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	<title>Delta Orionis</title>
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		<title>Goodbye Cardiff</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 09:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten drei Jahre sind schnell vergangen, und ehe man es sich versah wurde Cardiff zu einem Zuhause. Anfangs war ich nicht sehr beeindruckt von Cardiff, glaube ich. Ich meine, die Leute fahren hier tats&#228;chlich auf der falschen Stra&#223;enseite! Und woah, ist das dreckig! Und alle latschen bei Rot &#252;ber die Ampel. Und diese H&#228;user&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/torchwood-column.jpg" rel="lightbox[913]" title="Roald Dahl Plas" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/torchwood-column-300x225.jpg" alt="Roald Dahl Plas" title="Roald Dahl Plas" width="300" height="225" class="imgalignright size-medium wp-image-914" /></a>Die letzten drei Jahre sind schnell vergangen, und ehe man es sich versah wurde Cardiff zu einem Zuhause. Anfangs war ich nicht sehr beeindruckt von Cardiff, glaube ich. Ich meine, die Leute fahren hier tats&#228;chlich auf der falschen Stra&#223;enseite! Und woah, ist das dreckig! Und alle latschen bei Rot &#252;ber die Ampel. Und diese H&#228;user&#8230; Nicht nur sind sie h&#228;sslich, meine G&#252;te, da sind &#252;berall einfach Kabel au&#223;en dran getackert und offene Stromk&#228;sten. Oh und noch was, was ich mittlerweile schon gar nicht mehr merke: Wenn man aus Leipzig kommt, einer Stadt voller vier- bis f&#252;nfgesch&#246;ssiger Altbauten, kommt einem Cardiff auf den ersten Blick wie Zwergenhausen vor, da weite Teile der Stadt nur zweigeschossig sind (<a href="http://johannes-ruthenberg.de/terraced-houses" >Terraced Houses</a> eben).</p>
<p>Tja, alles in allem war ich nicht beeindruckt. Witziger- oder traurigerweise wird das Ger&#228;usch, das ich f&#252;r immer mit Cardiff verbinden werde, das Ger&#228;usch sein, das der Wind macht, wenn er nachts langsam den M&#252;ll die Stra&#223;e hinab treibt. Ich schaue gerade meine Fotos von 2007 durch, und da ist unser Haus, die Einzugsparty, Caerphilly, Stonehenge, Bath, Swansea, aber kein Cardiff. Im Februar 2008 waren wir dann scheinbar endlich mal in der Bay und haben nebenstehendes Foto gemacht.</p>
<p>&#220;ber die Jahre hat man sich an vieles gew&#246;hnt. Cardiff hat au&#223;erdem auch viele gute Seiten: Die klassische Uni, den sch&#246;nen gro&#223;en Bute-Park, das Schloss mitten in der Innenstadt, den Taff-Trail raus nach Castell Coch, die Bay mit dem Millenium Center. Vieles wurde in unserer Zeit hier auch neu gemacht und renoviert. Die Queen Street etwa ist nun viel schicker, die sehr h&#252;bsche Central Library hat letzten Sommer (?) aufgemacht, die St. Mary Street wurde aktuell gerade versch&#246;nert und das &#8222;St. Davids 2&#8243;-Einkaufszentrum wurde er&#246;ffnet. Ok, das ist noch nicht Leipzig was den Bauwahnsinn betrifft, aber es hat sich schon einiges getan. Nicht zu vergessen, dass Cardiff der Drehort f&#252;r viele tolle BBC-Serien ist.</p>
<p>Insbesondere mit letzterem wird Bonn nicht mithalten k&#246;nnen, und auch sonst wird es Bonn wohl nicht so leicht haben mit mir. Es liegt nicht am Meer, bis zu den Bergen muss man aber trotzdem noch ein St&#252;ck fahren. Bekannte Serien werden dort nicht gedreht. F&#252;r Konzerte und &#228;hnliches wird man meistens nach K&#246;ln fahren m&#252;ssen (nehme ich an). Die Fedcon spr&#228;che f&#252;r Bonn, aber ich bin aktuell nicht sicher, ob die in D&#252;sseldorf bleiben wird oder nicht. Also Bonn, da wirst Du Dich ins Zeug legen m&#252;ssen! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Abschied von Cardiff f&#228;llt derweil auch ohne gro&#223;e Fotos aus. Es ist Dezember und drau&#223;en ist alles etwas grau und tr&#252;be. Im Prinzip haben wir uns schon verabschiedet, denn wir waren an Heiligabend unten in der Bay, der sch&#246;nsten Ecke von Cardiff, und haben ein letztes Mal im Millenium Center eine Hot Chocolate geschl&#252;rft und den Blick auf den verlassenen Roald Dahl Plas genossen. Morgen geht es dann in aller Fr&#252;he los&#8230;</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>190 Meilen nach Anglesey</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 19:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen bin ich mit der Kamera durch das verschneite Cardiff gestapft und habe ein paar Bilder gemacht. Dabei fiel mir &#252;ber dem Wales Centre etwas auf, das mich relativ verbl&#252;ffte: Das Schild sieht nicht neu aus, was entweder hei&#223;t, dass ich es drei Jahre lang nicht bemerkt habe oder dass ich es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen bin ich mit der Kamera durch <a href="http://johannes-ruthenberg.de/schneegestoeber" >das verschneite Cardiff</a> gestapft und habe ein paar Bilder gemacht. Dabei fiel mir &#252;ber dem Wales Centre etwas auf, das mich relativ verbl&#252;ffte:</p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/wales_centre.jpg" rel="lightbox[900]" title="Wales Centre" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/wales_centre-300x165.jpg" alt="Schild &#252;ber dem Wales-Centre" title="Wales Centre" width="300" height="165" class="imgaligncenter size-medium wp-image-901" /></a></p>
<p>Das Schild sieht nicht neu aus, was entweder hei&#223;t, dass ich es drei Jahre lang nicht bemerkt habe oder dass ich es bemerkt und dann wieder vergessen habe. So oder so merkw&#252;rdig. Man sollte aber auf jeden Fall &#246;fter mal beim Shoppen auch den Blick &#252;ber die unmittelbare Shop-Fassaden hinaus erheben. Man wei&#223; nie, was es da zu entdecken gibt.</p>
<p>Was bedeutet das Schild nun? Man kann den Anfang auf dem Foto nicht so gut lesen: Da zeigt eine Hand nach Norden mit der Angabe &#8222;190 miles&#8220;. Dann folgt der Name des Ortes mit dem l&#228;ngsten Namen in Europa (f&#252;r weltweit kann man sich streiten, da einige Doppelbuchstaben im Walisischen eigentlich als ein Buchstabe gelten): &#8222;Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch&#8220;. Und darunter steht auf Englisch, was das bedeutet: &#8222;The church of St. Mary&#8217;s in the hollow of the white hazel near the rapid whirlpool and the church of St. Tysilio&#8217;s by the red cave&#8220;.</p>
