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	<title>Delta Orionis</title>
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		<title>Gl&#252;cksballon</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 18:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Geocaching]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag kam echt &#252;berraschende Post hier an: Ich habe 50 Pfund gewonnen, und zwar indirekt durch einen unserer Geocaching-Ausfl&#252;ge.
Ende April waren wir mit Freunden mal wieder in den Brecon Beacons unterwegs und sind auf den Fan Fawr gestiegen. Das ging leichter und schneller als wir gedacht hatten, und dann standen wir also oben auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag kam echt &#252;berraschende Post hier an: Ich habe 50 Pfund gewonnen, und zwar indirekt durch einen unserer Geocaching-Ausfl&#252;ge.</p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/mynydd_y_garn.jpg" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/mynydd_y_garn-300x165.jpg" alt="Mynydd y Garn" title="Blick vom Mynydd y Garn r&#252;ber zum Pen y Fan, dem h&#246;chsten Berg von S&#252;dwales" width="300" height="165" class="imgalignleft size-medium wp-image-844" /></a>Ende April waren wir mit Freunden mal wieder in den Brecon Beacons unterwegs und sind auf den Fan Fawr gestiegen. Das ging leichter und schneller als wir gedacht hatten, und dann standen wir also oben auf dem Berg, hatten die beiden Geocaches dort gehoben und &#252;berlegten, was als n&#228;chstes zu tun w&#228;re. Wir hatten noch den Ausdruck eines anderen Caches dabei, der etwas weiter weg lag. Aber da wir keine Karte dabei hatten, wussten wir nicht genau, wie weit es war, und sind einfach mal auf gut Gl&#252;ck losgestiefelt (prinzipiell keine gute Idee!). Der Weg r&#252;ber zu <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=b9ef0242-6a69-45c9-85f9-dd2aa7f3f5d6" class="liexternal">Mynydd y Garn</a> war recht angenehm und schnell zu laufen. Durch l&#228;ngeren Sonnenschein war die sumpfige Gegend gut eingetrocknet, so dass wir da keine Probleme hatten (r&#252;ckzu war es schon schwieriger, da wir dann ja direkt zum Auto gingen, ohne Umweg &#252;ber den Berg). &#8222;Mynydd&#8220; ist im &#252;brigen das walisische Wort f&#252;r &#8222;Berg&#8220;, aber unser Ziel war mehr ein H&#252;gel im Vergleich zum Fan Fawr und Pen y Fan.</p>
<p>Die Gegend war wirklich menschenleer, und wir waren die ersten Cacher dort seit Oktober des Vorjahres. Deswegen fiel mir vermutlich auch ein Zettel ins Auge, der kurz vor der felsigen H&#252;gelkuppe auf dem Boden lag. Ich heb den also auf und schaue drauf und siehe da, der Zettel hing urspr&#252;nglich an einem Ballon, der in Hereford losgeflogen ist. Das liegt knapp hinter der englischen Grenze, laut Google 53 Meilen Landstra&#223;e. Weil ich diesen absurd abgelegenen und einsamen Fundort witzig fand, hab ich den Zettel also mitgenommen, sch&#246;n die GPS-Koordinaten draufgeschrieben, zur&#252;ck nach Hereford geschickt und die Sache dann vergessen.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/ticketmaster.jpg" alt="Ticketmaster-Gutschein" title="Ticketmaster-Gutschein" width="273" height="173" class="imgalignright size-full wp-image-846" />Freitag kam dann der Brief, und wie sich herausstellte, war &#8222;mein&#8220; Ballon tats&#228;chlich am weitesten geflogen, weswegen mir das <a href="http://www.shypp.co.uk/" class="liexternal">Herefordshire Supported Housing for Young People Project</a>, welches die Ballonaktion im Rahmen eines Events organisiert hatte, einen Ticketmaster-Gutschein im Wert von 50 Pfund spendierte. Ist das nicht Klasse?! Da kann ich nur sagen &#8222;Diolch yn fawr&#8220; und werde nun also mal schauen, was denn in den n&#228;chsten Monaten an Konzerten oder anderen Veranstaltungen in Cardiff stattfinden wird. Vielleicht kommt ja <a href="http://johannes-ruthenberg.de/amy-macdonald-this-is-the-life" >Amy Macdonald</a> vorbei oder Stings Symphonicities-Tour.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weisheit des Tages: Welcome Home</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 12:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erkenntnis des Tages (nicht dieses Tages, eines Tages im Februar 2010): Im Schriftzug &#8222;Welcome Home&#8220; ist der Buchstabe &#8222;L&#8220; der einzige, den man nicht spiegeln oder umdrehen kann, wenn man Gro&#223;buchstaben verwendet. Wie kommt man auf sowas? Tja, das ist wichtig zu wissen, wenn man diese Buchstaben aus Glanzpapier ausschneidet und sie sich daf&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erkenntnis des Tages (nicht dieses Tages, eines Tages im Februar 2010): Im Schriftzug &#8222;Welcome Home&#8220; ist der Buchstabe &#8222;L&#8220; der einzige, den man nicht spiegeln oder umdrehen kann, wenn man Gro&#223;buchstaben verwendet. Wie kommt man auf sowas? Tja, das ist wichtig zu wissen, wenn man diese Buchstaben aus Glanzpapier ausschneidet und sie sich daf&#252;r auf die R&#252;ckseite schreibt ohne sie zu spiegeln. Ist mir echt erst aufgefallen, als ich beim Aufkleben beim &#8222;L&#8220; ankam. Ohne diesen Buchstaben w&#228;ren das total symmetrische Worte. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/welcome_home.jpg" alt="Welcome Home" title="Welcome Home" width="500" height="349" class="imgaligncenter size-full wp-image-841" /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Windows 7: Meckerbeitrag</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja vor ein paar Tagen schon ein allgemeines Fazit zum f&#252;r mich neuen Betriebssystem Windows 7 gezogen. So toll es sich generell damit arbeiten l&#228;sst, es gibt ein paar Sachen, die nerven. So sehr, dass ich sie nicht in den anderen Beitrag mit reinquetschen wollte, sondern hier mal extra abhandele. Vielleicht kann mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja vor ein paar Tagen schon ein <a href="http://johannes-ruthenberg.de/windows-7-einige-wochen-spaeter" >allgemeines Fazit</a> zum f&#252;r mich neuen Betriebssystem Windows 7 gezogen. So toll es sich generell damit arbeiten l&#228;sst, es gibt ein paar Sachen, die nerven. So sehr, dass ich sie nicht in den anderen Beitrag mit reinquetschen wollte, sondern hier mal extra abhandele. Vielleicht kann mir ja auch noch jemand einen Tip geben, wie man da noch was dran drehen kann.</p>
<p>Alle hier vorgestellten Probleme nerven u.a. so sehr, weil es uralte Funktionalit&#228;ten betrifft, die bis Windows XP zumindest einwandfrei funktionierten. Wie kriegt man es hin, da Fehler einzubauen bzw. die Benutzerfreundlichkeit so sehr zu reduzieren? Wie schon beim anderen Artikel kann ich zu Vista nicht viel sagen. Durchaus m&#246;glich, dass das auch schon bei Vista kaputt ging. Da m&#252;sste mal jemand in den Kommentaren was zu sagen (Ja, Du, Sabine. *g*).</p>
<h3>Aktuelles Programm in der Taskleiste</h3>
<p>Fangen wir mit einer Kleinigkeit an. Das folgende macht die Arbeit mit Windows nicht unm&#246;glich, aber es st&#246;rt und es st&#246;rt jeden einzelnen Tag. Generell bin ich mit der Flexibilit&#228;t der Windows-7-Taskleiste sehr zufrieden. Auch das Aero-Layout sieht ansprechend aus, finde ich. Das Ganze hat nur einen Haken: Man sieht sehr schlecht, welches Programm gerade aktiv ist. Ratet mal:</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/taskleiste_01.jpg" alt="Windows-7-Taskleiste" title="Windows-7-Taskleiste" width="490" height="39" class="imgaligncenter size-full wp-image-836" /></p>
