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	<title>Delta Orionis &#187; Artikel</title>
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		<title>Thunderbird 2.0: Features und Hinweise</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird-logo_small.png" alt="Mozilla Thunderbird" width="96" height="96" class="alignright" />Thunderbird ist das E-Mail-Programm der <a href="http://www.mozilla.org/">Mozilla Foundation</a>. Ich nutze es schon seit etwa zwei Jahren und m&#246;chte in diesem und den folgenden Artikeln einige Features des Programmes vorstellen, aber auch Probleme ansprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor etwa zwei Jahren von Outlook Express auf Thunderbird umstieg, habe ich das zum Anlass genommen, einen l&#228;ngeren Artikel f&#252;r eine geplante technische Sektion meiner damals geplanten Website zu schreiben. Tja, den Text habe ich nun gerade wieder ausgegraben und er ist nicht schlecht genug, um ihn einfach so zu l&#246;schen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Deshalb gibt es in den kommenden Tagen diesen Text in drei oder vier Teilen.</p>
<h3>Allgemeines</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird-wordmark-horizontal_small.png" alt="Mozilla Thunderbird" width="280" height="96" class="alignright" />Thunderbird ist das E-Mail-Programm der <a href="http://www.mozilla.org/" class="liexternal">Mozilla Foundation</a>. Hervorgegangen ist es aus der Netscape-Suite, welche heute in verschiedenen Formen existiert (SeaMonkey bzw. Iceweasel, es gibt aber auch immer noch Netscape). 2003 wurde die damalige Mozilla-Suite in den Standalone-Browser Firefox und das E-Mail-Programm Thunderbird aufgebrochen. Beides ist Freeware.</p>
<p>Die Version 2.0 von Thunderbird erschien 2007 und liegt mittlerweile in der Version 2.0.0.17 vor. Grundlage dieses und der folgenden Artikel ist eine Neuinstallation der deutschen 2.0.0.6-Version, da dieser Text viele, viele Monate sein Dasein auf meiner Festplatte gefristet hat. Erstaunlicherweise ist er aber immer noch aktuell, leider auch die Probleme, die ich im letzten Teil anspreche.</p>
<p>Warum sollte man Thunderbird benutzen? Die Frage lautet f&#252;r mich eher: Was sonst? Ich m&#246;chte ein Standalone-Mailprogramm, also f&#228;llt Operas Mailer weg (der sonst recht vielversprechend klingt). Outlook Express (OE) wird nicht weiterentwickelt, und nach all den Jahren hat man all die Macken und Bugs auch mal satt. Dann gibt es noch einige nette Linux-Programme (nehme ich mal an), aber ich bin nun mal Windows-basiert. Die neuen Vista-Mailprogramme von Microsoft gehen auch nicht, da ich f&#252;rs erste bei XP bleiben werde. Dann gibt es noch Programme wie Eudora oder Pegasus Mail, die teilweise recht m&#228;chtig sind. &#220;berzeugt haben sie mich allerdings nicht, vor allem auch wegen der Optik. Ich gebe zu, da bin ich oberfl&#228;chlich *g*, aber im Jahr 2008 erwarte ich von einem Programm einfach eine Optik, die nicht nach Windows 95 aussieht. Ja, und so blieb mir dann letzten Endes der Wechsel zu Thunderbird nicht erspart. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Features</h3>
<p>Thunderbird hat ein recht m&#228;chtiges Filtersystem eingebaut. Es lohnt sich, dieses anzuschauen. Damit kann man all das tun, was OE kann, aber auch noch einiges mehr. Vor allem kann man diese Filter auch auf beliebige Ordner anwenden, nicht nur auf Mails, die gerade vom Server geladen werden. Das macht sich z.B. gut, um am Anfang die aus OE importierten alten Mails in Ordner zu sortieren. Wenn man in einer ge&#246;ffneten Mail einen Rechtsklick auf den Absender macht, bekommt man zudem die Option &#8222;Filter aus Nachricht erstellen&#8220; angeboten.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird_junk-ordner.jpg" alt="Ordnerstruktur" width="228" height="146" class="alignleft" />Ebenfalls schon in Thunderbird integriert: Ein lernender Spamfilter. Dieser verschiebt automatisch Nachrichten in den &#8222;Junk&#8220;-Ordner, wenn man das in den Konten-Einstellungen so angegeben hat. Ab und zu sollte man dort mal kontrollieren, dass keine Mails falsch zugeordnet werden. Diese sollte man auf jeden Fall nicht nur wieder aus dem Ordner verschieben, sondern zuerst mittels des &#8222;Kein Junk&#8220;-Buttons dem Junkfilter seinen Irrtum auch mitteilen. Andersherum sollte man alle Junkmails, die im Posteingang &#252;brig bleiben, nicht einfach l&#246;schen, sondern mittels des &#8222;Junk&#8220;-Buttons dem Filter &#252;bergeben, der daraus lernt und die Mails gleichzeitig in den &#8222;Junk&#8220;-Ordner entsorgt. Glaubt mir: Das allein ist den Wechsel von OE wert!</p>