<p>Und bevor ihr denkt, die Waliser w&#252;rden spinnen und alle Orte h&#228;tten hier solche Namen: Das Dorf hie&#223; wohl fr&#252;her einfach &#8222;Llanfairpwll&#8220; und bekam seinen langen Namen als Marketing-Gag im 19. Jahrhundert. Ein Trick, der funktioniert, muss ich sagen, wie viele andere Orte kennt man schon auf Anglesey (ja gut, Holyhead weil es auf der Wetterkarte &#246;fters eingemalt ist). Was die Aussprache betrifft, probiere ich mich aber lieber weiterhin an &#8222;Raxacoricofallapatorius&#8220;, das klappt eher.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dune</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 22:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension zu &#8222;Dune&#8220; von Frank Herbert, Victor Gollancz London, 2007, 608 Seiten, Ersterscheinung: 1965 (USA) Deutsche Ausgabe: &#8222;Der W&#252;stenplanet&#8220;, u.a. Heyne Verlag, 2001, 880 Seiten Inhalt In einer fernen Zukunft: Der galaktische Imperator hat den wichtigen Planeten Arrakis als Lehen der Harkonnen-Familie entzogen und den Atreides zugeteilt. Herzog Leto von Atreides wei&#223;, dass dieser Schachzug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/cover_dune.jpg" alt="Cover 'Dune'" title="Cover der SF-Masterworks-Ausgabe" width="200" height="320" class="imgalignleft size-full wp-image-912" />Rezension zu &#8222;Dune&#8220; von Frank Herbert, Victor Gollancz London, 2007, 608 Seiten, Ersterscheinung: 1965 (USA)</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Der W&#252;stenplanet&#8220;, u.a. Heyne Verlag, 2001, 880 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>In einer fernen Zukunft: Der galaktische Imperator hat den wichtigen Planeten Arrakis als Lehen der Harkonnen-Familie entzogen und den Atreides zugeteilt. Herzog Leto von Atreides wei&#223;, dass dieser Schachzug fast sicher eine Falle ist, und doch hat er kaum eine Wahl, als dem Wunsch des Imperators nachzukommen. Und so verl&#228;sst Haus Atreides die Wasserwelt Caladan und zieht nach Arrakis. Die lebensfeindliche W&#252;stenwelt ist f&#252;r das Imperium von gr&#246;&#223;ter Bedeutung, da nur hier das Spice abgebaut wird, welches von den Navigatoren benutzt wird, um einen Weg durch die Wirren des Hyperraums zu finden.</p>
<p>Letos Sohn Paul wird in dieser Zeit des Umbruchs mit Prophezeiungen und Visionen konfrontiert. Seine Mutter Lady Jessica ist eine Bene Gesserit, ein Orden, der eigene Ziele verfolgt. Paul durchlief als Thronfolger des Herzogs eine harte Ausbildung, doch nun stellt sich heraus, dass er &#252;ber F&#228;higkeiten verf&#252;gen k&#246;nnte, von denen auch er noch nichts ahnte. Schon bald zieht sich das Netz der Intrigen enger um das Haus Atreides, und Paul wird auf seine neue Heimat, den W&#252;stenplaneten Arrakis, angewiesen sein&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>&#8222;Dune&#8220; ist ein Klassiker der Science-Fiction, und wie die meisten Klassiker hatte ich ihn bisher nicht gelesen. Ich kenne den alten Film und die sp&#228;teren TV-Mehrteiler, konnte mich aber nie wirklich aufraffen, das Buch zu lesen. Viele B&#252;cher aus dieser &#196;ra sind ja leider nicht speziell gut gealtert, da bin ich immer etwas vorsichtig. Diesen Sommer haben wir dann aber im Rahmen der Cardiffer Reading Group entschieden, &#8222;Dune&#8220; zu lesen, und im nachhinein bin ich froh, dass ich diese spezielle L&#252;cke endlich schlie&#223;en konnte.</p>
<p>&#8222;Dune&#8220; ist ein faszinierendes Buch, das seinen Status als Klassiker zu recht inne hat. Frank Herbert erz&#228;hlt hier nicht nur eine Geschichte, sondern er erschafft eine ganze Welt. Das tut er in solcher Detailfreude und so interessant und glaubw&#252;rdig, dass &#8222;Dune&#8220; den Vergleich mit anderen Monumentalwerken wie &#8222;Lord of the Rings&#8220; nicht scheuen muss, finde ich. Ich hatte eigentlich angenommen, dass ich das Buch nicht speziell spannend finden w&#252;rde, da ich die Story vom Film her noch gut in Erinnerung habe. Interessanterweise hat gerade das mir erlaubt, mich voll auf die Details dieser Welt zu konzentrieren, und das Buch las sich kein bisschen langweilig. Ich bin nicht sicher, wie das Buch wirkt, wenn man die Verfilmungen nicht kennt. Ist die Story dann verwirrend? Oder wird es eher noch spannender?</p>
<p>Wie gesagt, f&#252;r mich ist der Mittelpunkt des Buches die faszinierende Welt in einer fernen Zukunft. Frank Herbert spart hier wirklich nicht mit Details und verschiedenen Handlungsstr&#228;ngen: Die Menschheit hat sich im Weltall ausgebreitet und unz&#228;hlige Planeten besiedelt. Die Macht liegt bei einem Imperator und einem m&#228;chtigen Konzern. Darum herum sind verschiedene gro&#223;e und weniger gro&#223;e H&#228;user gruppiert, unter ihnen die Atreides und die Harkonnens. Intrigen sind an der Tagesordnung, und ein Hauptmerkmal dieser Welt ist das mangelnde Vertrauen. Kein Charakter des Buches traut dem anderen 100%, jeder hat potentiell Hintergedanken, und  Giftdetektoren sind ein normaler Bestandteil des herz&#246;glichen Esszimmers.</p>
<p>Dazu kommen die Bene Gesserit, welche &#252;ber Jahrhunderte ein Zuchtprogramm aufgebaut haben auf der Suche nach einem bestimmten Individuum. Sehr sch&#246;n dabei die Rolle der Religion: Die heute bekannten Religionen haben sich offenbar bis in diese Zukunft relativ gut durchmischt, und die Bene Gesserit verbreiten aktiv Prophezeiungen auf unterentwickelten Welten, um ihre Arbeit zu unterst&#252;tzen. Kommt eine Bene Gesserit sp&#228;ter auf so einen Planeten, kann sie sicher sein, eine auf sie passende Prophezeiung vorzufinden. Das bietet einen sch&#246;nen Kontrast zum teilweise etwas &#220;berhand nehmenden Mystizismus des Buches.</p>
<p>Ebenfalls wichtig sind die Schilderungen der W&#252;ste und des Lebens darin. Frank Herbert hat die Geschichte wohl begonnen, w&#228;hrend er ein (nie beendetes) Fachbuch &#252;ber die W&#252;sten Amerikas schrieb. Er packt hier also viel reales Wissen hinein, und entsprechend glaubw&#252;rdig sind seine Schilderungen. Auch der Umgang mit Wasser in der Kultur der Fremen ist in vielen, vielen Details sehr sch&#246;n ausgedacht. Gleichzeitig hat er die W&#252;ste Arrakis&#8216; um die phantastischen Sandw&#252;rmer erg&#228;nzt, welche im Buch gar nicht so wichtig sind, aber die wohl fast jeder als erstes mit &#8222;Dune&#8220; verbindet.</p>
<p>Was die Charaktere betrifft, so war ich &#252;berrascht wie lebendig Leto und Jessica erscheinen, an die ich mich aus dem Film nur als Statisten erinnere. Paul dagegen blieb f&#252;r mich erstaunlich blass, was ich dem Buch noch am ehesten als Schw&#228;che ankreiden w&#252;rde. F&#252;r so einen wichtigen Charakter wird ihm einfach nicht genug Tiefe verliehen. Viele emotionale Details werden nur behauptet, seltsam distanziert, anstatt dass das Buch dies anschaulich schildert. Paul macht sehr erstaunliche Transformationen durch, und auch diese scheinen ihn selber nicht wirklich zu beeindrucken. &#8222;Dune&#8220; ist in dieser Hinsicht nicht perfekt, es hat mir aber komischerweise beim Lesen nicht wirklich etwas ausgemacht. Ich denke, das liegt daran, dass Frank Herbert hier mehr eine Mythologie erschafft, eine moderne Sage erz&#228;hlt, als den packendsten Roman des Jahrhunderts abzuliefern. Und einer Sagengestalt verzeiht man mangelnde Tiefe durchaus, wenn die Sage an sich daf&#252;r begeistert.</p>
