer genau die Idee dazu hatte, kann ich im Moment nicht sagen, aber ich erinnere mich, dass Eoin Colfer im Morgenmagazin der BBC erz&#228;hlte, dass ihm dieser Auftrag vom Verlag angeboten wurde, und er hat ihn dann nach einigem &#220;berlegen angenommen. Einen schwierigeren Schreibauftrag kann ich mir so auf Anhieb kaum vorstellen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Skeptisch bin ich also immer noch, aber ich denke, ich werde dem Buch schon eine Chance geben und es demn&#228;chst mal lesen. Wer wei&#223;, vielleicht hat Colfer ja das Unm&#246;gliche geschafft und tats&#228;chlich eine passende Fortsetzung geschrieben, die mehr ist als nur eine Imitation von Adams&#8216; Schreibstil. Es w&#252;rde mich allerdings auch nicht wundern, wenn sich am Ende herausstellt, dass das Tolle an den Hitchhiker-Romanen nicht die Story ist, und auch nicht so sehr die Charaktere, sondern Douglas Adams selbst. Nicht umsonst sind die <a href="http://johannes-ruthenberg.de/dirk-gentlys-holistische-detektei" >&#8222;Dirk Gently&#8220;</a>-Romane zum Beispiel genauso toll, w&#228;hrend mir <a href="http://johannes-ruthenberg.de/douglas-adams-raumschiff-titanic" >&#8222;Raumschiff Titanic&#8220;</a> nicht so gelungen erschien.</p>
<p>Aber selbst wenn &#8222;And Another Thing&#8230;&#8220; nicht gut oder nicht so gut wie die Originale sind, schadet das ja in jedem Fall den Adams-B&#252;chern nicht. Und wie schon bei der k&#252;rzlichen Neuauflage von <a href="http://johannes-ruthenberg.de/last-chance-to-see-revisited" >&#8222;Last Chance To See&#8220;</a>, freut es mich immer, wenn die Erinnerung an Douglas Adams wachgehalten wird und in der Folge der Publicity f&#252;r das neue Buch vielleicht auch Leser die Originale f&#252;r sich entdecken.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://www.6of3.com/" class="liexternal">Website des Buches</a><br />
<a href="http://www.eoincolfer.com/" class="liexternal">Eoin Colfers Website</a></p>
<p><strong>Update Dez 2010:</strong><br />
<a href="http://johannes-ruthenberg.de/and-another-thing" >Meine Rezension</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Last Chance To See (Revisited)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 17:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich das Buch &#8222;Die Letzten ihrer Art&#8220; von Douglas Adams und Mark Carwardine vorgestellt. Vor zwanzig Jahren wurde das Radioprogramm ausgestrahlt, auf dem das Buch basierte, und passend zum Jubil&#228;um hat nun die BBC eine neue Reihe produziert, um zu schauen, wie es den damals vorgestellten Tierarten heute geht. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/last_chance_to_see_01.jpg" alt="Titelsequenz" title="Last Chance To See" width="300" height="188" class="imgalignleft size-full wp-image-603" />Vor einiger Zeit hatte ich das Buch <a href="http://johannes-ruthenberg.de/die-letzten-ihrer-art" >&#8222;Die Letzten ihrer Art&#8220;</a> von Douglas Adams und Mark Carwardine vorgestellt. Vor zwanzig Jahren wurde das Radioprogramm ausgestrahlt, auf dem das Buch basierte, und passend zum Jubil&#228;um hat nun die BBC eine neue Reihe produziert, um zu schauen, wie es den damals vorgestellten Tierarten heute geht.</p>
<p>In den Achtzigern zogen der Autor Douglas Adams und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine los, um auf der ganzen Welt vom Aussterben bedrohte Tierarten aufzusp&#252;ren. Daraus entstand eine lesens- und h&#246;renswerte Dokumentation, die nat&#252;rlich sehr vom humorvollen Stil Douglas Adams&#8216; gepr&#228;gt war. Man konnte auch immer wieder lesen, dass dies mit sein Lieblingsprojekt war, auch wenn es in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung immer hinter den Anhalter-Romanen zur&#252;ckstehen musste. Nachdem Adams leider 2001 verstarb, hat die BBC jedoch einen mehr als passenden Ersatz-Reisebegleiter f&#252;r Carwardine gefunden: Stephen Fry.</p>