<p>Thunderbird hat eine eingebaute Rechtschreibpr&#252;fung. Das deutsche W&#246;rterbuch muss man sich aber erst herunterladen. Dabei sollte man daran denken, nicht einfach auf den Link im Browser zu klicken, sondern die xpi-Datei wie jede Thunderbird-Extension erst einmal lokal zu speichern und dann als normale Extension zu installieren. Danach ist unter Extras > Einstellungen > Verfassen > Rechtschreibung die Sprache &#8222;Deutsch&#8220; ausgew&#228;hlt.</p>
<h3>Hinweise f&#252;r OE-Umsteiger</h3>
<p>Thunderbird ist auf den ersten Blick Ooutlook Express sehr &#228;hnlich, auf den zweiten Blick unterscheidet es sich in vielen Details und auf den dritten Blick kann man es mit ein wenig Konfigurationsaufwand nicht nur auf das Niveau von OE heben, sondern sehr viel besser machen. Dazu m&#252;ssen einige Einstellungen angepasst werden, au&#223;erdem helfen einem verschiedene Extensions dabei, das Verhalten von Thunderbird zu modifizieren. Zuerst hier ein paar Hinweise, was man wissen sollte, wenn man bisher Outlook Express gew&#246;hnt ist.</p>
<p>Thunderbird bietet keine Option zum Exportieren der Mail-Konten, wie man es von OE her kennt. Allerdings ist dies bei Thunderbird auch gar nicht n&#246;tig. Daf&#252;r muss man wissen, dass die Daten des Programmes (z.B. &#8222;C:\Programme\Mozilla Thunderbird&#8220;) streng von den Benutzerdaten (&#8222;C:\Dokumente und Einstellungen\[euer Nutzername]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles\&#8220;) getrennt sind. Jeder Benutzer hat seinen eigenen Profil-Ordner (der Name ist eine kryptische Buchstaben- und Zahlenkombination). Wenn man Thunderbird auf einem neuen Rechner einrichten muss, kann man einfach den Inhalt seines Profilordners in den leeren Profilordner auf dem neuen Rechner kopieren. Wird Thunderbird deinstalliert, bleiben die Profilordner zudem liegen, so dass hier kein Datenverlust auftritt.</p>
<p>Thunderbird speichert jeweils alle Mails eines Ordners in einer einzigen sogenannten Mbox-Datei. Dies kann problematisch werden, wenn ein Virenscanner in der Datei einen Virus findet und diese unter Quarant&#228;ne stellt. Dann ist schlimmstenfalls der komplette Posteingang weg. Abhilfe: Das Antiviren-Programm eurer Wahl so einstellen, dass es den Profilordner von Thunderbird bei Scans der Festplatte ignoriert. Bei Norton Antivirus gibt es z.B. eine Liste von Ordnern, die NAV ignoriert (Optionen > Pr&#252;fungsausschl&#252;sse, hier den Ordner &#8222;C:\Dokumente und Einstellungen\[euer Nutzername]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Thunderbird\Profiles&#8220; hinzuf&#252;gen). Der Virenscan pr&#252;ft ja trotzdem die Mails, bevor sie in den Posteingang gelangen und filtert dabei ggf. Viren heraus (zumindest sollte das ein gutes AntiViren-Programm k&#246;nnen). Zus&#228;tzlich kann man die Zusammenarbeit von Thunderbird und Antiviren-Programm mit einer Option verbessern, die man unter Extras > Einstellungen > Datenschutz > Anti-Virus aktivieren kann.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird_komprimieren.jpg" alt="Ordner komprimieren" width="249" height="300" class="alignright" />Thunderbird versucht, Modifikationen der Mbox-Dateien so gering wie m&#246;glich zu halten. Deswegen werden gel&#246;schte E-Mails nur aus dem &#8222;Inhaltsverzeichnis&#8220; der Mbox-Datei gestrichen, aber nicht aus der Datei selbst. Erst wenn man den Ordner komprimiert, werden diese Mails wirklich gel&#246;scht. Deswegen kann es euch z.B. passieren, dass ihr den Papierkorb gerade geleert habt und dass die Datei &#8222;Trash&#8220; trotzdem 100 MB gro&#223; ist. Das muss einen in aller Regel nicht st&#246;ren. Bevor man ein Backup macht, sollte man aber auf jeden Fall die Dateigr&#246;&#223;e reduzieren. Hin und wieder kann es auch nicht schaden, die Ordner zu komprimieren (ausw&#228;hlbar u.a. im Kontextmen&#252;, wenn man auf einen Ordner klickt). Automatisieren kann man das mit der Option &#8222;Ordner komprimieren, wenn es mehr Platz spart als x KB&#8220;, zu finden unter Extras > Einstellungen > Erweitert > Netzwerk &#038; Speicherplatz. Thunderbird fragt dann gelegentlich nach, ob er einen bestimmten Ordner komprimieren soll. Bei der einstellbaren KB-Zahl muss man selbst testen, welcher Wert angenehm ist. Ich arbeite f&#252;rs erste mit 1024 KB. </p>