<p>Das Ganze wird nur durch einen helleren Hintergrund angezeigt, der je nach Blickwinkel auf den Bildschirm mal besser, mal schlechter sichtbar ist. Die Buttons sehen ansonsten gleich aus, alle haben auch den Lichtglanz-Effekt in der oberen Ecke. Klickt man nun aus Versehen auf das Fenster, das schon aktiv ist, wird es minimiert. Ihr glaubt nicht, wie oft mir das passiert. Zum Vergleich mal die Taskleiste in Windows XP:</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/taskleiste_02.jpg" alt="XP-Taskleiste" title="XP-Taskleiste" width="490" height="30" class="imgaligncenter size-full wp-image-838" /></p>
<p>Hier hat das aktive Programm einen relativ deutlichen Effekt, durch den dunkleren Hintergrund sieht es &#8222;eingerastet&#8220; aus, wie ein physischer Schalter. Bin ich jetzt nur durch jahrelange Arbeit damit zu sehr dran gew&#246;hnt?</p>
<h3>Ordnerstruktur im Windows Explorer</h3>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/explorer7_01.jpg" alt="Ordner im Explorer" title="Ordner im Explorer" width="220" height="212" class="imgalignleft size-full wp-image-837" />Ich arbeite als Programmierer viel mit dem Windows Explorer, weil dort per Tortoise das Firmen-SVN integriert ist. Da f&#228;llt es dann schon auf, dass der Explorer sich unter 7 wesentlich schlechter benutzen l&#228;sst. Dass nun die Bibliotheken zusammen mit der sinnlosen Heimnetzgruppe und den ebenfalls sinnlosen Favoriten immer oben stehen &#8211; geschenkt. Klappe ich nie aus, es geht halt etwas Platz verloren, aber was soll&#8217;s. Eher bizarr ist jedoch, wie der Explorer standardm&#228;&#223;ig das Navigieren in Ordnern handhabt: Klickt man sich rechts in eine Ordnerstruktur hinein, wird diese links nicht aufgeklappt. Markiert man links einen Ordner, werden ebenfalls die Unterordner nicht aufgeklappt. Das ist sehr verwirrend und man kommt so nicht wirklich vorw&#228;rts.</p>
<p>F&#252;r das erste Problem gibt es eine Option (Ordneroptionen > Automatisch auf aktuellen Ordner erweitern), f&#252;r das zweite habe ich bisher keine gefunden. Will man also die Unterordner eines markierten Ordners auch links im Baum sehen, muss man den Ordner doppelt anklicken oder das winzige Icon daneben treffen. Wenn man doppelklickt und oft auch bei dem Icon-Klick springt die Ansicht v&#246;llig sinnfrei nach oben, so dass der gerade aufgeklappte Ordner entweder ganz unten am Bildschirm-Rand klebt oder gar nicht mehr sichtbar ist. So oder so sieht man auf jeden Fall die gerade aufgeklappten Unterordner nicht oder nicht vollst&#228;ndig.</p>
<p>Nach weiteren Tests beim Screenshot-Erstellen sieht es so aus, dass die Baumansicht manchmal nach oben springt, manchmal nach unten und manchmal gar nicht. Es ist nicht so berechenbar, wie es auf den ersten Blick aussieht, aber das macht es ja auch nicht besser. In Windows XP spring ein gerade aufgeklappter Ordner manchmal ein St&#252;ck nach oben, wenn er viele Unterordner hat, die sonst &#252;ber den Bildschirmrand ragen w&#252;rden. Ich habe es aber noch nie erlebt, dass Windows den Ordner beim Aufklappen weiter nach unten verschiebt, wie es mir bei 7 regelm&#228;&#223;ig passiert.</p>
<h3>Falsches Objekt markiert</h3>
<p>Und zum Abschluss noch das <span class="strike">Beste</span>Schlimmste, das mir regelm&#228;&#223;ig einen kleinen Herzinfarkt versetzt. Es kann passieren, dass im Explorer optisch eine andere Datei markiert ist als im System tats&#228;chlich ausgew&#228;hlt ist. Alternativ k&#246;nnen auch zwei Dateien/Ordner ausgew&#228;hlt sein. Wer da nicht aufpasst hat schnell mal eine ganze Ordnerstruktur gel&#246;scht, ohne es zu merken. Ich warte noch darauf, dass das mal zu Datenverlust f&#252;hrt, wenn ich beim L&#246;schen mit Shift+Entf den Papierkorb umgehe. :-/</p>
<p>Das Verhalten l&#228;sst sich offenbar nur inkonsistent reproduzieren. Ich hatte hier eine sch&#246;ne Anleitung in wenigen Schritten eingetippt, was gestern sehr zuverl&#228;ssig funktionierte. Heute nun wollte ich Screenshots erstellen und alles funktioniert auf einmal korrekt. Ein Bug im Bug? <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/ordner.jpg" alt="Ausgew&#228;hlte Ordner" title="Ausgew&#228;hlte Ordner" width="491" height="92" class="imgaligncenter size-full wp-image-839" /></p>
<p>Was jedoch bisher immer funktioniert: Datei (oder Ordner) rechts markieren, sie wird in einem kr&#228;ftigen Hellblau dargestellt. Der Ordner links in der Baumansicht wird hellgrau. Nun klickt man links in der Baumansicht auf einen anderen Ordner (hellblau) und dann die Zur&#252;ck-Taste (Backspace hat nicht den gleichen Effekt komischerweise). Nun ist man wieder im vorherigen Ordner und die zuvor markierte Datei ist wieder hellblau markiert. Der Ordner, in dem sie liegt, ist links ebenfalls hellblau markiert. Was ist im System nun ausgew&#228;hlt, der Elternordner oder die Datei? Dr&#252;ckt man auf Entfernen, sieht man, dass einem der Elternordner zum L&#246;schen angeboten wird. Das ist insofern gef&#228;hrlich als ja wie oben beschrieben die Baumansicht links gerne mal hin- und herspringt und man den Ordner also nicht zwangsl&#228;ufig im Blick hat.</p>
<p>Zudem kriegt man es auch hin, dass der Elternordner links hellgrau markiert ist und die Datei rechts blau und trotzdem der Elternordner zum L&#246;schen angeboten wird. Ich kann das leider nicht zuverl&#228;ssig reproduzieren, aber auf diese Weise habe ich schon mehrmals meinen gesamten Arbeitsordner in den Papierkorb bef&#246;rdert. Bisher fiel es zum Gl&#252;ck immer rechtzeitig auf.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>All diese Details sind &#228;rgerlich und st&#246;ren das fl&#252;ssige Arbeiten. Das schm&#228;lert jetzt nicht direkt meinen Gesamteindruck des Systems, aber haupts&#228;chlich weil ich das als Bugs wahrnehme, die noch weg m&#252;ssen. Was die Taskleiste betrifft: Hat denn jemand Infos zu alternativen Skins etc.? Das aktuelle graue Design ist ja von Dell eingestellt, denke ich, da gibt es vermutlich Alternativen. Ich wollte es jetzt aber auch nicht kaputt konfigurieren, zumal man den Glanzeffekt nicht wegzukriegen scheint. Ansonsten w&#228;re ich f&#252;r einen Tip sehr dankbar, wie man dem Explorer beibringt, den markierten Ordner automatisch aufzuklappen.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie ich fast Robert De Niro getroffen h&#228;tte</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 18:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Cardiff]]></category>
		<category><![CDATA[Dreharbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ok, das ist nat&#252;rlich ma&#223;los &#252;bertrieben.   Aber in Cardiff geben sich tats&#228;chlich gerade mal wieder die Stars die Klinke in die Hand. Vor zwei, drei Wochen gerade erst waren Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas hier, weil eine von ihnen unterst&#252;tzte Kinderstation in einem neuen Krankenhaus aufgemacht hat (Das ist weniger bizarr als es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, das ist nat&#252;rlich ma&#223;los &#252;bertrieben. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber in Cardiff geben sich tats&#228;chlich gerade mal wieder die Stars die Klinke in die Hand. Vor zwei, drei Wochen gerade erst waren Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas hier, weil eine von ihnen unterst&#252;tzte Kinderstation in einem neuen Krankenhaus aufgemacht hat (Das ist weniger bizarr als es auf den ersten Blick klingt wenn man wei&#223;, dass Catherine Zeta-Jones aus Swansea stammt). Letzten Donnerstag nun rief Diana aus der Stadt an und teilte mit, dass in der Windsor Terrace gedreht wird. Das klang aufregend, und instinktiv vermute ich ja immer zuerst &#8222;Doctor Who&#8220;, auch wenn ich wei&#223;, dass die gerade gar nicht drehen. Aber <a href="http://johannes-ruthenberg.de/tv-serie-being-human" >&#8222;Being Human&#8220;</a> dreht ja aktuell noch die dritte Staffel, also konnte ich nicht anders als mittags mal in die Stadt zu gehen und mir das n&#228;her anzuschauen.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/killer_elite_01.jpg" alt="Drehort" title="Drehort" width="500" height="318" class="imgaligncenter size-full wp-image-832" /></p>