<p>Fry erf&#252;llt eine &#228;hnliche Rolle wie Adams, denke ich: Er dient als Identifikationsfigur f&#252;r das Publikum. Carwardine ist sehr sympathisch und scheint buchst&#228;blich jede Tierart zu kennen. W&#252;rde er die Reise allein machen, w&#228;re die Doku immer noch sehr interessant. Stephen Fry bringt aber noch mal eine andere Art Humor mit ein. Er ist intelligent, eloquent, aber hat kein spezielles zoologisches Fachwissen (Zitat aus Folge drei, Carwardine zu Fry: &#8222;The Jungle Book? Is that your main source of information?&#8220;). Als Zuschauer auf dem heimischen Sofa kann man sich mit seinem Staunen und seiner Begeisterung identifizieren und sicher auch mit seinem Unmut &#252;ber Wetterverh&#228;ltnisse, Camping im Dschungel und fehlende Elektrizit&#228;t. Und schon in der ersten Folge beschert ihm leider ein ungeschickter Fehltritt auf einer Bootsplanke einen komplizierten Armbruch, der in Miami behandelt werden musste.</p>
<p><a href="http://news.bbc.co.uk/earth/hi/earth_news/newsid_8258000/8258569.stm" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/last_chance_to_see_02.jpg" alt="Mark Carwardine und Stephen Fry" title="Mark Carwardine und Stephen Fry" width="461" height="277" class="imgaligncenter size-full wp-image-604" /></a></p>
<p>Aber auch inhaltlich ist die Doku sehenswert. Carwardine und Fry bereisen unter anderem Brasilien, Afrika und Indoniesen und suchen Tiere wie den Amazonian Manatee (eine Art gro&#223;e Flu&#223;-Robbe), Nash&#246;rner, den Kakapo (ein neuseel&#228;ndischer Papagei) und Gorillas auf. Nicht fehlen darf nat&#252;rlich das Aye-Aye, jene madagassische Lemurenart, mit der 1985 &#8222;Last Chance To See&#8220; startete. Zum einen kriegt man also diese Tiere vorgestellt, und einige der Tierarten sind wirklich ungew&#246;hnlich und man hat vermutlich noch nie davon geh&#246;rt. Das Aye-Aye etwa ist schon ein wirklich bizarres Tier, dass sehr frappierend einem Ork aus &#8222;Herr der Ringe&#8220; &#228;hnelt. Nebenbei gibt es auch alles m&#246;gliche andere an Tieren zu sehen, etwa das kleinste Cham&#228;leon der Welt oder einen mausgro&#223;en Lemur.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist es nat&#252;rlich auch tats&#228;chlich spannend, nach zwanzig Jahren zu schauen, wie sich die damals bedrohten Tierarten gehalten haben. Ich habe erst zwei Episoden gesehen, und sowohl das Aye-Aye als auch das Manatee haben bisher wohl Gl&#252;ck gehabt und existieren noch. Soweit ich gelesen habe, hatte die Nashorn-Art, welche Adams und Carwardine im damaligen Zaire sahen, weniger Gl&#252;ck, aber das kommt erst in einer der folgenden Episoden.</p>
<p>Alles in allem jedenfalls eine sehenswerte und sehr unterhaltsame Doku-Reihe. Ob sie mal in Deutschland laufen wird, wei&#223; ich nicht, aber falls ja kann ich sie nur empfehlen. Die Reihe wird aber auch auf DVD erscheinen. Au&#223;erdem hat die BBC eine sehr gute <a href="http://www.bbc.co.uk/lastchancetosee/" class="liexternal">Webseite</a> dazu eingerichtet, mit Blog-Artikeln und exklusiven Videos.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Little Dongly Things</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 23:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch ein Editorial in der c&#8217;t wurde ich letztens mal wieder an die Webseite von Douglas Adams erinnert. Man findet dort unter anderem verschiedene Artikel aus Adams&#8216; Feder, und sie sind alle herrlich zu lesen. Seinen unverwechselbaren Schreibstil konnte Adams scheinbar nicht ablegen, und so bringt er auch Themen fernab der Science-Fiction sehr am&#252;sant r&#252;ber. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch ein Editorial in der c&#8217;t wurde ich letztens mal wieder an die Webseite von Douglas Adams erinnert. Man findet dort unter anderem verschiedene <a href="http://www.douglasadams.com/dna/articles.html" class="liexternal">Artikel</a> aus Adams&#8216; Feder, und sie sind alle herrlich zu lesen. Seinen unverwechselbaren Schreibstil konnte Adams scheinbar nicht ablegen, und so bringt er auch Themen fernab der Science-Fiction sehr am&#252;sant r&#252;ber.</p>
<p>Es ist wirklich interessant zu lesen, wie Adams bei aller Begeisterung f&#252;r Macs doch wenig Geduld mit den &#252;blichen Zicken und Beschr&#228;nktheiten der Technik hat. Das geht mir oft &#228;hnlich, ich interessiere mich auch weniger f&#252;r das Innenleben sondern daf&#252;r, dass ich am Ende des Tages etwas geschafft habe. Sehr witzig sind auch seine K&#228;mpfe mit Kabeln zu lesen:</p>