<p>Thunderbird kann verschiedene Mail-Konten in einer gemeinsamen Ordnerhierarchie verwalten, wie man es von OE kennt. Es kann aber auch f&#252;r jedes Mail-Konto eine eigene Hierarchie mit Posteingang, Gesendet, Papierkorb etc. erstellt werden. Dies kann man pro Konto festlegen, der Ordner f&#252;r gemeinsame Konten hei&#223;t &#8222;Lokale Ordner&#8220; (Name ist einstellbar). Normalerweise ziehe ich es vor, alles in einer Hierarchie zu verwalten, aber es kann z.B. sinnvoll sein, Arbeits- und private Mails komplett zu trennen.</p>
<p>Thunderbird verwaltet E-Mail-Konten und Postausgangsserver getrennt voneinander, w&#228;hrend der SMTP-Server bei OE immer Bestandteil der Mailkonto-Definition ist. Das ist praktisch, wenn man mehrere Mail-Adressen des gleichen Anbieters hat, welche alle den gleichen SMTP-Server verwenden k&#246;nnen. Den muss man dann nur einmal anlegen und kann ihn in den Einstellungen des Kontos einfach aus einer Liste ausw&#228;hlen.</p>
<p>Thunderbird kann ausgehenden Mails Signaturen anf&#252;gen. Anders als bei OE werden die jedoch nicht in den Programm-Einstellungen verwaltet, sondern man kann in den Konto-Einstellungen eine Datei angeben, die als Signatur dienen soll. Wenn man gar nicht wei&#223;, wo man diese hinspeichern soll, legt man sie am besten mit in den Thunderbird-Profilordner.</p>
<p>Thunderbird verwaltet Passw&#246;rter genau wie Firefox zentral. Das hei&#223;t, man kann in den Konten-Einstellungen nirgends Passw&#246;rter eingeben. Vielmehr fragt Thunderbird beim ersten Herunterladen oder Senden von Maisl danach, und man kann sich dann entscheiden, ob Thunderbird sich die Passw&#246;rter merken oder jedes Mal nachfragen soll.</p>
<p>Thunderbird trennt HTML und Nur-Text beim Verfassen von E-Mails strikt. Im Konto wird eingestellt, in welchem Format Mails standardm&#228;&#223;ig verfasst werden sollen. Dr&#252;ckt man Shift, w&#228;hrend man auf den &#8222;Verfassen&#8220;-Button klickt, bekommt man das jeweils andere Format. Man kann jedoch nicht eine Mail zur H&#228;lfte als HTML schreiben und sich dann entscheiden, dass man sie doch lieber als Nur-Text h&#228;tte, wie das ja bei OE z.B. sehr einfach geht. Dort kann man ja beliebig zwischen HTML und Text hin- und herwechseln. Thunderbird hat zwar eine &#228;hnliche Einstellung unter Einstellungen > Format (nur im HTML-Editorfenster), aber diese regelt nur die Art des MIME-Formates: Ob also z.B. neben der HTML-Sicht noch eine Nur-Text-Sicht als &#8222;multipart: alternative&#8220; mitgeschickt werden soll. W&#228;hlt man hier z.B: Nur-Text aus, wird die Mail zwar dann nur in der Text-Version versandt, aber man kriegt diese Ansicht selbst nicht zu sehen.  </p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/thunderbird_senden.jpg" alt="Mails senden" width="450" height="172" class="centered" /></p>
<p>Ein ganz wichtiger Unterschied zwischen OE und Thunderbird: Mails werden in Thunderbird immer sofort abgeschickt, wenn man auf &#8222;Senden&#8220; klickt. Nur im Offline-Modus ist vorgesehen, sie im Postausgang zu lassen, bis sie abgeschickt werden. Wenn man es gewohnt ist, dass man eine bestimmte Anzahl an Minuten Zeit hat, eine &#8222;abgeschickte&#8220; Nachricht zu korrigieren, hat man hiermit vermutlich seine Probleme. Man kann das gewohnte OE-Verhalten mit einer Extension herzustellen versuchen (Magic SLR), aber es ist vermutlich besser, man gew&#246;hnt sich einfach um. Das geht vergleichsweise schnell, man muss sich nur angew&#246;hnen, die Mails gleich noch mal durchzulesen, bevor man auf &#8222;Senden&#8220; klickt.</p>
<p>Man sollte sich am Anfang mal kurz belesen, was format=flowed ist, damit man davon nicht v&#246;llig verwirrt wird. Zusammen mit der QuoteColors-Extension ist das eigentlich recht verwendbar, man muss sich nur daran gew&#246;hnen.</p>
<p><em>Weiter in Teil zwei und drei:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-konten-und-einstellungen" >Teil 2: Konten und Einstellungen</a></li>