<p>Windsor Terrace ist eine breite aber kurze Stra&#223;e, die direkt von der Queens Street, der Cardiffer Fu&#223;g&#228;ngerzone, abzweigt. Da ist nie viel Verkehr und so konnte das Drehteam die Stra&#223;e auch mal einen Tag lang sperren. Schon von weitem fiel auf, dass Cardiff mal wieder als London herhalten musste: Ein roter Doppeldecker der Linie 22 zum Piccadilly Circus geh&#246;rt nun doch eher nicht nach Cardiff.</p>
<p>Auf den zweiten Blick zeigte sich auch, dass das Gefilmte wohl in der Vergangenheit spielt, denn es standen eine ganze Reihe an &#228;lteren Autos herum und auch der Bus wirkte nicht direkt zeitgem&#228;&#223;. Das h&#228;tte alles noch wunderbar zu &#8222;Doctor Who&#8220; (Zeitreise) oder &#8222;Being Human&#8220; (Flashback) gepasst. Unter den Anwesenden ging dann aber leider das Ger&#252;cht um, dass es sich um den neuen Film mit De Niro handeln w&#252;rde. Yep, da war ich dann schon etwas entt&#228;uscht. Das erste mal, dass ich nicht nur auf Beleuchter treffe sondern auf echte Dreharbeiten, und dann ist es keine der vielen spannenden Serien, die in Cardiff gedreht werden. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/killer_elite_02.jpg" alt="Dreharbeiten" title="Dreharbeiten" width="300" height="243" class="imgalignleft size-full wp-image-834" />Immerhin, es gab ein bisschen was zu sehen und die Atmosph&#228;re war schon lustig. Hinter den Absperrungen standen einige Dutzend Leute herum und warteten auf etwas Spannendes. Wenn aus dem Regiezelt &#8222;Quiet Please&#8220; erscholl, erstarb das Gemurmel der Menge tats&#228;chlich schlagartig, und dann war der Regisseur so nett, auch mal ganz klassisch &#8222;Action&#8220; zu rufen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Die gab es dann nicht wirklich, jedenfalls nicht w&#228;hrend ich dort war. Ich glaube, da haben sie gerade im Innern des Doppeldeckers gedreht, wovon die Menge nat&#252;rlich nicht viel hatte. Ansonsten war nicht viel zu sehen, und irgendwann musste ich dann auch zur&#252;ck zur Arbeit.</p>
<p>Zu Hause habe ich dann mal Google befragt, und das war vermutlich das erste Mal, dass sich Twitter mal als n&#252;tzlich erwies. Mit der Umkreissuche konnte ich mir alle Erw&#228;hnungen des Drehs anschauen, und es stellte sich dann schnell heraus, dass bis auf einen Twitterer (?!) alle die De-Niro-These vertraten. Der Film hei&#223;t <a href="http://www.imdb.com/title/tt1448755/" class="liimdb">&#8222;The Killer Elite&#8220;</a> und kommt dann sicher n&#228;chstes Jahr irgendwann ins Kino. Jason Statham war auf jeden Fall in Cardiff; es gibt Bilder, die ihn auf dem Motorrad in der Windsor Terrace zeigen. Ob De Niro und Clive Owen auch da waren, konnte ich nicht so recht herauskriegen. Vielleicht hatten sie auch nur ein paar kurze Dialogszenen. Nun bin ich mal gespannt, ob der Film was taugt und man sich dann tats&#228;chlich mal Cardiff auf der gro&#223;en Leinwand anschauen kann. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>TV-Serie: Sherlock</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 23:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorletzten Sonntag lief auf der BBC eine neue Serie an, die zumindest teilweise in Cardiff gedreht wurde: &#8222;Sherlock&#8220;. Nun k&#246;nnte man sich fragen, was es an Sherlock Holmes noch Neues zu entdecken gibt, zumal vor kurzem erst die unterhaltsame und doch sehr klassische Blockbuster-Version mit Robert Downey Jr. und Jude Law im Kino war. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sherlock_01.jpg" alt="Holmes und Watson" title="Holmes und Watson" width="329" height="288" class="imgalignleft size-full wp-image-828" />Vorletzten Sonntag lief auf der BBC eine neue Serie an, die zumindest teilweise in Cardiff gedreht wurde: <a href="bbc sherlock" >&#8222;Sherlock&#8220;</a>. Nun k&#246;nnte man sich fragen, was es an Sherlock Holmes noch Neues zu entdecken gibt, zumal vor kurzem erst die unterhaltsame und doch sehr klassische Blockbuster-Version mit Robert Downey Jr. und Jude Law im Kino war. Aber die BBC-Serie geht da ganz eigene Wege: Die Story wurde kurzerhand in die Gegenwart verlegt.</p>
<p>Sherlock Holmes lebt in London (wo sonst) und bet&#228;tigt sich als Consulting Detective f&#252;r die Polizei (&#8222;I&#8216;m the only one in the world. I invented the title.&#8220;). Wenn Detective Lestrade mal wieder ratlos ist, bringt er widerwillig Holmes zu einem Fall dazu und vertraut darauf, dass dessen geniale F&#228;higkeiten ihn zum M&#246;rder f&#252;hren werden. Holmes ist ein Genie, was Wahrnehmungsgabe und logisches Denken betrifft. Kleinste Details ergeben in seinem Kopf sofort ein sinnvolles Ganzes. Daf&#252;r mangelt es ihm deutlich an sozialen F&#228;higkeiten, und fast alle in Lestrades Team sind &#252;berzeugt, dass er ein Psychopath ist, der eher fr&#252;her als sp&#228;ter selber zum M&#246;rder werden wird.</p>
<p>Holmes w&#228;re nicht komplett ohne Doctor Watson. John Watson ist ein Armeedoktor, der in Afghanistan gedient hat und unter posttraumatischem Stress leidet. Er sucht eine Wohnung in London, hat jedoch nicht das Geld f&#252;r die &#252;berteuerten Mietpreise. Ein alter Freund bringt ihn mit Sherlock Holmes zusammen, der ebenfalls auf Wohnungssuche ist und Watson kurzerhand als Mitbewohner akzeptiert. Ohne Watsons Zustimmung abzuwarten mietet Holmes sie beide in 221B Baker Street ein&#8230;</p>
<p>Damit w&#228;re das Setting quasi komplett. Alle klassischen Elemente, die man gemeinhin mit Sherlock Holmes verbindet, sind entweder da oder werden mit einem Augenzwinkern kommentiert. So raucht Sherlock etwa nicht, weil das in London kein gro&#223;er Spa&#223; ist (es ist ja in so ziemlich jedem Geb&#228;ude verboten &#8211; herrlich!), klebt sich daf&#252;r aber bis zu drei Nikotinpflaster auf den Arm. Auch sehr witzig: Watson wird beim Abendessen f&#252;r Holmes&#8216; Date gehalten und Mrs. Hudson bietet das zweite Schlafzimmer an, falls das n&#246;tig sei (Watson: &#8222;Of course we&#8216;ll be needing a second bedroom.&#8220;). Wobei man sagen muss, dass Professional-WGs hierzulande wesentlich &#252;blicher sind als in Deutschland. Gerade im hochpreisigen London wohnen bestimmt jede Menge erwachsene Berufst&#228;tige in WGs mit Fremden zusammen, einfach aus Kostengr&#252;nden.</p>