<blockquote><p>I hate cables. They hate me too because they know that one day I will simply be able to go into that cupboard with a flame thrower and get rid of the lot of them. In the meantime they are determined to extract from me the last ounce of frustrated misery that they can. We do not need the bastards. We shouldn&#8217;t need the bastards.</p></blockquote>
<p>Das ist aus einem &#228;lteren <a href="http://www.douglasadams.com/dna/980707-00-a.html" class="liexternal">Artikel</a> (1989), in dem Adams unter anderem meinte, Charles Dickens h&#228;tte offensichtlich nie unser seinem Schreibtisch nach dem richtigen Kabel suchen m&#252;ssen, was man schon am schieren Output von Dickens sehen k&#246;nne. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Den Gedanken griff Adams dann Jahre sp&#228;ter in <a href="http://www.douglasadams.com/dna/980707-03-a.html" class="liexternal">Dongly Things</a> auf:</p>
<blockquote><p>It&#8217;s hard to imagine that some of the mightiest brains on the planet, fuelled by some of the finest pizza that money can buy, haven&#8217;t at some point thought &#8218;Wouldn&#8217;t it be easier if we all just standardised on one type of DC power supply?&#8216; [&#8230;] The immediate advantage of adopting it would be that you would only need one DC power adaptor! Think of that! Well, not exactly one, you might need a dozen of them, but they would all be exactly the same! Just get a box of [them]!</p></blockquote>
<p>Der Artikel ist nun auch schon wieder ein paar Jahre alt, aber am Kabelsalat hat sich noch nichts ge&#228;ndert. Im Gegenteil, mein pers&#246;nlicher Kabelsalat wurde um jede Menge <a href="http://johannes-ruthenberg.de/britische-steckdosen" >L&#228;nderadapter</a> bereichert, und der Spa&#223; geht weiter: Wir haben gerade den ersten f&#252;r unseren bevorstehenden Kanadaurlaub gekauft und brauchen noch einen zweiten Adapter f&#252;r die deutschen Ger&#228;te. Und ja, sehr viele Ger&#228;te schleppen neben ihrem auf einzelne L&#228;nder beschr&#228;nkten Stecker auch noch einen Kasten mit, der teils mehr als das Ger&#228;t selbst wiegt (die X-Box l&#228;sst gr&#252;&#223;en&#8230;). Da kann ich mich Douglas Adams nur anschlie&#223;en: Erfinde doch bitte mal jemand eine praktische L&#246;sung f&#252;r dieses Chaos! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und in der Zwischenzeit, wenn ihr die Texte noch nicht kennt: <a href="http://www.douglasadams.com/dna/articles.html" class="liexternal">Lesen</a>!</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Letzten ihrer Art</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 09:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/cover_die_letzten_ihrer_art.thumbnail.jpg" alt="Cover 'Die Letzten ihrer Art'" title="Cover 'Die Letzten ihrer Art'" width="81" height="128" class="alignleft" />Rezension zu "Die Letzten ihrer Art" von Douglas Adams und Mark Carwardine, Originaltitel: "Last Chance to See", Ersterscheinung: 1990 (UK)

1985 schickte die britische Zeitschrift <em>Observer</em> den Zoologen Mark Carwardine und den Science-Fiction-Autor Douglas Adams nach Madagaskar, um dort nach der so gut wie ausgestorbenen Lemurenart Aye-Aye zu suchen. Trotz gr&#246;&#223;erer Hindernisse auf der Reise fanden Adams und Carwardine einen Aye-Aye, auch wenn sie das Tier nur f&#252;r ein paar Sekunden zu Gesicht bekamen. Auf dieser Reise entstand die Idee, auch &#252;ber andere vom Aussterben bedrohte Tierarten zu berichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/cover_die_letzten_ihrer_art.jpg" alt="Cover 'Die Letzten ihrer Art'" title="Cover 'Die Letzten ihrer Art'" width="200" height="315" class="alignleft" />Rezension zu &#8222;Die Letzten ihrer Art &#8211; Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde&#8220; von Douglas Adams und Mark Carwardine, Originaltitel: &#8222;Last Chance to See&#8220;, Ersterscheinung: 1990 (UK)</p>
<p>Deutsche Ausgaben: &#8222;Die Letzten Ihrer Art&#8220;, Rogner &#038; Bernhard Verlag Hamburg, 1991; Wilhelm Heyne Verlag M&#252;nchen, ca. 269 Seiten, 1992</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>1985 schickte die britische Zeitschrift <em>Observer</em> den Zoologen Mark Carwardine und den Science-Fiction-Autor Douglas Adams nach Madagaskar, um dort nach der so gut wie ausgestorbenen Lemurenart Aye-Aye zu suchen. Wie Adams es beschreibt:</p>