<li><a href="http://johannes-ruthenberg.de/thunderbird-2-0-wunsch-und-meckerliste" >Teil 3: Wunsch- und Meckerliste</a></li>
</ul>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tuning von Windows XP</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 12:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/windows-xp.thumbnail.jpg" width="81" height="100" alt="Windows XP" title="" class="imageframe imgalignright" />Was Betriebssysteme betrifft, mag ich <em>Windows XP</em> und nutze es schon seit Jahren. Doch so toll XP auch sein mag, out-of-the-box kommt es auch mit einigen Macken und Sch&#246;nheitsfehlern, vor allem der Marke "optimiert f&#252;r den d&#252;mmsten anzunehmenden User". Deshalb habe ich mir schon vor Jahren eine Liste mit sinnvollen Modifikationen erstellt. Diese Liste stellt nicht alles dar, was man an XP umkonfigurieren kann, vielmehr sind das genau die Sachen, die ich selber an einem frisch installierten XP &#228;ndere und einstelle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2008/03/windows-xp.jpg" width="150" height="185" alt="Windows XP" title="" class="imageframe imgalignleft" />Was Betriebssysteme betrifft, mag ich <em>Windows XP</em> und nutze es schon seit Jahren. Fast vergessen ist das furchtbare <em>Windows 98</em>, das binnen weniger Monate so viele Macken und Fehler ansammelte, dass man gar nicht anders konnte, als es einmal j&#228;hrlich neu zu installieren. Und einen &#252;berzeugenden Grund, auf Vista zu aktualisieren, habe ich auch noch nicht geh&#246;rt. Doch so toll XP auch sein mag, out-of-the-box kommt es auch mit einigen Macken und Sch&#246;nheitsfehlern, vor allem der Marke &#8222;optimiert f&#252;r den d&#252;mmsten anzunehmenden User&#8220;. Deshalb im folgenden eine Liste mit sinnvollen Modifikationen.</p>
<p>Dabei ist mir bewusst, dass eine weitere Seite mit XP-Tuning-Tipps nicht gerade das ist, worauf das Internet gewartet hat. <em>Windows XP</em> ist immerhin seit sechs Jahren auf dem Markt, der Nachfolger <em>Windows Vista</em> schon seit einem Jahr. Trotzdem denke ich, dass XP uns noch ein ganzes Weilchen erhalten bleiben wird. Diese Liste stellt auch nicht alles dar, was man an XP umkonfigurieren kann. Vielmehr sind das genau die Sachen, die ich selber an einem frisch installierten XP &#228;ndere und einstelle. Alle Tipps sind also ausprobiert, funktionieren und sind sinnvoll und n&#246;tig (aus meiner Sicht).</p>
<p>Trotzdem gilt nat&#252;rlich: Ich &#252;bernehme keine Verantwortung, wenn es bei euch nicht funktioniert. Dies ist eine Beschreibung, was ich bei mir ge&#228;ndert habe. Wenn m&#246;glich, sollten vor den &#196;nderungen Backups gemacht werden (z.B. bei &#196;nderungen an der Registry). Au&#223;erdem ist das Einspielen aller Updates von Microsoft sinnvoll.</p>
<h3>Vor der Installation</h3>
<p>Wo wir schon dabei sind, ganz kurz ein paar Gedanken dazu. Als erstes: Nicht &#8222;dr&#252;ber&#8220; installieren, das kann kein gutes Ergebnis bringen. Die Partition, die Windows enth&#228;lt, geh&#246;rt formatiert, danach kann man Windows darauf frisch installieren. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch dringend, die Festplatte in mehrere Partitionen aufzuteilen, eine f&#252;r das Betriebssystem und ggf. die Programme (Manche Leute trennen das auch noch mal, ich bin mir aber nicht sicher, wie viele der Programme nach einer Windows-Neuinstallation ohne die alte Registry noch laufen w&#252;rden) und eine weitere f&#252;r alle Daten (Dokumente, Musiksammlung etc.). </p>
<p>An den Anfang geh&#246;rt immer eine prim&#228;re Partition, f&#252;r die Windows-Installation. Danach kommt eine erweiterte Partition und da hinein dann beliebig viele logische Partitionen. Am besten als NTFS formatieren, das Dateisystem bietet etwas mehr als das &#228;ltere FAT32. Bei einer neuen Festplatte: Einfach beim Installieren von XP die erste Partition erstellen. Wenn XP dann l&#228;uft, kann man die restlichen Partitionen ganz einfach unter <code>Systemsteuerung &gt; Verwaltung &gt; Computerverwaltung &gt; Datenträgerverwaltung</code> erzeugen oder &#228;ndern. Dort kann man auch bei Bedarf andere Laufwerksbuchstaben zuweisen.</p>