<p>Der erste Fall drehte sich um eine verd&#228;chtige Reihe von Selbstmorden. Ein &#8222;Serien-Selbstm&#246;rder&#8220; sollte ja eigentlich unm&#246;glich sein, andererseits h&#228;ngen die F&#228;lle offensichtlich zusammen. Lestrade gehen die Ideen aus, also bringt er Sherlock Holmes an den Tatort, der den frisch eingezogenen Watson mitschleppt, da Mrs. Hudson seinen Totensch&#228;del konfisziert hat und es sich in der &#214;ffentlichkeit eh nicht so gut macht, mit einem Totensch&#228;del zu reden. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  W&#228;hrend Holmes ganz begeistert von dem kniffligen Fall ist, wird Watson langsam in dessen Welt gezogen und stellt bald fest, dass Holmes mehr Feinde als Freunde hat.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/sherlock_02.jpg" alt="Lestrade und Holmes" title="Lestrade und Holmes" width="300" height="247" class="imgalignright size-full wp-image-829" />Alles in allem muss ich sagen bin ich sehr erstaunt, wie gut die Serie als moderne Neuerz&#228;hlung funktioniert. Das zeigt vermutlich, was f&#252;r eine klassische Story es ist, denn sie &#252;berlebt die Verpflanzung ins 21. Jahrhundert unbeschadet. Wo Holmes in fr&#252;heren Zeiten ein meist etwas &#228;lterer Gelehrter war, ist er bei der BBC nun um die 30 und fit in moderner Technologie. Manchmal wirkt der Darsteller Benedict Cumberbatch etwas zu jung f&#252;r die Rolle, aber er spielt den genialen Soziopathen einfach mit so viel Hingabe, dass das selten auff&#228;llt. Und auch das Zusammenspiel mit Martin Freeman (u.a. bekannt als Arthur Dent aus dem Hitchhiker-Film) als Dr. Watson funktioniert bestens. In aller erster Linie macht die Serie einfach Spa&#223;!</p>
<p>&#8222;Sherlock&#8220; ist eine BBC-Produktion auf gewohnt hohem Niveau was Schauspieler, Technik und Drehb&#252;cher betrifft. Wenn man wei&#223;, dass die Serie von zwei &#8222;Doctor Who&#8220;-Autoren erdacht wurde, verwundert das nicht speziell. Die Idee soll Mark Gatiss und Steven Moffat (mittlerweile Produzent von &#8222;Doctor Who&#8220;) auf einer Zugfahrt zum DW-Dreh in Cardiff gekommen sein. Und auch sonst finden sich in den Credits so einige Namen aus dem Who-Universum. Genau wie &#8222;Doctor Who&#8220; und dessen SpinOffs entstand &#8222;Sherlock&#8220; zudem in South Wales. Eine Reihe an Au&#223;enszenen sind jeweils tats&#228;chlich in London erstanden (w&#228;re auch Quatsch die Baker Street irgendwo anders nachzubauen), der Rest wurde wohl an verschiedenen Orten in S&#252;d-Wales gedreht. Speziell Cardiff zuordnen konnten wir vor allem das Ende der ersten Episode, welches im Innenhof der Uni gedreht wurde, sowie viele Museumsszenen der zweiten Episode (die G&#228;nge und die Eingangshalle waren das National Museum, der kleinere Bibliotheksraum wurde dagegen in Swansea gedreht, glaube ich). </p>
<p>Zwei von drei 90-min&#252;tigen Episoden sind mittlerweile gelaufen und ich hoffe mal, dass die Quoten gut genug f&#252;r weitere Episoden sind! Die erste Episode kriegt etwas Abzug f&#252;r das Ende (Selbstjustiz ist ein Thema, das man nicht verharmlosen sollte, auch nicht als allwissender Consultant Detective), aber die zweite war wieder einfach unterhaltsam. Ich bin gespannt, ob die vielen Moriarty-Andeutungen f&#252;r sp&#228;ter sind oder n&#228;chste Woche eine Rolle spielen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer sich die Serie im Original anschauen will: Die <a href="http://www.amazon.co.uk/Sherlock-DVD-Benedict-Cumberbatch/dp/B003TO5414/ref=sr_tr_1?ie=UTF8&#038;s=dvd&#038;qid=1280801287&#038;sr=8-1" class="liexternal">DVD mit den ersten drei Episoden</a> soll Ende August erscheinen.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Windows 7: Einige Wochen sp&#228;ter</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 00:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen hatte ich ja schon etwas &#252;ber meine ersten Probleme beim Einrichten des neuen Windows-7-Rechners geschrieben. Das hat recht eindrucksvoll gezeigt, dass Windows immer noch Windows ist und sich manche Sachen wohl nie &#228;ndern werden (z.B. unn&#246;tiges Rumfummeln an versteckten Einstellungen). Mittlerweile sind einige Wochen ins Land gegangen und ich arbeite seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen hatte ich ja schon etwas &#252;ber meine ersten <a href="http://johannes-ruthenberg.de/windows-7-bitlocker-vs-truecrypt" >Probleme beim Einrichten</a> des neuen Windows-7-Rechners geschrieben. Das hat recht eindrucksvoll gezeigt, dass Windows immer noch Windows ist und sich manche Sachen wohl nie &#228;ndern werden (z.B. unn&#246;tiges Rumfummeln an versteckten Einstellungen). Mittlerweile sind einige Wochen ins Land gegangen und ich arbeite seit einiger Zeit mit dem f&#252;r mich neuen Betriebssystem, wozu ich jetzt mal ein kleines Fazit ziehen wollte.</p>
<h3>Neuerungen</h3>
<p>Was Windows 7 aus meiner Sicht nicht enth&#228;lt sind grundlegende Neuerungen, echte Killer-Features, die einen Umstieg quasi zwingend machen w&#252;rden. Wer mit XP auskommt, kann damit f&#252;rs erste ruhig weiterarbeiten. Es gibt das ein oder andere neue Feature, aber diese pendeln zwischen &#8222;nice to have&#8220; und &#8222;gut gemeint aber eher daneben&#8220;. Vieles nimmt man aber auch einfach nicht wirklich war.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/windows7_01.jpg" alt="Bibliotheken" title="Bibliotheken" width="181" height="156" class="imgalignleft size-full wp-image-822" />Ein Feature, das man recht schnell bemerkt, sind die Bibliotheken. Das sind virtuelle Ordner, in die man beliebige andere Ordner verlinken kann. So kann man etwa Dokumente an x verschiedenen Stellen auf der Platte speichern, aber alle relevanten Dokumente-Ordner in die Dokumente-Bibliothek aufnehmen. Da diese Bibliotheken auch in Speichern- und &#214;ffnen-Dialogen zur Verf&#252;gung stehen kann das den Zugriff auf Dateien durchaus beschleunigen. So k&#246;nnte man etwa f&#252;r die Steuererkl&#228;rung eine jahresbasierte Ordnerstruktur bauen und nur den jeweils aktuellen Ordner in der Bibliothek verlinken zum einfacheren Zugriff. Alles in allem nett gedacht und sicher n&#252;tzlich. Ich hatte bisher aber noch nicht so wirklich das Bed&#252;rfnis, die Bibliotheken ausgiebig zu benutzen. Ich wei&#223; sowieso, wo meine Dateien auf der Platte liegen, und habe sie da recht ordentlich sortiert, so dass mir das nicht viel weiterhilft.</p>
<p>Zu BitLocker f&#252;r die Festplatte hatte ich mich ja schon ge&#228;u&#223;ert. Das ist in meinen Augen ein Fehlschlag auf der ganzen Linie. Mit Bitlocker kann man auch USB-Sticks verschl&#252;sseln, was potentiell sehr interessant ist. Die kleinen, leicht zu verlierenden USB-Sticks h&#228;tten eine Verschl&#252;sselung ja am ehesten n&#246;tig, aber kaum jemand macht sich die M&#252;he. Das Problem: Bitlocker kann den Stick wohl recht komfortabel verschl&#252;sseln (ich hab&#8217;s nicht ausprobiert), aber man kann die Daten dann nur an Windows-7-Rechnern bearbeiten. Unter XP und Vista kann man die Daten nur lesen, wie es bei anderen Systemen aussieht wei&#223; ich nicht. Zumindest im Moment ist das also nicht zu gebrauchen, da mein Laptop der einzige 7-Rechner in meinem Umfeld ist.</p>
<p>Das gleiche gilt f&#252;r die Homegroups, welche das Verbinden von Rechnern &#252;ber ein Netzwerk erleichtern sollen: Solange alle anderen Rechner noch mit XP laufen, hat man da kaum Vorteile von und wird nicht viel von dem Feature mitkriegen. Durchaus m&#246;glich, dass das sich ganz toll macht, wenn erst mal alle eigenen Rechner auf 7 aktualisiert sind.</p>
