House of Wolves

JR am 15. September 2008 um 08:23 Uhr

Kurzgeschichte von Johannes Ruthenberg, entstanden als Schreibübung für die Creative Writing Group, Anmerkungen und Copyright-Hinweise am Ende der Seite

The warm spring sun fell on the garden which stretched all around the huge house. A lot of trees threw soft shadows and between them everything was green with grass. A white spot sat there on the ground, moving slowly, eating a little bit of grass here and there. Without a sound a shadow moved nearer, but the white spot didn’t seemed to care. And then a scream sounded through the garden, startling nearby birds, and a shovel came crashing down on the white spot.

“Ha! Gotcha!” Mrs. Carmichael breathed heavily and looked down on the dead rabbit. The animal, not so white in its current form, twitched. A small sound emanated from it, almost like the ringing of small bells. Then Mrs. Carmichael heard a distinct „plop“.

“Oh no, not again, you little bugger!” The dead animal was gone and two bright-white rabbits sat on the ground, oblivious to their surroundings and carefully chewing on the grass. Mrs. Carmichael took a step back and almost fell over another rabbit which was slowly wandering around behind her. She shrieked and looked over to the side of the house where more white spots poured out of the side of a large shed. “No, no, you haven‘t…”

In the distance the bells of the village’s church rang six. “No, I can’t stand another night,” Mrs. Carmichael sounded seriously worried and headed back to the house. It was almost seven when a van noisily made its way up the hill road towards the house. It came to a creaking halt in front of the main entrance where Mrs Carmichael already waited.

A man climbed out of the car. “About time,” she greeted him.

“And a good day to you, too,” he replied and looked interested at the white rabbit coming slowly around the left corner of the house.

“So, where are they?” asked Mrs. Carmichael.

“They, Ma‘am?”

“The wolves.”

“Oh, that’s just the company name. We don’t actually work with animals.” He grabbed a bag from the car and shut the door. The company logo read “House of Wolves”. And below it: “pest control”.

Anmerkungen

Geschrieben: 20. Aug 2008, Wörter: 351

Dieses Mal muss ich zugeben war ich nicht wirklich inspiriert. Das Writing Game bestand daraus, einen Songtitel oder Ausschnitte eines Liedtextes auf einen Zettel zu schreiben und dann zu dem gezogenen Titel oder Fragment etwas zu schreiben. Ich habe dabei den Titel „House of Wolves“ erwischt, der offenbar von einer Band namens My Chemical Romance stammt. Hatte ich leider noch nie gehört (läuft jetzt aber gerade im Hintergrund, irgendwie laut, etwas chaotisch, aber gar nicht mal schlecht), deshalb war von da keine Inspiration zu erwarten. Und zum dem Titel an sich fiel mir auch nicht wirklich etwas ein.

Irgendwie bin ich dann von den Wölfen zu den Kaninchen gekommen, und mit Anya von „Buffy“ im Hinterkopf kam ich dann zu meinen selbst-replizierenden Zombie-Kaninchen. Naja, in der Geschichte sind es nur normale selbst-replizierende Kaninchen, aber man kann mal annehmen, dass sie nach Sonnenuntergang nicht nur Gras fressen. Und ich glaube, ich war an dem Abend nicht gerade gut drauf, wenn ich mir die Geschichte so anschaue, und habe das dann leider an den Kaninchen ausgelassen. ;-)

Trotzdem, alles in allem bin ich nicht so richtig zufrieden damit. Dabei kam die Idee, ein Writing Game mit Musik zu machen, unter anderem von mir. Aber ich denke, damit das wirklich funktioniert, hätten wir die Musik selbst mitbringen müssen. Ich finde Musik nach wie vor sehr inspirierend, aber man muss den entsprechenden Song schon kennen, damit daraus eine Inspiration entsteht. In der Umgebung des Pubs und ohne Computer wäre das aber nicht wirklich gut gegangen. Das kann man vermutlich bei Online-Writing-Groups besser und leichter machen.

Diese Geschichte ist mein geistiges Eigentum. Ihr dürft sie gerne speichern, ausdrucken und weitergeben, solange immer mein Name und die Adresse dieser Webseite dabeistehen. Bitte veröffentlicht die Story jedoch nicht auf anderen Internet-Seiten oder in gedruckter Form ohne mein Einverständnis. Und es leuchtet sicher ein, dass ich keinen Spaß verstehe, wenn ihr die Geschichte als eure eigene ausgebt.

Kommentare (2)

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  • Hi JR!

    *lol* Genau den selben Gedanken an Anya und die Kaninchen („Tabula Rasa“) hatte ich auch beim Lesen Deiner Geschichte! *lach* Super! Du vermittelst mit Deinen Stories die richtige Atmosphäre. Und: Die Geschichte ist nicht schlecht; vielleicht fehlte auch ein wenig Zeit, sie zu perfektionieren. Hat Humor.

    Gruß,
    Kaineus.

  • Ja, bei dieser Geschichte bin ich glaube ich auch wieder als letzter fertig geworden. Eigentlich wollte ich noch ein, zwei andere Ideen einbringen, aber musste mich dann schon sehr beeilen, noch die Verbindung zum Titel reinzubringen. Das Ende ist deswegen auch etwas gehetzt, und was aus den fluffigen Karnickeln nach Sonnenuntergang wird, muss sich der Leser selber vorstellen. ;-)

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