<p><em>Auf den folgenden Seiten findet ihr <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp/2" >Einstellungen f&#252;r alle Nutzer</a>, <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp/3" >Einstellungen f&#252;r das eigene Nutzerkonto</a> und <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tuning-von-windows-xp/4" >Registry-Hacks</a>.</em></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Norton AntiVirus 2007</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/norton-antivirus-2007</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 00:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe vor ein paar Monaten Norton AntiVirus 2007 installiert und m&#246;chte hier eine kurze Review dazu aufschreiben, auch und gerade in Bezug auf einige Punkte, die einen als neuen Nutzer verwirren k&#246;nnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/screenshot_nav.png" class="alignright" alt="Screenshot NAV" height="284" width="400" />Ich habe vor ein paar Monaten Norton AntiVirus 2007 installiert und m&#246;chte hier eine kurze Review dazu aufschreiben, auch und gerade in Bezug auf einige Punkte, die einen als neuen Nutzer verwirren k&#246;nnen.</p>
<h3>Wieso Norton?</h3>
<p>Ich nutze Norton AntiVirus schon seit vielen Jahren und hatte damit nie Probleme. Obwohl es in Tests meist relativ schlecht abschneidet, was die Zeit bis zur Bereitstellung einer neuen Virussignatur betrifft, f&#252;hle ich mich bei Norton AntiVirus gut aufgehoben. Ist vielleicht auch einfach das &#252;ber die Jahre aufgebaute Vertrauen, denn ich hatte in all der Zeit nur zwei ernsthafte Viren auf dem Rechner: Einen, weil ich bei der Neuinstallation des Rechners NAV nicht als erstes Programm installiert hatte (note to self: CDs von Kumpels immer zuerst scannen *g*), und der andere war so ein ganz fieser Geselle, der &#252;ber einen Port auf meinen Rechner kam und damals allgemein viel Wirbel verursachte (deswegen sag ich auch immer, die einzig wirklich gef&#228;hrlichen Viren sind die, die es bis in die Tagesschau schaffen *g*).</p>
<p>Ein Grund, warum ich nicht auf freie Virenscanner umsteige, ist &#252;brigens, dass NAV ein- und ausgehende E-Mails &#252;berpr&#252;ft, was mir wichtig ist. Mein Provider filtert seit neuestem zwar ebenfalls Virenmails, was ganz gut klappt, aber trotzdem kommt hin und wieder was durch. Und ehe man sich doch mal verklickt&#8230;</p>
<h3>Update f&#228;llig</h3>
<p>Ich habe bisher NAV 2003 benutzt und da mehrmals das Update-Abonnement erneuert. Diese &#228;ltere Version von NAV hatte zudem ein echt cooles Feature: Das Programm hatte ein Jahres-Abo der Updates fest eingebaut, ohne eine ID oder so, die bei Symantec registriert w&#228;re. Wenn man also den Rechner neu aufsetzt und daf&#252;r die Systempartition formatiert, gew&#228;hrt einem NAV automatisch ein neues Jahresabo. Ich bin normalerweise ein ehrlicher Kunde und habe kein Problem damit, f&#252;r diese Abos zu bezahlen. Aber wenn das Programm es einem quasi schenkt, streite ich mich da nat&#252;rlich auch nicht mit Symantec&#8230; <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Anyway, da die Abo-Verl&#228;ngerung fast so viel kostet wie ein neues Programm, habe ich mich dieses Jahr f&#252;r eine Aktualisierung auf die neueste Version 2007 entschlossen. Die gab es bei <a href="http://www.computeruniverse.net" class="liexternal">computeruniverse.net</a>  zudem zum unschlagbar g&#252;nstigen Preis von um die 19 Euro.</p>
<h3>Allgemeiner Eindruck</h3>
<p>Wirklich viel an Funktionsumfang ist verglichen zur 2003-Version nicht dazu gekommen, muss aber ja auch nicht. NAV blockiert jetzt auch Verbindungsversuche aus dem Internet (&#8222;Internet Worm Protection&#8220;) und es gibt das &#8222;Protection Center&#8220;, welches den aktuellen Schutzstatus &#252;bersichtlich auflistet. Positiv f&#228;llt die etwas verspielte, aber gut durchgezogene Gestaltung des Programms auf: Keine langweiligen Standard-Windows-Fenster, sondern alles im Symantec-Stil auf gelb und abgerundet getrimmt. Das hat schon was.</p>
<p>Geschwindigkeitseinbu&#223;en, von denen man in Reviews manchmal liest, kann ich bei mir nicht feststellen. Das ist aber vermutlich sowieso eine sehr individuelle Sache.</p>
<h3>Einstellungen &#228;ndern</h3>