<blockquote><p>
Mark ist ein ungemein erfahrener und bewanderter Zoologe, der damals f&#252;r den World Wildlife Fund arbeitete und dessen Aufgabe im wesentlichen darin bestand, von allem eine Ahnung zu haben. Meine Aufgabe &#8211; eine, f&#252;r die ich absolut qualifiziert bin &#8211; bestand darin, ein ungemein unwissender Nicht-Zoologe zu sein, f&#252;r den alles wie aus heiterem Himmel zu kommen hatte.</p></blockquote>
<p>Trotz gr&#246;&#223;erer Hindernisse auf der Reise fanden Adams und Carwardine einen Aye-Aye, auch wenn sie das Tier nur f&#252;r ein paar Sekunden zu Gesicht bekamen. Auf dieser Reise entstand die Idee, auch &#252;ber andere vom Aussterben bedrohte Tierarten zu berichten, und so brachen die beiden drei Jahre sp&#228;ter auf, um rund um die Welt seltene Tierarten zu suchen. Diese Reise f&#252;hrte sie unter anderem zu den Drachenechsen von Komodo, zu den blinden Yangtse-Delphinen in China, dem Kakapo in Neuseeland und Gorillas und Nash&#246;rnern in Afrika.</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Fast jeder kennt wohl die Hitchhiker-Romane von Douglas Adams, f&#252;r die er auf der ganzen Welt bekannt wurde, und Enthusiasten haben sicher auch seine Dirk-Gently-Romane gelesen. Doch dieses Sachbuch aus Adam&#8217;s Feder ist eher weniger bekannt, obwohl er in Interviews meinte, es w&#228;re das Projekt, auf das er am stolzesten sei. Auch ich hatte dieses Buch bisher nicht gelesen, aber der Heyne-Verlag hat letztens netterweise eine neue Auflage herausgebracht (die 28., es m&#252;ssen also eigentlich doch eine ganze Menge Leute schon gelesen haben) und so bekamen wir dieses Buch letztes Jahr geschenkt.</p>
<p>Und um es kurz zu machen: F&#252;r alle Fans von Douglas Adams ist dieses Buch ein absolutes Muss, und auch sonst w&#252;rde ich es empfehlen! Denn das besondere an den Hitchhiker-Romanen oder an Dirk Gently ist ja nicht so sehr die Handlung oder die Charaktere, sondern vielmehr Douglas Adams&#8216; unverwechselbarer Schreibstil. Und dieser Schreibstil kommt in diesem Sachbuch genauso zur Geltung wie in seinen SF-Romanen. Adams konnte wohl nicht anders, er schreibt einfach gut, unterhaltsam, witzig und in diesem Fall auch informativ.</p>
<p>Es ist dabei &#252;brigens schwer abzusch&#228;tzen, wie viel Mark Carwardine zu dem Buch beigetragen hat, abgesehen von seinem kurzen Nachwort. Es gibt jedenfalls keine Stilbr&#252;che, zudem schreibt Adams aus seiner Ich-Perspektive. Ich nehme aber mal an, dass Carwardine mindestens f&#252;r die immer mal wieder locker in den Text eingestreuten Fakten verantwortlich ist.</p>
<p>Was erwartet einen hier nun? In erster Linie eine Reisebeschreibung, von der viele Teile auch 1:1 aus einem Anhalter-Roman stammen k&#246;nnten. Adams schildert immer wieder surreale Begebenheiten, etwa seine Erfahrungen mit klapprigen afrikanischen Flugzeugen oder den Versuch, in China ein Kondom zu erwerben (f&#252;r rein wissenschaftliche Zwecke nat&#252;rlich, zur Isolierung eines Unterwassermikros). All das ist pointiert und witzig zu lesen.</p>
<p>Dann werden uns nat&#252;rlich die bedrohten Tierarten vorgestellt, und wir erfahren viel &#252;ber ihren Lebensraum und die spezifischen Dilemmas, die sich den Tierarten pr&#228;sentieren. Sehr sch&#246;n ist etwa die Beschreibung des Kakapos, eines sehr gro&#223;en und flugunf&#228;higen Papageis auf Neuseeland, insbesondere seines komplizierten Paarungsverhaltens. Manche Tiere kennt man dabei schon, von anderen hat man vermutlich noch nie geh&#246;rt. Das Buch stellt dahingehend eine ausgewogene Mischung dar. Es erschl&#228;gt einen auch nicht mit Fakten, auch wenn die eine oder andere Information sicher h&#228;ngen bleiben.</p>
<p>Das Hauptaugenmerk des Buches liegt aber darauf, uns ein paar Einblicke in das Leben dieser seltenen Tiere zu geben. Es will kein ersch&#246;pfendes Kompendium zu diesen Tieren sein und auch kein rei&#223;erischer Versuch, den Leser zum Umweltsch&#252;tzer zu machen. Adams erz&#228;hlt einfach, was er auf seiner Reise vorgefunden hat, und macht sich zu vielen Dingen seine Gedanken, die hier und da auch ins Philosophische abgleiten.</p>