<p>F&#252;r mich als XP-Umsteiger neu sind die erweiterten Benutzer-Features. Viele vorher frei verf&#252;gbaren Aktionen erfordern nun die Eingabe eines Administrator-Passwortes (z.B. Schriften in den fonts-Ordner kopieren), daf&#252;r wird einem diese Eingabe relativ leicht gemacht. Der Bildschirm verdunkelt sich und das Passwort wird abgefragt. Dies geschieht aber fast ausschlie&#223;lich an sinnvollen Stellen, zudem kann man jede Programmverkn&#252;pfung &#252;ber das Kontextmen&#252; gleich als Admin ausf&#252;hren. Nachfragen der Art &#8222;Sind Sie sicher?&#8220;, wie ich sie bei Vista beobachtet habe, sind mir bei 7 bisher noch gar nicht aufgefallen (und bei Vista gab es wirklich haarstr&#228;ubende Nachfragen, z.B. beim &#214;ffnen des Quelltextes einer schon geladenen Webseite im Texteditor). Alles in allem also gelungen, die Umbauten.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/windows7_03.jpg" alt="Minianwendungen" title="Minianwendungen" width="200" height="200" class="imgalignright size-full wp-image-824" />Ebenfalls neu f&#252;r mich sind die Mini-Anwendungen, die man sich auf den Desktop packen kann. Eingef&#252;hrt wurde das in Vista. Die Auswahl ist gro&#223;, wirklich sinnvoll sind aber sehr wenige. Ich habe trotz l&#228;ngerem St&#246;bern bisher nur zwei Anwendungen auf dem Desktop kleben: Eine LEO-Suche (theoretisch praktisch, praktisch aber noch nie benutzt, weil ich das gleiche schon im Browser habe) und eine Alarmuhr. Letztere ist tats&#228;chlich praktisch und hat schon die Anzahl verbrannter Kuchen, Brote und Mittagessen reduziert (Stichwort &#8222;Ich geh nur mal schnell eine E-Mail schreiben w&#228;hrend das vor sich hinkocht&#8230;&#8220;). Also wieder: Nice to have, aber nicht weltbewegend. Ich nehme in den Kommentaren aber gerne Empfehlungen f&#252;r andere sinnvolle Minianwendungen an! </p>
<h3>Kleine Verbesserungen</h3>
<p>Windows 7 punktet an vielen kleinen Stellen, die einfach das Arbeiten angenehmer machen. So kann man z.B. die ge&#246;ffneten Programme in der Taskleiste nach Belieben mit der Maus umsortieren. Das hat mich bei XP immer sehr gest&#246;rt, denn oft braucht man die Programme in einer bestimmten, sich aus den Arbeitsabl&#228;ufen ergebenden Reihenfolge, und es nervt, wenn man sie aus Versehen doch mal in einer anderen Reihenfolge ge&#246;ffnet hat. Das ist in 7 wirklich nur ein Detail, aber eines, dass ich unter XP vermissen w&#252;rde. Ebenfalls sehr nett ist der &#8222;Neuer Ordner&#8220;-Button im Windows Explorer, der viel Mausarbeit einsparen hilft.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/windows7_04.jpg" alt="Taskleiste" title="Taskleiste" width="500" height="40" class="imgaligncenter size-full wp-image-825" /></p>
<p>Generell sehr gef&#228;llt mir die neue Taskleiste und das Startmen&#252;, jedenfalls was die Handhabung betrifft (zur Optik sp&#228;ter mehr). Die Taskleiste kann man in verschiedenen Modi betreiben, und ich habe sie mir auf eher klassische Art konfiguriert: Programme werden mit Titel angezeigt und nur zusammengefasst, wenn der Platz knapp ist. So kann man maximal gut damit arbeiten. Die alte Schnellstartleiste ist verschwunden, daf&#252;r kann man alle Programme und sogar einzelne Dateien (jede beliebige Verkn&#252;pfung) an die Taskleiste anheften. Gegebenenfalls stehen also zwischen den ge&#246;ffneten Programmen noch die Icons der geschlossenen aber angehefteten Programme, daran gew&#246;hnt man sich aber schnell. Genauso kann man sehr leicht Programme ans Startmen&#252; heften. Sie stehen dann ganz oben im Startmen&#252;, &#252;ber den zuletzt benutzten Programmen, zur Verf&#252;gung. Mit beiden Features zusammen kann man sich alle oft benutzten Programme und Dateien sehr effizient zur Verf&#252;gung halten: Windows Explorer, Firefox, Thunderbird und Winamp, die sowieso fast immer laufen, habe ich mir an die Taskleiste geheftet. Programme, die ich zwar t&#228;glich brauche, aber eigentlich immer nur einmal starte, liegen im Startmen&#252; (Eclipse, Telefonprogramm, Steuerung des Datenbank-Servers&#8230;). Das ist im Vergleich zur Schnellstartleiste ein Klick mehr, daf&#252;r klickt man da auch nicht aus Versehen drauf und praktischer als zum Desktop zu wechseln ist es allemal.</p>
<p>Ebenfalls sehr sch&#246;n konfigurierbar ist der Traybereich rechts in der Taskleiste. Fr&#252;her konnte man sich nur entscheiden ob man alle Icons sehen will oder ob Windows weniger benutzte Icons verstecken soll. Jetzt kann man f&#252;r jedes Programm einstellen, ob das Icon im Tray oder im erweiterten Ausklappbereich angezeigt werden soll. Die langweiligen Grafiktreiber und Soundprogramme kann man so verstecken, w&#228;hrend Skype, Pidgin, VPN und Batteriestand immer angezeigt werden. Sehr komfortabel.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/windows7_05.jpg" alt="Suche im Startmen&#252;" title="Suche im Startmen&#252;" width="253" height="267" class="imgalignleft size-full wp-image-826" />Auch toll: Das Startmen&#252; und die Systemsteuerung sind mit Textfiltern versehen, wie man sie aus anderen Programmen schon l&#228;nger kennt. Das hei&#223;t, ich muss nicht mehr wissen, in welchem Unterordner ich eine Verkn&#252;pfung abgelegt habe, ich muss nur noch wissen wie sie hei&#223;t. Tippe ich im Startmen&#252; die ersten Buchstaben ein, bietet mir Windows alle passenden Verkn&#252;pfungen an (&#8222;Win&#8220; ergibt u.a. &#8222;Windows Explorer&#8220;, &#8222;Winamp&#8220;, &#8222;WinSCP&#8220; etc.). Damit kann man dann auch hingehen und sich das Startmen&#252; tats&#228;chlich durchstrukturieren. Ich habe deshalb alle Programme und alle Tools mit einer Verkn&#252;pfung im Startmen&#252; bedacht und diese in sinnvolle hierarchische Ordner sortiert. Durch die Suchfunktion muss man diese Ordner quasi nie benutzen. Ist einem aber doch mal nach l&#228;ngerer Zeit der Name eines Tools entfallen, findet man es in den Startmen&#252;-Ordnern viel schneller als wenn man manuell im Programme-Ordner sucht. Das hat mich in Windows XP immer sehr gest&#246;rt. Und ja, das Startmen&#252; konnte ich mir da genauso konfigurieren, aber ohne den Filter h&#228;tte das immer viel Klicken bedeutet, so dass man am Ende doch alles auf den Desktop gepackt hat. Der Desktop ist unter 7 jetzt v&#246;llig frei von Programmverkn&#252;pfungen, nur noch der Papierkorb, einige aktuelle Ordner und ein paar Minianwendungen verdecken den Blick auf das Hintergrundbild.</p>
<h3>Regression</h3>
<p>Als &#8222;Regression&#8220; bezeichnet man in der Software-Branche die R&#252;ckkehr eines eigentlich behobenen Bugs. In diesem Sinne: W&#228;hrend vieles mit Windows 7 besser geworden oder gleich geblieben ist, haben sich einige Dinge leider verschlechtert. Mehr oder weniger ohne nachvollziehbaren Grund, muss ich leider sagen. Damit meine ich Sachen wie etwa den von ganz links nach ganz rechts verlegten Schalter zur Desktop-Anzeige. Ja, der Reflex mit der Maus nach links zu gehen f&#252;r den Klick zum Desktop geht irgendwann sicher weg und ja, man kann sich Windows+D angew&#246;hnen zu dr&#252;cken. Aber wozu ein etabliertes Steuerelement einfach derma&#223;en weit verschieben? Verstehe ich nicht.</p>
<p>Andere Kleinigkeiten, die mir da noch einfallen, sind der neue Dialog, wenn man eine Datei einf&#252;gt und es schon eine Datei dieses Namens gibt. Fr&#252;her gab es eine simple Ja-Nein-Abbrechen-Frage, jetzt kriegt man einen Roman pr&#228;sentiert und muss auch nicht mehr auf Buttons am unteren Rand klicken sondern auf eines der beiden Kapitel des Romans. Das ist sinnlos und &#228;rgerlich und f&#252;hrt dazu, dass man das nach kurzer Zeit nicht mehr liest sondern einen der Bereiche anklickt, ohne den Inhalt auch nur wahrzunehmen. </p>