<p>Zu allererst: Einstellungen k&#246;nnen nur mit Administrator-Rechten ge&#228;ndert werden. Wenn ihr also normalerweise mit eingeschr&#228;nkten Rechten unter Windows arbeitet, m&#252;sst ihr euch als Admin anmelden, sonst zeigt das Programm einfach keine Links zu den Optionen an.</p>
<p>Es gibt zwei verschiedene Sets von Einstellungen. Die Optionen f&#252;r das Protection Center finden sich im entsprechenden Tab ganz oben in relativ winziger Schrift verlinkt. Dort kann man einstellen, ob das Protection Center in der Taskleiste auftauchen soll, ob Meldungen vom Windows-Sicherheitscenter ausgegeben werden sollen und ob gewarnt werden soll, wenn man die Windows-Updates nicht auf &#8222;automatisch installieren&#8220; stehen hat. Das war&#8217;s dort auch schon wieder.</p>
<p>Die eigentlichen Programm-Einstellungen sind auf dem &#8222;Norton AntiVirus&#8220;-Tab platziert. Dort gibt es den Punkt &#8222;Einstellungen&#8220;. Draufklicken zum Ausklappen und dann auf irgendeinen der Eintr&#228;ge klicken. Es wird ein Fenster mit den Buttons &#8222;Ausschalten&#8220; und &#8222;Konfigurieren&#8220; eingeblendet, hier &#8222;Konfigurieren&#8220; w&#228;hlen. Damit oder mit einem Klick auf &#8222;Viren- und Spyware-Schutzoptionen&#8220; kommt man zu einem kleinen Fenster mit vielf&#228;ltigen Programmeinstellungen. Hat man nur eingeschr&#228;nkte Nutzerrechte, sieht man hier statt dessen &#252;brigens nur eine kurze Beschreibung des jeweiligen Features.</p>
<h3>Ausschalten des gelben Buttons in der Taskleiste</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/screenshot_nav_button.png" class="alignleft" alt="gelber Button" height="92" width="224" />Nach der Installation taucht in der Taskleiste, ganz rechts neben dem System Tray, ein fetter gelber Button auf, der den aktuellen &#8222;System-Schutzstatus&#8220; ausgibt. Der Button erf&#252;llt praktisch keine sinnvolle Funktion, ist aber sehr auff&#228;llig und nimmt wertvollen Platz in der Taskleiste ein. Man kann diesen Button allerdings ausblenden &#8211; die Optionen daf&#252;r sind nur so versteckt, dass ich erst beim Support nachfragen musste, um sie zu finden. Ist aber eigentlich ganz einfach: Geht im NAV2007-Fenster auf das &#8222;Norton Protection Center&#8220;-Tab und dort in der obersten Zeile auf den winzigen, blauen Link &#8222;Optionen&#8220;. Dort gibt es dann eine Checkbox &#8222;Schutz-Status in Windows-Taskleiste anzeigen&#8220;. H&#228;kchen entfernen, OK und der Button ist weg.</p>
<p>Allerdings taucht der Schutz-Status jetzt als Icon im System Tray auf, wo es ja schon das normale NAV-Icon gibt. Hier am besten einfach das normale NAV-Icon abschalten, da beide Icons eh zum gleichen Programm f&#252;hren. Und Problem Nummer drei: Die allgemeinen NAV-Optionen gelten f&#252;r alle User, aus irgendeinem bescheuerten Grund gelten die Protection-Center-Optionen aber f&#252;r jeden User getrennt &#8211; und man kann sie nur als Administrator &#228;ndern. Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die Optionen zwar ausgeblendet sind, man an diese Funktion aber auch anders herankommt &#8211; der Symantec-Support scheint davon jedoch nichts zu wissen. Und zwar bekommt man mit einem Rechtsklick auf den Button bzw. das Tray-Icon ein Kontextmen&#252; mit dem Eintrag &#8222;Schutz-Status in Task-Leiste anzeigen&#8220;. Damit kann man zwischen der Anzeige in der Task-Leiste und im System-Tray umschalten.</p>
<h3>Warnungen der Internet Worm Protection</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/screenshot_nav_warning.png" class="alignright" alt="Warnmeldung" height="170" width="200" />Ein Problem, f&#252;r das ich keine echte L&#246;sung gefunden habe, sind die st&#228;ndigen Warnungen der Internet Worm Protection. Hier gab es bei anderen Kabel-Deutschland-Kunden offensichtlich infizierte Rechner, die st&#228;ndig Sicherheitsl&#252;cken auszunutzen versuchten. NAV erkennt das und blockiert die Zugriffsversuche, was soweit ja sch&#246;n ist. Es blendet dann allerdings jedes Mal ein kleines Hinweisfenster ein, dass es eben einen Angriff blockiert hat, was im Minutentakt etwas nervt. Da fehlen leider jegliche Optionen, diese Nachrichten irgendwie einzuschr&#228;nken.</p>