<p>Der Schreibstil ist etwas trocken, aber sehr lesbar (ich habe das Original gelesen, wohlgemerkt, keine Ahnung wie die deutsche &#220;bersetzung so ist). Da habe ich aus den fr&#252;hen Sechzigern schon ganz andere B&#252;cher gelesen. Frank Herbert vermeidet es auch geschickt, in die beliebte Falle zu tappen, sich durch die Schilderung von technischen Details unglaubw&#252;rdig zu machen, die zehn Jahre nach Ver&#246;ffentlichung schon &#252;berholt sind. &#8222;Dune&#8220; hat kein Technobabble, es muss den Leser nicht interessieren, wie genau die &#220;berlicht-Antriebe oder die pers&#246;nlichen Schutzschilde funktionieren. Nur an wenigen Stellen werden &#8222;tapes&#8220; erw&#228;hnt, aber das kann man ja auch anders deuten, und die Verwendung von Atomwaffen wirkt etwas antiquiert (so weit sind wir heute schon, dass mir Atomwaffen antiquiert vorkommen *g*). Ansonsten werden wo n&#246;tig neue Begriffe erfunden, vieles ist ansonsten aber sehr Low-Tech.</p>
<p>Ich k&#246;nnte jetzt noch viel zu verschiedenen Details schreiben. Sehr faszinierend fand ich zum Beispiel, dass sich bei den Kleinkriegen der H&#228;user die Gr&#246;&#223;e einer Invasionsstreitmacht in erster Linie danach richtet, wie viel man f&#252;r den Transport auf den &#220;berlicht-Schiffen bezahlen kann. Details dieser Art gibt es viele, und auch etablierte Fakten bekommen sp&#228;ter im Buch immer wieder eine neue Tiefe, wenn man mehr &#252;ber die Hintergr&#252;nde erf&#228;hrt.</p>
<p>Alles in allem muss ich &#8222;Dune&#8220; auf zwei Arten bewerten. Wenn man es nur als Roman nimmt, l&#228;sst es etwas zu w&#252;nschen &#252;brig. Das liegt u.a. sicher auch daran, dass Frank Herbert urspr&#252;nglich zwei l&#228;ngere Geschichten oder Novellen geschrieben hat, die dann erst im Nachhinein zu einem Roman geb&#252;ndelt wurden. Dieser Bruch ist durchaus zu sp&#252;ren beim Lesen. Die Charakterisierung von Paul f&#228;llt mir zudem zu flach aus, und sp&#228;ter im Buch flie&#223;t die Handlung f&#252;r meinen Geschmack zu fl&#252;ssig (alles passiert wie es geplant ist, das einzige unerwartete und eigentlich wichtige Ereignis passiert ausgerechnet off-page und wird dem Leser nur knapp weitererz&#228;hlt &#8211; <em>show, don&#8217;t tell</em>). Aber gleichzeitig ist &#8222;Dune&#8220; viel mehr als nur ein Roman. Es ist eine Mythologie, eine eigene Welt, und diese fasziniert mich sehr. Zusammen mit dem guten Schreibstil des Autors erkl&#228;rt das meine doch recht hohe Bewertung. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und &#252;berlege mir ernsthaft, vielleicht auch mal die vielen B&#252;cher zu probieren, die Frank Herberts Sohn zusammen mit Kevin J. Anderson verfasst hat.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Zurecht ein Klassiker und lesenswert, selbst wenn man die Handlung aus einer der Verfilmungen schon kennt. Man sollte allerdings politische Geschichten m&#246;gen, sonst hat man daran m&#246;glicherweise nicht so viel Spa&#223;.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>TV-Serie: The Sarah Jane Adventures</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 20:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_01.jpg" alt="The Sarah Jane Adventures" title="The Sarah Jane Adventures" width="300" height="172" class="imgalignleft size-full wp-image-904" />Heute will ich mal wieder eine Serie vorstellen, die wir aktuell gerade schauen: &#8222;The Sarah Jane Adventures&#8220;. Dabei handelt es sich um eine Ablegerserie von &#8222;Doctor Who&#8220;, so wie auch &#8222;Torchwood&#8220; (zu beiden m&#252;sste ich hier eigentlich noch was schreiben&#8230;). Im Gegenteil zum sehr d&#252;steren Torchwood und dem f&#252;r jedes Alter geeigneten Doktor richtet sich Sarah Jane speziell an Kinder und Jugendliche. Das tut dem Spa&#223;faktor der Serie allerdings nur selten Abbruch, finde ich.</p>
<p>Zur Vorgeschichte des Charakters: Sarah Jane Smith (gespielt von Elisabeth Sladen) war eine junge Reporterin, als sie den Doktor kennenlernte. Zusammen mit dem Zeitreisenden von Gallifrey reiste Sarah Jane durch Raum und Zeit und erlebte Abenteuer auf vielen Planeten. Ihre Wege trennten sich eines Tages, als der Doktor sie etwas abrupt wieder auf der Erde absetzte. Viele Jahre sp&#228;ter trafen sich die beiden zuf&#228;llig wieder. Sarah Jane arbeitete wieder als Reporterin, und zum Abschluss ihres gemeinsamen Abenteuers schenkte der Doktor ihr K-9.</p>
<p>Die Serie beginnt kurz danach: Sarah Jane Smith lebt in London. Nach au&#223;en hin ist sie eine eigenbr&#246;dlerische Reporterin. Doch insgeheim untersucht sie die Aktivit&#228;ten von Aliens auf der Erde und hilft ihnen oder stoppt sie, je nachdem ob sie gestrandet sind oder mit Invasionsabsichten kommen. Dabei stehen ihr K-9 und ein au&#223;erirdischer Super-Computer auf ihrem Dachboden zur Seite. In der ersten Episode geht es um eine geplante Invasion, in deren Verlauf Sarah Jane einen von den Aliens gez&#252;chteten Jungen aufnimmt. Luke wird schon bald wie ein Sohn f&#252;r sie, und ehe Sarah Jane sich versieht sind Lukes Freunde Maria und Clyde in ihr Geheimnis eingeweiht. Und so besch&#252;tzen sie die Erde fortan zu viert&#8230;</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_06.jpg" alt="Sarah Jane" title="Sarah Jane" width="300" height="170" class="imgalignright size-full wp-image-906" />Die Serie begann 2007 und hat es mittlerweile auf 4 Staffeln gebracht. Die Episoden sind dabei immer nur 25 Minuten lang und zwei Episoden geh&#246;ren jeweils zu einer Geschichte. Der Stil der Serie &#228;hnelt sehr &#8222;Doctor Who&#8220;, aber da die Zielgruppe doch Kinder und Jugendliche sind, sind manche Geschichten etwas simpler gehalten als n&#246;tig w&#228;re, und nat&#252;rlich sind die jungen Begleiter von Sarah Jane oft genug die Helden des Tages anstatt sich von Erwachsenen retten zu lassen. Das f&#228;llt aber wirklich selten negativ auf.</p>
<p>Generell gef&#228;llt mir der <em>Sense of Wonder</em>, den die Serie verbreitet. Das hat sie mit &#8222;Doctor Who&#8220; gemeinsam, aber dem Doktor stehen alle Zeiten und das ganze Universum offen, w&#228;hrend Sarah Jane auf die Erde der Gegenwart beschr&#228;nkt ist. Trotzdem geben sich die Autoren gro&#223;e M&#252;he, immer wieder auch anklingen zu lassen, welche Wunder das Universum bereit h&#228;lt. Sehr sch&#246;n ist z.B. die Szene, als Maria Sarah Jane bei einer Begegnung mit einem Alien in ihrem Garten beobachtet. Auch toll: Clyde und die anderen werden auf ein Raumschiff im Erdorbit gebeamt und sind dort gerade auf der Flucht &#8211; aber sie bleiben an einem Aussichtsfenster stehen und bewundern den Anblick der Erde.</p>