<p>Wirklich schlimm sind jedoch der Windows Explorer und die Optik der Taskleiste. Das ist so schlimm, dass ich dazu schon wieder genug Text f&#252;r einen <a href="http://johannes-ruthenberg.de/windows-7-meckerbeitrag" >eigenen Beitrag</a> geschrieben habe. Beide Probleme machen das Arbeiten mit Windows 7 nicht unm&#246;glich, aber man wird doch schon t&#228;glich daran erinnert, dass hier etwas noch nicht stimmt. Und die Tatsache, dass beides unter XP einwandfrei funktionierte, macht es um so &#228;rgerlicher.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Alles in allem entt&#228;uscht Windows 7 meine Erwartungen nicht. Wie vielfach zu lesen war, macht es viele allt&#228;gliche Aufgaben leichter und angenehmer. Das System ist stabil, komfortabel und bietet quasi in fast jeder Hinsicht das gleiche und oft auch mehr als Windows XP. Gro&#223;e Nervfaktoren wie die st&#228;ndigen UAC-Nachfragen bei Vista sind mir keine begegnet und Software, die unter 7 nicht l&#228;uft, habe ich auch noch keine gefunden. Und das, obwohl ich gleichzeitig auch noch den Sprung auf 64 Bit gemacht habe.</p>
<p>Trotz aller immer noch vorhandenen Schw&#228;chen ist Windows 7 ein solides System. Vieles, wenn auch leider nicht alles, funktioniert einfach ohne dass man Google bem&#252;hen muss, und man kann entsprechend mit 7 ohne viel Einarbeitung losarbeiten. F&#252;r die angesprochenen Probleme mit dem Explorer und der Taskleiste h&#228;tte ich aber schon gerne noch L&#246;sungen.</p>
<p>Beim Rechner-Neukauf sollte man ruhig zugreifen (Und auf jeden Fall 64 Bit nehmen! Immer! Sonst verbaut man sich die Arbeitsspeicher-Aufr&#252;stung.), jetzt noch ein XP-Downgrade zu machen ist Unfug. Ich arbeite jedenfalls gerne damit und denke, dass ich mit Windows 7 &#228;hnlich lange Jahre arbeiten werde wie mit XP. Es ist einfach ein fast durchweg gelungenes Betriebssystem.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>TV-Serie: Carnivàle</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 00:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Carnivàle&#8220; ist eine US-Serie von 2003, die es nur auf zwei Staffeln brachte. Ich habe vor Jahren beim Zusammenstellen der News f&#252;r das Highlander-Magazin davon geh&#246;rt, da Clancy Brown (bekannt als Kurgan aus Highlander I) eine der Hauptrollen spielt. Das Konzept klang interessant, aber auch etwas nebul&#246;s, so dass ich mir die Serie nicht gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/carnivale.jpg" alt="Carnivàle" title="Carnivàle" width="275" height="346" class="imgalignleft size-full wp-image-818" /><a href="http://www.imdb.com/title/tt0319969/" class="liimdb">&#8222;Carnivàle&#8220;</a> ist eine US-Serie von 2003, die es nur auf zwei Staffeln brachte. Ich habe vor Jahren beim Zusammenstellen der News f&#252;r das Highlander-Magazin davon geh&#246;rt, da Clancy Brown (bekannt als Kurgan aus Highlander I) eine der Hauptrollen spielt. Das Konzept klang interessant, aber auch etwas nebul&#246;s, so dass ich mir die Serie nicht gleich kaufen wollte. &#220;ber <a href="http://johannes-ruthenberg.de/dvds-ausleihen-bei-lovefilm-com" >LoveFilm.com</a> habe ich mir die DVDs der ersten Staffel einfach mal ausgeliehen.</p>
<p>&#8222;Carnivàle&#8220; spielt 1934 im Amerika der gro&#223;en Depression. Der entflohene Gefangene Ben Hawkins findet Unterschlupf bei einem Wanderzirkus, der durch den von Sandst&#252;rmen geplagten S&#252;den des Landes zieht. Der Zirkus ist Heimat f&#252;r eine Vielzahl absonderlicher Gestalten, doch auch Ben hat ein Geheimnis: Er kann Kraft seines Geistes Verletzungen heilen. Schon bald wird offensichtlich, dass der Zirkus mit seiner Vergangenheit verkn&#252;pft ist und dass die Visionen, die ihn jede Nacht heimsuchen, eine tiefere Bedeutung haben. Parallel zur Geschichte von Ben und unabh&#228;ngig davon wird die Geschichte des kalifornischen Kleinstadt-Priesters Bruder Justin erz&#228;hlt. Auch Justin hat Visionen, er leitet daraus jedoch einen Auftrag Gottes ab. Und genau wie Ben hat auch er &#252;bernat&#252;rliche Talente&#8230;</p>
<p>Die Story von &#8222;Carnivàle&#8220; ist gar nicht so leicht zu erz&#228;hlen. Die Handlung ist in der ersten Staffel tats&#228;chlich komplett zweigeteilt zwischen Bruder Justin und dem Zirkus, ohne dass es eine Erkl&#228;rung g&#228;be, wie die beiden Geschichten zusammenh&#228;ngen. Man liest &#252;ber die Serie, dass wohl Justin und Ben die Anf&#252;hrer in einem gro&#223;en Kampf Gut gegen B&#246;se werden sollen, und das w&#252;rde ja auch gut passen. Ich kann allerdings nicht sagen, dass man das aus der ersten Staffel schon ableiten k&#246;nnte. Ja, die Serie ist wirklich sehr mysteri&#246;s aufgebaut. Das ist aber durchaus auch mal spannend, eine Geschichte nicht in mundgerechten H&#228;ppchen gereicht zu kriegen, sondern sie sich nach und nach zusammenbauen zu m&#252;ssen. So ziemlich alle Charaktere sind dabei moralisch sehr ambivalent gezeichnet, fast alle haben etwas zu verbergen und ich k&#246;nnte jetzt so auf Anhieb nicht mit Sicherheit sagen, ob der Zirkus oder Justins Kirche auf der Seite des Guten stehen sollen.</p>
<p>Ein guter Teil der Episoden besch&#228;ftigt sich mit dem Zirkus und dessen rauen Alltagsleben. Wir lernen eine Menge Charaktere kennen, manche sympathisch, andere wieder gar nicht. Die Serie nimmt es sich dabei heraus, eine au&#223;ergew&#246;hnliche Langsamkeit an den Tag zu legen. Ehrlich, ich war von der Pilotfolge wirklich beeindruckt, weil man eine so langsame Erz&#228;hlweise einfach nicht mehr gewohnt ist. &#8222;Carnivàle&#8220; ist kein &#8222;24&#8243;, das am besten noch zwei Handlungen parallel im Split-Screen erz&#228;hlt. Die Serie versucht dagegen, den Stil und auch das Tempo der damaligen Zeit einzufangen, was ihr exzellent gelingt (sage ich mal so ohne ein Zeitzeuge zu sein *g*). Das zieht sich auch durch alle technischen Kategorien: Kamera, Sets, Kost&#252;me, Locations &#8211; alles perfekt darauf abgestimmt, eine d&#252;stere, desolate Atmosph&#228;re zu erzeugen. Und das durchaus auch mit Aufwand, erst in den Extras sieht man z.B., was alles mit CGI umgesetzt wurde (eine Menge Background, wo das normale Kalifornien &#246;fters durch ein digitales New Mexico ersetzt wurde).</p>
<p>Schauspielerisch ist &#8222;Carnivàle&#8220; sehr gut besetzt. Nick Stahl verk&#246;rpert Ben Hawkins, w&#228;hrend Clancy Brown den Priester spielt. Zu meinen Favoriten vom restlichen Cast geh&#246;ren Michael J. Anderson als der kleinw&#252;chsige Samson, Clea DuVal als Tarotkarten-Legerin Sofie, welche mit ihrer katatonischen Mutter telepathisch kommuniziert, und Patrick Bauchau als Professor Lodz. Alle diese Charaktere sind in gewisser Weise wortkarg, die Serie setzt nicht auf gro&#223;e Dialoge. Viele der eindrucksvollsten Szenen kommen fast ohne aus und leben statt dessen von langen, ruhigen Kameraeinstellungen.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/carnivale2.jpg" alt="Ben Hawkins" title="Ben Hawkins" width="450" height="251" class="imgaligncenter size-full wp-image-819" /></p>
<p>&#8222;Carnivàle&#8220; ist ungew&#246;hnlich, anders, mysteri&#246;s. Das ist auf der einen Seite toll und spannend, hat aber auch seine Probleme: Man hat sich nach einer Weile an der reinen Atmosph&#228;re satt gesehen und dann m&#252;ssen die Episoden von den Geschichten und den Charakteren getragen werden. Da wir quasi keine Erkl&#228;rungen f&#252;r das Geschehen bekommen, f&#228;ngt das Ganze an, sich etwas zu ziehen nach ein paar Episoden, denn nicht alle Charaktere wissen in ihrer Dysfunktionalit&#228;t wirklich zu begeistern. Das Staffelende war dann wieder spannend, aber dazwischen gab es wirklich ein paar Durchh&#228;nger. Das soll aber nicht hei&#223;en, dass es sich nicht lohnen w&#252;rde, sich auf diesen Erz&#228;hlstil auch mal einzulassen.</p>