<p>Alles in allem fand ich dieses Buch h&#246;chst unterhaltsam. Die &#220;bersetzung ist im &#252;brigen gelungen (Sven B&#246;ttcher hatte ja auch schon die &#220;bersetzung von <a href="http://johannes-ruthenberg.de/der-tiefere-sinn-des-labenz" >&#8222;Der tiefere Sinn des Labenz&#8220;</a> gewagt), aber wer des Englischen m&#228;chtig ist sollte sich ruhig die Originalausgabe besorgen.</p>
<p>Bleibt noch anzumerken, dass es <a href="http://johannes-ruthenberg.de/aufnahmen-von-douglas-adams" >Tonaufnahmen</a> von Douglas Adams gibt, wie er einige Stellen aus diesem Buch vorliest (G&#246;ttingen, 1994). Dabei erz&#228;hlt er auch einige Dinge, die ich so im Buch nicht vorgefunden habe. Die Lekt&#252;re wird zudem noch witziger wenn man dabei seine Stimme im Hinterkopf hat. Leider gibt es die entsprechende Webseite nicht mehr. Es wurde allerdings auch eine CD-ROM ver&#246;ffentlicht, die u.a. eine komplette Lesung des Buches durch Adams enth&#228;lt.</p>
<p>Und gerade habe ich noch ein paar Infos bei der <a href="http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/A2843002" class="liexternal">BBC</a> gefunden. Offenbar wurde die Reisebeschreibung 1989 zuerst als eine sechsteilige Radioserie ausgestrahlt. Da Adams und Carwardine mit dem Aufschreiben nicht so recht hinterherkamen, wurde die Buchfassung schlie&#223;lich ohne zwei der besuchten Tierarten ver&#246;ffentlicht (es fehlen: The Juan Fernandez Fur Seal und The Amazonian Manatee).</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Absolut lesenswert! Adams schreibt wie immer unterhaltsam und witzig, wenn auch diesmal mit ernstem Hintergrund. Und das Thema des Buches ist heute leider immer noch so aktuell wie vor zwanzig Jahren!</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.tdv.com/lastchance/" class="liexternal">Webseite des Buches</a> &#8211; hier kann man das ganze zweite Kapitel des Buches lesen (auf Englisch), also ggf. einfach mal reinlesen</li>
<li><a href="http://www.douglasadams.com/" class="liexternal">Webseite von Douglas Adams</a></li>
<li><a href="http://www.markcarwardine.com/" class="liexternal">Webseite von Mark Carwardine</a></li>
<li><a href="http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/A2843002" class="liexternal">H2G2-Eintrag des Buches</a> mit vielen Informationen</li>
</ul>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aufnahmen von Douglas Adams</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 20:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder aus der Kategorie &#8222;in den Weiten des Netzes gefunden&#8220;: Aufnahmen einer Lesung von Douglas Adams, 1994 in G&#246;ttingen. Er erz&#228;hlt darin sehr witzig aber auch informativ von einem seiner weniger bekannten B&#252;cher, &#8222;Last Chance To See&#8220;. Wirklich sehr h&#246;renswert, und es macht mir mal wieder bewusst, wie Schade es ist, dass Douglas Adams [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder aus der Kategorie &#8222;in den <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/marvin-und-die-kakapos/" class="liexternal">Weiten des Netzes</a> gefunden&#8220;: Aufnahmen einer <a href="http://towelday.muxtape.com/" class="liexternal">Lesung von Douglas Adams</a>, 1994 in G&#246;ttingen. Er erz&#228;hlt darin sehr witzig aber auch informativ von einem seiner weniger bekannten B&#252;cher, &#8222;Last Chance To See&#8220;. Wirklich sehr h&#246;renswert, und es macht mir mal wieder bewusst, wie Schade es ist, dass Douglas Adams so fr&#252;h gestorben ist. :-/</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der tiefere Sinn des Labenz</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 12:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_der_tiefere_sinn_des_labenz.thumbnail.png" width="81" height="128" alt="Cover" class="imageframe imgalignleft" title="Cover der Heyne-Ausgabe" />Rezension zu "Der tiefere Sinn des Labenz" von Douglas Adams &#038; John Lloyd &#038; Sven B&#246;ttcher, Originaltitel: "The Deaper Meaning of Liff", Ersterscheinung: 1990 (UK)