<blockquote lang="en"><p>I saw amazing things, out there in space&#8211;but there is strangeness to be found, wherever you turn. Life on Earth can be an adventure too&#8230; you just need to know where to look!</p></blockquote>
<p>Die Geschichten sind also phantasievoll und auch mit Humor gespickt. F&#252;r letzteren sorgen oft die Nachbarn von Sarah Jane von der anderen Stra&#223;enseite. Anfangs sind das Maria, ihr geschiedener Vater und ihre &#252;berdrehte Mutter. Am Anfang der zweiten Staffel zieht Maria in die USA (wohl weil die Schauspielerin sich auf ihren Schulabschluss konzentrieren musste) und in ihr Haus zieht Rani mit ihren Eltern. Da beide nichts von Aliens wissen, bietet das &#228;hnliches Potential f&#252;r Komik, zumal Ranis Mutter Marias Mutter in Sachen &#220;berdrehtheit nicht wirklich nachsteht. Den Wechsel von Maria zu Rani fand ich anfangs sehr Schade, aber man gew&#246;hnt sich schnell an den neuen Charakter.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_05.jpg" alt="General Kudlak" title="General Kudlak" width="300" height="188" class="imgalignleft size-full wp-image-907" />Die meisten Episoden sind wirklich gro&#223;artig, z.B. &#8222;Warriors of Kudlak&#8220;, &#8222;Whatever Happened to Sarah Jane?&#8220; oder &#8222;The Temptation of Sarah Jane Smith&#8220;. Es gibt nat&#252;rlich auch viele &#220;berlappungen mit &#8222;Doctor Who&#8220;, da beide Serien vom gleichen Team produziert werden und entsprechend viele Masken wiederverwendet wurden. So trifft man die Sontarans wieder, die Slitheen und die Judoon (meine Lieblingsmaske aus dem Who-Universum!). Auch der Doktor selber macht in zwei Doppelfolgen einen Gastauftritt, einmal der zehnte Doktor und einmal der elfte in der aktuellen Staffel.</p>
<p>Wenn die Serie daneben haut, haut sie allerdings wirklich daneben. Zum Gl&#252;ck kommt das nicht oft vor. Zwei Dinge sind mir da vor allem im Ged&#228;chtnis geblieben: Ganz am Anfang der Serie, in &#8222;Revenge of the Slitheen&#8220;, werden Maria und Clyde von einem Slitheen verfolgt. Sie wissen, dass diese negativ auf Essig reagieren, und bringen den Slitheen damit zur Explosion. Sie schauen sich an und lachen erleichtert. Ich dachte mir da nur: Die beiden sind 13 und haben hoffentlich noch nie zuvor ein intelligentes Lebewesen get&#246;tet. Ist das wirklich zum Lachen? Die Episode hatte sich n&#228;mlich explizit M&#252;he gegeben, die Slitheen nicht als Monster der Woche darzustellen, sondern als intelligente wenn auch amoralische Lebewesen. In dieser Szene h&#228;tte ich etwas mehr Tiefe erwartet, stattdessen wurde aus dem Explosionseffekt ein langgezogener schleimiger Gag.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/sarah_jane_03.jpg" alt="Maria und Clyde" title="Maria und Clyde" width="300" height="172" class="imgalignright size-full wp-image-908" />Als zweites w&#228;re hier &#8222;Secrets of the Stars&#8220; aus der zweiten Staffel zu erw&#228;hnen: Eine Episode, die allen Ernstes versucht, eine ernsthafte Geschichte auf Astrologie aufzubauen (&#8222;die Macht der Sterne&#8220;, &#8222;Energie von vor dem Beginn des Universums&#8220; blahblahblah). Das ist leider weit unter dem sonstigen Niveau der Serie, die doch sonst bei allem spa&#223;igen Pseudo-Technobabble immer f&#252;r Wissenschaft und Vernunft eintritt.</p>
<p>Gedreht wird die Serie &#252;brigens in Cardiff und Penarth. Letzteres muss als London doublen. F&#252;r uns gibt es also wie beim Doktor und bei Torchwood in vielen Episoden Bekanntes zu entdecken.</p>
<p>Alles in allem: Wenn ihr &#8222;Doctor Who&#8220; m&#246;gt und Sarah Jane bisher vermieden habt, weil es ja eigentlich eine Kinderserie ist, schaut ruhig mal rein. Die Serie lohnt sich und muss sich hinter &#8222;Doctor Who&#8220; nicht verstecken, auch wenn die Geschichten oft etwas kleiner gestrickt sind. Und wenn ihr &#8222;Doctor Who&#8220; noch nicht kennt, k&#246;nnte das durchaus ein guter Einstieg in dessen Universum sein. Ich bin jedenfalls schon auf die f&#252;nfte Staffel gespannt, welche schon angek&#252;ndigt ist.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Congratulations!</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 23:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da habe ich vorhin &#252;ber das Schneegest&#246;ber gestern geschrieben und komplett vergessen zu erw&#228;hnen, was bei Dianas Pr&#252;fung rauskam. Hm, ich k&#246;nnte versuchen, es spannend zu machen, aber es wird niemanden &#252;berraschen, wenn ich erz&#228;hle, dass Diana nat&#252;rlich bestanden hat. Ab jetzt also Dr. Diana, sobald die Arbeit ver&#246;ffentlicht ist. Gefeiert haben wir erst mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da habe ich vorhin &#252;ber <a href="http://johannes-ruthenberg.de/schneegestoeber" >das Schneegest&#246;ber</a> gestern geschrieben und komplett vergessen zu erw&#228;hnen, was bei Dianas Pr&#252;fung rauskam. Hm, ich k&#246;nnte versuchen, es spannend zu machen, aber es wird niemanden &#252;berraschen, wenn ich erz&#228;hle, dass Diana nat&#252;rlich bestanden hat. Ab jetzt also Dr. Diana, sobald die Arbeit ver&#246;ffentlicht ist. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gefeiert haben wir erst mal im kleinen Rahmen, mit gutem Essen und dieser tollen Kreation aus Eis und Schokolade:</p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/congratulations.jpg" rel="lightbox[910]" title="Chateau Glace" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/congratulations-300x180.jpg" alt="Chateau Glace" title="Chateau Glace" width="300" height="180" class="imgaligncenter size-medium wp-image-911" /></a></p>
<p>Château Glacé, ein ganz edler Tropfen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, Schatz: Herzlichen Gl&#252;ckwunsch! Du hast es verdient!</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schneegest&#246;ber</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 19:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ein sehr sch&#246;ner Wintertag in Cardiff, an dem es schon fr&#252;h anfing zu schneien. Nachdem ich Diana zu ihrer Pr&#252;fung gebracht habe, habe ich dann einfach mal eine Runde durch die Stadt und den Bute Park gedreht, um das wunderbare Winterwetter in ein paar Fotos einzufangen. So oft haben wir schlie&#223;lich keinen Schnee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft">
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/bute_park.jpg" rel="lightbox" title="Bute Park" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/bute_park-300x225.jpg" alt="Bute Park" title="Bute Park" width="300" height="225" class="imgalignleft size-medium wp-image-896" /></a></p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/animal_wall.jpg" rel="lightbox" title="Animal Wall am Cardiff Castle" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/animal_wall-300x225.jpg" alt="Animal Wall" title="Animal Wall am Cardiff Castle" width="300" height="225" class="imgalignleft size-medium wp-image-897" /></a></p>