<p>Man kann dann, wenn das wie bei mir alle paar Minuten auftritt, eigentlich nur daf&#252;r sorgen, dass NAV damit nichts mehr zu tun hat. Ein vorgeschalteter Hardware-Router (z.B. WLAN-Modem) kann diese Anfragen gleich abfangen, dann hat man wieder seine Ruhe vor den PopUps. Oder man nutzt eine besser konfigurierbare Personal Firewall und schaltet das Worm-Protection-Feature in NAV einfach ab. Schade ist es aber schon, dass ein eigentlich n&#252;tzliches Feature durch das Fehlen einiger simpler Optionen halbwegs unverwendbar wird.</p>
<h3>Support</h3>
<p>Die deutsche Website von Symantec hat mich ziemlich ver&#228;rgert: Wenn einem die angeboten FAQ nicht ausreichen, wird man von verschiedensten Stellen auf eine Seite geleitet, die einen zum Ausw&#228;hlen einer &#8222;der folgenden Kontakt-Optionen&#8220; auffordert, aber gar keine Optionen anbietet. Eine Sackgasse, ganz einfach.</p>
<p>Da hilft nur ein Besuch der englischen Seite, in dem man einfach in der URL &#8222;de&#8220; ersetzt durch &#8222;en&#8220;. Der E-Mail-Support war dort dann auch Klasse: Innerhalb einer Stunde hatte ich eine Antwort in meinem Postfach, und sogar eine, die sich tats&#228;chlich um das Problem gek&#252;mmert und eine hilfreiche L&#246;sung angeboten hat. Im weiteren Verlauf zeigte sich leider, dass das Wissen &#252;ber das Programm im Support-Center nicht sonderlich in die Tiefe reicht (siehe oben).</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>WordPress modifizieren</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 00:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Prinzipiell kann man eine frische WordPress-Installation benutzen, wie sie ist. Aber ich glaube, selbst bei unerfahrenen Nutzern kommen die ersten Modifizierungsw&#252;nsche, bevor sie ihren zweiten Beitrag geschrieben haben. ;-) Im folgenden gehe ich auf ein paar M&#246;glichkeiten ein, WordPress an die eigenen W&#252;nsche anzupassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prinzipiell kann man eine frische WordPress-Installation benutzen, wie sie ist. Aber ich glaube, selbst bei unerfahrenen Nutzern kommen die ersten Modifizierungsw&#252;nsche, bevor sie ihren zweiten Beitrag geschrieben haben. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Im folgenden gehe ich auf ein paar M&#246;glichkeiten ein, WordPress an die eigenen W&#252;nsche anzupassen.</p>
<h3>Modifizieren des WP-Kerns</h3>
<p>Davon m&#246;chte ich explizit abraten. Nat&#252;rlich ist WordPress letztlich auch nur eine Sammlung von PHP-Dateien, da steckt keine gr&#246;&#223;ere Magie dahinter. Aber so verlockend es vielleicht auch sein mag, einfach mal schnell was in Core-Dateien von WordPress anzupassen, das ist keine gute Idee. Das System wird n&#228;mlich aktiv weiterentwickelt und es gibt relativ h&#228;ufig neue Releases, die man sich aus Sicherheitsgr&#252;nden zumindest ab und an einspielen sollte. Und dann hat man den &#196;rger, die eigenen Modifikationen &#252;ber das Update zu retten. Genau daf&#252;r gibt es Plugins, und zur Not schreibt man einfach selber eins.</p>
<h3>Themes</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/screenshot.png" class="alignright" title="mein eigenes Theme" alt="Theme-Screenshot" height="204" width="300" />Die einfachste Art, WordPress zu modifizieren, ist nat&#252;rlich die Installation eines anderen Themes. Wahlweise kann man sich auch eines selber schreiben oder ein frei verf&#252;gbares anpassen. Zur <a href="http://johannes-ruthenberg.de/inspirationen-fuer-das-theme" >Entstehung des Themes</a>  dieser Seite hatte ich ja schon ein bisschen was geschrieben. Neben dem Wunsch, ein &#8222;eigenes&#8220; Design zu haben, wollte ich auch die einzelnen Seitenelemente etwas umsortieren. Ganz klassisch ist f&#252;r Blogs ja ein zweispaltiges Layout mit einer festen Weite und der Sidebar auf der rechten Seite. Da ich aber doch eher die Webseiten des letzten Jahrtausends gew&#246;hnt bin *g*, habe ich die Erscheinung des Themes optisch mehr einer normalen Website angepasst: Das Layout ist dreispaltig und hat keine feste Weite und der Kalender ist ausgeblendet. Als haupts&#228;chliches Mittel der Navigation sind die Monatsarchive und die Tag-Wolke gedacht.</p>
<h3>Plugins</h3>
<p>Zu den <a href="http://johannes-ruthenberg.de/wordpress/nuetzliche-plugins" >von mir verwendeten Plugins</a> hatte ich ebenfalls schon etwas geschrieben. Generell gibt es zu fast jedem Problem ein WP-Plugin als L&#246;sung. Unterscheiden kann man dabei Plugins, welche sich auf die eigentliche Seite auswirken, und solche, die nur den Admin-Bereich &#228;ndern. Viele Plugins erg&#228;nzen &#252;brigens unter &#8222;Einstellungen&#8220; eine Optionen-Seite, auf der man sie konfigurieren kann.</p>