Dies ist das vielleicht Verr&#252;ckteste, was Douglas Adams je geschrieben hat. In Zusammenarbeit mit John Lloyd ist ein absolut ausgeflipptes W&#246;rterbuch entstanden. Zitat aus dem ersten der 16 Vorworte: "Im Leben gibt es Tausende von Erfahrungen, Gef&#252;hlen, Situationen und sogar Gegenst&#228;nden, die uns allen vertraut, bis heute jedoch nicht bezeichnet sind. Andererseits ist die Welt voll von unbenutzten W&#246;rtern, die w&#228;hrend ihres gesamten Daseins nichts weiter tun, als auf Schildern herumzuh&#228;ngen und auf irgendwelche Orte zu deuten." [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_der_tiefere_sinn_des_labenz.png" width="200" height="314" alt="Cover" class="imageframe imgalignleft" title="Cover der Heyne-Ausgabe" />Rezension zu &#8222;Der tiefere Sinn des Labenz&#8220; von Douglas Adams &#038; John Lloyd &#038; Sven B&#246;ttcher, Originaltitel: &#8222;The Deaper Meaning of Liff&#8220;, Ersterscheinung: 1990 (UK)</p>
<p>Deutsche Ausgaben: &#8222;Der tiefere Sinn des Labenz&#8220;, 1992, Rogner &#038; Bernhard Verlag Hamburg; 1996, Wilhelm Heyne Verlag M&#252;nchen, 335 Seiten</p>
<h3>Inhalt und Bewertung</h3>
<p>Dies ist das vielleicht Verr&#252;ckteste, was Douglas Adams je geschrieben hat. In Zusammenarbeit mit John Lloyd ist ein absolut ausgeflipptes W&#246;rterbuch entstanden. Zitat aus dem ersten der 16 Vorworte: &#8222;Im Leben gibt es Tausende von Erfahrungen, Gef&#252;hlen, Situationen und sogar Gegenst&#228;nden, die uns allen vertraut, bis heute jedoch nicht bezeichnet sind. Andererseits ist die Welt voll von unbenutzten W&#246;rtern, die w&#228;hrend ihres gesamten Daseins nichts weiter tun, als auf Schildern herumzuh&#228;ngen und auf irgendwelche Orte zu deuten.&#8220;</p>
<p>Und aus dem Vorwort zur neunten Auflage: &#8222;Haben wir eigentlich klipp und klar erkl&#228;rt, dass es sich bei all diesen Bezeichnungen um echte Ortsnamen handelt?&#8220;</p>
<p>Jawohl, echte Ortsnamen werden diversen Gegenst&#228;nden, Situationen und Gef&#252;hlen zugeordnet. Das machte dieses Buch so schwer zu &#252;bersetzen, und der Mann, dem es gelungen ist, wird daf&#252;r in der deutschen Ausgabe als Co-Autor genannt: Sven B&#246;ttcher. Wir haben es hier also mit gr&#246;&#223;tenteils deutschen Orten zu tun, so dass jeder nach seinem Wohnort suchen kann.</p>
<p>Die einzelnen Eintr&#228;ge im W&#246;rterbuch sind nicht immer witzig, manchmal auch eher unverst&#228;ndlich. Aber viele andere sind nicht nur komisch sondern auch erschreckend zutreffend, und in Zukunft denkt man dann immer an das zugeordnete Wort, wenn einem wieder einmal die bisher unbenannte Sache begegnet.</p>
<p>Zum Buch: Nach den ganzen Vorworten zu den verschiedenen Auflagen kommt ein ebenfalls sehr kreativer Kartenteil, den ich hier leider nicht wiedergeben kann. Dem folgt der eigentliche W&#246;rterbuchteil, ein Glossar (damit man sp&#228;ter auch mal ein Wort wiederfindet), einige &#8222;Zwischenworte&#8220; und das englische Original. Dem folgt schlie&#223;lich das Nachwort und ein Appendix, dessen &#252;berraschende Natur ich nicht verrate.</p>
<p>Alles in allem ein Muss f&#252;r jeden Adams-Fan. Das Buch ist lustig zu lesen, und noch lustiger wird es, wenn man all diese merkw&#252;rdigen Ortsnamen irgendwann mal in der Realit&#228;t wiederfindet, z.B. auf Stra&#223;enschildern (Kr&#246;tze 12 km).</p>
<h3>Zitate</h3>
<p>Aachen (V.)<br />
Seinen Namen &#228;ndern, um eher dranzukommen.</p>
<p>Dickfeitzen (V.)<br />
Sich kaltl&#228;chelnd selbst bedienen wenn man wei&#223;, dass man nicht geschnappt wird. Zu beobachten bei asozialen Charakteren in Superm&#228;rkten (ohne Kameras) oder Parlamenten (mit Kameras).</p>
<p>Genua (Adj.)<br />
Etwas um Haaresbreite verfehlend. Wenn man beispielsweise auf seinem Lottoschein die Ziffern 8/14/19/24/38/47 ankreuzt, und gezogen werden die Ziffern 9/13/20/25/37/46 darf man von sich behaupten, genua richtig gelegen zu haben &#8211; sofern man vor Wut noch sprechen kann.</p>
<p>Greich, der<br />
Ein alter Million&#228;r.</p>
<p>Isny, der<br />
Ma&#223;einheit. Definiert als die Zeit, die vergeht, bis man in der Fotoabteilung eines Kaufhauses bedient wird. Auch: Zeitraum bis zur Abschaffung der Einkommenssteuer oder bis zur Wiederkunft Christi.</p>
<p>Indemini, die<br />
Eine Entscheidung, die zu f&#228;llen schwerf&#228;llt, weil so wenig von ihr abh&#228;ngt.</p>
<p>Kr&#252;n (Adj.)<br />