<p><a href="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/christmas_market.jpg" rel="lightbox" title="Christmas Market" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/christmas_market-300x225.jpg" alt="Christmas Market" title="Christmas Market" width="300" height="225" class="imgalignleft size-medium wp-image-898" /></a></p>
</div>
<p>Gestern war ein sehr sch&#246;ner Wintertag in Cardiff, an dem es schon fr&#252;h anfing zu schneien. Nachdem ich Diana zu ihrer Pr&#252;fung gebracht habe, habe ich dann einfach mal eine Runde durch die Stadt und den Bute Park gedreht, um das wunderbare Winterwetter in ein paar Fotos einzufangen. So oft haben wir schlie&#223;lich keinen Schnee in Cardiff, und schon gar nicht so beharrliche und dicke Flocken.</p>
<p>Links seht ihr ein paar Impressionen aus Cardiff: der v&#246;llig eingeschneite Bute Park, ein leicht zugeschneiter aber immer noch w&#252;rdevoll dreinblickender Luchs an der Animal Wall am Cardiff Castle und einen Blick &#252;ber den ebenfalls eingeschneiten Weihnachtsmarkt.</p>
<p>Ja, wir haben tats&#228;chlich mal so etwas wie einen Weihnachtsmarkt, und diesmal mehr als nur drei Alibi-Buden. Das ist dieses Jahr schon ganz ordentlich und leidet nur etwas darunter, dass die Buden auf zwei verschiedene Stra&#223;en verteilt wurden. An der Location auf dem Foto stehen sie ja eigentlich ganz gut, und da w&#228;re locker Platz f&#252;r doppelt so viele gewesen.</p>
<p>Alles in allem ist es mal eine sch&#246;ne Abwechslung, auch mal in Cardiff Schnee liegen zu haben. Auch wenn wir eigentlich noch Herbst haben, das Vorankommen auf den nicht ger&#228;umten und nicht gestreuten Stra&#223;en eher schwierig ist und der Verkehr mal wieder landesweit zum Erliegen kommt. Ich hoffe einfach mal, dass sich das bis in 10 Tagen wieder bessert, wenn wir dann aufbrechen wollen.</p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>20 Jahre Star Trek</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 22:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>

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		<description><![CDATA[Star Trek ist nat&#252;rlich viel &#228;lter, aber f&#252;r mich pers&#246;nlich gab es vor kurzem dieses runde Jubil&#228;um: Am 08. Dezember 1990 habe ich meine erste Star-Trek-Episode geschaut! Ein neuer Lebensabschnitt fing f&#252;r mich damals mit TNGs &#8222;Angel One&#8220; an. Gro&#223;e St&#252;cke meiner Kindheit sind in meinem Ged&#228;chtnis auf die Lebendigkeit von Fotos reduziert, aber diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://serienoldies.de" title="Screenshot gefunden bei serienoldies.de" class="liimagelink"><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/raumschiff_enterprise.jpg" alt="Raumschiff Enterprise" width="300" height="227" class="imgalignleft size-full wp-image-885" /></a><em>Star Trek</em> ist nat&#252;rlich viel &#228;lter, aber f&#252;r mich pers&#246;nlich gab es vor kurzem dieses runde Jubil&#228;um: Am 08. Dezember 1990 habe ich meine erste Star-Trek-Episode geschaut! Ein neuer Lebensabschnitt fing f&#252;r mich damals mit TNGs &#8222;Angel One&#8220; an. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gro&#223;e St&#252;cke meiner Kindheit sind in meinem Ged&#228;chtnis auf die Lebendigkeit von Fotos reduziert, aber diesen Tag habe ich interessanterweise noch gut in Erinnerung: Der Mann einer Arbeitskollegin meiner Mutter hatte uns am Fernseher ZDF eingestellt. Wir waren damals allesamt technisch so unbegabt, dass diese simple T&#228;tigkeit tats&#228;chlich externe Expertise erforderte. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wo wir nun also diesen schicken neuen Sender hatten (Sat-Sch&#252;ssel oder Kabel war damals noch nicht, Fernsehen bestand aus ARD, NDR und was vom DDR-Fernsehen noch &#252;brig war), habe ich sofort mal geschaut, was da sch&#246;nes lief. Und das war gegen 17.15 eben TNG, welches damals w&#246;chentlich am Samstag Nachmittag lief, wenn das ZDF nicht Tennis, Reitsport oder die Handyweitwurf-WM wichtiger fand.</p>
<p>Im nachhinein kann ich nicht mehr so genau sagen, was mich damals an TNG faszinierte oder ob es mich &#252;berhaupt faszinierte. Vielleicht habe ich in der Woche danach einfach nur aus Langeweile wieder eingeschaltet, denn wie erw&#228;hnt war ja sonst das Unterhaltungsprogramm sehr begrenzt. Fakt ist, dass ich wieder eingeschaltet habe und wenige Wochen sp&#228;ter unfreiwillige Star-Trek-Pausen (Feiertage, Tennis&#8230;) schon zu gro&#223;en emotionalen Krisen f&#252;hrten. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Irgendetwas muss da also sehr schnell Klick gemacht und echtes Interesse geweckt haben.</p>
<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/angel_one.jpg" alt="Angel One" title="Angel One" width="252" height="440" class="imgalignright size-full wp-image-884" />Jetzt k&#246;nnte man sich fragen, was das f&#252;r eine Relevanz hat, von anderen Serien merke ich mir ja auch nicht, wann ich sie zuerst gesehen habe. R&#252;ckblickend kann ich die Relevanz von &#8222;Angel One&#8220; aber gar nicht hoch genug einsch&#228;tzen. TNG war meine erste Begegnung mit Science-Fiction oder Phantastik allgemein. Zu der Zeit hatte ich gerade mit dem Lesen begonnen, habe aber noch stapelweise Karl May, Indianerb&#252;cher und allgemein Kinderb&#252;cher verschlungen. Im Oktober 1991 las ich meinen ersten TNG-Roman, im November &#8222;Per Anhalter durch die Galaxis&#8220; und im Februar 1992 meinen ersten Perry-Rhodan-Silberband. W&#228;re ich ohne <em>Star Trek</em> je mit Science-Fiction in Ber&#252;hrung gekommen? Vielleicht; bei dem Tempo, mit dem ich mich damals durch die B&#252;cherei gelesen habe, w&#228;re mir zwangsl&#228;ufig irgendwann der anderweitige Lesestoff ausgegangen. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber ich denke, Filme wie &#8222;Star Wars&#8220; und &#8222;Highlander&#8220; habe ich u.a. aus einem erwachten allgemeinen SF-Interesse heraus ausgeliehen. <em>Star Trek</em> und sp&#228;ter <em>Highlander</em> weckten zudem in mir den Wunsch, selber Geschichten zu schreiben.</p>