<p>Lohnt sich die Serie als Gesamtwerk? Ich bin ehrlich nicht sicher. Zu den Produzenten z&#228;hlt Ronald D. Moore, der u.a. an &#8222;Star Trek DS9&#8243; und &#8222;Battlestar Galactica&#8220; gearbeitet hat. Basierend auf diesen beiden Serie w&#252;rde ich sagen, ist Ron Moore genial im Aufbauen einer Serie, driftet dann aber sehr schnell in religi&#246;sen Unfug ab. Diese Serie basiert nun komplett auf religi&#246;sem Unfug (wie es scheint), also bin ich nicht sicher, ob man auf ein brauchbares Ende hoffen kann. Ich wei&#223; aber sowieso nicht, unter welchen Bedingungen die Serie eingestellt wurde und ob die Autoren genug Vorwarnung hatten, sie zu einem Abschluss zu bringen. Ich denke, Staffel 2 werde ich mir bei Gelegenheit schon noch anschauen, aber ganz nach oben auf meine Liste kommt sie nicht.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Windows 7: Bitlocker vs. TrueCrypt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 20:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich arbeite seit kurzem mit Windows 7, und da der neue Rechner ein Laptop geworden ist, bot es sich an, die Festplatte endlich mal zu verschl&#252;sseln. Windows 7 hat in den h&#246;heren Versionen die n&#246;tigen Tools daf&#252;r an Bord: Bitlocker kann neben USB-Sticks und normalen Partitionen auch die Systempartition verschl&#252;sseln. Dachte ich jedenfalls! Mein von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite seit kurzem mit Windows 7, und da der neue Rechner ein Laptop geworden ist, bot es sich an, die Festplatte endlich mal zu verschl&#252;sseln. Windows 7 hat in den h&#246;heren Versionen die n&#246;tigen Tools daf&#252;r an Bord: Bitlocker kann neben USB-Sticks und normalen Partitionen auch die Systempartition verschl&#252;sseln. Dachte ich jedenfalls! Mein von Medienberichten angefeuerter vorsichtiger Optimismus was Windows 7 betrifft erhielt dann aber doch einen D&#228;mpfer. Im folgenden ein kurzer Abriss meines Bitlocker-Versuchs, gefolgt von den Gr&#252;nden f&#252;r den anschlie&#223;enden TrueCrypt-Einsatz.</p>
<p>Das Ganze ging schon mit dem vorausgehenden Partitionieren gut los: Dell hat das Betriebssystem zwar installiert, bietet dem Kunden aber nicht an, sich eine sinnvolle Partitionierung zu w&#252;nschen. Ich bin ja wohl nicht der einzige, der seine Platte in mindestens zwei Partitionen aufteilt, der &#220;bersichtlichkeit halber. Kann Windows 7 <strong>C:</strong> auf eine sinnvolle Gr&#246;&#223;e verkleinern? Nein! Es weigert sich einfach, die Platte kleiner als 150 GB zu machen, und so &#252;ppig ist der Laptop dann ja auch wieder nicht ausgestattet. Da muss dann erst wieder ein Linux-Tool ran. :-/</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/bitlocker.jpg" alt="Bitlocker" title="Bitlocker" width="500" height="242" class="imgaligncenter size-full wp-image-814" /></p>
<p>Ok, aber zur&#252;ck zum Thema Bitlocker. Die Platte ist also passend partitioniert, und nun soll es ans Verschl&#252;sseln gehen. Das entsprechende Men&#252; ist &#252;ber das neue Startmen&#252; sehr leicht zu finden, sch&#246;n. Beim Versuch, die Verschl&#252;sselung zu starten, hei&#223;t es leider, dass kein TPM gefunden wurde. Eine Verschl&#252;sselung w&#228;re alternativ nur mit einem USB-Stick m&#246;glich, der dann f&#252;r die Laptop-Benutzung angesteckt sein muss. Das ist nat&#252;rlich nicht wirklich sinnvoll, am Laptop st&#246;rt ein USB-Stick ja nun doch etwas, und wenn man ihn vergisst, hat man nur einen Briefbeschwerer in den Urlaub mitgenommen.</p>
<p>Ok, also Google fragen&#8230; TPM steht f&#252;r &#8222;Trusted Platform Module&#8220;, finde ich heraus. Nie geh&#246;rt, ist aber offenbar ein Chip, der in neueren Rechnern verbaut ist. Gut, der Rechner ist neu, sollte er das nicht haben? Google&#8230; Google&#8230; Hm, ja, sollte er. Wieso geht es dann nicht? Google&#8230; Google&#8230; Oh, muss man im BIOS aktivieren. Das war dann der erste echte WTF-Moment: Bitlocker ist so ziemlich der einzige Grund, Windows 7 Ultimate zu kaufen. W&#252;rde es f&#252;r Dell dann nicht Sinn machen, das TPM f&#252;r Rechner mit Ultimate schon mal zu aktivieren?!</p>
<p>Gut, also wie kommt man ins BIOS? Google&#8230; Neustart und TPM aktivieren. Verschl&#252;sselungsmen&#252; aufrufen und voilà, das Verschl&#252;sseln der Systempartition klappt. Dauert etwas, aber nicht nennenswert lange. Wo ich gerade dabei bin verschl&#252;ssele ich auch die zweite Partition und gebe ihr ein Passwort.</p>
<p>So, Neustart und mal schauen. Nanu, keine PW-Abfrage beim Booten. An dem Punkt fiel mir auf, dass ich f&#252;r <strong>C:</strong> gar kein Passwort gesetzt hatte. Gab es ja auch nicht zur Auswahl. Noch mal nachschauen, aber nein, f&#252;r die Systempartition kann man kein Passwort setzen. Windows stellt mit der Verschl&#252;sselung also nur sicher, dass die Festplatte sich noch in dem unver&#228;nderten Rechner mit dem TPM-Chip befindet. Was f&#252;r ein Unfug! Wer baut schon eine Laptop-Platte aus und klaut sie, wenn er auch einfach den Laptop klauen kann?! Also wieder Google angeworfen&#8230; Nun folgte die echte Ern&#252;chterung: Windows 7 mag auf den ersten Blick schick aussehen (auf den zweiten auch), aber es ist und bleibt Windows, und viele L&#246;sungen sind in 7 genauso d&#228;mlich und umst&#228;ndlich wie sie es in XP sind. In diesem Fall muss man sich durch f&#252;nf Men&#252;s in einen Policy-Editor hangeln und dort eine Auswahl &#228;ndern. Wieso bietet man die Option nicht einfach allen Nutzern an und macht es Admins gr&#246;&#223;erer Rechnerpools &#252;ber dieses Men&#252; m&#246;glich, sie bei Bedarf abzuschalten? Wieso muss ich als Anwender eine solcherma&#223;en sinnvolle Option erst anschalten?!</p>
<p>Ok, also die Policy gesetzt und siehe da, nun kann ich ein Boot-Passwort festlegen. Gesagt, getan, und Neustart. Es kommt beim Booten tats&#228;chlich eine Abfrage, danach jedoch bekam Windows total einen Anfall und wollte nicht weiter. Vermutlich habe ich mich beim Passwort vertippt, aber meine G&#252;te, das kann ja wohl mal passieren. Kein Grund, gleich ohne einen zweiten Versuch nach einem Keyfile oder so zu schreien. Nach noch einem Neustart ging es dann aber, <strong>C:</strong> war tats&#228;chlich entschl&#252;sselt. <strong>D:</strong> allerdings nicht. Gut, Windows kann eigentlich nicht wissen, dass ich f&#252;r beide Partitionen das gleiche Passwort genommen habe. Fragen k&#246;nnte es aber doch wenigstens, oder? Wenigstens dann, wenn ich im Windows Explorer die Platte anklicke?! &#220;ber das Bitlocker-Men&#252; kann man das PW eingeben, aber das kann es ja nicht sein auf Dauer. Im Explorer scheint es dazu keine M&#246;glichkeit zu geben, der wirft nur Fehlermeldungen.</p>
<p>An diesem Punkt hatte ich nun eine ganz h&#252;bsche Anzahl Stunden nur mit Partitionieren und Herumspielen mit Bitlocker verbracht, anstatt mit dem neuen System endlich mal zu arbeiten, und war es ehrlich gesagt Leid, noch weiter Google nach allem m&#246;glichen zu befragen. Auch wenn&#8217;s eigentlich bescheuert ist, externe Tools den Bordmitteln vorzuziehen, habe ich dann doch die Platte wieder komplett entschl&#252;sselt, Bitlocker schlafen geschickt und TrueCrypt drauf getan. Die TrueCrypt-Tutorials, die ich bisher so gesehen habe, sahen immer recht kompliziert aus. Aber der ganze Prozess ist eigentlich relativ straight-forward, und in der t&#228;glichen Handhabung ist es einfach sch&#246;ner: TrueCrypt fragt genauso beim Booten nach dem Passwort. Wenn ich mich vertippe, was &#246;fters vorkommt, kriege ich eine zweite Chance zur Passwort-Eingabe. Und da ich die ganze Platte und nicht nur die Partitionen verschl&#252;sselt habe, sind <strong>C:</strong> und <strong>D:</strong> automatisch beide verf&#252;gbar.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/truecrypt.jpg" alt="TrueCrypt" title="TrueCrypt" width="500" height="373" class="imgaligncenter size-full wp-image-816" /></p>