Poet.: Von der Farbe verwitterten Kupfers.</p>
<p>M&#252;nchen (V.)<br />
Batterien mit der Zunge testen.</p>
<p>Rednitzhembach, der<br />
Jemand, dem man unter dem Siegel der Verschwiegenheit Informationen zukommen l&#228;sst, die man gerne verbreitet w&#252;sste.</p>
<p>Schr&#246;ck (Adj.)<br />
H&#246;flich grob. Entschieden mehrdeutig. Nachdr&#252;cklich nichtssagend.</p>
<p>Tokio, der<br />
(Med:) Tod durch &#220;berarbeitung, zu wenig Mu&#223;e und viel zu volle U-Bahnen.</p>
<p>Ungedanken, die<br />
Sammelbegriff f&#252;r all die verwerflichen Ideen, die sich zuweilen abrupt ins Bewusstsein dr&#228;ngeln und die man aufgrund seiner guten Kinderstube sofort entr&#252;stet verwirft, ohne sie auf diese Weise vollst&#228;ndig vertreiben zu k&#246;nnen. Ungedanken sind also z.B. die &#220;berlegungen, dass man alle Makler, Hersteller von feuchtem Toilettenpapier und Politiker standrechtlich verbrennen und Mittelst&#252;rmern das Wahlrecht entziehen sollte.</p>
<p>Unterminathal (Adj.)<br />
Auf angenehme Art und Weise unruhig. Umschreibt das pl&#246;tzliche wohlige Ganzk&#246;rperkribbeln, das sich einstellt, wenn einem ein wirklich &#252;bles Ger&#252;cht eingefallen ist, das man unbedingt jemandem erz&#228;hlen m&#246;chte.</p>
<p><em>Die Rechte an obigen Zitaten liegen bei den Autoren und den Verlagen. Dies soll keine Copyright-Verletzung darstellen, sondern lediglich zum Lesen des Buches anregen.</em></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dirk Gently&#8217;s Holistische Detektei</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/dirk-gentlys-holistische-detektei</link>
		<comments>http://johannes-ruthenberg.de/dirk-gentlys-holistische-detektei#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 11:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_dirk_gentlys_holistische_detektei.thumbnail.png" width="81" height="128" alt="Cover" class="imageframe imgalignleft" title="Cover der Ullstein-Ausgabe" />Rezension zu "Dirk Gently's Holistische Detektei" von Douglas Adams, Originaltitel: "Dirk Gently's Holistic Detective Agency", Ersterscheinung: 1987 (UK)

Holistik ist die grunds&#228;tzliche Verflechtung von allem mit allem. Nach diesem Konzept arbeitet der Privatdetektiv Dirk Gently, und nur damit lassen sich auch seine Spesenrechnungen erkl&#228;ren. Eine echte Inhaltsangabe f&#228;llt schwer, da Douglas Adams sein holistisches Konzept ziemlich ernst nimmt. Es gibt tausend kleine Puzzle-St&#252;ckchen, die sich alle am Ende auf die ein oder andere Weise zusammenf&#252;gen. Und zwar wirklich alle. Hier zu verraten, welche der Puzzle-St&#252;cke wichtig sind, w&#252;rde dem Buch doch einiges an Spannung nehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/01/cover_dirk_gentlys_holistische_detektei.png" width="200" height="314" alt="Cover" class="imageframe imgalignleft" title="Cover der Ullstein-Ausgabe" />Rezension zu &#8222;Dirk Gently&#8217;s Holistische Detektei&#8220; von Douglas Adams, Originaltitel: &#8222;Dirk Gently&#8217;s Holistic Detective Agency&#8220;, Ersterscheinung: 1987 (UK)</p>
<p>Deutsche Ausgaben: &#8222;Der elektrische M&#246;nch&#8220;, 1988, Rogner &#038; Bernhard Verlag Hamburg; &#8222;Dirk Gently&#8217;s Holistische Detektei&#8220;, 1990, Ullstein Verlag Berlin, 224 Seiten; &#8222;Der elektrische M&#246;nch&#8220;, 2001, Wilhelm Heyne Verlag M&#252;nchen</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Holistik ist die grunds&#228;tzliche Verflechtung von allem mit allem. Nach diesem Konzept arbeitet der Privatdetektiv Dirk Gently, und nur damit lassen sich auch seine Spesenrechnungen erkl&#228;ren.</p>
<p>Eine echte Inhaltsangabe f&#228;llt schwer, da Douglas Adams sein holistisches Konzept ziemlich ernst nimmt. Es gibt tausend kleine Puzzle-St&#252;ckchen, die sich alle am Ende auf die ein oder andere Weise zusammenf&#252;gen. Und zwar wirklich alle. Hier zu verraten, welche der Puzzle-St&#252;cke wichtig sind, w&#252;rde dem Buch doch einiges an Spannung nehmen.</p>
<p>Kurz gesagt geht es um den Mord an dem Gesch&#228;ftsmann Gordon Way. Hauptverd&#228;chtiger ist Ways Angestellter Richard MacDuff, der seinen alten Studienkollegen Dirk Gently in die Sache hineinzieht. Des weiteren h&#228;tten wir da: Einen elektrischen M&#246;nch, Geister, Gedichte, Pferde in Badezimmern, einen Mord, einen Einbruch, einen mehr als merkw&#252;rdigen Privatdetektiv, einen Zaubertrick und ein uraltes Geheimnis&#8230;</p>