<p>All das ist &#252;ber die Jahre zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. W&#252;rde man alle SF da rausschneiden, w&#252;rde ein gro&#223;er Brocken fehlen. Es hat aber auch noch viel wichtigere Auswirkungen im realen Leben gehabt: Ich habe &#252;ber <em>Star Trek</em> und <em>Perry Rhodan</em> sehr gute Freunde kennengelernt (Gr&#252;&#223;e nach Leipzig und &#214;sterreich *g*). Und am allerwichtigsten: Meine Frau habe ich urspr&#252;nglich in einem Star-Trek-Rollenspiel kennengelernt (so ganz klassisch per Brief, ein heute vermutlich kaum noch vorzustellendes Konzept). Verlobt haben wir uns &#252;brigens auf der Br&#252;cke der Classic-Enterprise, welche im Foyer der FedCon XV aufgebaut war. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einen gro&#223;en Teil meines jetzigen Lebens kann ich tats&#228;chlich auf eine Stunde TV-Unterhaltung vor zwanzig Jahren zur&#252;ckf&#252;hren! Ohne &#8222;Angel One&#8220; (eine an und f&#252;r sich unterdurchschnittliche Episode, zugegebenerma&#223;en) h&#228;tte ich Diana nie kennengelernt, w&#228;re nicht mit ihr verheiratet und h&#228;tte die letzten drei Jahre nicht in Cardiff gelebt. Wenn das nicht absolut erstaunlich ist, wei&#223; ich es auch nicht.</p>
<p>In diesem Sinne also ein gro&#223;es Dankesch&#246;n an Gene Roddenberry, Cast und Crew von TNG und den namenlosen ZDF-Redakteur, der diese Serie damals einkaufte! <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fun Fact am Rande: Ich bin nun seit 20 Jahren Star-Trek-Fan, was grob 2/3 meines bisherigen Lebens ausmacht. Der Rekord f&#252;r die l&#228;ngste Zeit, die ich in der gleichen Stadt gelebt habe, liegt dagegen bei l&#228;cherlichen 7 Jahren. Greifswald und Leipzig teilen sich hier den ersten Platz. So viel zu Konstanz in meinem Leben. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flashforward</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 20:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension zu &#8222;Flashforward&#8220; von Robert J. Sawyer, 319 Seiten, Tor Books New York, 1999 Deutsche Ausgabe: &#8222;Flash&#8220;, Heyne Verlag, 432 Seiten Inhalt April 2009: Am Forschungszentrum CERN, in der N&#228;he von Genf, wird ein besonderes Experiment vorbereitet. Im Large Hadron Collider sollen energetische Bedingungen wie kurz nach dem Urknall hergestellt werden, um dabei das Higgs-Boson [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/cover_flashforward.jpg" alt="Cover Flashforward" title="Cover 'Flashforward'" width="200" height="327" class="imgalignleft size-full wp-image-880" />Rezension zu &#8222;Flashforward&#8220; von Robert J. Sawyer, 319 Seiten, Tor Books New York, 1999</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Flash&#8220;,  Heyne Verlag, 432 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>April 2009: Am Forschungszentrum CERN, in der N&#228;he von Genf, wird ein besonderes Experiment vorbereitet. Im Large Hadron Collider sollen energetische Bedingungen wie kurz nach dem Urknall hergestellt werden, um dabei das Higgs-Boson nachweisen zu k&#246;nnen. Doch exakt in der Sekunde, als das Experiment startet, geschieht etwas Unglaubliches: Lloyd Simcoe, der Leiter des Experiments, findet sich in der Zukunft wieder. F&#252;r zwei Minuten ist er ein stiller Beobachter in seinem eigenen, gealterten K&#246;rper, unf&#228;hig seine Umwelt zu beeinflussen, ehe sein Geist unvermittelt wieder ins CERN zur&#252;ckkehrt.</p>
<p>Schnell wird klar, dass dieser Effekt die ganze Menschheit betroffen hat. Jeder erlebte f&#252;r 2 Minuten sein Leben in 21 Jahren. Jeder &#8211; bis auf die Menschen, die in der Zukunft tot sind, wie etwa Simcoes Kollege Theo. So spannend die Visionen f&#252;r viele Menschen waren, so hatten sie auch einen hohen Preis: F&#252;r zwei Minuten wurde die ganze Menschheit bewusstlos, was zu Unf&#228;llen mit unz&#228;hligen Millionen Toten f&#252;hrte. Neben der Suche nach der Ursache des &#8222;Flashforwards&#8220; stellt sich schon bald die Frage: Kann die beobachtete Zukunft ver&#228;ndert werden?</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>&#8222;Flashforward&#8220; ist ein interessantes Buch und nicht leicht zu bewerten. Die Pr&#228;misse des Buches ist fantastisch und viele der vorgestellten Ideen sind sehr interessant. Aber die tats&#228;chlich erz&#228;hlte Geschichte &#252;berzeugt mich von Aufbau und Plot her nicht. Nur schon als Anmerkung: Ich habe die auf &#8222;Flashforward&#8220; basierende TV-Serie nie gesehen, insofern gebe ich hier also wirklich nur meine Meinung zum Roman wieder.</p>
<p>Die Pr&#228;misse ist wie gesagt extrem spannend, aber schon auf den ersten paar Seiten passt der irgendwie n&#252;chtern-langweilige Erz&#228;hlstil des Autors nicht so recht zu dieser Pr&#228;misse. Das zieht sich leider durch den Roman durch, und er ist nur deswegen fl&#252;ssig lesbar, weil er eben so viele interessante Ideen enth&#228;lt. </p>
<p>F&#252;r eine ganze Weile spielt der Autor mit den verschiedenen Ideen herum, ohne sie so Recht zu einem gr&#246;&#223;eren Ganzen zusammenzuf&#252;gen. Da h&#228;tten wir Lloyd Simcoe, der eigentlich verlobt ist, sich aber in seiner Vision mit einer anderen Frau sieht. Daraus zieht er den Schluss, dass seine geplante Ehe nicht halten wird, und da er glaubt, dass die Zukunft nicht &#228;nderbar ist, ist nun die Verlobung in Gefahr. Auf der anderen Seite gibt es Theo, der offenbar in der Zukunft gerade ermordet wurde und nun Hinweise auf seinen eigenen Tod sucht. Daneben gibt es das gr&#246;&#223;ere Bild: Wer tr&#228;gt die Verantwortung f&#252;r das Geschehen mit den durchaus schrecklichen Folgen? L&#228;sst sich das Experiment wiederholen? Und l&#228;sst sich die Zukunft &#228;ndern?</p>
<p>Die letzte Frage ist lange Zeit der einzige zentrale Strang des Buches, und der Autor beschreibt insbesondere Lloyds Gedankenmodell des Minkowski-Cubes sehr sch&#246;n. Man k&#246;nnte es sich tats&#228;chlich vorstellen, dass die Zukunft feststeht und sich die Gegenwart wie die Abspielnadel eines Plattenspielers &#252;ber die Zeitachse bewegt: Nur weil wir das Ende der Platte noch nicht geh&#246;rt haben, hei&#223;t das nicht, dass es nicht von Anfang an feststehen w&#252;rde. Das ist durchaus faszinierend. Weniger &#252;berzeugt mich dann aber, wie das Ganze in eine Geschichte gegossen wird. Es kommt einfach nicht speziell glaubw&#252;rdig r&#252;ber, wie die Charaktere reagieren und auch wie die Welt reagiert. Letzteres n&#228;mlich gar nicht, &#252;ber lange Strecken. Es dauert ewig, ehe jemand einen tats&#228;chlichen praktischen Versuch unternimmt, die These der Unver&#228;nderbarkeit der Zukunft zu widerlegen.</p>
<p>Was die Charaktere betrifft, so bin ich mit ihnen leider auch nur bedingt warm geworden. Insbesondere Lloyd erscheint mir sehr merkw&#252;rdig in seinem Beharren auf der Unver&#228;nderbarkeit der Zukunft. Die Tatsache, dass er vielleicht mehrere Millionen Tote auf dem Gewissen haben k&#246;nnte, scheint f&#252;r ihn da nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Jede emotionale Reaktion von ihm und den anderen Charakteren werden dem Leser nicht gezeigt, sie werden vom Autor lediglich behauptet. &#8222;Show, don&#8217;t tell&#8220; lautet dagegen eigentlich eine Grundregel des Schreibens.</p>