<p>Ein Feature, das TrueCrypt nicht hat, ist die Verwendung des TPM. Theoretisch ist das TPM eine tolle Sache, das u.a. verhindern soll, das jemand mit physischem Zugang zum Rechner diesen manipuliert, um etwa einen Keylogger zu installieren. Die TrueCrypt-Programmierer argumentieren dagegen, dass ein Rechner, zu dem ein Angreifer physisch Zugang hatte (z.B. Hotelpersonal) und den man danach benutzt, schlicht und ergreifend nicht 100% zu sichern ist. Auch mit TPM kann man ihn mit dem n&#246;tigen Wissen manipulieren, auch wenn&#8217;s vielleicht ein Quentchen schwieriger ist. Alles in allem fahre ich also mit TrueCrypt gut, denke ich, zudem man dann auch mal von einer Linux-CD aus auf die Platte zugreifen kann. Ob das mit Bitlocker auch ginge, wei&#223; ich nicht, bezweifele es aber etwas.</p>
<p>Wer also ebenfalls vor der Entscheidung steht, den Laptop mit Bitlocker oder TrueCrypt zu verschl&#252;sseln: Spart euch den &#196;rger und das Extra-Geld f&#252;r Ultimate und nehmt lieber gleich TrueCrypt. Die Installation ist vergleichsweise einfach und es gibt genug Tutorials dazu. Einziges &#196;rgernis dabei war f&#252;r mich, dass TrueCrypt einen zwingt, eine Rettungsdisc zu brennen. Ich wollte das lieber einfach auf eine andere Festplatte ziehen, aber TrueCrypt besteht auf der CD. Naja, da muss man halt mitspielen und die CD brennen. Vermutlich hat das gute Gr&#252;nde. Davon abgesehen gab es keine Probleme, und in der t&#228;glichen Benutzung ist TrueCrypt angenehm unauff&#228;llig und problemlos. Au&#223;erdem ist es Open Source, was ja sowieso immer besser ist, insbesondere bei kryptographischen Produkten.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Geocaching: In A Dark, Dark Wood</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 23:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja vor einem Weilchen schon von unserem Hobby Geocaching berichtet. Wir sind da schon ein Weilchen dabei, wenn auch erst seit letztem Sommer wirklich aktiv, aber erst vor wenigen Wochen haben wir einen Cache der vielleicht interessantesten Kategorie ausprobiert: Einen Nachtcache. Von dem Abenteuer will ich hier kurz erz&#228;hlen. Allzu viele Fotos gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/nachtcache01.jpg" alt="Nachtcache-Reflektoren" title="Nachtcache-Reflektoren" width="200" height="251" class="imgalignright size-full wp-image-809" />Ich hatte ja vor einem Weilchen schon von unserem Hobby <a href="http://johannes-ruthenberg.de/geocaching" >Geocaching</a> berichtet. Wir sind da schon ein Weilchen dabei, wenn auch erst seit letztem Sommer wirklich aktiv, aber erst vor wenigen Wochen haben wir einen Cache der vielleicht interessantesten Kategorie ausprobiert: Einen Nachtcache. Von dem Abenteuer will ich hier kurz erz&#228;hlen. Allzu viele Fotos gibt es dazu naturgem&#228;&#223; nicht. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachtcaches sind Caches, die man im Dunkeln suchen kann und soll. Das beinhaltet normalerweise kleine Reflektoren, die z.B. im Wald an B&#228;umen angebracht werden. Diese Reflektoren sind bei Tage nur schwer zu entdecken, und man m&#252;sste dann ja quasi jeden Baum danach absuchen. Im Dunkeln jedoch reflektieren sie das Licht einer Taschenlampe erstaunlich weit. Diese Reflektoren kann man nun mit den normalen Mitteln eines Caches nach Belieben kombinieren, von einfachen Caches, bei denen lediglich das per Koordinaten gefundene Ziel mit einem Reflektor markiert ist, bis zu aufw&#228;ndigen Multis, bei denen man statt Koordinaten den Reflektoren folgen muss.</p>
<p>Wir wollten schon l&#228;nger mal einen Nachtcache machen, es gibt aber gar nicht so viele. Da wir Ende Mai Besuch aus Leipzig bekamen und Diana einen sch&#246;nen Nachtcache in der N&#228;he von Bristol ausfindig gemacht hatte, konnten wir das Abholen vom Flughafen sehr sch&#246;n mit der Cache-Aktion verbinden. Easyjet hat dann freundlicherweise auch mit einer Versp&#228;tung daf&#252;r gesorgt, dass es wirklich tats&#228;chlich dunkel war, als wir am Startpunkt des Caches ankamen: Eine Parkbucht an einer Landstra&#223;e, mitten im Wald etwas n&#246;rdlich der M4. Von dort aus stapften wir also zu viert mit Taschenlampen bewaffnet gegen Mitternacht in den dunklen Wald. </p>
<p>Um es kurz zu machen: <a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=36585dcd-49f9-41ee-a151-be15325ded9c" class="liexternal">In a Dark, Dark Wood</a> hat einfach Spa&#223; gemacht und war mal eine sch&#246;ne Abwechslung zu normalen Caches. Die Strecke war sehr gut ausgesucht, abwechslungsreich aber dabei immer auf einem auch bei Dunkelheit begehbaren Waldweg bleibend. Die Reflektoren waren sehr leicht zu finden, und den Finalcache fanden wir sogar, obwohl der erste Micro offenbar abhanden gekommen war. Nach l&#228;ngerem erfolglosen Suchen gingen wir einfach so weiter und fanden recht leicht den n&#228;chsten Reflektor. Das ganze zog sich bis gegen 3 Uhr nachts, die R&#252;ckfahrt nach Wales nicht eingerechnet, und hat dann gegen Ende schon ganz sch&#246;n geschlaucht. Gelohnt hat sich die Runde durch den dunklen Wald trotzdem auf jeden Fall! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Erinnerung an den Cache wird f&#252;r mich im &#252;brigen vom durchdringenden Duft der allgegenw&#228;rtigen B&#228;rlauch-Pflanzen begleitet:</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/nachtcache02.jpg" alt="B&#228;rlauch" title="B&#228;rlauch" width="500" height="264" class="imgaligncenter size-full wp-image-810" /></p>
<p>Jede Woche muss ich sowas nicht haben und ich denke, es gibt zurecht nicht so viele Nachtcaches. Aber mal gemacht haben sollte man das als Geocacher auf jeden Fall, just for fun. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#214;lteppich</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe gerade eine Seite gefunden, die den &#214;lteppich im Golf von Mexiko auf beliebigen Karten visualisiert. So ein bisschen &#214;l im Golf ist ja nicht schlimm, der Ozean ist schlie&#223;lich gro&#223;, k&#246;nnte man denken. Das Ganze kriegt eine anderes Perspektive, wenn man sieht wie gro&#223; der &#214;lteppich im Vergleich zu etwas Bekanntem ist: In unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gerade eine Seite gefunden, die den &#214;lteppich im Golf von Mexiko auf beliebigen Karten visualisiert. So ein bisschen &#214;l im Golf ist ja nicht schlimm, der Ozean ist schlie&#223;lich gro&#223;, k&#246;nnte man denken. Das Ganze kriegt eine anderes Perspektive, wenn man sieht wie gro&#223; der &#214;lteppich im Vergleich zu etwas Bekanntem ist: In unserem Fall ist er offenbar <a href="http://www.beowulfe.com/oil/?loc=Cardiff%2C%20Glamorgan%2C%20United%20Kingdom&#038;lat=51.5&#038;lng=-3.2&#038;x=-3.1121093750000006&#038;y=52.158578090753146&#038;z=7" class="liexternal">gr&#246;&#223;er als Wales</a>.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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