<p>Wer mit dem graphischen Editor TinyMCE arbeitet, hat mit dem Plugin <a href="http://www.laptoptips.ca/projects/tinymce-advanced/" class="liexternal">TinyMCE Advanced</a> die M&#246;glichkeit, im Editor die Buttons einzublenden, die man tats&#228;chlich braucht und andere auszublenden. Wer, was zu empfehlen ist, nur die Code-Ansicht nutzt, sollte sich mal das Plugin <a href="http://bueltge.de/wp-addquicktags-de-plugin/120" class="liexternal">AddQuicktag</a> anschauen, mit dem man weitere Quicktags zum Editor hinzuf&#252;gen kann und sich so quasi beliebige HTML-Schnipsel zum Einf&#252;gen in den Beitrag bereithalten kann.</p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/screenshot_tinymce.jpg" title="TinyMCE-Screenshot" rel="lightbox[12]" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/screenshot_tinymce.thumbnail.jpg" class="centered" title="Screenshot des modifizierten TinyMCE" alt="TinyMCE-Screenshot" height="96" width="500" /></a></p>
<p>Ebenfalls wichtig: Das <a href="http://blog.japonophile.com/flexible-upload/" class="liexternal">Flexible Upload</a>-Plugin. Standardm&#228;&#223;ig fehlen der WP-Upload-Funktion viele Features. So legt sie z.B. immer ein Thumbnail an, ob man eines braucht oder nicht. Die Gr&#246;&#223;e des Thumbnails kann man dabei nicht bestimmen. Ebenfalls nervig: Wenn man ein hochgeladenes Bild zum Editor sendet, werden keine width- und height-Attribute eingef&#252;gt. Dieses Plugin &#228;ndert das alles, und zwar auf eine Weise, die sich m&#246;glichst unauff&#228;llig in WordPress einf&#252;gt.</p>
<h3>Permalinks und Blog-Adresse</h3>
<p>WordPress selbst bietet unter &#8222;Einstellungen&#8220; einiges an M&#246;glichkeiten, Erscheinung und Verhalten des Blogs zu &#228;ndern. Das meiste davon ist selbst erkl&#228;rend, aber auf ein paar Punkte m&#246;chte ich n&#228;her eingehen. Zum einen die Permalinks: Hier sollte man sich f&#252;r ein Format entscheiden und sich das vorher gut &#252;berlegen. Da ein Permalink ja eben <em>permant</em> sein soll,  macht es sich nicht so gut, an diesen Einstellungen jede Woche etwas zu &#228;ndern. Ich habe mich f&#252;r diese Seite entschieden, die Permalinks lediglich auf Post- und Seitentiteln aufzubauen. Damit kann man sch&#246;n kurze URLs bauen, und die Chancen sind damit auch ganz gut, dass man eine Seite mal direkt anspringen kann, solange man sich an den Titel erinnert.</p>
<p>WordPress-Adresse vs. Blog-Adresse: Aus rein organisatorischen Gr&#252;nden macht es sich gut, WordPress auf dem Server in ein Unterverzeichnis zu installieren, z.B. &#8222;/blog&#8220;. Sonst hat man nach einiger Zeit lauter andere Sachen in der WordPress-Installation liegen, die man nur mal schnell unter der Domain online stellen will, die mit WP aber gar nichts zu tun haben. Andererseits hat man dann in der URL seiner Seite immer diesen Ordnernamen stehen. Dieses Problem l&#228;sst sich erstaunlich einfach l&#246;sen, bei <a href="http://faq.wordpress-deutschland.org/wordpress-trotz-installation-in-unterverzeichnis-ueber-hauptverzeichnis-aufrufen/" class="liexternal">WordPress Deutschland</a>  ist das detailliert beschrieben. Die ganz kurze Fassung: Das Feld &#8222;WordPress-Adresse (URL)&#8220; auf das Unterverzeichnis zeigen lassen, die Dateien dorthin verschieben, index.php und .htaccess ins Hauptverzeichnis der Domain zur&#252;ck kopieren, die require-Anweisung in der neuen index.php anpassen und dann im Adminbereich auf &#8222;Permalink-Struktur aktualisieren&#8220; klicken.</p>
<h3>WordPress mit Firefox nutzen</h3>
<p>Wer haupts&#228;chlich mit Firefox arbeitet, sollte noch eine Modifikation an seiner user.js vornehmen, damit Ausschneiden, Kopieren und Einf&#252;gen im TinyMCE wie gewohnt funktionieren. Standardm&#228;&#223;ig sind die n&#228;mlich aus Sicherheitsgr&#252;nden deaktiviert. Mehr Infos gibt&#8217;s bei <a href="http://www.mozilla.org/editor/midasdemo/securityprefs.html" class="liexternal">mozilla.org</a>.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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