<p>Mit der gr&#246;&#223;eren politischen Geschichte macht es sich der Autor dagegen zu einfach, denke ich. Man stelle sich vor, es g&#228;be eine technische Ger&#228;tschaft, mit der sich das Bewusstsein der ganzen Menschheit ausknipsen lie&#223;e. Sollte das nicht politische Begehrlichkeiten wecken? W&#252;rden manche Staaten da wirklich vor einer Invasion zur&#252;ckschrecken, um diese Ger&#228;tschaft in die H&#228;nde zu bekommen oder zumindest deren Baupl&#228;ne? W&#252;rden alternativ nicht andere wiederum alles daran setzen, dass dieses Experiment nicht wiederholt wird? Sp&#228;ter im Buch gewinnt die Geschichte eine gewisse politische Dimension, aber f&#252;r meinen Geschmack werden solche Fragen viel zu einfach &#252;bergangen.</p>
<p>Gegen Ende des Buches wird die Geschichte gleichzeitig besser und unglaubw&#252;rdiger. Mit der eigentlichen Aufl&#246;sung konnte ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen, dagegen wurde Theos Geschichte recht gut an den Rest des Buches angebunden. Alles in allem finde ich es einfach Schade, dass dieses Buch nicht besser ist. Ich kenne die sonstigen B&#252;cher von Robert J. Sawyer nicht, aber &#8222;Flashforward&#8220; l&#228;sst mich vermuten, dass er einfach kein guter Autor ist. Es f&#228;llt nicht schwer, sich vorzustellen, was f&#252;r ein packendes Buch jemand wie Michael Crichton oder Andreas Eschbach aus dieser Idee gemacht h&#228;tte. Am Ende finde ich das fast schlimmer als wenn das Buch einfach nur schlecht gewesen w&#228;re: Aus dieser phantastischen Idee so wenig herauszuholen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine sehr spannende Idee, leider nicht wirklich &#252;berzeugend erz&#228;hlt was Plot, Charaktere und Schreibweise  betrifft. Das Buch ist lesbar und zeitweise nicht unspannend, aber es bleibt weit hinter seinem Potential zur&#252;ck.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://sfwriter.com/" class="liexternal">Webseite des Autors</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Oracle Certified Professional</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 21:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit meiner Diplompr&#252;fung 2005 habe ich einige Zeit einfach gearbeitet, ohne mir Gedanken &#252;ber ein weiteres Studium, Fortbildung etc. zu machen. Letztes Jahr habe ich mich durch die Anregung meiner Firma dann aber doch entschlossen, mich an einer Java-Zertifizierung zu versuchen. Das Lernen nebenher zur Arbeit war nicht ganz einfach, und das Lernen an sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/zertifikat.jpg" alt="Zertifikat" title="Zertifikat" width="250" height="188" class="imgalignright size-full wp-image-872" />Seit meiner Diplompr&#252;fung 2005 habe ich einige Zeit einfach gearbeitet, ohne mir Gedanken &#252;ber ein weiteres Studium, Fortbildung etc. zu machen. Letztes Jahr habe ich mich durch die Anregung meiner Firma dann aber doch entschlossen, mich an einer Java-Zertifizierung zu versuchen. Das Lernen nebenher zur Arbeit war nicht ganz einfach, und das Lernen an sich ist mittlerweile sehr ungewohnt geworden. Seit gut sechs Jahren musste ich keine Fakten mehr lernen, Google ist ja immer zur Stelle, wenn man etwas nicht wei&#223;. Entsprechend zog sich das ganze ewig.</p>
<p>Im September habe ich dann aber endlich die Pr&#252;fung abgelegt, welche vor Suns &#220;bernahme &#8222;Sun Certified Java Programmer&#8220; hie&#223;, und diese auch bestanden. Ich darf mich nun &#8222;Oracle Certified Professional, Java SE 6 Programmer&#8220; nennen! Abgeschlossen habe ich die Pr&#252;fung mit 85%, 56% w&#228;ren zum Bestehen n&#246;tig gewesen.</p>
<p>Die Pr&#252;fung selbst ist gr&#246;&#223;tenteils ein Multiple-Choice-Test, den man in speziell daf&#252;r vorgesehenen Testcentern an einem Rechner ablegt. Zeit hatte ich daf&#252;r dreieinhalb Stunden, glaube ich, was auch n&#246;tig war, denn die Fragenersteller hatten gro&#223;en Spa&#223; daran, knifflige Fragen bis hin zu regelrechten Fangfragen zu basteln. Auch wenn man seit Jahren t&#228;glich mit Java arbeitet, macht man das nicht eben im Vorbeigehen. Im Gegenteil: Ich war sehr verbl&#252;fft, wie lange man mit Java arbeiten kann, ohne einige der Grundlagen &#252;berhaupt verstanden zu haben. In diesem Zusammenhang frage ich mich auch mal wieder, wozu das Studium eigentlich gut war&#8230;</p>
<p>Vorbereitet habe ich mich haupts&#228;chlich mit diesem Buch: <a href="http://www.amazon.co.uk/Certified-Programmer-Study-Guide-CX-310-065/dp/0071591060/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1291864765&#038;sr=8-1" class="liexternal">SCJP Sun Certified Programmer for Java 6 Study Guide</a> von Katherine Sierra und Bert Bates. Beide sind, wenn ich den Klappentext richtig in Erinnerung habe, auch an der Erstellung des echten Examens beteiligt gewesen, was dieses Buch nat&#252;rlich dazu pr&#228;destiniert, einen gut auf die Pr&#252;fung vorzubereiten. Es ist aber ein ziemlicher W&#228;lzer &#8211; es gibt Ziegelsteine, die kleiner sind. Auch das war ein Grund, wieso meine Vorbereitung so lange gedauert hat. Ich habe mehrere Monate lang Abends St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck das Buch durchgelesen.</p>
<p>Generell kann man sich nat&#252;rlich &#252;ber Sinn und Unsinn solcher Zertifizierungen streiten. In erster Linie ist das nat&#252;rlich f&#252;r die Firmen ein netter Weg, gleich doppelt zu kassieren: Erst f&#252;r das Examen und dann gleich noch mal f&#252;r die Vorbereitung darauf (oder andersherum; jetzt gibt es f&#252;r die Oracle-Examen ja die Gutscheine nicht mehr). Ich pers&#246;nlich war anfangs auch etwas skeptisch, muss aber sagen, dass es mir viel gebracht hat. Bei der detaillierten Besch&#228;ftigung mit der Sprache lernt man einfach noch unheimlich viel, und ich w&#252;rde den Study Guide durchaus auch einfach zum Lernen der Sprache empfehlen, auch wenn nicht das Examen das Endziel ist. Davon abgesehen ist es nett, sich ab und an selbst zu fordern und sich ein Ziel zu setzen.</p>
<p>Leider gibt es noch keine WordPress-Zertifizierung, aber eine f&#252;r PHP. Ich habe schon so halbwegs beschlossen, mich daran zu probieren, sobald der Umzug &#252;ber die B&#252;hne ist. Wenn das etwa so lange dauert wie bei Java, ist mit Anfang 2012 mit einer Erfolgsmeldung zu rechnen. Aber warten wir mal ab&#8230; <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>And Another Thing&#8230;</title>