<h3>Hauptpersonen</h3>
<ul class="spaced">
<li>Dirk Gently alias Svlad Cjelli</li>
<li>Richard MacDuff</li>
<li>Susan Way</li>
<li>Prof. Reginald Chronotius</li>
<li>Gordon Way</li>
<li>Michael Milton-Innerwoakes</li>
<li>ein elektrischer M&#246;nch</li>
</ul>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Stilistisch unterscheidet sich das Buch ziemlich von den Anhalter-Romanen, finde ich. Es ist nicht so auf Wortwitz ausgelegt, sondern vielmehr auf eine aberwitzige und wahrlich holistische Story. Zitierbare Wortspielereien finden sich eher wenige. Daf&#252;r ist das Buch aber wirklich spannend und teilweise regelrecht unheimlich geschrieben. Und wenn man erstmal die Aberwitzigkeit der Story und all die unz&#228;hligen Zusammenh&#228;nge begreift, kann man sich dabei auch k&#246;stlich am&#252;sieren.</p>
<p>Am treffendsten wird das Buch noch auf dem Klappentext von Douglas Adams selbst beschrieben: &#8222;Ich habe mir gesagt, ich erfinde ein neues Genre: das erste Geister-Horror-Wer-ist-der-T&#228;ter-Zeitmaschinen-Romanzen-Kom&#246;dien-Musical-Epos.&#8220;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eher leicht zu konsumierende Unterhaltung wie die Anhalter-Romane sollte man nicht unbedingt erwarten, etwas schwerere Kost ist Dirk Gently schon. Aber trotzdem lohnenswert.</p>
<h3>Zitate</h3>
<p>Sein Alter rangierte auf der &#228;lteren Seite von absolut unbestimmt. Wenn man auf eine beliebige Zahl tippte, war er wahrscheinlich etwas &#228;lter, aber &#8211; wie gesagt, man konnte es unm&#246;glich feststellen.<br />
<em>[S. 13]</em></p>
<p>[Sein Horoskop] hatte von einer ungew&#246;hnlich starken Planetent&#228;tigkeit in seinem Sternzeichen gesprochen, ihn gedr&#228;ngt, zwischen dem zu unterscheiden, was er meine haben zu m&#252;ssen, und dem, was er wirklich brauche, und ihm nahegelegt, seelische oder Arbeitsprobleme mit Entschlossenheit und &#228;u&#223;erster Ehrlichkeit anzupacken, aber es hatte unerkl&#228;rlicherweise zu erw&#228;hnen unterlassen, dass er, ehe der Tag zu Ende w&#228;re, tot sei.<br />
<em>[S. 46]</em></p>
<p>&#8222;Regel eins bei Einbr&#252;chen&#8220;, sagte eine Stimme. &#8222;Geh nie ans Telefon, wenn du mitten in der Arbeit bist. Wie willst du dich denn melden, Herrgott nochmal?&#8220;<br />
<em>[S. 86, Dirk Gently]</em></p>
<p>Sein Gehirn fing an, leise zu summen und am Daumen zu lutschen. Viele, viele kleine Synapsen tief unter seiner Gro&#223;hirnrinde fassten sich bei den H&#228;nden und begannen herumzutanzen und Kinderlieder zu singen.<br />
<em>[S. 87]</em></p>
<p>Er war nat&#252;rlich nicht mehr Gordon Way. Er war der Geist von Gordon Way. In seiner Tasche hatte er die Geister von Gordon Ways Schl&#252;sseln.<br />
<em>[S. 98/99]</em></p>
<p>Viele Leute machten sich nicht viel aus ihm, aber es ist ein riesiger Unterschied, ob man jemanden nicht mag &#8211; vielleicht ihn sogar ganz und gar nicht mag &#8211; oder tats&#228;chlich erschie&#223;t, erw&#252;rgt, &#252;ber die Felder schleift und ihm das Haus ansteckt. Das war ein Unterschied, der die gro&#223;e Mehrheit der Bev&#246;lkerung tagt&#228;glich am Leben erhielt.<br />
<em>[S. 129]</em></p>
<p>Gro&#223;. Gro&#223; und irrsinnig d&#252;nn. Und gutm&#252;tig. Ein bisschen wie eine beutegierige Gottesanbeterin, die nicht auf Beute lauert &#8211; eine nicht-beutegierige Gottesanbeterin, wenn Sie so wollen. So was wie eine erfreulich sanftm&#252;tige Gottesanbeterin, die die Beutejagd aufgegeben hat und statt dessen Tennis spielt.<br />
<em>[S. 152, &#252;ber Richard MacDuff]</em></p>
<p>Tief im Regenwald tat es das, was es im Regenwald normalerweise tut, n&#228;mlich regnen: daher der Name.<br />
<em>[S. 193]</em></p>
<p><em>Die Rechte an obigen Zitaten liegen bei Douglas Adams und den Verlagen. Dies soll keine Copyright-Verletzung darstellen, sondern lediglich zum Lesen des Buches anregen. Alle Seitenangaben beziehen sich auf die Ullstein-Ausgabe.</em></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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