		<link>http://johannes-ruthenberg.de/and-another-thing</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 15:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JR</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension zu &#8222;And Another Thing&#8230;&#8220; von Eoin Colfer, 340 Seiten, Michael Joseph / Penguin Books London, 2009 Deutsche Ausgabe: &#8222;Und &#252;brigens noch was&#8230;&#8220;, Heyne Verlag, 413 Seiten Inhalt Als wir Arthur Dent und seine Freunde zuletzt sahen, befanden sie sich in einem Londoner Club, w&#228;hrend die Erde sich anschickte, von einem Grebulon-Schiff vernichtet zu werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/cover_and-another-thing.jpg" alt="Cover des Penguin-Hardcover" title="Cover 'And Another Thing'" width="200" height="308" class="imgalignleft size-full wp-image-879" />Rezension zu &#8222;And Another Thing&#8230;&#8220; von Eoin Colfer, 340 Seiten, Michael Joseph / Penguin Books London, 2009</p>
<p>Deutsche Ausgabe: &#8222;Und &#252;brigens noch was&#8230;&#8220;, Heyne Verlag, 413 Seiten</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Als wir Arthur Dent und seine Freunde zuletzt sahen, befanden sie sich in einem Londoner Club, w&#228;hrend die Erde sich anschickte, von einem Grebulon-Schiff vernichtet zu werden. Das ganze Geschehen war Teil des Plans der Vogonen, die Erde endg&#252;ltig zu vernichten, <em>jede</em> Erde, incl. aller Bewohner, wie es ihr urspr&#252;nglicher Auftrag vorsah. Vogonen haben einen Faible f&#252;r Regularien und Papierkram, und dass die vernichtete Erde einfach aus einem Paralleluniversum wieder auftauchte, war in ihren Augen nicht ok und gef&#228;hrdete zudem den Verkehr auf der Hyperraum-Umgehungsstrecke.</p>
<p>Arthur, Ford, Trillian, Tricia und Random sind also auf der Erde, Sekunden vor dem endg&#252;ltigen Tod durch grebulonische Vernichtungsstrahlen, und Rettung erscheint &#228;u&#223;erst unwahrscheinlich. So entsetzlich unwahrscheinlich, dass absolut naheliegenderweise die <em>Heart of Gold</em> erscheint, mit der der ehemalige galaktische Pr&#228;sident Zaphod Beeblebrox immer noch das Universum unsicher macht. Nun m&#252;ssen sie nur noch dem enger werdenden Netz der Vernichtungsstrahlen entkommen, wozu sich ihnen ein unwahrscheinlicher (muss am Antrieb der <em>Heart of Gold</em> liegen) Verb&#252;ndeter pr&#228;sentiert&#8230;</p>
<h3>Bewertung</h3>
<p>Dass Eoin Colfer eine Fortsetzung der legend&#228;ren Hitchhiker-Romane schreiben w&#252;rde, habe ich vor etwa zwei Jahren im <a href="http://johannes-ruthenberg.de/part-six-of-three" >BBC-Morgenmagazin</a> geh&#246;rt. Ich war damals vorsichtig optimistisch, denn schlie&#223;lich ist Colfer ein guter und auch witziger Autor, warum also nicht? Nach dem Erscheinen des Buches habe ich dann jedoch so viele negative Berichte gelesen, dass ich eigentlich nicht vor hatte, es selber zu lesen. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es doch getan habe, denn &#8222;And Another Thing&#8230;&#8220; ist erfreulich unterhaltsam.</p>
<p>Man darf sich nat&#252;rlich nicht der Illusion hingeben, hier einen neuen Roman von Douglas Adams in den H&#228;nden zu haben. Colfer ist nicht Adams, auch wenn er sich redliche M&#252;he gibt, den Stil der Anhalter-Romane zu kopieren. Bei &#8222;And Another Thing&#8230;&#8220; hat mich das aber z.B. nicht halb so sehr gest&#246;rt, wie etwa bei dem wenig witzigen <a href="http://johannes-ruthenberg.de/douglas-adams-raumschiff-titanic" >Raumschiff Titanic</a>. Colfer bem&#252;ht sich wie gesagt, den Schreibstil von Adams zu kopieren. Hier und da wirkt das &#252;bertrieben und formelhaft, etwa wenn er ohne Ende sinnlose Referenzen auf sinnfrei benannte Aliens etc. einwirft oder aus dem Anhalter zitiert. Gr&#246;&#223;tenteils gelingt das aber erstaunlich gut, so dass man keinen nennenswerten Stilbruch feststellen kann, finde ich. Das ist f&#252;r sich ja schon eine Leistung.</p>
<p>Braucht die Welt also einen sechsten Anhalter-Roman? Nicht zwangsl&#228;ufig, aber schaden tut es auch nicht. Ich fand es sch&#246;n, mal wieder etwas von Arthur Dent, Ford Prefect und den anderen Charakteren zu lesen. Inwiefern Colfer die Charaktere genau getroffen hat, ist schwer zu sagen. Zum einen haben ich die Original ewig nicht gelesen, zum anderen hat ja auch Adams nicht direkt eine geradlinige Geschichte mit einem nachvollziehbaren Plot und gro&#223;em Augenmerk auf Charakterisierung gelegt. Insofern schl&#228;gt sich Colfer nicht schlecht, denke ich. Einige Charaktere kriegen eine etwas neue Richtung. So hat etwa Zaphod seinen zweiten Kopf entfernt, und es stellt sich raus, dass der linke Kopf der Clevere von beiden war, w&#228;hrend der jetzt eink&#246;pfige Zaphod eher einf&#228;ltig ist. Keine Ahnung, wie gut das zum alten Zaphod passt, aber es ist reicht f&#252;r einige wirklich gute Gags. <img src='http://johannes-ruthenberg.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Geschichte, die Colfer erz&#228;hlt, ist dann sogar halbwegs nachvollziehbar. Zu viel verraten will ich nicht, aber es treten eine Menge alte Bekannte auf (wenn auch nicht alle, aber das w&#228;re vielleicht auch Overkill gewesen). Der Plot h&#228;ngt sich nach der Rettung der Erde daran auf, dass ihr Retter Zaphod als &#8222;fat arsed&#8220; beschimpft, was dieser &#252;bel nimmt und mit einer Todesdrohung erwidert. Ihr Retter nimmt ihn hocherfreut beim Wort, und nun muss Zaphod einen Weg finden, seine leichtfertig ausgesprochene Drohung wahr zu machen. Nebenbei f&#228;llt auch noch erstaunlich viel Handlung f&#252;r Tricia ab (an die ich mich aus den alten B&#252;chern kaum erinnern kann) sowie f&#252;r Tricias und Arthurs Tochter Random (an sie konnte ich mich gar nicht mehr erinnern!).</p>
<p>Auf dem Cover wird das Buch &#252;brigens als &#8222;Douglas Adams&#8217;s Hitchhiker&#8217;s Guide to the Galaxy &#8211; Part Six of Three&#8220; bezeichnet und Eoin Colfer erkl&#228;rt im Vorwort sehr sch&#246;n die Beziehung dieses neuen Buches zu Adams&#8216; Romanen. Der Titel bezieht sich auf ein Zitat von Adams (aus den Anhalter-Romanen?): </p>
<blockquote lang="en"><p>The storm had now definitely abated, and what thunder there was now grumbled over more distant hills, like a man saying &#8218;And another thing&#8230;&#8216; twenty minutes after admitting he&#8217;s lost the argument.</p></blockquote>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eine gelungene Fortsetzung der Anhalter-Romane von Douglas Adams. Keine Kopie des Originals, aber eine unterhaltsame Weitererz&#228;hlung, die nahtlos anschlie&#223;t. Lesenswert.</p>
<h3>Links</h3>
<p><a href="http://www.eoincolfer.com/" class="liexternal">Webseite des Autors</a></p>
                <p style="border-top: 1px solid #999999; padding-top: 1em;"><small>Soweit nicht anders angegeben: &copy; Johannes Ruthenberg. Lesen erwünscht, Zitieren erlaubt, Übernahme des kompletten Textes oder Einbinden des Feeds in andere Webseiten nicht gestattet! Für mehr Infos dazu siehe <a href="http://johannes-ruthenberg.de/infos">http://johannes-ruthenberg.de/infos</a>.</small></p>]]></content:encoded>
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